Gentechnik Grüne AffenSeite 3/3
Die glühenden Affen in ihrem Labor sind wohl erst die Vorhut für eine neue Generation von Versuchstieren.
- Datum 17.06.2009 - 14:25 Uhr
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- Serie Technologie
- Quelle ZEIT ONLINE, 28.5.2009 - 08:37 Uhr
- Kommentare 29
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Über transgene Primaten brauchen wir uns in Deutschland sowieso keine Sorgen zu machen. Das wird in hundert Jahren nicht genehmigt. Müssen deutsche Forscher eben in die entsprechenden ausländischen Labors abwandern. Hauptsache die Deutschen behalten ihre moralisch weiße Weste. Nur die aus der Forschung resultierenden Ergebnisse, die werden dann auch in Deutschland angewandt. So absolut ist die Moral dann doch nicht.
es geht ums Geld..
Bin mir nicht sicher aber ,ich behaubte mal,wen man Plazebos mit Eigenschaften verbinden könnte würde man eventuel den selben effekt erzielen.
tel aviv, wie der Franzose sagt
tel aviv, wie der Franzose sagt
Für jeden Mist, den es den Wissenschaftlern ins Hirn schneit, kriegen wir das Versprechen dass, die Heilung von Alzheimer näher rücke, oder Krebs, oder beides zusammen, oder gar revolutioniert werde.
Wer's glaubt, kriegt Alzheimer.
stattdessen sollten wir uns auf den Mist beschränken, den es den Kleingärtnern ins Hirn schneit.
Von Johann Friedrich Böttger haben wir ja auch das Versprechen gekriegt, dass er den Stein der Weisen findet. Gefunden hat er die Rezeptur für Porzellan. Wie kann er es wagen, nicht genau das zu erfinden, was er gesagt hat, dass er erfindet. Dafür haben wir nicht bezahlt. Wir können ja weiter von unseren Bleilasierten Tontellern essen. Ist viel gesünder. Und wehe diese "Wissenschaftler" kommen auf die Idee, ein Mittel gegen Diabetes zu finden, das würde nämlich direkt in den Mülleimer wandern und unser Geld würden wir zurück fordern. Man kann doch nicht einfach sagen, dass man ein Mittel gegen die eine schwere Krankheit finden möchte und stattdessen eine andere schwere Krankheit heilen. Da könnte ja jeder kommen.
stattdessen sollten wir uns auf den Mist beschränken, den es den Kleingärtnern ins Hirn schneit.
Von Johann Friedrich Böttger haben wir ja auch das Versprechen gekriegt, dass er den Stein der Weisen findet. Gefunden hat er die Rezeptur für Porzellan. Wie kann er es wagen, nicht genau das zu erfinden, was er gesagt hat, dass er erfindet. Dafür haben wir nicht bezahlt. Wir können ja weiter von unseren Bleilasierten Tontellern essen. Ist viel gesünder. Und wehe diese "Wissenschaftler" kommen auf die Idee, ein Mittel gegen Diabetes zu finden, das würde nämlich direkt in den Mülleimer wandern und unser Geld würden wir zurück fordern. Man kann doch nicht einfach sagen, dass man ein Mittel gegen die eine schwere Krankheit finden möchte und stattdessen eine andere schwere Krankheit heilen. Da könnte ja jeder kommen.
hat man hier ja schon so 1980 geklont, ein Weibchen, das wurde ironischerweise "Roth" getauft, und das "Fischer"-Männchen, das sich jetzt da irgendwo in USA in die Wildnis zurückgezogen hat. Tragisch, irgendwie.
Ich kann Tierschützer schon verstehen...
Ich selbst halte die Forschung an Affen zur Erforschung von Krankheiten für sehr wichtig... Allerdings sollte dann diesen Tieren, den wir ja irgendwo "dankbar" sein sollten, auch ein gewisser Respekt gezollt werden, ich will darauf hinaus, dass die Bedingungen unter denen sie gehalten werden, angemessen sein sollen für die Tiere. Ich habe da Bilder (zugegeben von Nerzfarmen) im Kopf da kommt einem das Grauen! Forschung ja, Tierquälerei nein!
Man muss der Ehrlichkeit halber sagen, dass die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden, im deutschen Tierschutzgesetz wirklich sehr streng reguliert sind. Ich finde es erschreckend, dass Wissenschaftler im Bewusstsein der Bevölkerung offensichtlich immer noch als kranke, durchgeknallte Gestalten gelten, deren Arbeit als eine Art sadistische Triebtäterschaft darterstellt wird.
Man sollte dazu einmal den Zustand der Nutztiere vergleichen, unter denen Nutztiere, die der unmittelbaren Befriedigung menschlicher Bedürfnissen zu dienen haben.
Jede Versuchsreihe an Tieren muss darüberhinaus extra von einer Ethikkommission genehmigt werden.
Natürlich muss man als Forscher eine gewisse Distanz zu jedem Tier entwickeln, an dem man gerade arbeitet, ganz so, wie ein Chirurg mit einer kühlen Präzision arbeiten, die durch die Anonymität des Patienten ermöglicht wird. Ich kann mir auch keinen Arzt vorstellen, der ohne Weiteres seine eigenen Kinder operieren würden.
Darasu aber eben dieses verzerrte Bild des mad scientist herzuleiten, finde ich unfair gegenüber den Wissenschaftlern.
Man muss der Ehrlichkeit halber sagen, dass die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden, im deutschen Tierschutzgesetz wirklich sehr streng reguliert sind. Ich finde es erschreckend, dass Wissenschaftler im Bewusstsein der Bevölkerung offensichtlich immer noch als kranke, durchgeknallte Gestalten gelten, deren Arbeit als eine Art sadistische Triebtäterschaft darterstellt wird.
Man sollte dazu einmal den Zustand der Nutztiere vergleichen, unter denen Nutztiere, die der unmittelbaren Befriedigung menschlicher Bedürfnissen zu dienen haben.
Jede Versuchsreihe an Tieren muss darüberhinaus extra von einer Ethikkommission genehmigt werden.
Natürlich muss man als Forscher eine gewisse Distanz zu jedem Tier entwickeln, an dem man gerade arbeitet, ganz so, wie ein Chirurg mit einer kühlen Präzision arbeiten, die durch die Anonymität des Patienten ermöglicht wird. Ich kann mir auch keinen Arzt vorstellen, der ohne Weiteres seine eigenen Kinder operieren würden.
Darasu aber eben dieses verzerrte Bild des mad scientist herzuleiten, finde ich unfair gegenüber den Wissenschaftlern.
tel aviv, wie der Franzose sagt
Leuchtende Affen? Und als nächstes Meeresfische mit Werbung drauf? Ist da dann auch kein Problem mehr.
Erschreckender ist dass die leuchtenden Affen bereits vor zwei Jahren angekündigt wurden. In NEXT von M. Crichton, übrigens im letzten Werk, das er zu Lebzeiten geschrieben hat. Richtig beklemmend wie schnell sein Geschriebenes Realität wurde. Da frage ich mich doch, ob der Rest seines Buches auch noch eintrifft. Na dann gute Nacht!
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