Menschenrechte China unterdrückt die Wahrheit über TiananmenSeite 2/2

Zwei Jahrzehnte nach dem blutigen Ende der Demokratieträume unternimmt Chinas Regierung immer noch alles, um das gewaltsame Vorgehen zu vertuschen. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass China kurz vor dem Jahrestag mehrere Internet-Dienste gesperrt hat, darunter das Kurznachrichten-Netzwerk Twitter und den Fotodienst Flickr.

Die Organisation Reporter ohne Grenzen fordert Chinas Regierung dazu auf, Informationen über die Niederschlagung der Demokratiebewegung nicht länger zu zensieren. Chinesische Medien dürften über Tiananmen immer noch nicht frei berichten. Jeglicher Bezug in den Medien und im Internet werde unterdrückt. "Die Propaganda-Abteilung und die politische Polizei haben ein extrem striktes Zensursystem geschaffen"“, sagt Elke Schäfer, Geschäftsführerin von Reporter ohne Grenzen.

Die Organisation verweist auf das Schicksal des Internet-Dissidenten Huang Qi, der seit Jahren für die Anerkennung der Opfer von 1989 kämpft. Er wurde im Juni 2008 wegen seiner kritischen Berichte ohne gerichtliches Urteil von den Sicherheitsbehörden in der Provinz Sichuan inhaftiert.

Auch der Journalist Shi Tao und der demokratische Aktivist Jiang Qischeng seien eingesperrt worden, weil sie über das Massaker gesprochen oder geschrieben haben.

Die chinesische Regierung bleibt im Umgang mit der Demokratiebewegung rigoros. Wer bei der wichtigsten chinesischen Suchmaschine „Baidu“ den Begriff „4. Juni“ eingibt, stößt nur auf offizielle Kommentare zu den Protesten. Darin werden die friedlichen Demonstranten meist immer noch als Konterrevolutionäre bezeichnet, die von ausländischen Mächten zu Unruhen angestiftet worden seien.

 
Leser-Kommentare
    • dirk.r
    • 02.06.2009 um 20:14 Uhr

    Bei fast sämtlichen deutschen Online-Zeitungen ist Zensur gang und gäbe.
    Am schlimmsten kann ich Focus bezeichnen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass dort ein Beitrag zensiert wird erfahrungsgemäß
    über 70 %. (Wohlgemerkt ohne Kommentar)
    Ironischerweise schreibt gerade Focus viele Artikel über Zensur in Russland oder China.
    Heuchlerischer kann man nicht sein.
    Ich habe bisher in keiner deutschen Zeitung ein Artikel über diese Zensurpraktiken lesen können.
    Für die Zeitungen, die im verstärken Maße Zensur betrieben, würde ich niemals 1 Cent ausgeben.
    Aber ständig an China und Russland herumzuhacken scheint zur Zeit en vogue zu sein.

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    Haben Sie vor 20 Jahren in Deutschland beobachtet, daß etwa 2000 Menschen umgebracht wurden und noch heute deswegen Zensur ausgeübt wird?

    Leider hat "dirk.r" vollkommen Recht.

    Nach meinen Beobachtungen stellt von den Medien mit hohem Verbreitungsgrad zzt. die Süddeutsche Zeitung Online die Spitze des Eisbergs dar. Dort lässt sich regelmäßig beobachten, wie missliebige Beiträge/ Kommentare unter dem Vorwand der "Netiquette" einfach gelöscht, also zensiert werden.

    Zeitweilig hatte die Unterdrückung von kritischen Stimmen dort ein so erhebliches Ausmaß angenommen, dass von aufmerksamen Lesern Webseiten gegründet wurden, um diese Vorgänge zu diskutieren und zu dokumentieren.

    Ein Umstand, der mir auf Nachfrage vom Verlag nur mit leeren Phrasen beantwortet wurde. Ich habe daher für mich die Konsequenzen gezogen und mein langjähriges Abonnement der Print-Ausgabe gekündigt.

    Ein so offensichtliches Statement gegen freie Meinungsäußerung und Demokratie war für mich einfach unakzeptabel.

    Die Art und Weise hingegen, wie Beiträge in der ZEIT von der Redaktion moderiert werden, finde ich ausgesprochen vorbildlich. Danke dafür!

    P.S. Dieser Kommentar wäre im übrigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der SZ gelöscht worden...

