Finanzmärkte Alle Zeichen stehen auf "Inflation"Seite 2/2

Dafür spricht auch die Entwicklung auf den anderen Märkten: Die Renditen steigen, die Edelmetalle auch und der Dollar verliert an Wert. Das spricht nicht für geruhsame Sommermonate.

Conrad Mattern ist Vorstand der Conquest Investment Advisory AG und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Auf ZEIT ONLINE beleuchtet er immer montags die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten.

 
Leser-Kommentare
  1. das ein armer serbischer Ingeniuer alleine aufgebaut hat, ist ohne Zufuhr von Gehirnmasse von aussen nicht ueberlebensfaehig! Der Adler ist im Begriff zu sterben. Lasst ihn verkommen! Er ist die Diktatur der Welt!

    Das ist Marktwirtschaft, dieses dekadente Land sterben zu lassen! So soll es geschehen:D

    Lasst uns derweil Tanzen:D

    http://www.youtube.com/wa...

    Costa

    • iDog
    • 25.05.2009 um 18:10 Uhr
    2. auweia

    schon wieder das inflationsgelaber - wir haben gallopierende defaltion - die moegliche abwertung der bonitaet der us anleihen ist keine inflation - der dollar geht mit dem pfund abwaerts , wie lange und logischerweise erwartet ...

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    • xray1
    • 25.05.2009 um 19:32 Uhr

    Deflation haben wir momentan bei Energie und stark energieabhängigen Gütern und bei allen möglichen Finanzassets einschl. Immobilien. Ansonsten ist von Deflation insgesamt nichts zu sehen.

    Dabei ist bei Energie schon die untere Fahnenstange erreicht. Von den Tiefs hat sich das Öl nun schon reichlich berappelt, und von 2000 an gerechnet kann man auch bei Energie kaum von Deflation reden!

    Der Trend wird weitergehen: Nicht lebenswichtige Dinge, z.B. Finanzassets, werden weiter tendenziell deflationär bleiben, was man wirklich braucht (Lebensmittel etc.) wird teurer. Das ist auch die Entwicklung, die man in Krisenzeiten oft gesehen hat in der Geschichte.

    Was die Bonds angeht: Wenn das Vertrauen darin runtergeht, geht automatisch auch das Vertrauen in die dahinterstehende Währung runter. Bis zum Totalcrash ist alles möglich. Man möge sich Island anschauen: Leiden Isländer unter der Deflation Ihrer Bonds, oder unter der Inflation aller Importgüter?

    • xray1
    • 25.05.2009 um 19:32 Uhr

    Deflation haben wir momentan bei Energie und stark energieabhängigen Gütern und bei allen möglichen Finanzassets einschl. Immobilien. Ansonsten ist von Deflation insgesamt nichts zu sehen.

    Dabei ist bei Energie schon die untere Fahnenstange erreicht. Von den Tiefs hat sich das Öl nun schon reichlich berappelt, und von 2000 an gerechnet kann man auch bei Energie kaum von Deflation reden!

    Der Trend wird weitergehen: Nicht lebenswichtige Dinge, z.B. Finanzassets, werden weiter tendenziell deflationär bleiben, was man wirklich braucht (Lebensmittel etc.) wird teurer. Das ist auch die Entwicklung, die man in Krisenzeiten oft gesehen hat in der Geschichte.

    Was die Bonds angeht: Wenn das Vertrauen darin runtergeht, geht automatisch auch das Vertrauen in die dahinterstehende Währung runter. Bis zum Totalcrash ist alles möglich. Man möge sich Island anschauen: Leiden Isländer unter der Deflation Ihrer Bonds, oder unter der Inflation aller Importgüter?

    • WIHE
    • 25.05.2009 um 18:40 Uhr

    Der Dollar fällt und der Euro steigt.

    Im Dollarraum Inflation und im Euroraum Deflation?

    Aber Inflation gibt es im Dollarraum auch erst dann,
    wenn dort die Nachfrage steigt und die Importe sich verteuern,
    z.B. auf Grund einer Abwertung des Dollars.

    Im Moment fallen auf Teilmärkten die Preise in USA noch, z.B. im Häusermarkt. Alle werden jubeln, wenn die Hauspreise dort wenigstens stabil bleiben und nicht weiter fallen.

