Papstreise nach Nahost Ein Ungleichgewicht des Mitgefühls
Dass die Pilgerreise des Papstes so heikel werden würde, hatte er sich selbst eingebrockt. Doch sie war ein Erfolg - wenn auch mit einem Beigeschmack

© Amos Ben Gershom/GPO via Getty Images
Die Nahost-Reise ist beendet, Benedikt XVI. nimmt Abschied am Ben Gurion-Flughafen in Tel Aviv
Man kann sich die Erleichterung des Papstes vorstellen, wenn heute nach einem Treffen mit orthodoxen Christen sein Besuch im Heiligen Land zu Ende geht. Noch nie ist der Pilger-Besuch eines Pontifex so skrupulös beobachtet worden. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass das Schicksal dieses Pontifikats an dieser Reise hing: Noch ein falsches Wort, noch ein Skandal - und Benedikt wäre als Versager auf dem heiligen Stuhl in die Geschichte eingegangen.
So ist es nicht gekommen. Die Papstreise ist - gemessen an den Befürchtungen - gut verlaufen. Der Papst hat in einigen Fragen sogar - was etwa die Wünschbarkeit eines palästinensischen Staates angeht - erfreulich klare Worte gefunden.
Aber eine große Reise war es dann doch nicht. Und das hat mit einem merkwürdigen Ungleichgewicht des Mitgefühls zu tun, das der Papst bei seinen Stationen an den Tag legte.
Dass diese Pilgerreise so heikel werden würde, hatte der Papst sich selbst eingebrockt - zuletzt durch sein Missmanagement der Affäre um den Holocaustleugner Bischof Williamson. Es war klar, dass manche in Israel darum eine besondere Geste erwarten würden. Und es war zugleich klar, dass er sie nicht würde bieten können. Ein Papst, der sich - etwa in der Gedenkstätte Jad Vaschem - abermals entschuldigt, dass er und seine Beamten leider, leider übersehen haben, dass ein Bischof der Piusbrüder offenbar der Meinung ist, die Gaskammern hätte es nicht gegeben - wie peinlich und unangemessen wäre das gewesen!
Doch hätte Benedikt sich in Jad Vaschem zur Haltung der Katholischen Kirche im Nationalsozialismus unter Pius XII äußern sollen? Im Ernst wurde dies nicht erwartet, auch wenn manche Stimmen in Israel so etwas lauthals gefordert hatten. Eine Pilgerreise ist nicht geeignet zur Fortsetzung eines immer noch nicht abgeschlossenen Historikerstreits um Schuld und Verstrickung der Kirche.
Aber hätte Benedikt, wenn er schon diese Erwartungen nicht erfüllen konnte, nicht etwas anderes tun können, um die Israelis für sich einzunehmen? Eine menschliche Geste, ein paar bewegte, persönliche Worte wären genug gewesen. Sie kamen ihm nicht über die Lippen. Er wirkte wie eingemauert in die Angst, etwas falsch zu machen. Jedenfalls beim israelischen Teil seiner Reise.
Das ist das Erstaunliche: Dieser Papst kam besser bei seinen palästinensischen Gastgebern an als bei den Israelis.
- Datum 16.05.2009 - 18:59 Uhr
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- Serie opi
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Natürlich hätte Benedikt XVI sich auch kritisch zur Verantwortung des Vatikans zu Zeiten des Völkermords äußern können. Hat nicht Giovanni XXIII das lange zuvor bereits vorbildlich vorexerziert?
Aber was soll man von einem Papst erwarten, der Pius XII - Hochhuts Stellvertreter - selig zu sprechen sich nicht entblödet.
Und dann darf man nicht vergessen, wo Josef Ratzinger herkommt: Aus engstem baurisch-katholischen Mief. Wo Judenfeindschaft mit der Muttermilch aufgesogen wird und Protestanten noch als Ketzer galten.
Papst hin oder her - der kann doch auch nicht aus seiner Haut!
[Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Pauschalisierungen. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
die Bayern, alles judenfeindliche Hinterwäldler ... muss ja schön sein sattdessen solch ein toleranter, intelligenter Mensch zu sein.
die Bayern, alles judenfeindliche Hinterwäldler ... muss ja schön sein sattdessen solch ein toleranter, intelligenter Mensch zu sein.
"Und dies besonders angesichts der Tatsache, dass es Benedikt auf der palästinensischen Seite offenbar nicht an lebendiger Empathie gebrach." Das liegt vielleicht auch daran, dass die Unterdrückung der Palästinenser bis heute anhält, und sich die Situation gerade in den Jahren nach dem Tode Arafats nicht gerade verbessert hat (dabei gibt es natürlich ein grosses Quantum Mitschuld der Palästinenser selbst, das wollen wir nicht vergessen), also ein aktueller Konflikt ist, während der Holocaust nunmehr über ein halbes Jahrhundert zurückliegt - und die Erwartungshaltung in Israel in dieser Frage auch nicht ganz ehrlich ist. Alles in allem hat Papst Benedikt der Toten angemessen gedacht und sogar eine ziemlich intelligente Ansprache gehalten, aber er hat sich nicht darauf eingelassen, daraus ein Politikum zu machen, wie man es in Israel in eitler Nabelschau allzu gerne hat und darum entsprechend enttäuscht war, als keine weitere Folge von "Asche-auf-mein-Haupt" ausblieb. Hier sich den ungerechtfertigten Erwartungen zu wiedersetzen, zumal der Holocaust ein geschichtliches Ereignis und kein aktuelles Problem der Tagespolitik ist, war völlig legitim.
als deutscher haette er die schuld der deutschen ganz klar benennen und allen relativierungen dieser schuld eine absage erteilen koennen statt ueber die opfer zu reden, ohne die taeter zu nennen.
wer auf dem moralischen fundament baut, auschwitz "nie wieder" geschehen zu lassen, kann den holocaust nicht als geschichte betrachten, die uns heute nichts mehr angeht. der millionenfache judenmord der deutschen gruendete auf einem antisemitischen wahn, der nicht mit dem ende der nazis verblichen ist. es gibt bessere gruende sich immer wieder mit der ideoloie auseinanderzusetzen, die auschwitz moeglich gemacht hat, statt die industriell durchgeplante judenvernichtung als verirrung der geschichte abzutun.
in der westlichen welt - v.a. in deutschland - hat sich der antisemitismus nach ausschwitz zum ressentiment gegen israel gewandelt. eine ideologiekritische dechiffrierung dieses verkleideten antisemitismus waere eine herausforderung fuer einen deutschen papst gewesen, der so gerne zum philosophen aufgespielt wird.
in der islamischen welt blueht der eliminatorisch gesinnte antisemitismus und treibt immer neue vernichtungsdrohungen gegen den juedischen staat hervor.
wer es ernst meint mit der forderung, dass ausschwitz "nie wieder" sei, der muss den eliminatorisch gesinnten antisemitimus als grundproblem des nahostkonflikts herausarbeiten und sich solidarisch mit dem juedischen staat zeigen. mit seinen bewohnern und seinen streitkraeften, die verhindern, dass die juden ein weiteres mal zur schlachtbank gefuehrt werden.
als katholik haette er beim christlichen antijudaismus einsteigen koennen, um die vorgeschichte des antisemitismus zu beleuchten. und zum abschluss haette der pontifax klare worte fuer die solidaritaet mit israel finden muessen. der papst haette eingestehen sollen, dass die moral des christlichen europa keine ausreichende rueckversicherung gegen den judenmord war und ist.
als papst haette sich benedikt zur gefahr der holocaustleugnug aeussern muessen. immerhin zielt die holocausleugung und -relativierung, wie sie in teilen der kirche immer wieder zu finden ist, auf die legitimation des juedischen staates.
