Auffallen, bitte!

Bild: © Dario Natale
Seit Anfang 2006 betreibt die Kunstgeschichtsstudentin Mary Scherpe ihren Blog stilinberlin. Sie stellt dort Menschen vor, die außergewöhnlich gekleidet sind. Das Konzept gab es auch schon in anderen Städten wie Tokyo, Kopenhagen, London oder New York. In Deutschland war Scherpe eine der Ersten, die Straßenmode zur Kunstform erhob.
Auch international fand Scherpes Blog schnell Beachtung. Berlin befand sich gerade auf dem Höhepunkt seines Rufs als Kunst- und Underground-Metropole. Und dann gab es im Netz auf einmal auch noch Deutsche, die gut aussahen!
Inzwischen konzentriert sich das Modeblog nicht nur auf die deutsche Hauptstadt, sondern beobachtet auch Trends in anderen Metropolen, wie etwa London (Bild links). Der stilinberlin-Fotograf Dario Natale stellt ab sofort auf ZEIT ONLINE jede Woche fünf Menschen mit besonderem Geschmack vor.
Berlin: Ingken, Kuratorin aus Berlin. Jacke: Haute; Leggings und Schuhe: gebraucht; Handschuhe: Charming Style; Armband: Bima & Lola
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Also nur weil einer schlecht angezogen ist mag da zwar ein Zusammenhang zu Straße sein, aber nicht automatisch zu Mode.
Es gibt Leute, denen kann man Zugang zu den feinsten und edelsten Stoffen und Schnitten geben, die kombinieren alles gnadenlos zur ultimativen Hässlichkeit. Das mag man kurios finden, aber mit Mode hat das doch eigentlich nichs zu tun.
Ein weiterer Beweis, dass Berlin durchaus arm ist (an Geld, Stil, Umgangsformen), aber definitiv nicht sexy!
Ja mei, wenn ich bedenke, was wir in diesem Alter so getragen haben! Huhu!!! :-)
GUT musste man sich darin FÜLLEN. Das war alles. Die Form war unwichtig, Hauptsache locker. Die Stoffqualität war dagegen für das wohlige Gefühl nun mal wichtig..
Lassen Sie doch die jungen Leute so rumlaufen. Sie werden bald genug in 'Uniformen' gesteckt. Meist gleich nach ihrem Studium: Anzüge, Kravatten, Kostümchen, Röchchen... (Ach ja und die sexy aber doch nich immer bequeme Unterwäsche für den Liebsten nicht vergessen... ;-)
Das es etwas mit Armut an Geld oder Stil hat, wage ich zu bezweifeln.
Aber wie kommen Sie bloss darauf,
auch noch auf die Umgangsformen Schlüsse zu ziehen, dass müssen Sie mir bitte mal erklären .
Grüße
Messala
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"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)
die Bildunterschriften bitte ein wenig liebvoller "Berlin"? - wenn der Platz der Collone di San Lorenzo (Mailand) abgebildet ist. wird sonst so durchschaubar, dass nur wichtig ist Markennamen (Credits) nicht Magie zu erzeugen. Magie bleibt sowieso im Magazin (Print)...
Natürlich haben Sie Recht, liebe/r fredone. Das ist beileibe nicht Berlin, und selbst Redakteure, die nie ihr Büro verlassen, könnten sehen, dass im Hintergrund italienische Fassaden stehen (genauer: Das Foto entstand am Corso di Porta Ticinese). Ein Flüchtigkeitsfehler also, für den wir vielmals um Entschuldigung bitten.
Herzlich
i.V. Wenke Husmann
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