Finanzmärkte Alle Zeichen stehen auf "Inflation"
Die Renditen steigen, der Dollar fällt, und Edelmetalle sind teuer wie nie. Das zeigt: Die Märkte fürchten sich vor Geldentwertung, sagt das Börs-o-Meter
In den vergangenen Monaten gab es an den Finanzmärkten meist nur ein Thema: Die Aktien. Erst fielen die Kurse im Rekordtempo, dann schossen sie in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit nach oben. Darüber gerieten die anderen Märkte in den Hintergrund. Renten? Scheinbar langweilig. Währungen? Ja, da war mal was. Rohstoffe? Ach ja, die gab es auch noch. Es ist Zeit, sich diesen Märkten wieder zuzuwenden. Dort tut sich einiges – und häufig ist die Kursentwicklung auf Nebenmärkten ein besserer Indikator für künftige Trends als jene auf den Spielplätzen, auf die alle schauen.
Der Dollar zum Beispiel. In der vergangenen Woche sprang der Euro im Vergleich zur amerikanischen Währung das erste Mal seit Jahresbeginn wieder über die Marke von 1,40 Dollar. Das ist kein Wunder: Schließlich besitzen Großbritannien und die USA zwar immer noch beste Bonitätsnoten, werden aber an den Märkten als Abstiegskandidaten gehandelt. Das bedeutet, dass die Investitionsbedingungen in diesen Ländern sich nachhaltig verschlechtert haben, die Nachfrage nach Anlagemöglichkeiten nachlässt und die Währung folgerichtig an Wert verliert.
Eng damit verbunden ist die Situation an den Rentenmärkten. Die mögliche Herabstufung der Angelsachsen folgt aus einer ungesunden Haushaltspolitik, die zu einem Rekorddefizit geführt hat, wie schon langen keines mehr zu sehen war. Das hat am langen Ende der Zinskurve seit Jahresanfang nahezu ohne Unterbrechung zu einem Renditeanstieg geführt. Für eine Laufzeit von zehn Jahren liegt die Rendite beinahe wieder bei 3,5 Prozent – und das, obwohl die Zinsen am kurzen Ende fast auf Null gefallen sind.
Da kommt es nun zum entscheidenden Gefecht zwischen den Marktteilnehmern und der Notenbank. Die amerikanische Notenbank Fed hat in der vergangenen Woche angedeutet, dass sie ihre Programme zum Aufkauf von Anleihen überdenken und gegebenenfalls ausbauen will. Bisher hat der sogenannte Bernanke-Put schließlich noch keinen Erfolg gezeigt. Darunter ist die Erwartung zu verstehen, dass die Renditen am langen Ende der Zinskurve durch die Ankaufprogramme der Fed und der darin enthaltenen Drohung, sich einem Zinsanstieg entgegenzustellen, niedrig bleiben. Die Fed hätte das so gerne.
Nun ist fraglich, ob der Zinsanstieg in den vergangenen Wochen nicht viel größer gewesen wäre, wenn es die Fed-Drohung nicht gäbe. Das lässt sich aber kaum abschließend herausfinden.
Womit wir beim meistdiskutierten Thema der vergangenen Wochen wären: Der Inflationsgefahr. Um sie einschätzen zu können, sind Indikatoren hilfreich, die frühzeitig eine Zunahme der Inflationserwartung unter den Marktteilnehmern signalisieren. Auf den Goldpreis zum Beispiel. Im April kostete eine Feinunze weniger als 900 Dollar, heute ist sie teurer als 950 Dollar.
Zwar gibt es immer mal wieder Vermutungen, denen zufolge der Goldpreis nicht ganz dem freien Spiel der Marktkräfte folgt. Doch die Entwicklung des Silberpreises – er stieg in der vergangenen Woche sogar auf einen neuen Jahreshöchststand – lässt ebenfalls auf eine zunehmende Inflationsgefahr schließen. Möglicherweise kommt hier die Inflationsangst schon deutlicher zum Vorschein als beim Gold.
- Datum 25.05.2009 - 15:55 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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das ein armer serbischer Ingeniuer alleine aufgebaut hat, ist ohne Zufuhr von Gehirnmasse von aussen nicht ueberlebensfaehig! Der Adler ist im Begriff zu sterben. Lasst ihn verkommen! Er ist die Diktatur der Welt!
Das ist Marktwirtschaft, dieses dekadente Land sterben zu lassen! So soll es geschehen:D
Lasst uns derweil Tanzen:D
http://www.youtube.com/wa...
Costa
schon wieder das inflationsgelaber - wir haben gallopierende defaltion - die moegliche abwertung der bonitaet der us anleihen ist keine inflation - der dollar geht mit dem pfund abwaerts , wie lange und logischerweise erwartet ...
Deflation haben wir momentan bei Energie und stark energieabhängigen Gütern und bei allen möglichen Finanzassets einschl. Immobilien. Ansonsten ist von Deflation insgesamt nichts zu sehen.
Dabei ist bei Energie schon die untere Fahnenstange erreicht. Von den Tiefs hat sich das Öl nun schon reichlich berappelt, und von 2000 an gerechnet kann man auch bei Energie kaum von Deflation reden!
