Papstreise nach Nahost Ein Ungleichgewicht des MitgefühlsSeite 2/2

Anders gesagt: Benedikt kommt erstaunlicher Weise mit den Muslimen besser zurecht als mit den Juden, mit denen er doch theologisch eine größere Nähe ("unsere älteren Brüder") zu haben reklamiert. Das ist nach dem Skandal seiner Regensburger Rede erstaunlich, die vor Jahren zu großer Empörung in der muslimischen Welt geführt hatte.

Aber vielleicht ist das bei diesem Papst eine Konstante - dass er mit den ferneren Glaubensrichtungen eigentlich besser kann als mit den nächsten Verwandten im Geiste: Es fällt ihm ja auch leichter, freundliche Gesten gegenüber der christlichen Orthodoxie zu machen als in Richtung der Protestanten.

Und so schien Benedikt auf den Messen in Amman, Nazarath und Bethlehem mehr in seinem Element, als auf israelischem Boden. Er fand ergreifende Worte für das Leid der Palästinenser unter der Besatzung. Er ging voller Engagement in die politischen Tageskämpfe, als er das Recht der Palästinenser auf ein eigenes "Heimatland" forderte (auch wenn er dabei das Wort "Staat" vermied).

In Jad Vaschem hingegen erging er sich in eher dürren und abstrakten Erklärungen gegen den Antisemitismus, ohne die unheilige Rolle der Kirche über Jahrhunderte dabei auch nur zu streifen. Es hätte gar nicht das große "nostra culpa" sein müssen: Ein persönliches Wort des Mannes, der als Joseph Ratzinger ja auch ein Zeitzeuge der Barbarei war, hätte genügt.

Die israelische Öffentlichkeit war zu Recht enttäuscht über diesen Mangel. Und dies besonders angesichts der Tatsache, dass es Benedikt auf der palästinensischen Seite offenbar nicht an lebendiger Empathie gebrach.

Trotzdem war diese Reise ein Erfolg: Der Papst hat sich immer wieder leidenschaftlich dafür ausgesprochen, dass die Religionen - alle großen monotheistischen Religionen, die im Nahen Osten ihre gemeinsamen Wurzeln haben - eine Ressource zur Überwindung der hassvollen Kulturkämpfe sein können. Und er fand auch starke Worte gegen jene, die im Namen Gottes den Hass säen - und so noch vor dem Leben "ihre Seele verlieren". Das waren starke Worte ins Gewissen jener gesprochen, die Selbstmordanschläge im Namen Gottes rechtfertigen oder verharmlosen.

Hätte Benedikt seine anti-Bin-Laden-Botschaft, dass die Religionen der Liebe und dem Respekt der Menschen untereinander dienen sollen, auch mit etwas mehr menschlicher Bewegtheit angesichts der Shoah vorgetragen, es hätte eine ganz große Reise werden können.

 
Leser-Kommentare
    • Olly66
    • 15.05.2009 um 17:42 Uhr

    Natürlich hätte Benedikt XVI sich auch kritisch zur Verantwortung des Vatikans zu Zeiten des Völkermords äußern können. Hat nicht Giovanni XXIII das lange zuvor bereits vorbildlich vorexerziert?

    Aber was soll man von einem Papst erwarten, der Pius XII - Hochhuts Stellvertreter - selig zu sprechen sich nicht entblödet.

    Und dann darf man nicht vergessen, wo Josef Ratzinger herkommt: Aus engstem baurisch-katholischen Mief. Wo Judenfeindschaft mit der Muttermilch aufgesogen wird und Protestanten noch als Ketzer galten.

    Papst hin oder her - der kann doch auch nicht aus seiner Haut!

    [Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Pauschalisierungen. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

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    die Bayern, alles judenfeindliche Hinterwäldler ... muss ja schön sein sattdessen solch ein toleranter, intelligenter Mensch zu sein.

    die Bayern, alles judenfeindliche Hinterwäldler ... muss ja schön sein sattdessen solch ein toleranter, intelligenter Mensch zu sein.

  1. 2. !

