Opel-Krise Magna verspricht schnelle Schuldentilgung
Mit weit reichenden Zugeständnissen an die Gläubigerbanken und den Bund kämpft der Zulieferer um den Zuschlag für die Übernahme des angeschlagenen Autoherstellers Opel

© Ralph Orlowski/Getty Images
"Wir sind Opel": Ein Arbeiter des Werks in Eisenach
Das von Magna und der russischen Sberbank gemeinsam eingereichte Übernahmekonzept sieht einen festen Rückzahlungsplan für die Verschuldung der neuen Opel-Gesellschaft (NewOpel) und eine Dividendensperre für die künftigen Anteilseigner vor. Das könnte die Bedenken der Regierung entkräften, die zur Rettung von Opel eingesetzten Steuergelder seien möglicherweise verloren.
"Ein Mindestanteil von 30 Prozent des Nettogewinns wird zur Rückzahlung der von der öffentlichen Hand garantierten Verschuldung benutzt", heißt es in dem Konzept, das ZEIT ONLINE vorliegt. "Bis zur vollständigen Tilgung dieser Verschuldung wird keine Dividende an die Anteilseigner ausgezahlt".
55 Prozent der Anteile an NewOpel würden dem Konzept zufolge auf Magna und die Sberbank entfallen, 45 Prozent sollen bei der bisherigen Opel-Muttergesellschaft General Motors (GM) verbleiben.
Neben Magna bieten Fiat und der Finanzinvestor RHJ International um Opel. Doch der Wirtschaftsminister Guttenberg scheint eine Insolvenz des Autoherstellers zu bevorzugen. Keines der Übernahmeangebote müsse "zwingend zum Tragen" kommen, sagte Karl-Theodor zu Guttenberg in einem Interview. "Zuvor müssen wir eine hohe Sicherheit dafür haben, dass die erheblichen Steuermittel, die wir dafür einsetzen, nicht verloren gehen."
Magna kalkuliert mit einem Finanzbedarf von fünf Milliarden Euro in diesem und im kommenden Jahr. Davon sollten 3,3 Milliarden Euro über ein Darlehen mit einer Laufzeit von fünf Jahren finanziert werden. Weitere 1,2 Milliarden Euro will Magna in Form eines revolvierenden Kredits aufnehmen, der ebenfalls über fünf Jahre laufen soll. Magna selbst will 700 Millionen Euro in die neue Gesellschaft investieren: 500 Millionen Euro als Darlehen, das nach der Rückzahlung der staatlich besicherten Bankverbindlichkeiten in eine Kapitaleinlage umgewandelt werde; 200 Millionen Euro als Teil des revolvierenden Kredits. Insgesamt 4,3 Milliarden Euro kämen von Kreditinstituten, etwa von der Commerzbank.
- Datum 24.05.2009 - 19:29 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 5
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Hypo Real Estate übernimmt Opel!
rheinelbe
möchte da jemand ohne einen Cent Eigenkapital aufs Spiel zu setzen ein Industrieunternehmen kaufen, das in einer Branche mit z.Zt. 30% Überkapazität operiert, und dafür vom Staat ein paar Miliarden Kredit + Bürgschaft obendrauf haben, und ein paar tausend Arbeiter betriebsbedingt kündigen. Unverschämter geht es kaum noch, hoffentlich ist die Bundestagswahl bald vorbei und Gutti kümmert sich wieder ums Familienvermögen.
..entscheidet er ja nichts (GM entscheidet und unsere Regierung gibt in jedem Fall das Geld), andererseits bleibt uns auf jeden Fall der Schaden (vielleicht knipst ihn ja auch mal jemand, wenn er auf selbstbezahlte Reise geht).
..entscheidet er ja nichts (GM entscheidet und unsere Regierung gibt in jedem Fall das Geld), andererseits bleibt uns auf jeden Fall der Schaden (vielleicht knipst ihn ja auch mal jemand, wenn er auf selbstbezahlte Reise geht).
..entscheidet er ja nichts (GM entscheidet und unsere Regierung gibt in jedem Fall das Geld), andererseits bleibt uns auf jeden Fall der Schaden (vielleicht knipst ihn ja auch mal jemand, wenn er auf selbstbezahlte Reise geht).
...... sobald in der Zukunft Nettogewinne gemacht würden!
Und wer glaubt sonst noch an den Weihnachtsmann?
DEN HABEN WIR DOCH SCHON GUTTENBERG , der sieht so toll aus in allen geichgeschalteten Medien. Uns kann Nichts PASSIEREN . OPEL WIRD GERETTET wenn auch per INSOLVENZ und die gleiche Zahl an Autos wird weiterproduziert. Ist doch ganz einfach !
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