Der Trend wird weitergehen: Nicht lebenswichtige Dinge, z.B. Finanzassets, werden weiter tendenziell deflationär bleiben, was man wirklich braucht (Lebensmittel etc.) wird teurer. Das ist auch die Entwicklung, die man in Krisenzeiten oft gesehen hat in der Geschichte.
Was die Bonds angeht: Wenn das Vertrauen darin runtergeht, geht automatisch auch das Vertrauen in die dahinterstehende Währung runter. Bis zum Totalcrash ist alles möglich. Man möge sich Island anschauen: Leiden Isländer unter der Deflation Ihrer Bonds, oder unter der Inflation aller Importgüter?
Deflation haben wir momentan bei Energie und stark energieabhängigen Gütern und bei allen möglichen Finanzassets einschl. Immobilien. Ansonsten ist von Deflation insgesamt nichts zu sehen.
Dabei ist bei Energie schon die untere Fahnenstange erreicht. Von den Tiefs hat sich das Öl nun schon reichlich berappelt, und von 2000 an gerechnet kann man auch bei Energie kaum von Deflation reden!
Der Trend wird weitergehen: Nicht lebenswichtige Dinge, z.B. Finanzassets, werden weiter tendenziell deflationär bleiben, was man wirklich braucht (Lebensmittel etc.) wird teurer. Das ist auch die Entwicklung, die man in Krisenzeiten oft gesehen hat in der Geschichte.
Was die Bonds angeht: Wenn das Vertrauen darin runtergeht, geht automatisch auch das Vertrauen in die dahinterstehende Währung runter. Bis zum Totalcrash ist alles möglich. Man möge sich Island anschauen: Leiden Isländer unter der Deflation Ihrer Bonds, oder unter der Inflation aller Importgüter?
Der Dollar fällt und der Euro steigt.
Im Dollarraum Inflation und im Euroraum Deflation?
Aber Inflation gibt es im Dollarraum auch erst dann,
wenn dort die Nachfrage steigt und die Importe sich verteuern,
z.B. auf Grund einer Abwertung des Dollars.
Im Moment fallen auf Teilmärkten die Preise in USA noch, z.B. im Häusermarkt. Alle werden jubeln, wenn die Hauspreise dort wenigstens stabil bleiben und nicht weiter fallen.
Die Welt ist kompliziert.
die könnte ich gut gebrauchen
Deflation haben wir momentan bei Energie und stark energieabhängigen Gütern und bei allen möglichen Finanzassets einschl. Immobilien. Ansonsten ist von Deflation insgesamt nichts zu sehen.
Dabei ist bei Energie schon die untere Fahnenstange erreicht. Von den Tiefs hat sich das Öl nun schon reichlich berappelt, und von 2000 an gerechnet kann man auch bei Energie kaum von Deflation reden!
Der Trend wird weitergehen: Nicht lebenswichtige Dinge, z.B. Finanzassets, werden weiter tendenziell deflationär bleiben, was man wirklich braucht (Lebensmittel etc.) wird teurer. Das ist auch die Entwicklung, die man in Krisenzeiten oft gesehen hat in der Geschichte.
Was die Bonds angeht: Wenn das Vertrauen darin runtergeht, geht automatisch auch das Vertrauen in die dahinterstehende Währung runter. Bis zum Totalcrash ist alles möglich. Man möge sich Island anschauen: Leiden Isländer unter der Deflation Ihrer Bonds, oder unter der Inflation aller Importgüter?
zuwenig kredite - also kein geld im umlauf. deflation ist zuerst nur scheinbare preissenkung - in wirklichkeit wird nur das geld knapp - in sofern haben wir eine deflation. zudem: alle sitze auf dem wenigen geld - angst - keiner kauft ( weil die presie voraussichtlich sinken werden) , investiert , produziert mehr etwas, weil zuwenig geld zur verfuegung steht ( nur die reichsten haben noch geld, aber die brauchen keine ware und sind zu konservativ , um was zu riskieren). die ware fliesst also nicht mehr ab - da fangen dann die preise wirklich an wegzubrechen - die abwaertsspirale beginnt. es gibt folglich immer weniger grund sich auch nur um kredit zu bemuehen, um zu produzieren .... usw. - eine klassischer ablauf ... wir sind mitten drin. das dicke ende kommt leider - der euro wird sich wohl verabschieden muessen ... 12 der 16 euro laender sind faktisch schon pleite ....
hier von inflation zu reden , die ja wohl eigentlich staatlich bzw zentralbankgelenkt ist um die schuldenbelastung zu minimieren, halte ich fuer komisch. die situation der hyperinflation kann ja wohl nicht gemeint sein - noch nicht.
sicher ist, wenn der dollar baden geht - zb wenn californien endgueltig unrettbar pleite sein wird - gehen alle anderen mit baden - auch die BRD.
