Frühjahrstagung Innenminister für Alkohol-TestkäufeSeite 2/2

Streit hierüber gibt es einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge auch unter den Innenministern. Die SPD-Minister wollen nicht mit härteren Strafen reagieren. "Eine Gesetzesverschärfung hätte doch nur einen Placeboeffekt", sagte Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD).

Er widersprach damit seinen CDU-Kollegen, die wohl für ein härteres Vorgehen werben wollen. "Wir wollen Strafverschärfungen nicht nur für Übergriffe gegen Polizisten, sondern auch gegen Feuerwehrleute und Rettungskräfte", sagte Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) dem Blatt.

Uneinigkeit herrscht auch bei der Frage nach der Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen. Die Uiguren aus Guantánamo, die Deutschland aufnehmen soll, "waren alle in Terrorcamps", sagte Schünemann. Er hält die Aufnahme der Uiguren, die zu einem Turkvolk Chinas gehören und dort über Unterdrückung klagen, für ein hohes Sicherheitsrisiko. Mäurer kündigte an, die SPD-Innenminister würden sich an einer humanitären Lösung beteiligen, wie sie Außenminister Frank-Walter Steinmeier anstrebe.
 

 
Leser-Kommentare
    • Stivie
    • 03.06.2009 um 21:29 Uhr

    Werden hier nicht Kinder und Jugendliche dazu benutzt um Verkäuferinnen und Verkäufer zu einer Straftat zu verleiten? Wenn es dann gelungen ist werden diese Personen zu Geldstrafen von bis zu 400€ verurteilt. Das ist für manche Verkäuferin der Monatslohn. Die Geschäfts- und Firmeninhaber kommen im Verhältnis dazu mit ihren Geldstrafen recht glimpflich davon.
    Sollte nicht bald mal über eine andere Art und Weise des Alkoholverkaufs nachgedacht werden?
    Und: Was versteht man unter "Testkonsumenten"?

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    "Werden hier nicht Kinder und Jugendliche dazu benutzt um Verkäuferinnen und Verkäufer zu einer Straftat zu verleiten? Wenn es dann gelungen ist werden diese Personen zu Geldstrafen von bis zu 400€ verurteilt. Das ist für manche Verkäuferin der Monatslohn. Die Geschäfts- und Firmeninhaber kommen im Verhältnis dazu mit ihren Geldstrafen recht glimpflich davon.
    Sollte nicht bald mal über eine andere Art und Weise des Alkoholverkaufs nachgedacht werden?
    Und: Was versteht man unter "Testkonsumenten"?"

    Ich lese das so: Sind Verkäufer und Verkäuferinnen nicht an geltendes Recht gehalten? Sind sie es und verstoßen dagegen, ist so manch einer von ihnen zu einem Monatssatz Strafe verurteilt.
    Dessen unbenommen kann der Laden des Geschäftsinhabers bei gehäuften Verstößen seiner Angestellten komplett dicht gemacht werden.
    Sollte nicht bald mal darüber nachgedacht werden, mehr Testverkäufer einzustellen, um Verkäuferinnen/Verkäufern/Geschäftsinhaber nachdrücklich darauf hin zu testen/zu vermitteln, dass Gesetze zu beachten sind?

    Testkonsument? ...

    Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 376.000 für test konsument. (0,25 Sekunden)

    unter Google; mithin ungefähr 376.000 Antworten für Sie.

    Frdl. Gruß
    Pf.

    "Werden hier nicht Kinder und Jugendliche dazu benutzt um Verkäuferinnen und Verkäufer zu einer Straftat zu verleiten? Wenn es dann gelungen ist werden diese Personen zu Geldstrafen von bis zu 400€ verurteilt. Das ist für manche Verkäuferin der Monatslohn. Die Geschäfts- und Firmeninhaber kommen im Verhältnis dazu mit ihren Geldstrafen recht glimpflich davon.
    Sollte nicht bald mal über eine andere Art und Weise des Alkoholverkaufs nachgedacht werden?
    Und: Was versteht man unter "Testkonsumenten"?"

    Ich lese das so: Sind Verkäufer und Verkäuferinnen nicht an geltendes Recht gehalten? Sind sie es und verstoßen dagegen, ist so manch einer von ihnen zu einem Monatssatz Strafe verurteilt.
    Dessen unbenommen kann der Laden des Geschäftsinhabers bei gehäuften Verstößen seiner Angestellten komplett dicht gemacht werden.
    Sollte nicht bald mal darüber nachgedacht werden, mehr Testverkäufer einzustellen, um Verkäuferinnen/Verkäufern/Geschäftsinhaber nachdrücklich darauf hin zu testen/zu vermitteln, dass Gesetze zu beachten sind?

