China im Wandel "China ist ein merkwürdiges Land"
Der chinesische Schriftsteller Yu Hua glaubt, dass Literatur die Menschen ändern kann. Seiner Generation wirft er vor, nicht über das Blutbad vor 20 Jahren zu berichten

© China Photos/Getty Images
Das Blutbad am 4. Juni 1989 in Peking wird totgeschwiegen. Die Spuren in der Stadt sind schnell verwischt worden
ZEIT ONLINE: Yu Hua, am 4. Juni jährt sich die Niederschlagung der Studentenproteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens zum 20. Mal. Wo waren Sie an diesem Tag?
Yu Hua: Ich war vor und nach der Niederschlagung in Peking. Die meisten Menschen aus meiner Generation, die in Peking waren, haben damals an den Protesten teilgenommen. An dem Tag selbst war ich aber nicht auf dem Platz.
ZEIT ONLINE: Inwiefern hat dieser Tag das politische China verändert?
Yu: In den chinesischen Medien ist seit 20 Jahren nichts über den 4. Juni 1989 erschienen. Der Druck, der auf den Menschen in der modernen Gesellschaft lastet, wird immer größer. Die Älteren haben keine Zeit und auch keine Lust mehr, den jüngeren Menschen zu berichten, was dort vorgefallen ist. Und sie sagen sich: Es hat keinerlei Bedeutung, die Jungen damit zu belasten. Das alles hat dazu geführt, dass die jungen Leute überhaupt keine Ahnung von den damaligen Geschehnissen haben.
ZEIT ONLINE: Und sie fragen auch nicht nach?
Yu: Ihnen liegt vor allem am Herzen, eine anständige Arbeit zu finden und Geld zu verdienen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der das eigene Interesse an erster Stelle steht. Alle streben nach Geld. Wir sind bereit, alles dafür zu opfern. Dafür bezahlen wir einen geistigen und moralischen Preis. Es ist aber nicht der Fehler der jungen Leute, dass sie nicht fragen. Es ist der Fehler von uns, der älteren Generation.
ZEIT ONLINE: Sie sind während der Kulturrevolution aufgewachsen, wie haben Sie die rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in Ihrem Land erlebt?
Yu: China war während der Kulturrevolution ein verschlossenes Land, das wie unter einem Deckel lebte. Als dieser Deckel plötzlich wegfiel, geriet vieles außer Kontrolle. Würde man China als eine Person betrachten, so wäre sie relativ ungebildet und sehr impulsiv. Sie fällt von einem Extrem ins andere. Etwas, das gestern noch als wundervoll empfunden wurde, wird am nächsten Tag in Grund und Boden verdammt.
Man kann die Zeit der Kulturrevolution mit der Zeit des Mittelalters in Europa vergleichen. Die Gegenwart wiederum übertrifft zum Teil sogar europäische Maßstäbe. Ein Europäer hätte 400 Jahre leben müssen, um eine ähnlich große Veränderung zu erfahren, wie sie ein Chinese in 40 Jahren durchgemacht hat.

Einer der wichtigsten Schriftsteller Chinas: Yu Hua
ZEIT ONLINE: Wie verkraften die Menschen diesen extremen Wandel?
Yu: Dieser historische Sprung wirkt sich natürlich auf die Psyche der Menschen aus. Wir leben in einer Zeit der großen Gegensätze. Im vergangenen Jahr gab es einen großen Kongress von Psychiatern und Psychologen unter dem Motto: "Die psychischen Auswirkungen von 40 Jahren Veränderung in China" – eigentlich genau das Thema meines Buchs Brüder. Die beiden Hauptfiguren Song Gang und Glatzkopf-Li manifestieren das "alte" und das "neue" China.
ZEIT ONLINE: Ihr eigenes Leben ist auch von diesen Gegensätzen geprägt. Sie sind in relativ armen Verhältnissen aufgewachsen, haben zunächst als Zahnarzt gearbeitet und sind nun einer der erfolgreichsten Gegenwartsautoren des modernen China.
Yu: Die Gesellschaft in der Zeit der Kulturrevolution war längst nicht so kompliziert wie heute. Damals wurden die Leute eingeteilt in Revolutionäre und Konterrevolutionäre. Es war eine Zeit von Schwarz und Weiß. Grau gab es nicht. Die Menschen waren alle arm, keiner hatte Geld, alle besaßen das Gleiche. Wir führten trotzdem jeden Tag das Wort Klassenkampf im Munde. Dabei gab es gar keine Klassen, die gegeneinander hätten kämpfen können! Das kam mir damals schon sehr seltsam vor. Heute gibt es in China eine ganze Menge Klassen. Aber von Klassenkampf ist überhaupt keine Rede mehr.
ZEIT ONLINE: Wovon redet man denn?
