Konjunktur Deutschlands Wirtschaft stabilisiert sich
Das Bruttoinlandsprodukt schrumpft bis Jahresmitte nur noch leicht, so die DIW-Prognose. Einige besonders stark gebeutelte Branchen können auf Erleichterung hoffen
Das Bruttoinlandsprodukt werde zwischen April und Juni um rund 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal sinken, teilten die Berliner Konjunkturforscher am Montag mit. "Insgesamt mehren sich die Anzeichen für eine langsame Stabilisierung der deutschen Wirtschaft auf einem niedrigen Niveau." Ein baldiger Aufschwung sei noch nicht erkennbar. Vor allem am Arbeitsmarkt werde es in den kommenden Monaten deutlich bergab gehen. Dies könne auch eine Stabilisierung der Produktion nicht aufhalten.
Im ersten Quartal war die Wirtschaft um 3,8 Prozent eingebrochen, das Tempo der Talfahrt hatte sich damit seit dem Herbst fast verdoppelt. Von einer allmählichen Normalisierung könnten nach DIW-Ansicht die zuletzt besonders stark gebeutelten Branchen Maschinenbau, Auto und Chemie profitieren.
"So konnte der Kraftfahrzeugbau schon den zweiten Monat in Folge ein Plus im Auftragseingang verbuchen, während sich bei der chemischen Industrie und im Maschinenbau zumindest eine Stabilisierung andeutet", erklärte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).
- Datum 18.05.2009 - 13:14 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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DJ DE/DIW: Trotz niedrigerer BIP-Prognosen keine Rezession 2009
BERLIN (Dow Jones)--Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) hat seine Wachstumsprognosen für das laufende und kommende Jahr in seinem aktuellen Konjunkturbericht zwar deutlich reduziert, es erwartet aber keine Rezession in Deutschland.
Für 2008 prognostiziert das DIW jetzt ein Wirtschaftswachstum von 1,9% nach bislang 2,7% und für 2009 einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,0% nach bislang 1,2%. "Es gibt keine Anzeichen für eine Rezession in Deutschland", sagte Christian Dreger, Konjunkturchef des DIW, am Mittwoch bei der Vorstellung des Konjunkturberichtes in Berlin.
Zwar werde der Rückgang der Nachfrage aus den von der Immobilienkrise betroffenen Ländern zu einer deutlichen Delle beim deutschen Exportwachstum im ersten Halbjahr 2009 führen. Ein Abrutschen werde jedoch durch ein stabiles Wachstum in den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie in den Schwellenländern verhindert. Es sei auch kein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu erwarten, was in der Regel als typisches Anzeichen einer Rezession gelte, sagte Dreger. Zitat Ende
Tja was stört mich mein Geschwätz von gestern
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