als palaestinenserversteher wird er dem frieden keinen dienst erweisen. sein bedauern der sperranlage bietet anknuepfungspunkte fuer ein verzerrtes und verkehrtes verstaendnis der problematik. einen sperrwall als separationsmauer zu bedauern dekontexualisiert diese anlage und untergraebt jedes verstaendnis fer dessen notwendigkeit. immerhin schuetzt diese mauer cafebesucher, vollbesetzte busse und krankenhaeuser vor dem eindringen von selbstmordattentaetern. statt den palaestinensern zu versprechen bedingungslos fuer sie zu beten haette er den mut aufbringen koennen, sie aufzufordern der gewalt abzuschwoeren und sich um den aufbau einer zivilgesellschaft zu bemuehen, statt sich und israel im dschihad aufzubrauchen.
die schmerzhafte auseinandersetzung mit dem antisemitismus hat das kirchenoberhaupt gescheut. dies- und jenseits der sperranlage. und damit die chance vertan ihnen, shulgin, aufzuzeigen, wie die auseinandersetzung mit dem holocaust das verstaendnis fuer einen aktuellen konflikt - v.a. seine konfliktparteien - weitet.
als deutscher haette er die schuld der deutschen ganz klar benennen und allen relativierungen dieser schuld eine absage erteilen koennen statt ueber die opfer zu reden, ohne die taeter zu nennen.
wer auf dem moralischen fundament baut, auschwitz "nie wieder" geschehen zu lassen, kann den holocaust nicht als geschichte betrachten, die uns heute nichts mehr angeht. der millionenfache judenmord der deutschen gruendete auf einem antisemitischen wahn, der nicht mit dem ende der nazis verblichen ist. es gibt bessere gruende sich immer wieder mit der ideoloie auseinanderzusetzen, die auschwitz moeglich gemacht hat, statt die industriell durchgeplante judenvernichtung als verirrung der geschichte abzutun.
in der westlichen welt - v.a. in deutschland - hat sich der antisemitismus nach ausschwitz zum ressentiment gegen israel gewandelt. eine ideologiekritische dechiffrierung dieses verkleideten antisemitismus waere eine herausforderung fuer einen deutschen papst gewesen, der so gerne zum philosophen aufgespielt wird.
in der islamischen welt blueht der eliminatorisch gesinnte antisemitismus und treibt immer neue vernichtungsdrohungen gegen den juedischen staat hervor.
wer es ernst meint mit der forderung, dass ausschwitz "nie wieder" sei, der muss den eliminatorisch gesinnten antisemitimus als grundproblem des nahostkonflikts herausarbeiten und sich solidarisch mit dem juedischen staat zeigen. mit seinen bewohnern und seinen streitkraeften, die verhindern, dass die juden ein weiteres mal zur schlachtbank gefuehrt werden.
als katholik haette er beim christlichen antijudaismus einsteigen koennen, um die vorgeschichte des antisemitismus zu beleuchten. und zum abschluss haette der pontifax klare worte fuer die solidaritaet mit israel finden muessen. der papst haette eingestehen sollen, dass die moral des christlichen europa keine ausreichende rueckversicherung gegen den judenmord war und ist.
als papst haette sich benedikt zur gefahr der holocaustleugnug aeussern muessen. immerhin zielt die holocausleugung und -relativierung, wie sie in teilen der kirche immer wieder zu finden ist, auf die legitimation des juedischen staates.
als palaestinenserversteher wird er dem frieden keinen dienst erweisen. sein bedauern der sperranlage bietet anknuepfungspunkte fuer ein verzerrtes und verkehrtes verstaendnis der problematik. einen sperrwall als separationsmauer zu bedauern dekontexualisiert diese anlage und untergraebt jedes verstaendnis fer dessen notwendigkeit. immerhin schuetzt diese mauer cafebesucher, vollbesetzte busse und krankenhaeuser vor dem eindringen von selbstmordattentaetern. statt den palaestinensern zu versprechen bedingungslos fuer sie zu beten haette er den mut aufbringen koennen, sie aufzufordern der gewalt abzuschwoeren und sich um den aufbau einer zivilgesellschaft zu bemuehen, statt sich und israel im dschihad aufzubrauchen.
die schmerzhafte auseinandersetzung mit dem antisemitismus hat das kirchenoberhaupt gescheut. dies- und jenseits der sperranlage. und damit die chance vertan ihnen, shulgin, aufzuzeigen, wie die auseinandersetzung mit dem holocaust das verstaendnis fuer einen aktuellen konflikt - v.a. seine konfliktparteien - weitet.
