Europa-Spitzenkandidaten Sieben für Straßburg

Altgediente Politik-Hasen, eine schöne FDP-Frau und eine Ex-Rebellin: Wen die Parteien als Spitzenkandidaten in die Europawahl schicken

Hans-Gert Pöttering, altgedienter Europapolitiker und scheidender Präsident des EU-Parlaments, tritt am Sonntag erneut als Spitzenmann für die CDU an

Hans-Gert Pöttering, altgedienter Europapolitiker und scheidender Präsident des EU-Parlaments, tritt am Sonntag erneut als Spitzenmann für die CDU an

CDU: Hans-Gert Pöttering

Beim Gründungsgipfel der "Östlichen Partnerschaft" der EU saß er Anfang Mai in Prag wohl zum letzten Mal am Tisch der Staats- und Regierungschefs. Formell amtiert Hans-Gert Pöttering als Präsident des Europaparlaments zwar noch bis zum 14. Juli - dann wird sein Nachfolger gewählt. In Straßburg hat sich der 63-jährige CDU-Politiker in seiner Funktion als Parlamentspräsident aber schon vom Plenum verabschiedet.

Für Pöttering stellt der Europawahlkampf einen politischen Marathonlauf dar, denn er gilt als inoffizieller Spitzenkandidat der CDU. Die Partei tritt mit Landeslisten zu der Wahl am 7. Juni an, und Pöttering steht in Niedersachsen auf dem Stimmzettel.

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Der promovierte Jurist und Staatswissenschaftler hat eine politische Karriere hinter sich, die von Anfang auf Europa ausgerichtet war. Als er 1979 ins erste direkt gewählte Europaparlament einzog, war der damals 34-Jährige der jüngste Abgeordnete der EVP-Fraktion der konservativen Europäischen Volkspartei.

Stets freundlich und diszipliniert, aber spröde, ohne rednerische Begabung, oft allzu förmlich und norddeutsch steif, wirkte der Niedersachse im Straßburger Parlament oft blass und allzu zahm. Den Respekt seiner EVP-Fraktion, die er einige Jahre lang führte, gewann er durch Fleiß, fachliche Kompetenz und Verlässlichkeit. Ellenbogenhärte, parteipolitische Intrigen und großmäulige Selbstdarstellung, die durchaus üblichen Karriereinstrumente in der Politik, waren nie seine Sache. (von Thomas Gack)

Leser-Kommentare
  1. Und da diese Damen und Herren wahrscheinlich auf dem Listenplatz 1 ihrer jeweiligen Wahllisten stehen kann man sie jetzt schon als gewählt betrachten , denn ausser die gesammte Partei unter 5% zu drücken gibt es keine Chance sie nicht vorgesetzt zu bekommen.

    Wofür geht man nochmal zur Europawahl ..... achja, wir entscheiden darüber bis zu welchem Listenplatz sich Treue und Ergebenheit gegenüber der jeweiligen Partei bezahlt macht.

