Grundschule Wilde Mischung
Lehrer warnen vor den Folgen des Jahrgangsübergreifenden Lernens. Berlin hält an seiner Reform fest
Durch die hohe Rate der Sitzenbleiber in der Schulanfangsphase in Berlin fühlen sich die Gegner des Jahrgangsübergreifenden Lernens (JüL) bestätigt. Die Methode sei zu kompliziert, überfordere Lehrer und Schüler, lautet die nüchterne Bilanz vieler Schulen, seitdem rund zwei Drittel von ihnen die Altersmischung in den ersten ein, zwei oder sogar drei Klassen umgesetzt haben. Die Bildungsverwaltung hält jedoch an der Reform fest, die 2004 im Schulgesetz verankert worden war.
„Es gibt ein differenziertes Echo“, berichtet Erhard Laube, Abteilungsleiter in der Bildungsverwaltung. Es gebe zwar kritische Stimmen, aber auch frühere Skeptiker, die inzwischen von den Vorzügen von JüL überzeugt seien. Laube warnt davor, die jetzt bekannt gewordene hohe Sitzenbleiberquote der Zweitklässler und die Einführung von JüL in direkten Zusammenhang zu setzen.
Wie berichtet, musste im vergangenen Jahr jeder sechste Schüler ein drittes Jahr in der eigentlich zweijährigen Schulanfangsphase verbleiben. Der betreffende Jahrgang war jedoch nur etwa zur Hälfte jahrgangsgemischt unterrichtet worden. Fachleute sehen als Hauptgrund für die hohe Wiederholerquote deshalb nicht JüL, sondern das frühere Einschulungsalter sowie den Verzicht auf Rückstellungen bei fehlender Schulreife.
JüL-Kritiker bestreiten nicht, dass es viele Gründe für die Verzögerungen bei der Vermittlung des Unterrichtsstoffes gebe. Allerdings kritisieren sie, dass man es den Lehrern jetzt „künstlich“ schwer mache: Das parallele Unterrichten von Erst- und Zweit-, manchmal auch Drittklässlern führe letztlich dazu, dass die Schüler in kleinen Gruppen für sich allein arbeiteten, ohne dass ihnen systematisch etwas erklärt werden könne.
So bemerken manche Lehrer offenbar nicht, wenn den Kindern große Teile des Stoffes fehlen. „Ich war entsetzt, als ich meine eigene JüL-Gruppe in der dritten Klasse als Lehrerin bekam“, berichtet eine Pädagogin, die zunächst begeistert war von JüL, jetzt aber die Reform gern zurückdrehen würde.
Rosemarie Stetten kennt derartige Berichte, lässt sich davon aber nicht beirren. Die Leiterin der Kreuzberger Charlotte-Salomon-Grundschule unterrichtete im Rahmen eines Modellversuchs seit 1999 nach der neuen Methode. Sie glaubt, dass die schlechteren Leistungen der Schüler nichts mit JüL, sondern etwas mit den veränderten sozialen Bedingungen zu tun haben. Stetten ist sicher, dass JüL „die richtige pädagogische Idee ist“.
Stetten lässt sich auch nicht von unzufriedenen Eltern irritieren, die schier verzweifeln über die „Zettelwirtschaft“ ihrer Kinder: Anstatt eine Fibel durchzuarbeiten, bekämen die Kinder Tag für Tag Arbeitsblätter für ihr jeweiliges Lernniveau. Laut Stetten sollte JüL auch ohne Unmengen an Arbeitsbögen funktionieren.