wir sollten alle augen offen haben , damit nicht einer ( eine nation) auf die idee kommt sich mit krieg zu sanieren - dazu wird ein klare stellungnahme der bevoelkerungen noetig sein. zu diesen sachverhalten kann ich auch nur auf die historie hinweisen. die USA haben sich im letzten jahrhundert dreimal mit krieg komplett saniert oder es zumindest versucht ... eigentlich sind sie immer noch dabei - einerseits wird das aber immer schwieriger , anderseits koennte es zum notnagel schlechthin werden. das muss natuerlich mit allen miteln vermieden werden - die anmaßung liegt allerdings durchaus und verachtenswerterweise in der luft.
zuwenig kredite - also kein geld im umlauf. deflation ist zuerst nur scheinbare preissenkung - in wirklichkeit wird nur das geld knapp - in sofern haben wir eine deflation. zudem: alle sitze auf dem wenigen geld - angst - keiner kauft ( weil die presie voraussichtlich sinken werden) , investiert , produziert mehr etwas, weil zuwenig geld zur verfuegung steht ( nur die reichsten haben noch geld, aber die brauchen keine ware und sind zu konservativ , um was zu riskieren). die ware fliesst also nicht mehr ab - da fangen dann die preise wirklich an wegzubrechen - die abwaertsspirale beginnt. es gibt folglich immer weniger grund sich auch nur um kredit zu bemuehen, um zu produzieren .... usw. - eine klassischer ablauf ... wir sind mitten drin. das dicke ende kommt leider - der euro wird sich wohl verabschieden muessen ... 12 der 16 euro laender sind faktisch schon pleite ....
hier von inflation zu reden , die ja wohl eigentlich staatlich bzw zentralbankgelenkt ist um die schuldenbelastung zu minimieren, halte ich fuer komisch. die situation der hyperinflation kann ja wohl nicht gemeint sein - noch nicht.
sicher ist, wenn der dollar baden geht - zb wenn californien endgueltig unrettbar pleite sein wird - gehen alle anderen mit baden - auch die BRD.
wir sollten alle augen offen haben , damit nicht einer ( eine nation) auf die idee kommt sich mit krieg zu sanieren - dazu wird ein klare stellungnahme der bevoelkerungen noetig sein. zu diesen sachverhalten kann ich auch nur auf die historie hinweisen. die USA haben sich im letzten jahrhundert dreimal mit krieg komplett saniert oder es zumindest versucht ... eigentlich sind sie immer noch dabei - einerseits wird das aber immer schwieriger , anderseits koennte es zum notnagel schlechthin werden. das muss natuerlich mit allen miteln vermieden werden - die anmaßung liegt allerdings durchaus und verachtenswerterweise in der luft.
Ob die Inflation oder Deflation kommt, weiß im Moment nur der liebe Gott! Was sicher ist, ist eine große Verschiebung von Vermögen. D.h. wenn man richtig macht, kann man sehr viel dazu gewinnen, sonst … Das ist der Kapitalismus. Ich unternehme im Moment sehr viel, ob alles richtig ist, kann ich erst in einigen Jahren sagen. Wenn man aber nichts unternimmt, gehört man ziemlich sicher zu den Verlierern!
zuwenig kredite - also kein geld im umlauf. deflation ist zuerst nur scheinbare preissenkung - in wirklichkeit wird nur das geld knapp - in sofern haben wir eine deflation. zudem: alle sitze auf dem wenigen geld - angst - keiner kauft ( weil die presie voraussichtlich sinken werden) , investiert , produziert mehr etwas, weil zuwenig geld zur verfuegung steht ( nur die reichsten haben noch geld, aber die brauchen keine ware und sind zu konservativ , um was zu riskieren). die ware fliesst also nicht mehr ab - da fangen dann die preise wirklich an wegzubrechen - die abwaertsspirale beginnt. es gibt folglich immer weniger grund sich auch nur um kredit zu bemuehen, um zu produzieren .... usw. - eine klassischer ablauf ... wir sind mitten drin. das dicke ende kommt leider - der euro wird sich wohl verabschieden muessen ... 12 der 16 euro laender sind faktisch schon pleite ....
hier von inflation zu reden , die ja wohl eigentlich staatlich bzw zentralbankgelenkt ist um die schuldenbelastung zu minimieren, halte ich fuer komisch. die situation der hyperinflation kann ja wohl nicht gemeint sein - noch nicht.
sicher ist, wenn der dollar baden geht - zb wenn californien endgueltig unrettbar pleite sein wird - gehen alle anderen mit baden - auch die BRD.
wir sollten alle augen offen haben , damit nicht einer ( eine nation) auf die idee kommt sich mit krieg zu sanieren - dazu wird ein klare stellungnahme der bevoelkerungen noetig sein. zu diesen sachverhalten kann ich auch nur auf die historie hinweisen. die USA haben sich im letzten jahrhundert dreimal mit krieg komplett saniert oder es zumindest versucht ... eigentlich sind sie immer noch dabei - einerseits wird das aber immer schwieriger , anderseits koennte es zum notnagel schlechthin werden. das muss natuerlich mit allen miteln vermieden werden - die anmaßung liegt allerdings durchaus und verachtenswerterweise in der luft.
Nicht einmal, wenn mehrer IFO-Gutachten sagen es geht bergauf, merkt die Zeit, dass dies so ist und berichtet weiter von Weltuntergang!
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