Geduldete Wirtschaftskrise schwächt Chance auf Bleiberecht
Die CDU-Innenminister lehnen einen SPD-Vorstoß ab: Wer als Geduldeter bis Jahresende keinen Job hat, muss gehen. Doch die Wirtschaftslage erschwert die Arbeitssuche
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) bewertet den Vorstoß seines Berliner Amtskollegen Ehrhart Körting (SPD) für ein einfacheres Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge als absolut chancenlos. Bei der am Mittwoch beginnenden Konferenz der Innenminister in Bremerhaven will Körting im Kreise der Kollegen eine Änderung der Regelung vorschlagen. Danach sollen die Bedingungen für geduldete Ausländer bei der Arbeitssuche angesichts der Wirtschaftskrise vereinfacht werden.
"Dieser Vorstoß hat überhaupt keine Chance auf Realisierung", sagte Schünemann am Sonntag. "Wir werden uns nicht ernsthaft mit dem Thema bei der Innenministerkonferenz befassen", sagte der Minister, der auch Sprecher der CDU-Länder ist. "Es wird nicht länger als fünf Minuten dauern, weil wir es ablehnen werden."
Nach der 2007 beschlossenen Regelung können lange in Deutschland geduldete Ausländer ein Bleiberecht bekommen, sie müssen allerdings bis Ende 2009 eine Arbeit finden und ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Wegen der Wirtschaftskrise ist dies schwieriger geworden. Kirchen, Wohlfahrtsverbände, einzelne Bundesländer sowie Grüne und Linke hatten in den vergangenen Wochen eine Fristverlängerung für sogenannte Geduldete gefordert. Körting verlangte, dass auch diejenigen dauerhaft in Deutschland bleiben sollten, die sich ernsthaft um ihren Lebensunterhalt bemühen und dies nachweisen können.
Etwa 60.000 der Geduldeten wurde seit 2006 dem Innenministerium zufolge ein Bleiberecht gewährt. Knapp 30.000 davon, die ihren Lebensunterhalt nicht eigenständig sichern konnten, erhielten eine Aufenthaltserlaubnis auf Probe, also bis Ende 2009 Zeit, um sich eine Arbeit zu suchen.
Schünemann meint dagegen, dass abgelehnte Asylbewerber, die mindestens acht Jahre hier sind, "schon lange eine Chance gehabt" hätten, einen Arbeitsplatz anzutreten, die Möglichkeiten dazu "aber nicht genutzt" hätten. Auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte am Freitag eine Änderung der bestehenden Rechtslage abgelehnt und auf die nächste Wahlperiode verwiesen.
- Datum 02.06.2009 - 10:06 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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aber für Deutschland gut, vorausgesetzt mit dem Ende des Bleiberechts wird auch ausgewiesen oder abgeschoben. Im Übrigen sollte das für jeden Migranten zutreffen, wer hier seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann, muss gehen, was m.M.n. eine klassische Regelung von Einwanderungsländern ist.
An der Regelung gibt es doch überhaupt nichts auszusetzen , einzig diejenigen welche 'bleiben um jeden Preis' fordern sind nun vergräzt. In die Sozialsysteme wurde schon lange genug eingewandert, es wird höchste Zeit dies umzukehren.
CDU-Politiker die sich dem Stammtisch anbietern, sind überflüssig.
Deren Karriere sollte bis zum Jahresende zu Ende sein.
nur das Elend soll zuhause bleiben.
Die €U-Agrarsubventionen - mit deren Hilfe landwirtschaftliche €U-Produkte zu Schleuderpreisen die Landwirtschaften in den so genannten Entwicklungsländern in Grund und Boden konkurrieren - müssen verschwinden.
Ebenso die agrarindustriellen Anlagen der Gen-Industrie, samt ihrer ganz besonderen Art der Kundenbindung.
Nur ein Punkt unter anderen.
Es ist schäbig, den Konzernen freie Hand bei der Ausbeutung von so genannten Entwicklungsländern zu lassen, und wenn dann ein kaum meßbarer Anteil dieser geplünderten Bevölkerung sich auf macht in´s gelobte Land - die Heimat von Marktwirtschaft und Freiheit - dann gibt es Gezeter.
Na ja, zumindest werden die so unwillkommenen Einwanderer eines in rasender Geschwindigkeit begreifen, nämlich was Marktwirtschaft und Freiheit in praxi bedeuten.
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