    "Und dies besonders angesichts der Tatsache, dass es Benedikt auf der palästinensischen Seite offenbar nicht an lebendiger Empathie gebrach." Das liegt vielleicht auch daran, dass die Unterdrückung der Palästinenser bis heute anhält, und sich die Situation gerade in den Jahren nach dem Tode Arafats nicht gerade verbessert hat (dabei gibt es natürlich ein grosses Quantum Mitschuld der Palästinenser selbst, das wollen wir nicht vergessen), also ein aktueller Konflikt ist, während der Holocaust nunmehr über ein halbes Jahrhundert zurückliegt - und die Erwartungshaltung in Israel in dieser Frage auch nicht ganz ehrlich ist. Alles in allem hat Papst Benedikt der Toten angemessen gedacht und sogar eine ziemlich intelligente Ansprache gehalten, aber er hat sich nicht darauf eingelassen, daraus ein Politikum zu machen, wie man es in Israel in eitler Nabelschau allzu gerne hat und darum entsprechend enttäuscht war, als keine weitere Folge von "Asche-auf-mein-Haupt" ausblieb. Hier sich den ungerechtfertigten Erwartungen zu wiedersetzen, zumal der Holocaust ein geschichtliches Ereignis und kein aktuelles Problem der Tagespolitik ist, war völlig legitim.

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    als deutscher haette er die schuld der deutschen ganz klar benennen und allen relativierungen dieser schuld eine absage erteilen koennen statt ueber die opfer zu reden, ohne die taeter zu nennen.
    wer auf dem moralischen fundament baut, auschwitz "nie wieder" geschehen zu lassen, kann den holocaust nicht als geschichte betrachten, die uns heute nichts mehr angeht. der millionenfache judenmord der deutschen gruendete auf einem antisemitischen wahn, der nicht mit dem ende der nazis verblichen ist. es gibt bessere gruende sich immer wieder mit der ideoloie auseinanderzusetzen, die auschwitz moeglich gemacht hat, statt die industriell durchgeplante judenvernichtung als verirrung der geschichte abzutun.
    in der westlichen welt - v.a. in deutschland - hat sich der antisemitismus nach ausschwitz zum ressentiment gegen israel gewandelt. eine ideologiekritische dechiffrierung dieses verkleideten antisemitismus waere eine herausforderung fuer einen deutschen papst gewesen, der so gerne zum philosophen aufgespielt wird.
    in der islamischen welt blueht der eliminatorisch gesinnte antisemitismus und treibt immer neue vernichtungsdrohungen gegen den juedischen staat hervor.
    wer es ernst meint mit der forderung, dass ausschwitz "nie wieder" sei, der muss den eliminatorisch gesinnten antisemitimus als grundproblem des nahostkonflikts herausarbeiten und sich solidarisch mit dem juedischen staat zeigen. mit seinen bewohnern und seinen streitkraeften, die verhindern, dass die juden ein weiteres mal zur schlachtbank gefuehrt werden.

    als katholik haette er beim christlichen antijudaismus einsteigen koennen, um die vorgeschichte des antisemitismus zu beleuchten. und zum abschluss haette der pontifax klare worte fuer die solidaritaet mit israel finden muessen. der papst haette eingestehen sollen, dass die moral des christlichen europa keine ausreichende rueckversicherung gegen den judenmord war und ist.

    als papst haette sich benedikt zur gefahr der holocaustleugnug aeussern muessen. immerhin zielt die holocausleugung und -relativierung, wie sie in teilen der kirche immer wieder zu finden ist, auf die legitimation des juedischen staates.

    als palaestinenserversteher wird er dem frieden keinen dienst erweisen. sein bedauern der sperranlage bietet anknuepfungspunkte fuer ein verzerrtes und verkehrtes verstaendnis der problematik. einen sperrwall als separationsmauer zu bedauern dekontexualisiert diese anlage und untergraebt jedes verstaendnis fer dessen notwendigkeit. immerhin schuetzt diese mauer cafebesucher, vollbesetzte busse und krankenhaeuser vor dem eindringen von selbstmordattentaetern. statt den palaestinensern zu versprechen bedingungslos fuer sie zu beten haette er den mut aufbringen koennen, sie aufzufordern der gewalt abzuschwoeren und sich um den aufbau einer zivilgesellschaft zu bemuehen, statt sich und israel im dschihad aufzubrauchen.