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    Bei Kommunalwahlen in Hessen oder Bayern kann man bei Gemeinderäten/Stadtverordneten/Kreisräten panaschieren ( Leute herauspicken aus allen Listen) und kumulieren (Leuten mehr Stimmen geben - bis zu drei ). Da können Listen verändert werden. Der Letzte (Vorletzet) kann der Erste werden (gelang mir auch mal) und der Erste deutlich "absacken". Wäre auch in der großen Politik denkbar.
    Man denke, bei der Einführung des EURO oder bei der Wiedervereinigung hätte man Volksabstimmungen gemacht. Mit einem Riesen-Ja im Rücken, hätte die amtierende Regierung (Kohl) auch die entsprechenden Einnahmen (Opfer) schaffen können. So hat man die Rentenkassen geplündert, die Krankenkassen sehr hoch zusatzbelastet, die AL-Versicherung ebenfalls, und viele zusätzliche Schulden gemacht. Übrigens wurden, brutto betrachtet, bis jetzt seit 1989 für die Einheit Deutschlands / Aufbau Ost ca. 1.800 Mrd EURO aufgebracht. Wir hatten jetzt, über Pfingsten, ein Klassentreffen. Es ist für mich ein Aberwitz, dass 18 jahre nach der Wiedervereinigung zwischen alten Ländern und neuen Ländern die Einkommen noch immer so ein starkes shift aufweisen. Ebenso die Wertschöpfung. Dies zeigt, dass der Aufbau Ost mit viel zu teuren Opfern erkauft und falsch konzipiert wurde. Einer der "Übeltäter" war "Bundes-Horst", einst bei Waigel Staatssekretär. Aber wie heisst es in D.: Je größer der V...., desto höher der Posten. So lang das so ist, was soll man da sagen....Während die Begeisterung für die Vereinigung bei ca. 80 % da war, hätte eine Abstimmung zum EURO je nach Verlauf in die Hose gehen können. Dies müsste ein ehrliche Demokratie "ertragen" können. Ich denke, dass die Bevölkerung weit vernünftiger ist als man denkt.
    Bin wie - "Kira Steinberg" - für mehr Demokratie. Wie?
    1) Panaschieren und kumulieren, auch bei Europa-, Bundestag-, Landtag.
    2) Volksinitiativen / Volksbegehren
    3) Volksabstimmungen bei wichtigen Themen
    4) Parteien sollten sich öffnen ( nicht nur registrierte Mitglieder/ auch Anhänger / Schnupper-Mitgliedschaftn / Familienmitgliedschaften / Probemitgliedschaften.
    5) ergebnisoffene Diskussionen, nicht Abnicken einer vorgefertigten Resolution / Beschluß
    6) wirkungsvollen öffentliche Finanzkontrolle
    7) Verlust des Mandats bei zu krasser Lobbyistentätigkeit oder Abrechnungsbetrügereien
    8) Verlust des Mandats, wenn dieses benutzt wird, der eigenen Firma Aufträge zuzuschanzen
    9) härteste Maßnahmen gegen Korruption. Exemplarische Strafen, Verlust des Mandats.
    10) Im übrigen wäre auch die Amtshaftung ao. wichtig. Wer als Amtsträger einen immensen Schaden verursachte - Beispiel Rüstungsaufträge sinnloser Art - oder bei der Bahn (öffentl. Unternehmen) - ein Dreck-System ankauft, siehe ICE ( problembehaftete Achsen usw) - müsste hart bestraft werden und für den Schaden auch aufkommen ( solche Leute könnten sich ja versichern, bspw. Amtshaftung).
    Will es bei diesen Punkten belassen.
    Empfehle die Bücher von Prof. Hans Herbert von Arnim, der an vielen Stellen die Finger in die Wunden legt. Stichworte wie: Politikerprivilegien (Altersversorgung, Übergangsgelder, Doppelversorgung); Interessenkollissionen I (Politik und Geschäft); die Interessenkollisionen II ( Lobbyismus), die Interessenkollission III Politiker als Verbandsobere bspw im Sport und öffentliche Interessen/Gemeinwohl); die Mästung der politischen Stiftungen, die Überfütterung der Fraktionen; last but not least auch die Parteienfinanzierung.
    Ich vertrete nach wie vor den "altmodischen Standpunkt", dass eine Partei in der Lage sein muss, sich aus Beiträgen und Spenden der Mitglieder und Anhänger zu finanzieren. Strukturell wären die rechten / bürgerlichen Parteien im Vorteil, weil die allermeisten Milliardäre udn Vielfach-Millionäre dorthin ihr Herz vergeben. Aber diese Leute sind auch geizig, sind nicht wirklich der eigenen nation verbunden, sondern eher dem schnöden Mammon. Daher ist das Steueraufkommen in Finanzämtern wie Starnberg, bad Homburg, Landkreis München und Maintaunuskreis sehr niedrig. Dort wo die Reichen wohnen, nimmt der Staat sehr wenig ein. Gibt es einen größeren Beweis, dass unser Steuerrecht eher die Reichen schont als überbelastet. Nur die Ehrlichen unter den Bessergestellten zahlen mehr, aber die nicht Wenigen, die anders ticken, um so weniger. Die Klappe reissen sie aber trotzdem auf. Und dies sehr weit!