    Testkonsument? ...

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  1. Wie krank muss man eigentlich sein, um Jugendliche dazu missbrauchen zu wollen, Erwachsene zu Straftaten oder Ordnungswidrigekeiten verführen zu wollen? Die Frau von der Leyen ist doch schon einmal mit diesem widerlichen Kindesmissbrauch als Gesetzentwurf im Bundestag gescheitert. Das war selbst ihren eigenen Fraktionskollegen zu ekelig.

    Aber so ist halt die Tradition in Niedersachsen: wenn die Bürger keine Straftaten begehen, dann kümmert sich der Staat darum, in dem er Jugendliche missbraucht, dass sie doch welche begehen. Oder man legt Bomben durch den Verfassungsschutz (Celler Loch) und versucht halt der RAF das Verbrechen unterzuschieben. Wie schon der Vater von Frau von der Leyen, der Herr Albrecht, daran mitwirkte, den Rechtsstaat zu verspotten und beschädigen.

    In den USA lässt man einfach bei jedem Alkoholkauf sich einen Ausweis zeigen. Da bracht man keine missbrauchten Kidner wie die Frau vond er Leyen udn irhe Niedersächsischen "Freunde".

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    • keox
    • 04.06.2009 um 0:35 Uhr

    Kindermißbrauch hat viele Gesichter.

    So züchtet man die nächste Spitzelgeneration, die Blockwarte, die Informanten. So kriecht der Staat in jede Pore.

    Immer die selbe Leier:

    stark emotionalisiertes Thema suchen - die Medien sind da in der Regel überaus kooperativ - , ein Gesetz, eine Verordnung, eine Durchführungsbestimmung etc, etc als Türöffner, und ab geht die Post.

    Noch wären die kleinen Hilfsdenunzianten freiwillig unterwegs, doch so etwas ändert sich schnell.

    Spätestens wenn der Staat seine illegale juristische Allzweckwaffe zieht, die Terrorbekämpfung, wird man Freiwilligkeit deutlich anders buchstabieren.

    • keox
    • 04.06.2009 um 0:35 Uhr

    Kindermißbrauch hat viele Gesichter.

    So züchtet man die nächste Spitzelgeneration, die Blockwarte, die Informanten. So kriecht der Staat in jede Pore.

    Immer die selbe Leier:

    stark emotionalisiertes Thema suchen - die Medien sind da in der Regel überaus kooperativ - , ein Gesetz, eine Verordnung, eine Durchführungsbestimmung etc, etc als Türöffner, und ab geht die Post.

    Noch wären die kleinen Hilfsdenunzianten freiwillig unterwegs, doch so etwas ändert sich schnell.

    Spätestens wenn der Staat seine illegale juristische Allzweckwaffe zieht, die Terrorbekämpfung, wird man Freiwilligkeit deutlich anders buchstabieren.

  2. 3. Wow!

    "Werden hier nicht Kinder und Jugendliche dazu benutzt um Verkäuferinnen und Verkäufer zu einer Straftat zu verleiten? Wenn es dann gelungen ist werden diese Personen zu Geldstrafen von bis zu 400€ verurteilt. Das ist für manche Verkäuferin der Monatslohn. Die Geschäfts- und Firmeninhaber kommen im Verhältnis dazu mit ihren Geldstrafen recht glimpflich davon.
    Sollte nicht bald mal über eine andere Art und Weise des Alkoholverkaufs nachgedacht werden?
    Und: Was versteht man unter "Testkonsumenten"?"

    Ich lese das so: Sind Verkäufer und Verkäuferinnen nicht an geltendes Recht gehalten? Sind sie es und verstoßen dagegen, ist so manch einer von ihnen zu einem Monatssatz Strafe verurteilt.
    Dessen unbenommen kann der Laden des Geschäftsinhabers bei gehäuften Verstößen seiner Angestellten komplett dicht gemacht werden.
    Sollte nicht bald mal darüber nachgedacht werden, mehr Testverkäufer einzustellen, um Verkäuferinnen/Verkäufern/Geschäftsinhaber nachdrücklich darauf hin zu testen/zu vermitteln, dass Gesetze zu beachten sind?

    Testkonsument? ...

    Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 376.000 für test konsument. (0,25 Sekunden)

    unter Google; mithin ungefähr 376.000 Antworten für Sie.

    Frdl. Gruß
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    Antwort auf "Alkohol-Testkäufe"
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    Das sollten Sie mal 8 Stunden tun. Greifen ... piep ... greifen ... piep ... greifen ... piep ....