    die schmerzhafte auseinandersetzung mit dem antisemitismus hat das kirchenoberhaupt gescheut. dies- und jenseits der sperranlage. und damit die chance vertan ihnen, shulgin, aufzuzeigen, wie die auseinandersetzung mit dem holocaust das verstaendnis fuer einen aktuellen konflikt - v.a. seine konfliktparteien - weitet.

    als deutscher haette er die schuld der deutschen ganz klar benennen und allen relativierungen dieser schuld eine absage erteilen koennen statt ueber die opfer zu reden, ohne die taeter zu nennen.
    wer auf dem moralischen fundament baut, auschwitz "nie wieder" geschehen zu lassen, kann den holocaust nicht als geschichte betrachten, die uns heute nichts mehr angeht. der millionenfache judenmord der deutschen gruendete auf einem antisemitischen wahn, der nicht mit dem ende der nazis verblichen ist. es gibt bessere gruende sich immer wieder mit der ideoloie auseinanderzusetzen, die auschwitz moeglich gemacht hat, statt die industriell durchgeplante judenvernichtung als verirrung der geschichte abzutun.
    in der westlichen welt - v.a. in deutschland - hat sich der antisemitismus nach ausschwitz zum ressentiment gegen israel gewandelt. eine ideologiekritische dechiffrierung dieses verkleideten antisemitismus waere eine herausforderung fuer einen deutschen papst gewesen, der so gerne zum philosophen aufgespielt wird.
    in der islamischen welt blueht der eliminatorisch gesinnte antisemitismus und treibt immer neue vernichtungsdrohungen gegen den juedischen staat hervor.
    wer es ernst meint mit der forderung, dass ausschwitz "nie wieder" sei, der muss den eliminatorisch gesinnten antisemitimus als grundproblem des nahostkonflikts herausarbeiten und sich solidarisch mit dem juedischen staat zeigen. mit seinen bewohnern und seinen streitkraeften, die verhindern, dass die juden ein weiteres mal zur schlachtbank gefuehrt werden.

    als katholik haette er beim christlichen antijudaismus einsteigen koennen, um die vorgeschichte des antisemitismus zu beleuchten. und zum abschluss haette der pontifax klare worte fuer die solidaritaet mit israel finden muessen. der papst haette eingestehen sollen, dass die moral des christlichen europa keine ausreichende rueckversicherung gegen den judenmord war und ist.

    als papst haette sich benedikt zur gefahr der holocaustleugnug aeussern muessen. immerhin zielt die holocausleugung und -relativierung, wie sie in teilen der kirche immer wieder zu finden ist, auf die legitimation des juedischen staates.

    als palaestinenserversteher wird er dem frieden keinen dienst erweisen. sein bedauern der sperranlage bietet anknuepfungspunkte fuer ein verzerrtes und verkehrtes verstaendnis der problematik. einen sperrwall als separationsmauer zu bedauern dekontexualisiert diese anlage und untergraebt jedes verstaendnis fer dessen notwendigkeit. immerhin schuetzt diese mauer cafebesucher, vollbesetzte busse und krankenhaeuser vor dem eindringen von selbstmordattentaetern. statt den palaestinensern zu versprechen bedingungslos fuer sie zu beten haette er den mut aufbringen koennen, sie aufzufordern der gewalt abzuschwoeren und sich um den aufbau einer zivilgesellschaft zu bemuehen, statt sich und israel im dschihad aufzubrauchen.

    die schmerzhafte auseinandersetzung mit dem antisemitismus hat das kirchenoberhaupt gescheut. dies- und jenseits der sperranlage. und damit die chance vertan ihnen, shulgin, aufzuzeigen, wie die auseinandersetzung mit dem holocaust das verstaendnis fuer einen aktuellen konflikt - v.a. seine konfliktparteien - weitet.