- Datum 27.05.2009 - 13:58 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Mein Gott, mein 88jähriger Vater ist noch in eine einklassige Dorfschule mit 40 - 50 Kindern gegangen, der steckt Euch alle in die Tasche mit Eurem "jahrgangsübergreifenden" UNTERRICHTSVOLLZUG. Wenn Ihr nicht alle einen Knick in der Pupille hättet, dann dürfte doch nicht zu übersehen sein, dass Ihr nur an exakt den Problemen scheitert, die Ihr Euch immer wieder noch dümmer selber gemacht habt. Statt also diese Du-musst-Schule immer noch weiter ins Nichts hinein zu konstruieren, täte es Eurem Überleben gut, wenn Ihr die Künstklichkeit losließet und beginnen würdet, vom Leben das Leben zu lernen.
In der neuen Ich-kann-Schule ist die Hyperperfektionierung konstruierter Äußerlichkeit abgelöst durch eine Hinwendung zu den Kräften des Menschen, die die Probleme lösen sollen und mit denen es einen total anderen Umgang zu finden gilt.
Es muss endlich Schluss sein mit den pädagogischen Erpressungsversuchen. Es fängt ja schon damit an, dass man in diese Du-musst-Schule gehen MUSS und sie schwänzen KANN - und das ist diort nicht einmal jemand BEWUSST. Auch über DAS UNBEWUSSTE weiß in unserer Du-musst-Schule kein mensch Bescheid. Man verdoppelt einfach seine bewussten Anstrengungen und es bleibt allen mangels Kenntnis und Verständnis des UNBEWUSSTEN UNBEWUSST, dass man durch diesen Unsinn nur doppelt angestrengt ist, sonst nichts.
So erreicht man a) mit diesen dilettantischen Problemlösungsversuchen meist das Gegenteil des Gewollten b) erkennt und versteht den Fehler nicht c) weist die Schuld dafür immer anderen zu und macht das Problem größer statt kleiner und d) aus all diesem Irrsinn wird letztendlich eine ganze Wissenschaft konstruiert, die keiner versteht und die letztklich nur als Machtmittel missbraucht wird.
Wer mit den Kräften des Geschehens nicht aufgrund angelernter Dummheit und Arroganz auf Kriegsfuß steht, der kann sie lenken und sie lassen sich gerne führen, wenn es GEISTREICH wird, egal ob mit zwei Klassen oder drei oder vier. Wer kann, der kann, und wer nicht kann, der kann nicht. Ich grüße herzhaft.
Franz Josef Neffe
Erstens: in der alten Dorfschule durften die Schüler sich keineswegs selbstbestimmt beschäftigen (wie heute in diesen Reformschulen), sondern der Lehrer hat ihnen Aufgaben gegeben, jeder Altersstufe angemessene, und vom ach so bösen Frontalunterricht gab es auch nicht zu knapp.
Zweitens: ich habe nichts dagegen, wenn Sie Ihre eigenen Kinder in eine solche Schule schicken wollen. Aber mit welchem Recht zwingt man allen Kindern eines Bundeslandes diese Reformidee auf? (Im Zweifel haben zudem viele derjenigen, die hier den Berliner Schulkindern diese Reform aufzwingen, keine Kinder, die von dieser Reform betroffen wären. Zum Beispiel glaube ich nicht, daß der Bildungssenator Kinder in diesem Alter hat.)
Erstens: in der alten Dorfschule durften die Schüler sich keineswegs selbstbestimmt beschäftigen (wie heute in diesen Reformschulen), sondern der Lehrer hat ihnen Aufgaben gegeben, jeder Altersstufe angemessene, und vom ach so bösen Frontalunterricht gab es auch nicht zu knapp.
Zweitens: ich habe nichts dagegen, wenn Sie Ihre eigenen Kinder in eine solche Schule schicken wollen. Aber mit welchem Recht zwingt man allen Kindern eines Bundeslandes diese Reformidee auf? (Im Zweifel haben zudem viele derjenigen, die hier den Berliner Schulkindern diese Reform aufzwingen, keine Kinder, die von dieser Reform betroffen wären. Zum Beispiel glaube ich nicht, daß der Bildungssenator Kinder in diesem Alter hat.)