    Die Welt ist kompliziert.

    • WIHE
    • 25.05.2009 um 18:44 Uhr

    die könnte ich gut gebrauchen

    • xray1
    • 25.05.2009 um 19:32 Uhr

    Deflation haben wir momentan bei Energie und stark energieabhängigen Gütern und bei allen möglichen Finanzassets einschl. Immobilien. Ansonsten ist von Deflation insgesamt nichts zu sehen.

    Dabei ist bei Energie schon die untere Fahnenstange erreicht. Von den Tiefs hat sich das Öl nun schon reichlich berappelt, und von 2000 an gerechnet kann man auch bei Energie kaum von Deflation reden!

    Der Trend wird weitergehen: Nicht lebenswichtige Dinge, z.B. Finanzassets, werden weiter tendenziell deflationär bleiben, was man wirklich braucht (Lebensmittel etc.) wird teurer. Das ist auch die Entwicklung, die man in Krisenzeiten oft gesehen hat in der Geschichte.

    Was die Bonds angeht: Wenn das Vertrauen darin runtergeht, geht automatisch auch das Vertrauen in die dahinterstehende Währung runter. Bis zum Totalcrash ist alles möglich. Man möge sich Island anschauen: Leiden Isländer unter der Deflation Ihrer Bonds, oder unter der Inflation aller Importgüter?

    Antwort auf "auweia"
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    • iDog
    • 25.05.2009 um 21:53 Uhr

    zuwenig kredite - also kein geld im umlauf. deflation ist zuerst nur scheinbare preissenkung - in wirklichkeit wird nur das geld knapp - in sofern haben wir eine deflation. zudem: alle sitze auf dem wenigen geld - angst - keiner kauft ( weil die presie voraussichtlich sinken werden) , investiert , produziert mehr etwas, weil zuwenig geld zur verfuegung steht ( nur die reichsten haben noch geld, aber die brauchen keine ware und sind zu konservativ , um was zu riskieren). die ware fliesst also nicht mehr ab - da fangen dann die preise wirklich an wegzubrechen - die abwaertsspirale beginnt. es gibt folglich immer weniger grund sich auch nur um kredit zu bemuehen, um zu produzieren .... usw. - eine klassischer ablauf ... wir sind mitten drin. das dicke ende kommt leider - der euro wird sich wohl verabschieden muessen ... 12 der 16 euro laender sind faktisch schon pleite ....

    hier von inflation zu reden , die ja wohl eigentlich staatlich bzw zentralbankgelenkt ist um die schuldenbelastung zu minimieren, halte ich fuer komisch. die situation der hyperinflation kann ja wohl nicht gemeint sein - noch nicht.

    sicher ist, wenn der dollar baden geht - zb wenn californien endgueltig unrettbar pleite sein wird - gehen alle anderen mit baden - auch die BRD.

    wir sollten alle augen offen haben , damit nicht einer ( eine nation) auf die idee kommt sich mit krieg zu sanieren - dazu wird ein klare stellungnahme der bevoelkerungen noetig sein. zu diesen sachverhalten kann ich auch nur auf die historie hinweisen. die USA haben sich im letzten jahrhundert dreimal mit krieg komplett saniert oder es zumindest versucht ... eigentlich sind sie immer noch dabei - einerseits wird das aber immer schwieriger , anderseits koennte es zum notnagel schlechthin werden. das muss natuerlich mit allen miteln vermieden werden - die anmaßung liegt allerdings durchaus und verachtenswerterweise in der luft.

    • iDog
    • 25.05.2009 um 21:53 Uhr

    zuwenig kredite - also kein geld im umlauf. deflation ist zuerst nur scheinbare preissenkung - in wirklichkeit wird nur das geld knapp - in sofern haben wir eine deflation. zudem: alle sitze auf dem wenigen geld - angst - keiner kauft ( weil die presie voraussichtlich sinken werden) , investiert , produziert mehr etwas, weil zuwenig geld zur verfuegung steht ( nur die reichsten haben noch geld, aber die brauchen keine ware und sind zu konservativ , um was zu riskieren). die ware fliesst also nicht mehr ab - da fangen dann die preise wirklich an wegzubrechen - die abwaertsspirale beginnt. es gibt folglich immer weniger grund sich auch nur um kredit zu bemuehen, um zu produzieren .... usw. - eine klassischer ablauf ... wir sind mitten drin. das dicke ende kommt leider - der euro wird sich wohl verabschieden muessen ... 12 der 16 euro laender sind faktisch schon pleite ....

