Besuch in Krümmel Reparaturendspurt im tödlichen BereichSeite 3/3

Vielleicht ist es eine Äußerung Kedzioras, die ein realistischeres Bild zeichnet. Beim Mittagessen mit Blick auf die Elbe erzählt er von den Besuchern, denen er nun schon seit Jahren sein Kernkraftwerk zeigt. Am anstrengendsten seien nicht die Mitglieder von Greenpeace – die würden erst gar nicht kommen. Besonders beharrlich seien die glühenden Verfechter der Atomkraft, die mit überschwänglicher, fast naiver Begeisterung durch das  Kraftwerk stiefelten. "Denen muss man dann auch ehrlich sagen: hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht."

 
Leser-Kommentare
    • ben_
    • 29.05.2009 um 7:50 Uhr

    Nur kurz zum Punkt "dass ihr Meiler doch eine behördliche Betriebsgenehmigung habe": Inzwischen bin ich geneigt, den an der Kernerngie beteiligten deutschen Behörden noch weniger zu vertrauen als Vattenfall und das will schon was heißen. Staatlichen Institutionen haben im Fall von Asse und jetzt aktuell Gorleben nicht nur versagt, sondern das gleiche, an der Grenze zu Kriminalität befindliche Verhalten, aus Inkompetenz, Korruption, Verheimlichung und Vertuschung an den Tag gelegt, das von der Atomindustrie seit langem bekannt ist.

    --
    der geist in der maschine

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    Bei den Summen, um die es jeweils geht, kann man sich als Betreiber schon ins Zeug legen. Vor allem alleine schon deshalb, weil Nachweise ja so oder so erbracht werden können. Wenn die Nachweise für den sicheren Betrieb erbracht sind, gibts erst mal keinen Grund, daran zu zweifeln. Ist wie beim TÜV. Wenn Bremsen, Auspuff, Licht und Abgaswerte in Ordnung sind, wirds schwer, den Gegenbeweis zu erbringen.
    Das heißt aber nicht, daß keine Mängel vorhanden sind.

    • CM
    • 29.05.2009 um 13:02 Uhr

    Gestern abend in "Kontraste" konnte man wieder einmal bestaunen, wie weit die Kumpanei zwischen CDU/CSU und der Atombranche geht. Die ehemalige Umweltministerin Merkel steckt bis über die Halskrause in einem Skandal der Extraklasse.

    Der Bericht ist heute online auch als Video und sehr sehenswert:

    Als Text:
    http://www.rbb-online.de/...

    Als Video:
    http://www.rbb-online.de/...

    Bei den Summen, um die es jeweils geht, kann man sich als Betreiber schon ins Zeug legen. Vor allem alleine schon deshalb, weil Nachweise ja so oder so erbracht werden können. Wenn die Nachweise für den sicheren Betrieb erbracht sind, gibts erst mal keinen Grund, daran zu zweifeln. Ist wie beim TÜV. Wenn Bremsen, Auspuff, Licht und Abgaswerte in Ordnung sind, wirds schwer, den Gegenbeweis zu erbringen.
    Das heißt aber nicht, daß keine Mängel vorhanden sind.

    • CM
    • 29.05.2009 um 13:02 Uhr

    Gestern abend in "Kontraste" konnte man wieder einmal bestaunen, wie weit die Kumpanei zwischen CDU/CSU und der Atombranche geht. Die ehemalige Umweltministerin Merkel steckt bis über die Halskrause in einem Skandal der Extraklasse.

    Der Bericht ist heute online auch als Video und sehr sehenswert:

    Als Text:
    http://www.rbb-online.de/...

    Als Video:
    http://www.rbb-online.de/...

  1. Bei den Summen, um die es jeweils geht, kann man sich als Betreiber schon ins Zeug legen. Vor allem alleine schon deshalb, weil Nachweise ja so oder so erbracht werden können. Wenn die Nachweise für den sicheren Betrieb erbracht sind, gibts erst mal keinen Grund, daran zu zweifeln. Ist wie beim TÜV. Wenn Bremsen, Auspuff, Licht und Abgaswerte in Ordnung sind, wirds schwer, den Gegenbeweis zu erbringen.
    Das heißt aber nicht, daß keine Mängel vorhanden sind.

  2. "Wenn der Meiler auf Hochtouren läuft, ist der Aufenthalt tödlich", "Im Inneren ist die Strahlung höher als ausserhalb des Stahlbetons"...
    Eigentlich braucht man nur den Überschriftsblock zu lesen, um festzustellen, was danach für ein Käse kommt. "Nach dem Stillstand ist der Meiler nicht sicherer geworden", das ist ohne Kontextdarstellung leider nicht mehr neutrale Berichterstattung. Frau Uken, ab wann ist ein Kernkraftwerk ein "Pannenmeiler"? Sie verwenden Begrifflichkeiten und stellen Behauptungen auf, da kann der Artikel künftig auch von Hr. Gabriel direkt geschrieben werden.

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    Stimmt, Caramba2,

    es handelt sich um unterschwellige und teilweise offene Stimmungsmache, mit einer objektiven Darstellung hat das nichts zu tun.

    Stimmt, Caramba2,

    es handelt sich um unterschwellige und teilweise offene Stimmungsmache, mit einer objektiven Darstellung hat das nichts zu tun.

    • CM
    • 29.05.2009 um 13:02 Uhr

    Gestern abend in "Kontraste" konnte man wieder einmal bestaunen, wie weit die Kumpanei zwischen CDU/CSU und der Atombranche geht. Die ehemalige Umweltministerin Merkel steckt bis über die Halskrause in einem Skandal der Extraklasse.

    Der Bericht ist heute online auch als Video und sehr sehenswert:

    Als Text:
    http://www.rbb-online.de/...

    Als Video:
    http://www.rbb-online.de/...

  3. Stimmt, Caramba2,

    es handelt sich um unterschwellige und teilweise offene Stimmungsmache, mit einer objektiven Darstellung hat das nichts zu tun.

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