Ich komme nicht aus Berlin, habe aber eine Tochter, die in Baden-Württemberg eine Schule mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen für die ersten drei Schuljahre besucht hat. Kurz gesagt, hat mich diese Erfahrung im Rückblick zu einem entschiedenen Gegner dieser pädagogischen Mode gemacht.
Nach meiner Erfahrung ist diese Pädagogik eine billige Ausrede für Lehrer, auch bei den Kindern, die eine Ermunterung oder ein bißchen sanften Druck gebrauchen könnten, sich bequemerweise (sprich: faulheitshalber) mit einem minimalen Lernerfolg zufriedenzugeben. Wenn man Kinder drei-vier Jahre schreiben läßt, wie sie wollen, dann aber verlangt, daß sie die Standardorthographie beherrschen, sind alle aufgeschmissen, die keine gebildeten Eltern haben (oder zum Nachhilfeunterricht geschickt werden).
Schließlich: In einer solchen Schule wird meiner Meinung nach die soziale Schichtung (genaugenommen die bildungsmäßige) reproduziert. Es ist ja klar, welche Eltern die Lücken des "Unterrichts" kompensieren können und welche nicht. Wenn das Kind zwei promovierte Eltern hat (wie in unserem Fall) kommt es aufs Gymnasium etc.
Wenn in Berlin das ganze Bundesland mit diesem Schwachsinn geplagt werden soll, dann gnade ihnen Gott!
Erstens: in der alten Dorfschule durften die Schüler sich keineswegs selbstbestimmt beschäftigen (wie heute in diesen Reformschulen), sondern der Lehrer hat ihnen Aufgaben gegeben, jeder Altersstufe angemessene, und vom ach so bösen Frontalunterricht gab es auch nicht zu knapp.
Zweitens: ich habe nichts dagegen, wenn Sie Ihre eigenen Kinder in eine solche Schule schicken wollen. Aber mit welchem Recht zwingt man allen Kindern eines Bundeslandes diese Reformidee auf? (Im Zweifel haben zudem viele derjenigen, die hier den Berliner Schulkindern diese Reform aufzwingen, keine Kinder, die von dieser Reform betroffen wären. Zum Beispiel glaube ich nicht, daß der Bildungssenator Kinder in diesem Alter hat.)
Habe selber eine Großcousine in dem System in Hessen in einer Grundschule beobachten können. 40 Schüler, Lernniveau von 1.-3. Klasse gemischt.
Das Ziel hier: Die älteren Schüler sollen den jüngeren etwas beibringen. Dass sie demnach selbst in der dritten Klasse, Zweitklässlern was beibringen soll, wozu eigentlich Lehrer da sein sollen.
Sicher es gibt immer kluge Kinder, die anderen etwas beibringen können, diese wird man aber nicht überall finden, darauf ein ganzes System aufzubauen finde ich unverantwortlich allen Kindern gegenüber, die das erdulden müssen. Denn wann lernen dann diese Drittklässler? Es herrscht ständige Unruhe in der Klasse, der Lehrer lenkt die anderen Schüler ab, wenn er einer anderen "Klasse" etwas erklärt.
Bei meiner Großcousine läuft es nicht gut. Dass sie Probleme in Deutsch und Mathe hat, mag vielleicht auch an den Eltern liegen, aber wenn es so ist, und Schüler aus bildungsfernen Schichten den Aufstieg schaffen sollen, dann ist für Berlin dieses System völlig ungeeignet.
Die heutigen Vorschläge der Bildungsministerien sind völlig falsch. Wenn wir ein Problem mit Bildung haben, dann brauchen wir mehr Lehrer für weniger Kinder nicht umgekehrt.
