Wahl-O-Mat zur Europawahl

Wen soll ich wählen?

Europa hat gewählt. Wer Entscheidungshilfe brauchte, konnte sich vom Wahl-O-Mat auf ZEIT ONLINE helfen lassen

Europa ist für viele Bürger weit weg. Nicht nur, dass sie ihren Abgeordneten im Europaparlament meist nicht kennen, die Politik in Brüssel erscheint vielen bürokratisch und undurchschaubar. Beim Blick auf den Wahlzettel fragen sie sich daher auch, welche Überzeugungen sich hinter den einzelnen Kandidaten und Listen verbergen mögen. Bei der Beantwortung dieser Frage kann der Wahl-O-Mat schnell, übersichtlich und sicher helfen.

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Diese interaktive Wahlmaschine entstand 2002 auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung. Für die Europawahl am 7. Juni wurde sie überarbeitet und erneuert. 29 der 32 angefragten Parteien haben ihr Wahlprogramm eingeschickt, so dass es in die Datenbank eingepflegt werden konnte. Die Idee: Der Wähler kann testen, welches Wahlprogramm seinen Überzeugungen am nächsten kommt. Um das herauszufinden, werden ihm 38 politische Thesen präsentiert, bei denen der interessierte Wähler per Mausklick auswählen kann, ob er den jeweiligen Aussagen zustimmt oder nicht.

Die Ergebnisse können durchaus überraschend ausfallen. Denn plötzlich kann ein CDU-Anhänger vielleicht feststellen, dass er auch mit Vorstellungen der Grünen oder gar der Linkspartei übereinstimmt, oder ein Linker mit konservativen Ansichten der Union.

Viele Bundesbürger scheinen diese Art der Entscheidungshilfe sehr nützlich zu finden. Bei der Bundestagswahl 2005 nutzten 5,3 Millionen Menschen den Wahl-O-Mat.

Europa hat gewählt. Mehr zur Europawahl 2009 erfahren Sie auf der Themenseite zum Superwahljahr 2009. Den Wahl-O-Maten zur Europawahl finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung unter http://www.wahl-o-mat.de/europa/.

Hier finden Sie den Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl auf ZEIT ONLINE.

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Leser-Kommentare

  1. 1. Tsk

    Das Mistding will mir schon wieder die Linke andrehen.

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    Mist   AlfredJosef

    Mist, ich bin nicht mehr Linke ????

    aj

  2. Das Ergebnis erstaunt mich, wo ich doch 22 und nicht weiblich bin...

    Aber ist gut als Info-Seite fuer die verschiedenen Parteien, die antreten.

  3. Harr, Harr!

    13 Mann auf des toten Mann's Kist' und ne Buddel voll Rum.

  4. oder die Frauen, wirklich eigenartig.

    One world, one love!

  5. 5. Mist

    Mist, ich bin nicht mehr Linke ????

    aj

    Antwort auf "Tsk"
  6. 1. Piraten Partei
    2. Freie Wähler
    3. SPD

    Verdammt, hab ich mich so von den Grünen entfernt, oder die von mir???

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Bekanntes Problem - aber vielleicht war das nie anders?

    Ich bin beim Grün-o-mat (finde den gerade nicht mehr, vielleicht haben die den abgeschafft) nur auf 61% oder so gekommen. Kommentar: "Wir freuen uns über Mitglieder wie Dich, die zu kontroversen Diskussionen beitragen..."

    Es gibt weitaus mehr Gründe als das Wahlprogramm, sich einer Partei zugehörig zu fühlen. Wenn die Grünen und die Schwarzen zufällig mal dasselbe sagen, so liegen doch Welten an politischer Kultur dazwischen.

    Die Grünen sind die einzige Nicht-Klientelpartei. Ich bin lieber in einer Partei, die voller Begeisterung, reinen Gewissens und wahrscheinlich nach einigem internen Zoff mal was falsch macht, als in einer, in der die Claqueure von ihrer Klientel zufällig mal das Richtige eingeflüstert bekommen haben. Ich bin lieber in einer Partei, der Versager peinlich sind, in der Skandale zu Rücktritten/Ersetzungen führen, in der Basisaktivität ernst genommen wird, die nicht nur aus Lehrern und Juristen besteht, der Wahlgeschenke und Wähleranbiederei fremd sind.