    Die Herangehensweise der Online-Ausgaben der Zeitungen hat mit Zensur nichts, aber auch gar nichts zu tun. Aus der Meinungsfreiheit ergibt sich kein Anspruch darauf, auf einer fremden Webseite publizieren zu können (genauso wenig, wie sich aus dem Eigentumsrecht der Anspruch ergibt, in einem fremden Haus wohnen zu dürfen...). Die Zeitungen haben Recht, wenn sie (stark) moderieren. Nur allzuleicht kann nämlich im Schutzes des Anonymats die Onlineausgabe einer Zeitung zum Tummelplatz von Extremen, von Rassisten, von Antisemiten, dgl. werden.

    Festzuhalten ist also: eine Zensur findet in D. nicht statt. Der Vergleich mit China ist ganz unsinnig.

    Zeitung wie die Welt, Spiegel oder die öffentlich rechtliche sind da viel schlimmer, gerade bei den letzten beiden werden alle Kommentare erst durch die Administration gelesen bevor diese veröffentlich werden.

    Haben Sie vor 20 Jahren in Deutschland beobachtet, daß etwa 2000 Menschen umgebracht wurden und noch heute deswegen Zensur ausgeübt wird?

    Leider hat "dirk.r" vollkommen Recht.

    Nach meinen Beobachtungen stellt von den Medien mit hohem Verbreitungsgrad zzt. die Süddeutsche Zeitung Online die Spitze des Eisbergs dar. Dort lässt sich regelmäßig beobachten, wie missliebige Beiträge/ Kommentare unter dem Vorwand der "Netiquette" einfach gelöscht, also zensiert werden.

    Zeitweilig hatte die Unterdrückung von kritischen Stimmen dort ein so erhebliches Ausmaß angenommen, dass von aufmerksamen Lesern Webseiten gegründet wurden, um diese Vorgänge zu diskutieren und zu dokumentieren.

    Ein Umstand, der mir auf Nachfrage vom Verlag nur mit leeren Phrasen beantwortet wurde. Ich habe daher für mich die Konsequenzen gezogen und mein langjähriges Abonnement der Print-Ausgabe gekündigt.

    Ein so offensichtliches Statement gegen freie Meinungsäußerung und Demokratie war für mich einfach unakzeptabel.

    Die Art und Weise hingegen, wie Beiträge in der ZEIT von der Redaktion moderiert werden, finde ich ausgesprochen vorbildlich. Danke dafür!

    P.S. Dieser Kommentar wäre im übrigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der SZ gelöscht worden...

    Die Herangehensweise der Online-Ausgaben der Zeitungen hat mit Zensur nichts, aber auch gar nichts zu tun. Aus der Meinungsfreiheit ergibt sich kein Anspruch darauf, auf einer fremden Webseite publizieren zu können (genauso wenig, wie sich aus dem Eigentumsrecht der Anspruch ergibt, in einem fremden Haus wohnen zu dürfen...). Die Zeitungen haben Recht, wenn sie (stark) moderieren. Nur allzuleicht kann nämlich im Schutzes des Anonymats die Onlineausgabe einer Zeitung zum Tummelplatz von Extremen, von Rassisten, von Antisemiten, dgl. werden.

    Festzuhalten ist also: eine Zensur findet in D. nicht statt. Der Vergleich mit China ist ganz unsinnig.

    Zeitung wie die Welt, Spiegel oder die öffentlich rechtliche sind da viel schlimmer, gerade bei den letzten beiden werden alle Kommentare erst durch die Administration gelesen bevor diese veröffentlich werden.

  1. artistes Leserartikel hier zu verlinken. In dem gibt es eine Reihe sehr interessanter links zu Ziao Ziyang, u.a. Auszüge aus den besagten Aufnahmen in der NYT. Sehr lesenswert ist ebenfalls der Artikel im Economist.

  2. Haben Sie vor 20 Jahren in Deutschland beobachtet, daß etwa 2000 Menschen umgebracht wurden und noch heute deswegen Zensur ausgeübt wird?

  3. 4. Zensur

    Leider hat "dirk.r" vollkommen Recht.

    Nach meinen Beobachtungen stellt von den Medien mit hohem Verbreitungsgrad zzt. die Süddeutsche Zeitung Online die Spitze des Eisbergs dar. Dort lässt sich regelmäßig beobachten, wie missliebige Beiträge/ Kommentare unter dem Vorwand der "Netiquette" einfach gelöscht, also zensiert werden.