Die Israelis habe sich von dem deutschen katholiken eine Kniefall erwartet. Warum hat man ihm nicht die Freiheit gelassen, das von sich aus zu tun? Er fühlt mit allen Vertriebenen, auch den deutschen. Das erklärt sich möglicherweise aus 2o Jahren in Rom hinter Vatikanmauern. Wo er doch, nach eigenen Angaben, seinen Lebensabend wandernd in den schönen bayrischen Bergen verbringen wollte.
die Bayern, alles judenfeindliche Hinterwäldler ... muss ja schön sein sattdessen solch ein toleranter, intelligenter Mensch zu sein.
nicht gefordert werden! Auch Mitgefühl nicht! Man kann es sich erhoffen, aber geforderte und dann geleistete Gesten wirken letztlich schal. Dort, wo so etwas spontan entstehen kann, gerade weil es nicht verlangt wird, wirkt es in seiner Unmittelbarkeit direkt zwischen den beteiligten Menschen.
In einem Artikel wurde Johannes Pauls Bewegtheit beschrieben, als Ehud Barak vom Verlust und der Ermordung seiner Eltern sprach. Es ist mir bisher unklar, ob jemand Benedikt z.B. auch in einer solch persönlichen Weise ansprach. Ich denke, dann hätte er wahrscheinlich auch entsprechend reagiert.---------------
Und wahrscheinlich war er nie Seelsorger, sondern immer in erster Linie Theologe!
In einer Grussbotschaft des Papstes an die deutschen Vertriebenen stand u.a. "Heimat bedeutet Lebensfreude." Im Wort Mitleid steckt das Wort Leid! Auch eigenes Leid. Alles andere ist unecht. Dieses Mitleid fehlt vielen Nichtvertriebenen! Der Papst hat es für die vertriebenen Palästinenser
die meisten Ihrer "vertriebenen" leben bereits in der 2., 3. und 4. generation in den flüchtlingslagern. niemandem sonst in der welt, dessen großmutter in einem anderen land geboren wurde, erkennt die unrwa den status "flüchtling" zu. und für keinen der millionen tatsächlicher flüchtlinge weltweit, die materiell um etliches schlechter gestellt sind, wird eine derartige publicity und mitleidspropaganda betrieben. die im vergleich ausgesprochen umfangreichen finanzhilfen an die palästinenser, die - von der UN unbeanstandet - regelmäßig im korrupten macht- und repressionssystem von hamas und fatah versickern, sind ein schlag ins gesicht der zahllosen flüchtlinge, die ihr elend nicht durch die unterstützung und die 'demokratitische legitimierung' von terroristen und judenhassern selbst mitverursacht haben, und deren leid permanent von der pärrenden 'free palestine!'-propagandashow übertönt wird.
die meisten Ihrer "vertriebenen" leben bereits in der 2., 3. und 4. generation in den flüchtlingslagern. niemandem sonst in der welt, dessen großmutter in einem anderen land geboren wurde, erkennt die unrwa den status "flüchtling" zu. und für keinen der millionen tatsächlicher flüchtlinge weltweit, die materiell um etliches schlechter gestellt sind, wird eine derartige publicity und mitleidspropaganda betrieben. die im vergleich ausgesprochen umfangreichen finanzhilfen an die palästinenser, die - von der UN unbeanstandet - regelmäßig im korrupten macht- und repressionssystem von hamas und fatah versickern, sind ein schlag ins gesicht der zahllosen flüchtlinge, die ihr elend nicht durch die unterstützung und die 'demokratitische legitimierung' von terroristen und judenhassern selbst mitverursacht haben, und deren leid permanent von der pärrenden 'free palestine!'-propagandashow übertönt wird.
