TürkeiRegierung plant Ende der Einzelhaft Öcalans

Zehn Jahre nach der Verurteilung des Chefs der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, prüft die Türkei ein Ende seiner Isolation auf der Gefängnisinsel Imrali von sh

Um die Einzelhaft Öcalans zu beenden, plane die Regierung mehrere Inhaftierte auf die Insel zu verlegen, berichtete die türkischen Tageszeitung Hürriyet. Der Bau zusätzlicher Gebäude sei fast abgeschlossen.

Die Türkei reagiere damit auf Kritik aus der EU an den Haftbedingungen Öcalans, habe ein Mitarbeiter des türkischen Justizministeriums erklärt.

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Öcalan solle die Möglichkeit bekommen, während des Freigangs andere Häftlinge zu treffen und mit ihnen zu sprechen, berichtete das Blatt.

Der ehemalige PKK-Führer war am 15. Februar 1999 in Kenia festgenommen und in die Türkei gebracht worden. Er wurde etwa vier Monate später zum Tode verurteilt. Die Strafe wurde später auf internationalen Druck hin in eine lebenslange Haft abgemildert.

Öcalan verbüßt seitdem seine Haftstrafe auf Imrali, einer im Marmara-Meer gelegene Insel, in weitgehender Isolation. Einmal in der Woche darf er sich mit seinen Anwälten treffen.

Die PKK wird von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie kämpft seit 1984 für eine Unabhängigkeit oder größere Autonomie der Kurdengebiete in der Türkei. In dem Konflikt wurden nach Angaben der türkischen Armee bereits mehr als 35.000 Menschen getötet.

Leserkommentare
  1. Die PKK ist keine demokratisch gewählte Arbeiterpartei, sondern eine linksradikale Terrororganisation, die ein kommunistisches Großkurdistan nach sowjetischem Vorbild auf Teilen den Territorien der Türkei, Syrien, Irak und Irans errichten möchte.

    [Der Rest wurde gelöscht, bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und formulieren Sie Kritik sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]

  2. ... Wie soll man denn den Verfasser eines unsachlichen Beitrages auf Zeit.de denn sonst bezeichnen ?

    Die PKK wird als (demokratisch gewählte und mit demokratischen Strukturen ausgestattete) Partei dargestellt. Die Mitglieder einer demokratischen Partei legen aber keine Bomben, verüben keine Selbstmordanschläge, schicken keine Kindersoldaten in den Kampf, Erpressen keine Schutzgelder, handeln nicht mit Drogen und Menschen, u.s.w.

    Sorry Zeit-Redaktion ! Die Beiträge der User werden zwar von Ihnen durchleuchtet, aber keiner von Ihnen macht sich mal die Mühe, die selbst publizierten Inhalte kritisch auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

    Andererseits Ist das auch Ihre Webseite und Sie können veröffentlichen, was auch immer Sie wollen - Unabhängig von der journalistischen Sorgfalt und nötigen Wahrheitstiefe.

    • khasar
    • 17. Dezember 2009 17:08 Uhr
    3. klar

    [entfernt aufgrund von pauschalisierenden Inhalten. Die Redaktion/vv]

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  • Quelle ZEIT ONLINE, sh, dpa
  • Schlagworte Abdullah Öcalan | Europäische Union | Regierung | Türkei | PKK | Autonomie
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