20 Jahre Tiananmen "Wir müssen das Schweigen über Tiananmen brechen" Seite 2/2
Eine von der Gruppe 1999 bei der Obersten Staatsanwaltschaft eingereichte Klage gegen den damaligen Premierminister Li Peng ist bis heute unbeantwortet geblieben. Auch auf keine der anderen Forderungen hat die chinesische Führung reagiert, die das Massaker immer noch als notwendige Maßnahme zur Stabilisierung rechtfertigt.
Doch sie lassen sich nicht entmutigen. "Wir sind unseren Kindern gegenüber verpflichtet", sagt Ding Zilin, die andere Mitbegründerin und prominenteste Sprecherin des Netzwerkes, "nur wenn wir weitermachen hat ihr Tod einen Sinn." Als die 73-jährige frühere Philosophie-Professorin von dem Tod ihres damals 17-jährigen Sohnes Jiang Jielin erfuhr, wollte sie erst nicht mehr leben. "Aber als ich Zhang und andere Angehörige kennen lernte, gab mir das neue Kraft", erinnert sich Ding. Wie Zhang gibt auch sie ununterbrochen Interviews und steht unter Polizeibewachung. 2004 haben die Sicherheitsbehörden die beiden und eine weitere Mitstreiterin wegen "Bedrohung der nationalen Sicherheit" kurzzeitig festgenommen. Sie hatten T-Shirts zum 4. Juni von einer Hongkonger Menschenrechtsorganisation in Empfang genommen.
Um ihre Forderungen zu untermauern dokumentiert die Gruppe Daten und Umstände der Todesfälle. Zhang und ihre Mitstreiter haben mit Hilfe von Hinweisen der Bevölkerung und aus dem Ausland Listen mit Namen von mittlerweile 194 Toten und 71 Verletzten zusammengetragen. Diese Listen haben sie zunächst nach Hongkong geschmuggelt und dort veröffentlicht. Seit Mai 2008 haben sie auf ihrer Webseite neben den Listen, auch Karten mit genauen Todesorten, Fotos, Videos und Essays der Angehörigen eingestellt. Ihr Internetauftritt ist in China nur mit einer Anti-Zensur-Technik zu öffnen.
Das Netzwerk unterstützt auch Angehörige, die nicht nur mit dem sozialen Stigma eines "Staatsverbrechers" in der Familie, sondern auch in materiellen Schwierigkeiten leben. Spenden empfangen die "Mütter" oft per persönlichen Kurier aus dem Ausland oder über ein Konto der unabhängigen Vereinigung von chinesischen Studenten und Schülern in Washington. Geldzuwendungen per Post sind von den Behörden immer wieder abgefangen worden.
20 Jahre nach dem Tiananmen-Massaker schauen Ding und Zhang mit gemischten Gefühlen zurück. "Erfolg und Stolz überwiegen Trauer und Enttäuschung", sagt Ding, "denn unsere Kinder und auch wir Mütter halten Chinas Sehnsucht nach Freiheit lebendig." Innerhalb der Regierung sieht Ding keinerlei Anzeichen für mehr Offenheit. Zu der diesjährigen Trauerfeier mit rund 50 Angehörigen in Zhangs Wohnung ließen die Behörden Ding nicht aus dem Haus. Auch Zhang Xianling hofft eher auf wachsenden Druck aus der Bevölkerung. "Es gibt junge Journalisten und Rechtsanwälte, die sich für Menschenrechte einsetzen", sagt sie, "das berührt mich sehr und gibt mir Kraft."
- Datum 03.06.2009 - 13:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Die jungen Soldaten waren auf Taianmen Platz nicht nur verbrannt, sondern verkohlt. Die Mütter wollen auch Gerechtigkeit, oder nicht?!
Der Adressat für die Forderung nach Gerechtigkeit ist aber auch in diesen Fällen das chinesische Regime! Und der in ihren Zeilen mitschwingende Vorwurf an die betroffenen Mütter der Demonstranten ist wohl an Idiotie und Schamlosigkeit nicht zu übertreffen!
Der Adressat für die Forderung nach Gerechtigkeit ist aber auch in diesen Fällen das chinesische Regime! Und der in ihren Zeilen mitschwingende Vorwurf an die betroffenen Mütter der Demonstranten ist wohl an Idiotie und Schamlosigkeit nicht zu übertreffen!
Der Adressat für die Forderung nach Gerechtigkeit ist aber auch in diesen Fällen das chinesische Regime! Und der in ihren Zeilen mitschwingende Vorwurf an die betroffenen Mütter der Demonstranten ist wohl an Idiotie und Schamlosigkeit nicht zu übertreffen!
von den üblichen regimetreuen Propagandapostern. Mein Rat an die ZEIT-Community: Net amal ignorieren. Die Herrschaften haben wir in den diversen Dalai-Lama-Debatten hinreichend erlebt. Zu einer konstruktiven Diskussion ist da fast niemand bereit, dafür wird jede Menge selbstgefälliger Nationalismus ausgebreitet.
Wann's schee macht...