    hier von inflation zu reden , die ja wohl eigentlich staatlich bzw zentralbankgelenkt ist um die schuldenbelastung zu minimieren, halte ich fuer komisch. die situation der hyperinflation kann ja wohl nicht gemeint sein - noch nicht.

    sicher ist, wenn der dollar baden geht - zb wenn californien endgueltig unrettbar pleite sein wird - gehen alle anderen mit baden - auch die BRD.

    wir sollten alle augen offen haben , damit nicht einer ( eine nation) auf die idee kommt sich mit krieg zu sanieren - dazu wird ein klare stellungnahme der bevoelkerungen noetig sein. zu diesen sachverhalten kann ich auch nur auf die historie hinweisen. die USA haben sich im letzten jahrhundert dreimal mit krieg komplett saniert oder es zumindest versucht ... eigentlich sind sie immer noch dabei - einerseits wird das aber immer schwieriger , anderseits koennte es zum notnagel schlechthin werden. das muss natuerlich mit allen miteln vermieden werden - die anmaßung liegt allerdings durchaus und verachtenswerterweise in der luft.

  2. Ob die Inflation oder Deflation kommt, weiß im Moment nur der liebe Gott! Was sicher ist, ist eine große Verschiebung von Vermögen. D.h. wenn man richtig macht, kann man sehr viel dazu gewinnen, sonst … Das ist der Kapitalismus. Ich unternehme im Moment sehr viel, ob alles richtig ist, kann ich erst in einigen Jahren sagen. Wenn man aber nichts unternimmt, gehört man ziemlich sicher zu den Verlierern!

    • iDog
    • 25.05.2009 um 21:53 Uhr

    zuwenig kredite - also kein geld im umlauf. deflation ist zuerst nur scheinbare preissenkung - in wirklichkeit wird nur das geld knapp - in sofern haben wir eine deflation. zudem: alle sitze auf dem wenigen geld - angst - keiner kauft ( weil die presie voraussichtlich sinken werden) , investiert , produziert mehr etwas, weil zuwenig geld zur verfuegung steht ( nur die reichsten haben noch geld, aber die brauchen keine ware und sind zu konservativ , um was zu riskieren). die ware fliesst also nicht mehr ab - da fangen dann die preise wirklich an wegzubrechen - die abwaertsspirale beginnt. es gibt folglich immer weniger grund sich auch nur um kredit zu bemuehen, um zu produzieren .... usw. - eine klassischer ablauf ... wir sind mitten drin. das dicke ende kommt leider - der euro wird sich wohl verabschieden muessen ... 12 der 16 euro laender sind faktisch schon pleite ....

    hier von inflation zu reden , die ja wohl eigentlich staatlich bzw zentralbankgelenkt ist um die schuldenbelastung zu minimieren, halte ich fuer komisch. die situation der hyperinflation kann ja wohl nicht gemeint sein - noch nicht.

    sicher ist, wenn der dollar baden geht - zb wenn californien endgueltig unrettbar pleite sein wird - gehen alle anderen mit baden - auch die BRD.

    wir sollten alle augen offen haben , damit nicht einer ( eine nation) auf die idee kommt sich mit krieg zu sanieren - dazu wird ein klare stellungnahme der bevoelkerungen noetig sein. zu diesen sachverhalten kann ich auch nur auf die historie hinweisen. die USA haben sich im letzten jahrhundert dreimal mit krieg komplett saniert oder es zumindest versucht ... eigentlich sind sie immer noch dabei - einerseits wird das aber immer schwieriger , anderseits koennte es zum notnagel schlechthin werden. das muss natuerlich mit allen miteln vermieden werden - die anmaßung liegt allerdings durchaus und verachtenswerterweise in der luft.

  3. Nicht einmal, wenn mehrer IFO-Gutachten sagen es geht bergauf, merkt die Zeit, dass dies so ist und berichtet weiter von Weltuntergang!

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