    Im bequemen Sessel sitzend ist das natürlich ganz einfach.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    Das sollten Sie mal 8 Stunden tun. Greifen ... piep ... greifen ... piep ... greifen ... piep ....

    Im bequemen Sessel sitzend ist das natürlich ganz einfach.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    • keox
    • 04.06.2009 um 0:35 Uhr

    Kindermißbrauch hat viele Gesichter.

    So züchtet man die nächste Spitzelgeneration, die Blockwarte, die Informanten. So kriecht der Staat in jede Pore.

    Immer die selbe Leier:

    stark emotionalisiertes Thema suchen - die Medien sind da in der Regel überaus kooperativ - , ein Gesetz, eine Verordnung, eine Durchführungsbestimmung etc, etc als Türöffner, und ab geht die Post.

    Noch wären die kleinen Hilfsdenunzianten freiwillig unterwegs, doch so etwas ändert sich schnell.

    Spätestens wenn der Staat seine illegale juristische Allzweckwaffe zieht, die Terrorbekämpfung, wird man Freiwilligkeit deutlich anders buchstabieren.

    • Anonym
    • 04.06.2009 um 0:56 Uhr

    dass die Verkäuferin an einer Supermarktkasse, eventuell ihren Job verliert, nur weil sie im Zeichen des Stresses unaufmerksam war und einem Jugendlichen die falsche Flasche verkaufte.
    Da muß es andere Möglichkeiten geben, als Kinder und Jugendliche zu Gehilfen der Strafverfolgungsbehörden zu machen.

    Orpheus

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    Es ist aber andererseits auch nicht richtig, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu "Stoff" zu ermöglichen. Sicher ist es hart, wenn die Kassiererin entlassen wird. Deshalb solte bei einem solchen Vorfall das Betriebsklima in der Filiale auf die Probe gestellt werden und dann der Filialleiter und/oder der Besitzer des Supermarktes abgestraft werden und, falls die Kassiererin auf Weisung von oben gehandelt hat, muss sie arbeitsrechtlich geschützt sein.
    Aber es kann nicht angehen, dass man Jugendlichen Schnaps und sonstwas ohne Kontrolle verkauft.

    Es ist aber andererseits auch nicht richtig, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu "Stoff" zu ermöglichen. Sicher ist es hart, wenn die Kassiererin entlassen wird. Deshalb solte bei einem solchen Vorfall das Betriebsklima in der Filiale auf die Probe gestellt werden und dann der Filialleiter und/oder der Besitzer des Supermarktes abgestraft werden und, falls die Kassiererin auf Weisung von oben gehandelt hat, muss sie arbeitsrechtlich geschützt sein.
    Aber es kann nicht angehen, dass man Jugendlichen Schnaps und sonstwas ohne Kontrolle verkauft.

  3. Es ist aber andererseits auch nicht richtig, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu "Stoff" zu ermöglichen. Sicher ist es hart, wenn die Kassiererin entlassen wird. Deshalb solte bei einem solchen Vorfall das Betriebsklima in der Filiale auf die Probe gestellt werden und dann der Filialleiter und/oder der Besitzer des Supermarktes abgestraft werden und, falls die Kassiererin auf Weisung von oben gehandelt hat, muss sie arbeitsrechtlich geschützt sein.
    Aber es kann nicht angehen, dass man Jugendlichen Schnaps und sonstwas ohne Kontrolle verkauft.

    Antwort auf "Ich finde es schäbig,"
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    ... da wird die "Wirtschaft" schreien.

    Kanada > Da gibt es Alkohol nur in speziellen Geschäften und die lassen sich im Zweifelsfall den Ausweis zeigen.

    Das ist aber in Europa und ganz besonders in Deutschland unvorstellbar .... wo kommen wir denn da hin?

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    ... da wird die "Wirtschaft" schreien.

    Kanada > Da gibt es Alkohol nur in speziellen Geschäften und die lassen sich im Zweifelsfall den Ausweis zeigen.

    Das ist aber in Europa und ganz besonders in Deutschland unvorstellbar .... wo kommen wir denn da hin?

    Gruß, Bernd
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  4. Das sollten Sie mal 8 Stunden tun. Greifen ... piep ... greifen ... piep ... greifen ... piep ....

    Im bequemen Sessel sitzend ist das natürlich ganz einfach.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    Antwort auf "Wow!"
  5. ... da wird die "Wirtschaft" schreien.

    Kanada > Da gibt es Alkohol nur in speziellen Geschäften und die lassen sich im Zweifelsfall den Ausweis zeigen.

    Das ist aber in Europa und ganz besonders in Deutschland unvorstellbar .... wo kommen wir denn da hin?

    Gruß, Bernd
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    Antwort auf "Kommt darauf an..."

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