_________________________________________________
In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
______
Kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschliessen. Wird sich wohl nicht vermeiden lassen, hier wieder die üblichen regimetreuen Putzerfische rumschwimmen zu haben, die nach der Devise "auch KZ Wärter haben Mütter die um sie weinen" die Schuld bei den Opfern suchen und finden.
Frage mich nur, warum manche Leute ihre Begeisterung für Repression, Folter und Unterdrückung nicht andere im SM-Keller ausleben können, sondern dafür unbedingt einem Regime wie dem in Beijing in den Hintern kriechen müssen......
Was sich am.4. Juni 1989 in Tianmenplatz ereignete war Unterdrueckung der Studentenbewegung. Das ist scharf zu verurteilen, und kein Ausrede jeder Arten ist berechtigt.
Ob es als Massaker bezeichnet werden kann ist eine Frage. Ein Massaker ist ein geplanter abgezielt massen Schlachten.
Dieser Artikel hat aber praktische die uebertriebene Opferzahlen dementiert. Es geht nicht um tausende Toten, sondern bis 200.
Wenn man mal schauen, welche Truppe damals in Einsatz gekommen waren, wird man zweifeln, ob die Soldaten einen Befehl zum Schlachten erhalten haben.
Insofern tauchten die Namen von 30. Armee, 15. Armee auf, die fuer Amerikaner nur zu sehr vertraut waren. Sie haben in Koreakrieg Amerikaner geschlagen, und gehoerten zu staerksten und best geruesteten Truppe in China.
Wenn sie den Befehl zum Schlachten kriegt haetten, wuerden auf dem Tianmenplatz kein einziger Studenten ueberleben.
Man neigt zu glauben, dass die Militaer einen Befehl erhielte, die Studenten aus dem Platz zu vertreiben, bei gewaltigem Widerstand wurden ihnen erlaubt zu schiessen. Das entspricht nicht unbedingt die Definition eines Massakers.
Was eigentlich damals passierte zu wissen muss man auf Offenlegung des Archives warten.
Was sich am 2. Juni 1967 in Fall Kurras tatsaechlich begab erfahren Deutsche jetzt erst mehr Information, 42 Jahre danach. Und der Fall ist noch nicht ganz geklaert.
Die Aufarbeitung der Geschicht benoetigt lange Zeit.
http://kommentare.zeit.de...
Anwaerter "Bundespreis fuer Online Literatur"
Runzheim in Google
Politik ist ein blutiges Geschäft, egal ob es in China oder in Deutschland ist.
Es ist zu beobachten, wenn man in einem chinesischen Forum über das Thema mitdiskutiert, merkt man sofort, dass über 90 % Teilnehmer kein Mitleid zeigen wollen. Ich frage mich auch, WARUM? Sind die Chinesen so vergesslich? Wollen sie keine Demokratie und Freiheit? Nein!
Können Sie, liebe Teilnehmer, die Frage beantworten und die Rätsel erklären?
Es ist zu beobachten, wenn man in einem chinesischen Forum über das Thema mitdiskutiert, merkt man sofort, dass über 90 % Teilnehmer kein Mitleid zeigen wollen.
In den (festland)chinesischen Internetforen darf man doch nicht über dieses Thema reden.Begriffe wie "Der Vierte Juni", die das Massaker andeuten, sind zensiert.
Sie meinen hier wahrscheinlich eher die chinesischsprachigen Internetforen außerhalb Chinas.Es ist wohl bekannt dass die meisten Chinesen, die seit 1979 nach Europa und Nordamerika zugewandert sind, aus der städtischen Mittelschicht oder aus der Oberschicht Chinas stammen und von der Politik der KPCh profitiert haben. Kinder hoher KPCh-Funktionäre werden auch gerne nach Neuseeland oder England geschickt, um sich dem enormen Leistungsdruck der chinesischen Schulen zu entziehen.
Dass diese Auslandschinesen den Status Quo in China, also die Parteidikatur der KPCh, behalten wollen, ist doch klar.
Wenn China demokratisch wäre, müssten die KPCh-Funktionäre samt ihren reichen Familienangehörigen und die städtischen Mittelständler ihre Privilegien verlieren.
Wenn China demokratisch wäre, würden die Bauern und Landeinwohner Gleichberechtigungen fordern.
Die Landeinwohner, also die Mehrheit der Chinesen, dürfen nicht mal Renten bekommen, auch wenn sie lebenslang gearbeitet haben.Sie haben kein Recht auf das Sozialsystem der Stadteinwohner.Sie können nahezu unmöglich ihre Bügerschaft zu Stadteinwohner wechseln, auch wenn sie jahrelang in den Städten gearbeitet haben.Ihre Kinder dürfen nicht in der Stadt zur Schule gehen, was deren Zukunftschancen wiederum verringert.(Das Leid der Wanderarbeiter/Bauernarbeiter)
kein Wunder also, dass viele Privilegierten sich keine Demokratie wünschen.
wenn man in einem chinesischen Forum über das Thema mitdiskutiert, merkt man sofort, dass über 90 % Teilnehmer kein Mitleid zeigen wollen.
Die lieben Teilnehmer interessieren sich nicht für die Meinung der meisten Chinesen.
