Elektro-Mobilität Stromern mit Staatsgeld

Unter anderem in Berlin, Sachsen und dem Rhein-Main-Gebiet sollen bald Autos und Busse elektrisch fahren. Das Verkehrsministerium hat acht Modellregionen benannt.

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Rein elektrisch: Der Chevrolet Volt soll 2010 auf den Markt kommen, Opel will einen ähnlichen Wagen ein Jahr später bringen. Allerdings wurden die Zeitangaben vor den jüngsten Turbulenzen gemacht

Es soll der Einstieg in elektrische Mobilität in der Fläche werden: Das Bundesverkehrsministerium hat acht Regionen bekannt gegeben, in denen entsprechende Ansätze im Rahmen von Pilotprojekten etabliert werden sollen. Danach soll Infrastruktur für Elektrofahrzeuge gezielt in den Regionen Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr (mit Schwerpunkt Aachen und Münster), Sachsen (mit Schwerpunkten Dresden und Leipzig) und Stuttgartaufgebaut werden. Die Regionen hatten sich unter 130 Bewerbern durchgesetzt.

Im Rahmen der Versuche sollen verschiedene Ansätze, Techniken und Strukturen erprobt und gegeneinander abgewogen werden – sowohl in städtischen als auch in dünner besiedelten Räumen. Das Geld für die Projekte kommt aus dem Konjunkturpaket II: 115 Millionen Euro stehen bis 2011 für die Erprobung und Marktvorbereitung von Elektrofahrzeugen bereit.

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Dabei sollen sowohl Elektrokonzepte für Personenwagen wie auch für den öffentlichen Nahverkehr, Liefer- und Nutzfahrzeuge sowie Zweiräder entwickelt und ausprobiert werden. Außerdem soll eine nutzerfreundliche und sichere Ladeinfrastruktur aufgebaut werden – worauf in den Modellregionen sicher großes Augenmerk gelegt werden wird. Dabei will man auch Know-how aufbauen, das dann wirtschaftlich genutzt werden könnte.

Bewerben um die Förderung als Modellregion konnten sich regional organisierte Industrie- und Forschungsverbünde, Städte, Kommunen und Regionen. Über die konkrete Ausgestaltung der Konzepte ist noch nichts bekannt. Gespräche dazu sollen noch in dieser Woche beginnen.

 
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