    Bei Kommunalwahlen in Hessen oder Bayern kann man bei Gemeinderäten/Stadtverordneten/Kreisräten panaschieren ( Leute herauspicken aus allen Listen) und kumulieren (Leuten mehr Stimmen geben - bis zu drei ). Da können Listen verändert werden. Der Letzte (Vorletzet) kann der Erste werden (gelang mir auch mal) und der Erste deutlich "absacken". Wäre auch in der großen Politik denkbar.
    Man denke, bei der Einführung des EURO oder bei der Wiedervereinigung hätte man Volksabstimmungen gemacht. Mit einem Riesen-Ja im Rücken, hätte die amtierende Regierung (Kohl) auch die entsprechenden Einnahmen (Opfer) schaffen können. So hat man die Rentenkassen geplündert, die Krankenkassen sehr hoch zusatzbelastet, die AL-Versicherung ebenfalls, und viele zusätzliche Schulden gemacht. Übrigens wurden, brutto betrachtet, bis jetzt seit 1989 für die Einheit Deutschlands / Aufbau Ost ca. 1.800 Mrd EURO aufgebracht. Wir hatten jetzt, über Pfingsten, ein Klassentreffen. Es ist für mich ein Aberwitz, dass 18 jahre nach der Wiedervereinigung zwischen alten Ländern und neuen Ländern die Einkommen noch immer so ein starkes shift aufweisen. Ebenso die Wertschöpfung. Dies zeigt, dass der Aufbau Ost mit viel zu teuren Opfern erkauft und falsch konzipiert wurde. Einer der "Übeltäter" war "Bundes-Horst", einst bei Waigel Staatssekretär. Aber wie heisst es in D.: Je größer der V...., desto höher der Posten. So lang das so ist, was soll man da sagen....Während die Begeisterung für die Vereinigung bei ca. 80 % da war, hätte eine Abstimmung zum EURO je nach Verlauf in die Hose gehen können. Dies müsste ein ehrliche Demokratie "ertragen" können. Ich denke, dass die Bevölkerung weit vernünftiger ist als man denkt.
    Bin wie - "Kira Steinberg" - für mehr Demokratie. Wie?
    1) Panaschieren und kumulieren, auch bei Europa-, Bundestag-, Landtag.
    2) Volksinitiativen / Volksbegehren
    3) Volksabstimmungen bei wichtigen Themen
    4) Parteien sollten sich öffnen ( nicht nur registrierte Mitglieder/ auch Anhänger / Schnupper-Mitgliedschaftn / Familienmitgliedschaften / Probemitgliedschaften.
    5) ergebnisoffene Diskussionen, nicht Abnicken einer vorgefertigten Resolution / Beschluß
    6) wirkungsvollen öffentliche Finanzkontrolle
    7) Verlust des Mandats bei zu krasser Lobbyistentätigkeit oder Abrechnungsbetrügereien
    8) Verlust des Mandats, wenn dieses benutzt wird, der eigenen Firma Aufträge zuzuschanzen
    9) härteste Maßnahmen gegen Korruption. Exemplarische Strafen, Verlust des Mandats.
    10) Im übrigen wäre auch die Amtshaftung ao. wichtig. Wer als Amtsträger einen immensen Schaden verursachte - Beispiel Rüstungsaufträge sinnloser Art - oder bei der Bahn (öffentl. Unternehmen) - ein Dreck-System ankauft, siehe ICE ( problembehaftete Achsen usw) - müsste hart bestraft werden und für den Schaden auch aufkommen ( solche Leute könnten sich ja versichern, bspw. Amtshaftung).
    Will es bei diesen Punkten belassen.
    Empfehle die Bücher von Prof. Hans Herbert von Arnim, der an vielen Stellen die Finger in die Wunden legt. Stichworte wie: Politikerprivilegien (Altersversorgung, Übergangsgelder, Doppelversorgung); Interessenkollissionen I (Politik und Geschäft); die Interessenkollisionen II ( Lobbyismus), die Interessenkollission III Politiker als Verbandsobere bspw im Sport und öffentliche Interessen/Gemeinwohl); die Mästung der politischen Stiftungen, die Überfütterung der Fraktionen; last but not least auch die Parteienfinanzierung.
    Ich vertrete nach wie vor den "altmodischen Standpunkt", dass eine Partei in der Lage sein muss, sich aus Beiträgen und Spenden der Mitglieder und Anhänger zu finanzieren. Strukturell wären die rechten / bürgerlichen Parteien im Vorteil, weil die allermeisten Milliardäre udn Vielfach-Millionäre dorthin ihr Herz vergeben. Aber diese Leute sind auch geizig, sind nicht wirklich der eigenen nation verbunden, sondern eher dem schnöden Mammon. Daher ist das Steueraufkommen in Finanzämtern wie Starnberg, bad Homburg, Landkreis München und Maintaunuskreis sehr niedrig. Dort wo die Reichen wohnen, nimmt der Staat sehr wenig ein. Gibt es einen größeren Beweis, dass unser Steuerrecht eher die Reichen schont als überbelastet. Nur die Ehrlichen unter den Bessergestellten zahlen mehr, aber die nicht Wenigen, die anders ticken, um so weniger. Die Klappe reissen sie aber trotzdem auf. Und dies sehr weit!