Yu: Heute ist immer die Rede von Dingen, die wir noch nicht haben, während man von Dingen, die wir haben, überhaupt nicht mehr spricht. In so einem merkwürdigen Land lebe ich. Deswegen schreibe ich auch so merkwürdige Romane.
ZEIT ONLINE: In Deutschland wünschen sich 20 Jahre nach dem Fall der Mauer wieder viele Menschen den Sozialismus zurück. Wie ist das in Ihrem Land?
Yu: In China hatten die Leute zwar nichts, aber ihr Leben war gesichert. Heute sind wir wesentlich freier und offener. Aber viele Menschen haben das Gefühl, sie können in dieser Gesellschaft nicht mehr weiterleben. Wir haben in den vergangenen 20 Jahren viele Reiche hervorgebracht in China. Aber noch viel mehr Arme. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass sich einige Menschen zurücksehnen nach der Zeit von Mao Tse-tung. Es ist ein Phänomen, das wir auch in westlichen Ländern beobachten: Immer wenn es der Wirtschaft gut geht, hat die Rechte die Oberhand, in Krisenzeiten gewinnen die Linken an Stimmen. So ist es auch bei uns.
ZEIT ONLINE: In Ihrem Buch beschreiben Sie sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart ziemlich respektlos. Von welcher Seiten sind Sie am heftigsten kritisiert worden?
Yu: Von allen Seiten! Die Kritik der sogenannten Linken richtet sich vor allem gegen den ersten Band, der während der Kulturrevolution spielt. Sie finden, ich hätte die brutalen Vorkommnisse übertrieben dargestellt. Dafür gefällt ihnen der zweite Teil, der in der freien Marktwirtschaft spielt, umso besser. Die Kritik von rechts ist natürlich genau umgekehrt: Sie richtet sich gegen den zweiten Teil, während der erste gut wegkommt.
ZEIT ONLINE: Welche Freiheit haben Sie als Künstler im heutigen China?
Yu: Ich habe sowohl in China als auch in westlichen Ländern die Erfahrung gemacht, dass Verleger meine Bücher kürzen wollten. Die Motive waren allerdings unterschiedlich. In China ging es vor allem um politische Dinge, im Westen war es der Umfang. Beide Seiten haben versucht, dem Buch zu schaden: die einen aus politischen, die anderen aus kommerziellen Gründen. In beiden Fällen habe ich klargemacht, dass ich kein Wort ändern würde. Und bin damit durchgekommen.
ZEIT ONLINE: Wie sehen Sie Ihre soziale Verantwortung als Autor?
Yu: Vor dem Erscheinen von Brüder (2005/2006) dachte ich, ein Schriftsteller könne die Gesellschaft nicht verändern. Hinterher habe ich festgestellt, dass ein Buch durchaus die Sicht der Leser auf die Gesellschaft beeinflussen kann. Ich habe Zuschriften von Lesern bekommen, die zunächst dachten, vieles in meinem Buch sei satirische Überspitzung von Dingen, die es in Wirklichkeit gar nicht gebe. Nach einem halben Jahr stellten sie allerdings fest, dass um sie herum genau diese Dinge passieren.
ZEIT ONLINE: Erkennen Sie, 20 Jahren nach der Niederschlagung der Studentenbewegung einen Fortschritt bei der Vergangenheitsbewältigung?
Yu: Von Vergangenheitsbewältigung kann keine Rede sein. Seit 20 Jahren wird nicht zugelassen, dass dieses Ereignis überhaupt erwähnt wird. Deswegen kommt es manchen Chinesen heute so vor, als ob es diesen Tag gar nicht gegeben habe.
ZEIT ONLINE: Wann wird es den ersten Roman über den 4. Juni 1989 geben?
Yu: Es wird bestimmt einen Roman darüber geben. Wahrscheinlich schreiben bereits mehrere Menschen daran. Aber sie können ihn in China nicht veröffentlichen.
Das Gespräch führte Carolin Ströbele.
- Datum 04.06.2009 - 11:22 Uhr
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Ein total respektvoller Schriftsteller. Sein Werk "Das Leben" bingt die Leser einfach zu Tränen.