Es ist zu beobachten, wenn man in einem chinesischen Forum über das Thema mitdiskutiert, merkt man sofort, dass über 90 % Teilnehmer kein Mitleid zeigen wollen.
In den (festland)chinesischen Internetforen darf man doch nicht über dieses Thema reden.Begriffe wie "Der Vierte Juni", die das Massaker andeuten, sind zensiert.
Sie meinen hier wahrscheinlich eher die chinesischsprachigen Internetforen außerhalb Chinas.Es ist wohl bekannt dass die meisten Chinesen, die seit 1979 nach Europa und Nordamerika zugewandert sind, aus der städtischen Mittelschicht oder aus der Oberschicht Chinas stammen und von der Politik der KPCh profitiert haben. Kinder hoher KPCh-Funktionäre werden auch gerne nach Neuseeland oder England geschickt, um sich dem enormen Leistungsdruck der chinesischen Schulen zu entziehen.
Dass diese Auslandschinesen den Status Quo in China, also die Parteidikatur der KPCh, behalten wollen, ist doch klar.
Wenn China demokratisch wäre, müssten die KPCh-Funktionäre samt ihren reichen Familienangehörigen und die städtischen Mittelständler ihre Privilegien verlieren.
Wenn China demokratisch wäre, würden die Bauern und Landeinwohner Gleichberechtigungen fordern.
Die Landeinwohner, also die Mehrheit der Chinesen, dürfen nicht mal Renten bekommen, auch wenn sie lebenslang gearbeitet haben.Sie haben kein Recht auf das Sozialsystem der Stadteinwohner.Sie können nahezu unmöglich ihre Bügerschaft zu Stadteinwohner wechseln, auch wenn sie jahrelang in den Städten gearbeitet haben.Ihre Kinder dürfen nicht in der Stadt zur Schule gehen, was deren Zukunftschancen wiederum verringert.(Das Leid der Wanderarbeiter/Bauernarbeiter)
kein Wunder also, dass viele Privilegierten sich keine Demokratie wünschen.
wenn man in einem chinesischen Forum über das Thema mitdiskutiert, merkt man sofort, dass über 90 % Teilnehmer kein Mitleid zeigen wollen.
Die lieben Teilnehmer interessieren sich nicht für die Meinung der meisten Chinesen.
Es ist zu beobachten, wenn man in einem chinesischen Forum über das Thema mitdiskutiert, merkt man sofort, dass über 90 % Teilnehmer kein Mitleid zeigen wollen.
In den (festland)chinesischen Internetforen darf man doch nicht über dieses Thema reden.Begriffe wie "Der Vierte Juni", die das Massaker andeuten, sind zensiert.
Sie meinen hier wahrscheinlich eher die chinesischsprachigen Internetforen außerhalb Chinas.Es ist wohl bekannt dass die meisten Chinesen, die seit 1979 nach Europa und Nordamerika zugewandert sind, aus der städtischen Mittelschicht oder aus der Oberschicht Chinas stammen und von der Politik der KPCh profitiert haben. Kinder hoher KPCh-Funktionäre werden auch gerne nach Neuseeland oder England geschickt, um sich dem enormen Leistungsdruck der chinesischen Schulen zu entziehen.
Dass diese Auslandschinesen den Status Quo in China, also die Parteidikatur der KPCh, behalten wollen, ist doch klar.
Anbei ist ein Link zu diesem Thema als Beispiel direkt aus USA, der meines Wissens in China zensiert ist. Die Kommentare sind deshalb auf chinesische und englisch zusammengefasst.
http://news.backchina.com...
Anbei ist ein Link zu diesem Thema als Beispiel direkt aus USA, der meines Wissens in China zensiert ist. Die Kommentare sind deshalb auf chinesische und englisch zusammengefasst.
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Wenn China demokratisch wäre, müssten die KPCh-Funktionäre samt ihren reichen Familienangehörigen und die städtischen Mittelständler ihre Privilegien verlieren.
Wenn China demokratisch wäre, würden die Bauern und Landeinwohner Gleichberechtigungen fordern.
Die Landeinwohner, also die Mehrheit der Chinesen, dürfen nicht mal Renten bekommen, auch wenn sie lebenslang gearbeitet haben.Sie haben kein Recht auf das Sozialsystem der Stadteinwohner.Sie können nahezu unmöglich ihre Bügerschaft zu Stadteinwohner wechseln, auch wenn sie jahrelang in den Städten gearbeitet haben.Ihre Kinder dürfen nicht in der Stadt zur Schule gehen, was deren Zukunftschancen wiederum verringert.(Das Leid der Wanderarbeiter/Bauernarbeiter)
kein Wunder also, dass viele Privilegierten sich keine Demokratie wünschen.
Eine nationale Demokratie und Freiheit oder eine internationale Demokratie und Freiheit? Die Demokratie und Freiheit sind nur Tools für Politiker, meinen Sie nicht so? Warum?
Eine nationale Demokratie und Freiheit oder eine internationale Demokratie und Freiheit? Die Demokratie und Freiheit sind nur Tools für Politiker, meinen Sie nicht so? Warum?
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