  2. Bei Kommunalwahlen in Hessen oder Bayern kann man bei Gemeinderäten/Stadtverordneten/Kreisräten panaschieren ( Leute herauspicken aus allen Listen) und kumulieren (Leuten mehr Stimmen geben - bis zu drei ). Da können Listen verändert werden. Der Letzte (Vorletzet) kann der Erste werden (gelang mir auch mal) und der Erste deutlich "absacken". Wäre auch in der großen Politik denkbar.
    Man denke, bei der Einführung des EURO oder bei der Wiedervereinigung hätte man Volksabstimmungen gemacht. Mit einem Riesen-Ja im Rücken, hätte die amtierende Regierung (Kohl) auch die entsprechenden Einnahmen (Opfer) schaffen können. So hat man die Rentenkassen geplündert, die Krankenkassen sehr hoch zusatzbelastet, die AL-Versicherung ebenfalls, und viele zusätzliche Schulden gemacht. Übrigens wurden, brutto betrachtet, bis jetzt seit 1989 für die Einheit Deutschlands / Aufbau Ost ca. 1.800 Mrd EURO aufgebracht. Wir hatten jetzt, über Pfingsten, ein Klassentreffen. Es ist für mich ein Aberwitz, dass 18 jahre nach der Wiedervereinigung zwischen alten Ländern und neuen Ländern die Einkommen noch immer so ein starkes shift aufweisen. Ebenso die Wertschöpfung. Dies zeigt, dass der Aufbau Ost mit viel zu teuren Opfern erkauft und falsch konzipiert wurde. Einer der "Übeltäter" war "Bundes-Horst", einst bei Waigel Staatssekretär. Aber wie heisst es in D.: Je größer der V...., desto höher der Posten. So lang das so ist, was soll man da sagen....Während die Begeisterung für die Vereinigung bei ca. 80 % da war, hätte eine Abstimmung zum EURO je nach Verlauf in die Hose gehen können. Dies müsste ein ehrliche Demokratie "ertragen" können. Ich denke, dass die Bevölkerung weit vernünftiger ist als man denkt.
    Bin wie - "Kira Steinberg" - für mehr Demokratie. Wie?
    1) Panaschieren und kumulieren, auch bei Europa-, Bundestag-, Landtag.
    2) Volksinitiativen / Volksbegehren
    3) Volksabstimmungen bei wichtigen Themen
    4) Parteien sollten sich öffnen ( nicht nur registrierte Mitglieder/ auch Anhänger / Schnupper-Mitgliedschaftn / Familienmitgliedschaften / Probemitgliedschaften.
    5) ergebnisoffene Diskussionen, nicht Abnicken einer vorgefertigten Resolution / Beschluß
    6) wirkungsvollen öffentliche Finanzkontrolle
    7) Verlust des Mandats bei zu krasser Lobbyistentätigkeit oder Abrechnungsbetrügereien
    8) Verlust des Mandats, wenn dieses benutzt wird, der eigenen Firma Aufträge zuzuschanzen
    9) härteste Maßnahmen gegen Korruption. Exemplarische Strafen, Verlust des Mandats.
    10) Im übrigen wäre auch die Amtshaftung ao. wichtig. Wer als Amtsträger einen immensen Schaden verursachte - Beispiel Rüstungsaufträge sinnloser Art - oder bei der Bahn (öffentl. Unternehmen) - ein Dreck-System ankauft, siehe ICE ( problembehaftete Achsen usw) - müsste hart bestraft werden und für den Schaden auch aufkommen ( solche Leute könnten sich ja versichern, bspw. Amtshaftung).
    Will es bei diesen Punkten belassen.
    Empfehle die Bücher von Prof. Hans Herbert von Arnim, der an vielen Stellen die Finger in die Wunden legt. Stichworte wie: Politikerprivilegien (Altersversorgung, Übergangsgelder, Doppelversorgung); Interessenkollissionen I (Politik und Geschäft); die Interessenkollisionen II ( Lobbyismus), die Interessenkollission III Politiker als Verbandsobere bspw im Sport und öffentliche Interessen/Gemeinwohl); die Mästung der politischen Stiftungen, die Überfütterung der Fraktionen; last but not least auch die Parteienfinanzierung.
    Ich vertrete nach wie vor den "altmodischen Standpunkt", dass eine Partei in der Lage sein muss, sich aus Beiträgen und Spenden der Mitglieder und Anhänger zu finanzieren. Strukturell wären die rechten / bürgerlichen Parteien im Vorteil, weil die allermeisten Milliardäre udn Vielfach-Millionäre dorthin ihr Herz vergeben. Aber diese Leute sind auch geizig, sind nicht wirklich der eigenen nation verbunden, sondern eher dem schnöden Mammon. Daher ist das Steueraufkommen in Finanzämtern wie Starnberg, bad Homburg, Landkreis München und Maintaunuskreis sehr niedrig. Dort wo die Reichen wohnen, nimmt der Staat sehr wenig ein. Gibt es einen größeren Beweis, dass unser Steuerrecht eher die Reichen schont als überbelastet. Nur die Ehrlichen unter den Bessergestellten zahlen mehr, aber die nicht Wenigen, die anders ticken, um so weniger. Die Klappe reissen sie aber trotzdem auf. Und dies sehr weit!

