Internet Sind wir nicht alle ein bisschen Google?Seite 2/2

An Beispielen wie diesen erklärt Jeff Jarvis anschaulich, was sich durch Google verändert hat. Denn früher blieb es großen Organisationen vorbehalten, mit viel Aufwand Millionen von Leuten zu erreichen – über Werbung oder Veröffentlichungen in Medien. Seit dem Internet und dank Google ist das anders. Jeder Eintrag im Internet kann potenziell Millionen von Zugriffen haben – wenn er über Google abgefragt wird.

Jarvis’ Buch arbeitet Stück für Stück heraus, was durch das Internet und Google anders geworden ist. Dass ein Unternehmen sich heute nicht mehr nur um die Meinung der Presse, sondern auch um die Meinung seiner Kunden bemühen muss – und von ihnen lernen kann. Dass man Fehler nicht mehr leise, still und heimlich unter den Tisch fallen lässt, sondern damit offensiv und transparent umgeht.

„Was würde Google tun?“ macht dem Leser nicht nur deutlich, wie sich die Welt verändert hat, sondern wie man damit umgehen kann. Als Anregung überzeugt das. Interessant ist jedoch, dass Jarvis’ Konzept offensichtlich seine Grenzen hat. Denn sein eigenes Nachrichtenprojekt Daylife.com befolgt all diese Regeln und hat es dennoch nicht zu großem Erfolg im Netz geschafft. Was nicht gegen das Buch spricht. Wahrscheinlich ist es mit den Netzregeln so wie mit denen zum Komponieren eines Top-Hits. Es erscheint einem so einfach – und doch gelingt es wenigen, sie zu formulieren.

 
Leser-Kommentare
  1. 1. Banal

    Ein erschreckend banales Buch sowohl hinsichtlich Inhalt aus auch der Sprache und Strukturierung. Endlose Wiederholungen von Banalitäten.
    Die grundlegenden Uberlegungen sind richtig, liessen sich aber auch in 5 Seiten darstellen.

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