Und zu FranzJosefNeffe... Fragen Sie bitte ihren Vater was er alles lernen musste zu seiner Zeit und fragen Sie dann Schüler vergleichsweise was sie heute schon in der 4.Klasse lernen mussten. Die Jugend lernt immer mehr, weil es immer mehr zu wissen gibt. Mir fiel es letztens auf, als ich die "Lümmel von der ersten Bank" sah, die in der Oberprima Mathe hatten... Wenn das wirklich dort die Mathe war, die damals dort gelehrt wurde, dann hatte ich das bereits in der 9.Klasse gehabt.
Den meisten Eltern ist es heutzutage nicht mehr möglich Kinder zu Hause zu helfen, sei es aus Faulheit oder Zeitmangel, dafür gibt es jetzt mehr Verantwortung für den Einzelnen Lehrer, die mit solchen Systemen noch zusätzliche Belastungen aufgehalst bekommen.
Schön wäre es, wenn manche Politiker ihre Fehler einsehen, und nicht solange an einem System herumfeilen, bis es "besserer" ist. Ein System muss passen auf den Ort wo es benutzt wird. Deshalb können wir uns weder bei den Schweden, noch bei den Amerikanern oder Engländern etwas raussuchen... Es kann sich nur von selbst entwickeln, vielleicht fragt man einfach mal die (Ex-)Schüler verschiedener Schulsysteme hier in Deutschland was sie gut fanden und schlecht an ihrem System. Daraus dann etwas zu basteln, wäre doch mal wirklich intelligent...
Jahrgangsübergreifendes Lernen wirkt als Verstärker: Verstärker sozialer Unterschiede, Verstärker von Leistungsschwächen und-stärken, Verstärker von Aufmerksamkeitsschwächen bei Lehrern und Schülern, Verstärker der Lautstärke in einer Klasse.
Die auffälligste Änderung: Lehrer unterrichten nicht mehr, sie sind nurmehr gehetzte Moderatoren von Selbstlernprozessen mithilfe gigantischer Materialschlachten. Das wesentliche Stimulans des Lernens im Grundschulater, das Nachmachen, wird abgeschafft und durch eine Selbststeuerungsideologie ersetzt. Und die funktioniert bei manchen glänzend, nämlich bei den Schülern, deren Eltern zu Hause nebenher den Schulunterricht ergänzen und lesen, schreiben, rechnen üben und ihren Kindern jeden Tag das Arbeitspensum für die Schule mit auf den Weg geben, bei anderen gar nicht.
Kein Witz - so funktionierts, ganz im Stil der Zeit wird der Wert von Gemeinschaft rigoros vermindert. Dazu passt das rollierende Modell des JÜL. Es gibt keine Klassengemeinschaft mit Lehrer/in mehr, sondern den Raum und Lehrer bilden eine Einheit, die von den Schülern - in unterschiedlichem Tempo - durchlaufen werden. Durch den jährlichen Wechsel und die aufgelockerte soziale Ordnung werden Freundschaften instabilisiert.
Interessant, wie unterschiedlich die jahrgangsgemischten Klassen bewertet werden. Wir haben bisher gute Erfahrungen gemacht. Meine Tochter ist jetzt in der zweiten Klasse einer 1/2. Bei Bekannten können wir gleichzeitig die "normale" 1. und 2. Klasse an der gleichen Schule beobachten.
Die Zettelwirtschaft ist dabei in beiden Systemen gleich, auch erhalten die Schüler/innen die manchmal notwendige Ermutigung (um nicht zu sagen Druck) in beiden Systemen.
Wir mussten zuhause auch noch nicht "nacharbeiten", aber das kann ja eine individuelle Situation sein.
Die Klassengemeinschaft ist ausgezeichnet, die 1/2 Klasse hat darüber hinaus noch etwas mehr Kontakte in die Parallelklassen und zur 3. Klasse. Über die Änderung der Klassengemeinschaft nach jeweils einem Jahr ist mir noch keine Klage eines Kindes bekannt.
Die jahrgangsgemischten Klassen arbeiten sicher viel mit Projektarbeit und selbständiger Arbeit, aber das ist bei den anderen Klassen auch möglich und liegt im Ermessen der Lehrkraft.