    Antwort auf "Und da diese Damen und"
  3. Nach dem Fundamentalprinzip der Demokratie geht "Alle Staatsgewalt vom Volk aus". Damit fehlt dem "EU-Parlament" die demokratische Legitimationskraft, weil es nicht ein Volk mit originärer Hoheit repräsentiert, sondern es ist aus "Vertretern der Unionsbürgerinnen und Unionsbürger zusammengesetzt" (Art. 4 Abs. 2 EUV).

    Diese Abgeordneten jedoch, werden nicht nur nach unterschiedlichem Wahlrecht, sondern vor allem nicht gleichheitlich gewählt. Mit einer freiheitlichen Demokratie ist es unvereinbar, wenn das Stimmgewicht der Wähler des EU-Parlamentes ungleich ist. Deren Stimmgewicht weicht bis zum Zwölffachen voneinander ab - zum Nachteil von Deutschen und Vorteil von Malteser oder Luxembourgern.
    _______________________________________________________
    Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]

    • EMwegA
    • 02.06.2009 um 19:33 Uhr

    Sicherlich ist die Anwesenheit der Kandidaten im Parlament nicht ausschlaggebend bei der Abgabe der Stimme am kommenden Sonntag, jedoch sind die genauen statistischen Auskünfte des Europäischen Parlaments nicht uninteressant.
    So fällt auf, dass Frau Koch-Mehrin (http://www.europarl.europ...) lediglich zu 62% der durchgeführten Sitzungen erschien und insgesamt nur 22 mal mit abstimmte. Martin Schulz brachte es auf 67% und Hans-Gert Pöttering auf 95%.

    Dies nur als kleine Ergänzung zum bereits Genannten.

    Vielleicht stellt sich der eine oder andere auch die Frage, wie es möglich ist vernünftige Politik zu gestalten, wenn man "nie" da ist?!

  4. abgestimmt haben und was sie sonst noch so im Feuer haben:

    Spinprofiles.org

    Besonders interessant ist Elmar Brok, Bertelsmann-Lobbyist in Brüssel. Über den kann man auch bei Lobbycontrol nachlesen.

    SKM mach auch nichts anderes als Lobbying:
    Fördermitglied SKM

    Wirbel um SKM

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