    Interessante Informationen dazu:
    - die Wähler der Grünen haben das höchste Einkommen
    - die Wähler der Grünen haben die höchste Bildung
    - die Ziele der Partei weichen erheblich von den Zielen ihrer Wähler ab (Politik als selbstgewähltes Egoismuskorrektiv?)
    - unter den jungen Frauen (bis ca. 30) bekommen die Grünen etwa 30% der Stimmen

    Die Grünen schießen oft übers Ziel hinaus (man denke nur an den Schwachsinn quotierter Rednerlisten), aber ihr Wirken kommt dem Ideal von Politik am nächsten, soweit ich das für die Parteienlandschaft beurteilen kann.

  7. eine wirklich wahl hat man in deutschland ja sowieso nicht. um eine partei zu wählen, die meinen interessen entspricht, müßte ich nach GB übersiedeln, um dann UKIP wählen zu können.
    die 1. option laut wahl-o-mat könnte ich schon deshalb nicht wählen, weil ich nicht in bayern wohne. so wird es wohl auf die piratenpartei hinauslaufen - auf das auch endlich auf europäischen baggerseen schiffe geentert werden *harhar* ;-)

  8. http://www.tierschutzpart...

    "Wir treten für einen konsequenten Umwelt- und Tierschutz ein, nicht zuletzt, weil konsequenter Umwelt- und Tierschutz auch der beste Menschenschutz ist. Unsere Partei ist deshalb so außerordentlich wichtig, weil keine der etablierten Parteien bisher den Mut und die Einsicht gezeigt hat, alle heutigen Probleme in ihren ursächlichen Zusammenhängen zu verdeutlichen. Dies zu erkennen, aufzuzeigen und richtig anzugehen, ist eine unserer vordringlichsten Aufgaben! Wir sind der kompetente Ansprechpartner, weil wir die Ursachen besser kennen und die wirksameren Konzepte haben. Wir gehen nicht am Gängelband von Lobbyisten und wir nehmen keine Rücksicht auf bestimmte Wählerschichten. Wer dies tut, hat Angst, nicht wiedergewählt zu werden. Im Gegenteil, wir werden unsere Positionen vertreten, auch wenn wir damit gegen den Strom schwimmen müssen."

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ....was ich wählen würde ist die "Tierschutzpartei".

    Die sollte m i r erst einmal glaubhaft belegen überhaupt eine demokratische Partei zu sein mit dem Willen den Boden des Grundgesetzes nicht verlassen zu wollen.´

    Und nicht die "Parlamentsabteilung" der veröffentlicht oftmals so bezeichneten gefährlichste Sekte Deutschlands zu sein, als totalitär und antijüdisch (neofaschistisch) eingestellt zu sein (mehrfach laut Entscheidungen teils oberer Gerichte, u.a. "Meuerer-Urteil" des OLG Hamburg aus 1996 u.a.mehr) eingestuften Sekte aus Bayern, der Sekte einer sogenannten "Prophetin Gabriele" (UL).

    Wenn ich so einen menschenverachtenden Schwachsinn wählen wollte, so könnte ich gleich auf die im Stimmzettel auch angebotenen "Originale" der Judenhetze und ähnlich faschistischen Quatsch, wie ihn diese "Prophetin" verbreitet ("die Juden ernten auch heute noch was in über 2000 Jahren gesät wurde" usw.) und ihre "saamlinisch spendenden Jünger" verbreiten. Stehen ja genug "Originale" auf dem Zettel, von denen ich auch nie eine wählen würde.

    Aber mit einigem pathologischen Zynismus liesse sich gfls. ja locker auch behaupten, Adolf Hitler sei "Tierschützer" gewesen. Begründet damit, in seiner Diktatur sei es seinem Hund "Blondie" sogar weit besser gegangen als Kindern, zumindest den jüdischen Kindern.

    Im Übrigen:
    Als Pflanzen- und Fleischfresser von Natur aus stehe ich nicht an der Spitze der Nahrungskette um nur noch Müsli und Körner zu fressen.

    Sozialverpflichtung ist mehr als nur ein Wort

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  • Von Christian Heise
  • Datum 7.9.2009 - 21:38 Uhr
  • Serie wahlen
  • Quelle ZEIT ONLINE
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  • Schlagworte US Wahlkampf | Wahl | Wahlrecht | Europa | Europapolitik | Parteien
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