    Zeitweilig hatte die Unterdrückung von kritischen Stimmen dort ein so erhebliches Ausmaß angenommen, dass von aufmerksamen Lesern Webseiten gegründet wurden, um diese Vorgänge zu diskutieren und zu dokumentieren.

    Ein Umstand, der mir auf Nachfrage vom Verlag nur mit leeren Phrasen beantwortet wurde. Ich habe daher für mich die Konsequenzen gezogen und mein langjähriges Abonnement der Print-Ausgabe gekündigt.

    Ein so offensichtliches Statement gegen freie Meinungsäußerung und Demokratie war für mich einfach unakzeptabel.

    Die Art und Weise hingegen, wie Beiträge in der ZEIT von der Redaktion moderiert werden, finde ich ausgesprochen vorbildlich. Danke dafür!

    P.S. Dieser Kommentar wäre im übrigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der SZ gelöscht worden...

  4. Ich lebe etwa zu einem Drittel in China, bin mit einer Chinesin verheiratet und habe viele chinesische Freunde. Darunter ist nicht einer, der nicht über das Tiananmen-Massaker Bescheid wüsste, nicht darüber redet oder deswegen verfolgt würde. Was hier nicht verstanden wird: China zensiert Veröffentlichungen, die aufwiegeln, Unruhe stiften und Hass erzeugen - das kann man freilich kritisieren, aber ich kann durchaus Vorteile sehen, wenn nicht jeder Wichtigtuer ohne weiteres Hetzkampagnen starten kann. Ein riesiger Vielvölkerstaat wie China hat wahrlich genug andere Probleme.
    Freie Meinungsäußerung bedeutet nicht unbedingt, dass jeder Hass, Lügen und seine eigene, oft durch keinerlei Kenntnisse getrübte Meinung ungehindert verbreiten kann. Er kann darüber sprechen aber wird eben in China daran gehindert es durch Massenmedien, Sekten oder antichinesische Organisationen jedem aufzudrängen, der sich mangels Bildung oder umfassender Kenntnisse nicht gegen Manipulation wehren kann. So furchtbar verwerflich ist das nicht.
    Wenn hier über "Zensur" in deutschen Medien geschimpft wird (gut, bei FOCUS trifft es wirklich zu), sehe man sich doch einmal Beispiele an, wo keinerlei Kontrolle erfolgt: WELT-Online beispielsweise ist mittlerweile unter Rechtsradikalen und Neonazis schon ein Geheimtipp, wie man auch noch die krudesten Irrsinnigkeiten unters Volk bringen kann.

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    • tom310
    • 02.06.2009 um 23:31 Uhr

    Darunter ist nicht einer, der nicht über das ... Bescheid wüsste, nicht darüber redet oder deswegen verfolgt würde.

    Sowas haben wir in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts mindestens zwei Mal praktiziert und hat sich als nicht so gut erwiesen...

    Ein riesiger Vielvölkerstaat wie China hat wahrlich genug andere Probleme.

    https://www.cia.gov/libra...
    Ethnic groups:
    Han Chinese 91.5%, Zhuang, Manchu, Hui, Miao, Uyghur, Tujia, Yi, Mongol, Tibetan, Buyi, Dong, Yao, Korean, and other nationalities 8.5% (2000 census)

    Ein Vielvölkerstaat ist China für mich nicht, wenn Minderheiten nur 8,5% ausmachen.

    antichinesische Organisationen

    Wer soll das sein?

    der sich mangels Bildung oder umfassender Kenntnisse nicht gegen Manipulation wehren kann.

    ... und der gemütige chinesische Staat hält schützend die Hand über seine Bürger?

    • tom310
    • 02.06.2009 um 23:31 Uhr

    Darunter ist nicht einer, der nicht über das ... Bescheid wüsste, nicht darüber redet oder deswegen verfolgt würde.

    Sowas haben wir in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts mindestens zwei Mal praktiziert und hat sich als nicht so gut erwiesen...

    Ein riesiger Vielvölkerstaat wie China hat wahrlich genug andere Probleme.

    https://www.cia.gov/libra...
    Ethnic groups:
    Han Chinese 91.5%, Zhuang, Manchu, Hui, Miao, Uyghur, Tujia, Yi, Mongol, Tibetan, Buyi, Dong, Yao, Korean, and other nationalities 8.5% (2000 census)

    Ein Vielvölkerstaat ist China für mich nicht, wenn Minderheiten nur 8,5% ausmachen.

    antichinesische Organisationen

    Wer soll das sein?

    der sich mangels Bildung oder umfassender Kenntnisse nicht gegen Manipulation wehren kann.