die meisten Ihrer "vertriebenen" leben bereits in der 2., 3. und 4. generation in den flüchtlingslagern. niemandem sonst in der welt, dessen großmutter in einem anderen land geboren wurde, erkennt die unrwa den status "flüchtling" zu. und für keinen der millionen tatsächlicher flüchtlinge weltweit, die materiell um etliches schlechter gestellt sind, wird eine derartige publicity und mitleidspropaganda betrieben. die im vergleich ausgesprochen umfangreichen finanzhilfen an die palästinenser, die - von der UN unbeanstandet - regelmäßig im korrupten macht- und repressionssystem von hamas und fatah versickern, sind ein schlag ins gesicht der zahllosen flüchtlinge, die ihr elend nicht durch die unterstützung und die 'demokratitische legitimierung' von terroristen und judenhassern selbst mitverursacht haben, und deren leid permanent von der pärrenden 'free palestine!'-propagandashow übertönt wird.
auch die 3.Generation lebt in Flüchtlingslagern! Und sie wurden nicht in einem anderen Land geboren, sondern vertrieben aus ihrem Land in ihr Land und erst dann verwandelte sich dieses Land in ein anderes Land.
Ich glaube, nach Erika Steinbach bin ich auch noch Flüchtling, obgleich ich hier geboren bin.
Allerdings und das ist der Unterschied: Mir geht es gut, ich lebe in gesicherten Verhältnissen (gerade nicht so sehr! Krise!) und mir werden nicht fundamentale Rechte verweigert.
Der Verweis auf andere Flüchtlinge ist läppisch, denn er soll ablenken von den Urhebern dieser "Nakba" und da wissen Sie, als sonstige Freundin deutlicher Worte, sicher auch, wo die zu finden sind!
auch die 3.Generation lebt in Flüchtlingslagern! Und sie wurden nicht in einem anderen Land geboren, sondern vertrieben aus ihrem Land in ihr Land und erst dann verwandelte sich dieses Land in ein anderes Land.
Ich glaube, nach Erika Steinbach bin ich auch noch Flüchtling, obgleich ich hier geboren bin.
Allerdings und das ist der Unterschied: Mir geht es gut, ich lebe in gesicherten Verhältnissen (gerade nicht so sehr! Krise!) und mir werden nicht fundamentale Rechte verweigert.
Der Verweis auf andere Flüchtlinge ist läppisch, denn er soll ablenken von den Urhebern dieser "Nakba" und da wissen Sie, als sonstige Freundin deutlicher Worte, sicher auch, wo die zu finden sind!
eine überaus treffende kritik der päpstlichen darbietung in yad vashem findet sich übrigens hier:
http://www.achgut.com/dad...
ich zucke zwar auch immer bei diesen vagen Formulierungen zusammen, besonders, wenn sie von Politikern gesprochen werden.
Andererseits muss das tausendfach Gesagte und Gewusste. Anerkannte und zum Staats-Mythos Erhobene immer wieder und erneut und in aller Deutlichkeit gesagt werden?
Bei den deutlichen Worten, die Sie und Israel und der Zentralrat immer von neuem fordern, als sei das eine neue und durchzusetzende Erkenntnis, kann immer nur Empörung herrschen und nicht die Stille des Gedenkens an Individuen, um deren Ausgelöschtheit wir trauern und die in die Erinnerung geholt werden sollten. Auch durch seine Rede!
ich zucke zwar auch immer bei diesen vagen Formulierungen zusammen, besonders, wenn sie von Politikern gesprochen werden.
Andererseits muss das tausendfach Gesagte und Gewusste. Anerkannte und zum Staats-Mythos Erhobene immer wieder und erneut und in aller Deutlichkeit gesagt werden?
Bei den deutlichen Worten, die Sie und Israel und der Zentralrat immer von neuem fordern, als sei das eine neue und durchzusetzende Erkenntnis, kann immer nur Empörung herrschen und nicht die Stille des Gedenkens an Individuen, um deren Ausgelöschtheit wir trauern und die in die Erinnerung geholt werden sollten. Auch durch seine Rede!
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