Ich finde das Interview auch toll, als ein Chinese. Er ist in dem Interview ehrlich und neutral, der Grund liegt daran:
Er fühlt sich als ein Chinese, der sich um das Schicksal der Chinesen kümmern, nicht im Sinne der Ideologie, sondern einfach als ein Mensch. Zweitens war er in Beijing vor 20 Jahren, aber er hatte nicht mitgemacht, sondern nur beobachtet. Ein Land wie China im wesentlichen zu verändern, kann nicht in einem Tag realisiert werden. Man braucht Zeit. Da hat er seinerartigen Versuch durchgeführt und mit seinen Werken Millionen Chinesen beeinflusst. Obwohl die Verfilmung seines Romans "Das Leben" von Zhang Yimou(Palm d'Or von Cannes) in China immer noch verboten ist(Das liegt an den Betonköpfen des chin. Zensuramts für Filme und Fernsehen), aber durch DVD-Raubkopie (:p) hat sich fast jeder chin. Student es angeschaut. Und der Film ist total beliebt. Die Zensur in China hat nur eine Folge: Die Investoren der Filme verlieren das Geld. Aber der Film selbst bringt jeden Zuschauer zur näheren Wahrnehmung der Geschichte Chinas in den letzen 100 Jahren. Drittens, die deutschen Internet-user sollen auch wissen, nicht jeder Chinesische User ein von KP bezahlter ist, oder gibt es überhaupt einen? Nur weil das das Zeitgeschehnis ehrlich und neutral beschreibt? Man soll nicht vergessen, ein Chinese, der so gut Deutsch kann, dass er auch Propagand an den WEsten verbreiten kann, kann in China sehr viel Geld verdienen. Und man stattdessen sitzt nur im Büro, die dummen Befehle der Kader gehorchen und auch mit Internet-Usern aus dem Westen quatschen? Da muss man wirklich an die Initiave vieler China-Kritiker zweifeln: Gibt es auch von China-Hassern bezahlte westliche Internet-User?
Ich bin mir nicht sicher, wie viele Westler tatsächlich China hassen. Es ist eher die Angst - in erster Linie wirtschaftlich, in zweiter Linie kulturell und politisch bedingt - welche die Leute vor China zurückschrecken läßt. Welches Milliardenvolk im metastabilen Zustand in einem diktatorischen Staat mit Aussicht auf Weltmachtstatus würde mit offenen Armen in die Weltgemeinschaft übernommen werden bevor das Eis geschmolzen ist?
Umgekehrt muss ich auch fragen, wie wie ist die Einstellung der chinesischen Öffentlichkeit dem Westen gegenüber? Wie steht es da um die Selbstkritik?
Ich denke, dass beide Seiten Aufholbedarf haben.
Gibt es auch von China-Hassern bezahlte westliche Internet-User?
kann ich Ihnen klar mit Nein beantworten da es keinen Grund und auch kein Publikum fuer sowas gibt. Das mit den 5 Mao wurde in deutschen Medien zur Zeit der Olympia berichtet und es gab ja durchaus chinesische Reaktionen darauf. Nun wenn jemand Kritik aeussert der Nicht Chinese ist an dem System in China wird er von Ihnen gleich als China Hasser abgetan. Tut dies ein Chinese so ist er nach Ihren Worten ein guter Schriftsteller.
Kann es sein das sie als Chinese der in Deutschland lebt, hier frei seine Meinung aeussern kann, Vorurteile gegenueber ihren Gastgebern haben. Wenn dem so sein versuchen Sie diese doch bitte abzubauen ansonsten polarisieren sie nur weiter und man koennte so wie sie andere als China-Hasser bezeichnen sie selbst als Deutschland-Hasser bezeichnen.
Was denken Sie eigentlich inhaltlich zu den Positionen Yu Huas? Er kritisiert ja unter anderem, dass die Ereignisse von 1989 totgeschwiegen werden - würden Sie ihm hierin zustimmen?
Ich bin mir nicht sicher, wie viele Westler tatsächlich China hassen. Es ist eher die Angst - in erster Linie wirtschaftlich, in zweiter Linie kulturell und politisch bedingt - welche die Leute vor China zurückschrecken läßt. Welches Milliardenvolk im metastabilen Zustand in einem diktatorischen Staat mit Aussicht auf Weltmachtstatus würde mit offenen Armen in die Weltgemeinschaft übernommen werden bevor das Eis geschmolzen ist?
Umgekehrt muss ich auch fragen, wie wie ist die Einstellung der chinesischen Öffentlichkeit dem Westen gegenüber? Wie steht es da um die Selbstkritik?
Ich denke, dass beide Seiten Aufholbedarf haben.
Gibt es auch von China-Hassern bezahlte westliche Internet-User?
kann ich Ihnen klar mit Nein beantworten da es keinen Grund und auch kein Publikum fuer sowas gibt. Das mit den 5 Mao wurde in deutschen Medien zur Zeit der Olympia berichtet und es gab ja durchaus chinesische Reaktionen darauf. Nun wenn jemand Kritik aeussert der Nicht Chinese ist an dem System in China wird er von Ihnen gleich als China Hasser abgetan. Tut dies ein Chinese so ist er nach Ihren Worten ein guter Schriftsteller.