Der große Vorteil des Lernens in der Jahrgangsmischung bzw. dieser Arbeitsweise scheint mir eine höhere Selbständigkeit der Kinder zu sein. Auch hat meine Tochter nie über Langeweile oder Überforderung geklagt. Und soweit ich es beurteilen kann, gehen alle Kinder recht gern in die Schule. Das ist für mich mit das wichtigste!
Ziel ist auch nicht, dass die Kleineren nur von den Größeren lernen, sondern durchaus mal die Größeren von den Kleineren. Und es gibt auch Frontaluntericht....
Es scheint mir einfach unterschiedlich zu sein, wie diese Klassen umgesetzt werden. Hier in Bayern haben diese jahrgangsgemischten Eingangsklassen maximal 24 Kinder, in normalen Grundschulklassen können maximal 28 Kinder sitzen (dieser Wert wird glücklicherweise aber meist nicht erreicht). Zusätzlich gibt es für die gemischte Klasse 5 zusätzliche Lehrerstunden pro Woche, in denen dann die Klasse geteilt wird und mit nur 12 Kindern jahrgangsspezifische Themen behandelt werden.
Dadurch ist die Jahrgangsmischung an größeren Schulen auch kein Sparmodell, während sie an Kleinstschulen natürlich Geld spart und damit Schulstandorte erhält.
Die Lehrerin hat mir erzählt, dass eine gut geführte Jahrgangsmischung für die Lehrer auf jeden Fall DEUTLICH MEHR Arbeit bedeutet, als eine normale Klasse.
Jahrgangsmischung kann also sehr unterschiedlich ablaufen. Und am wichtigsten ist wie (fast) immer das Engagement der Lehrer und Lehrerinnen.
Wenn man die Realität der Baustelle Schule in Deutschland betrachtet, muss man sich doch fragen, was soll das? was kommt dabei heraus?
Statt klarer einfacher Strukturen erweist die Administration Schülern und Lehrern einen Bärendienst und sogenannte Bildungsforscher ignorieren die Erfahrungen der erfolgreichen Praktiker.
Ich habe einen Sohn, der jetzt im dritten Schuljahr einer Schule ist, die konsequent nach dem JÜL-Prinzip arbeitet. Mein Sohn geht außerdordentlich gerne zur Schule und ist ein guter Schüler - dank der in dieser Schule praktizierten Umsetzung von JÜL. Das bedeutet: Es gibt keinen Frontalunterricht mehr, sondern die Schülerinnen und Schüler arbeiten ausschließlich in der Form des Werkstattunterrichts. Das heißt also, das überall im Klassenzimmer sehr komplexe, umfangreiche Materialien zu finden sind, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler ihren "Stoff" selbst erschließen, üben, festigen... Dabei werden sie auf ihrem Weg von der Lehrerin unterstützt, die sehr genau weiß, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Kinder haben - das wird in den Lernentwicklungsgesprächen sehr deutlich. Anfangs haben die Kinder natürlich Schwierigkeiten, sich zurecht zu finden und mit der Verantwortung umzugehen (die Eltern übrigens noch viel mehr), doch sie werden von den älteren Kindern in die Materialien eingewiesen und wissen dann ziemlich schnell, wie sie ihre Planung vornehmen können.
Dass JÜL in Klassen scheitert, in denen die Lehrkraft nicht ihr Bild und Verständnis von Untericht geändert hat - und damit weitermacht wie bisher -, das kann ich mir gut vorstellen. Denn wichtiger als die strukturellen Änderungen ist noch die Änderung des Kerns, nämlich des Unterrichtens. Dazu gehört eine Veränderung im Menschenbild, dazu gehört sehr viel Vertauen in Kinder als selbstständige Subjekte, die gerne lernen. Das sehe ich täglich an den Kindern unserer Schule.
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