  2. Die Israelis habe sich von dem deutschen katholiken eine Kniefall erwartet. Warum hat man ihm nicht die Freiheit gelassen, das von sich aus zu tun? Er fühlt mit allen Vertriebenen, auch den deutschen. Das erklärt sich möglicherweise aus 2o Jahren in Rom hinter Vatikanmauern. Wo er doch, nach eigenen Angaben, seinen Lebensabend wandernd in den schönen bayrischen Bergen verbringen wollte.

  3. 4. Jaja,

    die Bayern, alles judenfeindliche Hinterwäldler ... muss ja schön sein sattdessen solch ein toleranter, intelligenter Mensch zu sein.

    Antwort auf "Ratzingers Paideuma"
    • Gafra
    • 15.05.2009 um 20:40 Uhr

    nicht gefordert werden! Auch Mitgefühl nicht! Man kann es sich erhoffen, aber geforderte und dann geleistete Gesten wirken letztlich schal. Dort, wo so etwas spontan entstehen kann, gerade weil es nicht verlangt wird, wirkt es in seiner Unmittelbarkeit direkt zwischen den beteiligten Menschen.
    In einem Artikel wurde Johannes Pauls Bewegtheit beschrieben, als Ehud Barak vom Verlust und der Ermordung seiner Eltern sprach. Es ist mir bisher unklar, ob jemand Benedikt z.B. auch in einer solch persönlichen Weise ansprach. Ich denke, dann hätte er wahrscheinlich auch entsprechend reagiert.---------------
    Und wahrscheinlich war er nie Seelsorger, sondern immer in erster Linie Theologe!

  4. In einer Grussbotschaft des Papstes an die deutschen Vertriebenen stand u.a. "Heimat bedeutet Lebensfreude." Im Wort Mitleid steckt das Wort Leid! Auch eigenes Leid. Alles andere ist unecht. Dieses Mitleid fehlt vielen Nichtvertriebenen! Der Papst hat es für die vertriebenen Palästinenser

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    die meisten Ihrer "vertriebenen" leben bereits in der 2., 3. und 4. generation in den flüchtlingslagern. niemandem sonst in der welt, dessen großmutter in einem anderen land geboren wurde, erkennt die unrwa den status "flüchtling" zu. und für keinen der millionen tatsächlicher flüchtlinge weltweit, die materiell um etliches schlechter gestellt sind, wird eine derartige publicity und mitleidspropaganda betrieben. die im vergleich ausgesprochen umfangreichen finanzhilfen an die palästinenser, die - von der UN unbeanstandet - regelmäßig im korrupten macht- und repressionssystem von hamas und fatah versickern, sind ein schlag ins gesicht der zahllosen flüchtlinge, die ihr elend nicht durch die unterstützung und die 'demokratitische legitimierung' von terroristen und judenhassern selbst mitverursacht haben, und deren leid permanent von der pärrenden 'free palestine!'-propagandashow übertönt wird.

    die meisten Ihrer "vertriebenen" leben bereits in der 2., 3. und 4. generation in den flüchtlingslagern. niemandem sonst in der welt, dessen großmutter in einem anderen land geboren wurde, erkennt die unrwa den status "flüchtling" zu. und für keinen der millionen tatsächlicher flüchtlinge weltweit, die materiell um etliches schlechter gestellt sind, wird eine derartige publicity und mitleidspropaganda betrieben. die im vergleich ausgesprochen umfangreichen finanzhilfen an die palästinenser, die - von der UN unbeanstandet - regelmäßig im korrupten macht- und repressionssystem von hamas und fatah versickern, sind ein schlag ins gesicht der zahllosen flüchtlinge, die ihr elend nicht durch die unterstützung und die 'demokratitische legitimierung' von terroristen und judenhassern selbst mitverursacht haben, und deren leid permanent von der pärrenden 'free palestine!'-propagandashow übertönt wird.