    ... und der gemütige chinesische Staat hält schützend die Hand über seine Bürger?

  5. Da wir es ja schon in der Schule eingebläut bekommen, wie wichtig die freie Presse und ihre Funktion für die Demokratie ist können wir uns gar nicht vorstellen, dass auch hier eine Zensur statt findet. Tatsächlich sieht die journalistische Arbeit heute - und natürlich auch schon vormals - ziemlich anders aus, als sie im Schulbuch dargestellt wird.

    Ich möchte hier noch einmal einen Ausschnitt aus der Abschiedsrede (1880) des ausscheidenden Chefredakteurs der New York Times, John Swinton, wiedergeben:

    Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Interview mit einem Journalisten und Blog-Betreiber, der über das Rechercheverbot und andere Praktiken im journalistischen Geschäft plaudert (leider nur bedingt verifizierbar, aber durchaus glaubwürdig):

    http://www.wahrheiten.org...

    So gesehen, können wir auch im Land bleiben, wenn wir dieses Thema besprechen möchten.

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    • tom310
    • 02.06.2009 um 23:38 Uhr

    Die Presse in Amerika behauptet ja nicht einmal, frei zu sein. Zwar ist die Presse in Deutschland auch nicht völlig neutral, aber wer kann schon von denkenden Menschen verlangen, keine eigene Meinung zu haben.
    Einfach mal Ball flachhalten.

    Sie verlinken auf eine Webseite, die aus sehr kruden Dingen besteht und z. T. rechtsradikalen Inhalt hat. So wird auf dieser Webseite der alte Schwachsinn von der angeblichen Abschaffung des GG weiter verbreitet und auf die "neue germanische Medizin" verwiesen, eine gefährliche Quacksalberei. Solchen Webseiten sollen wir etwas glauben??

    • tom310
    • 02.06.2009 um 23:38 Uhr

    Die Presse in Amerika behauptet ja nicht einmal, frei zu sein. Zwar ist die Presse in Deutschland auch nicht völlig neutral, aber wer kann schon von denkenden Menschen verlangen, keine eigene Meinung zu haben.
    Einfach mal Ball flachhalten.

    Sie verlinken auf eine Webseite, die aus sehr kruden Dingen besteht und z. T. rechtsradikalen Inhalt hat. So wird auf dieser Webseite der alte Schwachsinn von der angeblichen Abschaffung des GG weiter verbreitet und auf die "neue germanische Medizin" verwiesen, eine gefährliche Quacksalberei. Solchen Webseiten sollen wir etwas glauben??

    • ziyou
    • 02.06.2009 um 22:35 Uhr

    Der meines Erachtens der beste und ehrlichste China-Experte Deutschlands, Hr. G. Blume, schreibt bei TAZ diese Artikel:


    China 20 Jahre nach Tiananmen-Massaker
    Tradition statt Revolte

    Lesenswert!

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    • ziyou
    • 02.06.2009 um 23:18 Uhr

    einpaar Bilder aus china's Höresäle:
    Anlass:Politik-Unterricht bzw. Meeting über die Bewegung des vierten Mai (04.05.1919)

    So viel Interesse haben die heutige chin. Studenten für Politik

    Fünf Bilder:
    Die JUngs Schlafen

    Die MÄdels schlafen

    Hörsaal oder Schlafsaal

    zum simsen sind die Jungs doch fit

    Die Mädels schlafen weiter...

    Die Bilder sprechen...

    • ziyou
    • 02.06.2009 um 23:18 Uhr

    einpaar Bilder aus china's Höresäle:
    Anlass:Politik-Unterricht bzw. Meeting über die Bewegung des vierten Mai (04.05.1919)

    So viel Interesse haben die heutige chin. Studenten für Politik

    Fünf Bilder:
    Die JUngs Schlafen

    Die MÄdels schlafen

    Hörsaal oder Schlafsaal

    zum simsen sind die Jungs doch fit

    Die Mädels schlafen weiter...

    Die Bilder sprechen...

  6. [entfernt. Die Redaktion/ altun]

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    [...]Ich empfehle der ZEIT-Redaktion, zu reagieren.
    [Hiermit geschehen. Da der Bezug zum gelöschten Kommentar nicht mehr besteht, erlaube ich mir hier auch Ihre scharfen Worte zu entfernen. Die Redaktion/ altun]

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