  5. die meisten Ihrer "vertriebenen" leben bereits in der 2., 3. und 4. generation in den flüchtlingslagern. niemandem sonst in der welt, dessen großmutter in einem anderen land geboren wurde, erkennt die unrwa den status "flüchtling" zu. und für keinen der millionen tatsächlicher flüchtlinge weltweit, die materiell um etliches schlechter gestellt sind, wird eine derartige publicity und mitleidspropaganda betrieben. die im vergleich ausgesprochen umfangreichen finanzhilfen an die palästinenser, die - von der UN unbeanstandet - regelmäßig im korrupten macht- und repressionssystem von hamas und fatah versickern, sind ein schlag ins gesicht der zahllosen flüchtlinge, die ihr elend nicht durch die unterstützung und die 'demokratitische legitimierung' von terroristen und judenhassern selbst mitverursacht haben, und deren leid permanent von der pärrenden 'free palestine!'-propagandashow übertönt wird.

    Antwort auf "Kein Mitleid?"
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    • Gafra
    • 16.05.2009 um 8:53 Uhr

    auch die 3.Generation lebt in Flüchtlingslagern! Und sie wurden nicht in einem anderen Land geboren, sondern vertrieben aus ihrem Land in ihr Land und erst dann verwandelte sich dieses Land in ein anderes Land.
    Ich glaube, nach Erika Steinbach bin ich auch noch Flüchtling, obgleich ich hier geboren bin.
    Allerdings und das ist der Unterschied: Mir geht es gut, ich lebe in gesicherten Verhältnissen (gerade nicht so sehr! Krise!) und mir werden nicht fundamentale Rechte verweigert.
    Der Verweis auf andere Flüchtlinge ist läppisch, denn er soll ablenken von den Urhebern dieser "Nakba" und da wissen Sie, als sonstige Freundin deutlicher Worte, sicher auch, wo die zu finden sind!

    • Gafra
    • 16.05.2009 um 8:53 Uhr

    auch die 3.Generation lebt in Flüchtlingslagern! Und sie wurden nicht in einem anderen Land geboren, sondern vertrieben aus ihrem Land in ihr Land und erst dann verwandelte sich dieses Land in ein anderes Land.
    Ich glaube, nach Erika Steinbach bin ich auch noch Flüchtling, obgleich ich hier geboren bin.
    Allerdings und das ist der Unterschied: Mir geht es gut, ich lebe in gesicherten Verhältnissen (gerade nicht so sehr! Krise!) und mir werden nicht fundamentale Rechte verweigert.
    Der Verweis auf andere Flüchtlinge ist läppisch, denn er soll ablenken von den Urhebern dieser "Nakba" und da wissen Sie, als sonstige Freundin deutlicher Worte, sicher auch, wo die zu finden sind!

  6. 8. --

    eine überaus treffende kritik der päpstlichen darbietung in yad vashem findet sich übrigens hier:

    http://www.achgut.com/dad...

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    • Gafra
    • 16.05.2009 um 8:41 Uhr

    ich zucke zwar auch immer bei diesen vagen Formulierungen zusammen, besonders, wenn sie von Politikern gesprochen werden.
    Andererseits muss das tausendfach Gesagte und Gewusste. Anerkannte und zum Staats-Mythos Erhobene immer wieder und erneut und in aller Deutlichkeit gesagt werden?
    Bei den deutlichen Worten, die Sie und Israel und der Zentralrat immer von neuem fordern, als sei das eine neue und durchzusetzende Erkenntnis, kann immer nur Empörung herrschen und nicht die Stille des Gedenkens an Individuen, um deren Ausgelöschtheit wir trauern und die in die Erinnerung geholt werden sollten. Auch durch seine Rede!

    • Gafra
    • 16.05.2009 um 8:41 Uhr

    ich zucke zwar auch immer bei diesen vagen Formulierungen zusammen, besonders, wenn sie von Politikern gesprochen werden.
    Andererseits muss das tausendfach Gesagte und Gewusste. Anerkannte und zum Staats-Mythos Erhobene immer wieder und erneut und in aller Deutlichkeit gesagt werden?
    Bei den deutlichen Worten, die Sie und Israel und der Zentralrat immer von neuem fordern, als sei das eine neue und durchzusetzende Erkenntnis, kann immer nur Empörung herrschen und nicht die Stille des Gedenkens an Individuen, um deren Ausgelöschtheit wir trauern und die in die Erinnerung geholt werden sollten. Auch durch seine Rede!

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