Kann es sein das sie als Chinese der in Deutschland lebt, hier frei seine Meinung aeussern kann, Vorurteile gegenueber ihren Gastgebern haben. Wenn dem so sein versuchen Sie diese doch bitte abzubauen ansonsten polarisieren sie nur weiter und man koennte so wie sie andere als China-Hasser bezeichnen sie selbst als Deutschland-Hasser bezeichnen.
Was denken Sie eigentlich inhaltlich zu den Positionen Yu Huas? Er kritisiert ja unter anderem, dass die Ereignisse von 1989 totgeschwiegen werden - würden Sie ihm hierin zustimmen?
Ich bin mir nicht sicher, wie viele Westler tatsächlich China hassen. Es ist eher die Angst - in erster Linie wirtschaftlich, in zweiter Linie kulturell und politisch bedingt - welche die Leute vor China zurückschrecken läßt. Welches Milliardenvolk im metastabilen Zustand in einem diktatorischen Staat mit Aussicht auf Weltmachtstatus würde mit offenen Armen in die Weltgemeinschaft übernommen werden bevor das Eis geschmolzen ist?
Umgekehrt muss ich auch fragen, wie wie ist die Einstellung der chinesischen Öffentlichkeit dem Westen gegenüber? Wie steht es da um die Selbstkritik?
Ich denke, dass beide Seiten Aufholbedarf haben.
Welche Stellungen die Chinesen zu dem Westen nehmen, können Sie durch das Jubeln der chin. Fussballfans für die deutsche Nationalfussballmanschaft in Shanghai feststellen. Es ist friedlich, freundlich und globalisiert. China, Chinesen, chinesische Regierung, kp usw., die Begrifflichkeiten, die mit China zu tun haben, sind manchmal auch verwirrend. In den Augen der Chinesen ist der Westen ein Paradies, wo es Milch und Honig fliesst, wo der Himmel total klar ist, wo man eine Nacht später schon Millionär werden kann. Viele Chinesen kennen Westen auch nicht gut aus und glaubt nur die Schilderungen der Touristengruppen aus China, die nur die Sehenswürdigkeiten besichtigt haben und schon ein Schlussfazit ziehen können. die chin. Regierung, so meiner Ansicht nach, will gute Beziehungen mit dem Westen haben. Die Modernisierung oder Urbanisierung Chinas kann man auch als eine Art Verwestlichung interpretieren. Eine gute Beziehung heisst oft gute Leistungen unter dem Motto"Internationalisierung". Und viele korrupte KP, die Millionen Euro vom Staat gestohlen haben, schicken ihre Famlilie schon planmässig nach dem Westen, vor allem nach Kanada, wo ihre Kinder Spitzenuniversitäten vor Ort besuchen können, weil da Demokratie herrscht und die Leute da auch gegen Todesstrafe sind. Die werden eben nachher nach dem Westen flüchten, wenn... Das ist total ein interessantes Thema, das Image des Westens im in China im Wandel zu erforschen...
Welche Stellungen die Chinesen zu dem Westen nehmen, können Sie durch das Jubeln der chin. Fussballfans für die deutsche Nationalfussballmanschaft in Shanghai feststellen. Es ist friedlich, freundlich und globalisiert. China, Chinesen, chinesische Regierung, kp usw., die Begrifflichkeiten, die mit China zu tun haben, sind manchmal auch verwirrend. In den Augen der Chinesen ist der Westen ein Paradies, wo es Milch und Honig fliesst, wo der Himmel total klar ist, wo man eine Nacht später schon Millionär werden kann. Viele Chinesen kennen Westen auch nicht gut aus und glaubt nur die Schilderungen der Touristengruppen aus China, die nur die Sehenswürdigkeiten besichtigt haben und schon ein Schlussfazit ziehen können. die chin. Regierung, so meiner Ansicht nach, will gute Beziehungen mit dem Westen haben. Die Modernisierung oder Urbanisierung Chinas kann man auch als eine Art Verwestlichung interpretieren. Eine gute Beziehung heisst oft gute Leistungen unter dem Motto"Internationalisierung". Und viele korrupte KP, die Millionen Euro vom Staat gestohlen haben, schicken ihre Famlilie schon planmässig nach dem Westen, vor allem nach Kanada, wo ihre Kinder Spitzenuniversitäten vor Ort besuchen können, weil da Demokratie herrscht und die Leute da auch gegen Todesstrafe sind. Die werden eben nachher nach dem Westen flüchten, wenn... Das ist total ein interessantes Thema, das Image des Westens im in China im Wandel zu erforschen...
Gibt es auch von China-Hassern bezahlte westliche Internet-User?
kann ich Ihnen klar mit Nein beantworten da es keinen Grund und auch kein Publikum fuer sowas gibt. Das mit den 5 Mao wurde in deutschen Medien zur Zeit der Olympia berichtet und es gab ja durchaus chinesische Reaktionen darauf. Nun wenn jemand Kritik aeussert der Nicht Chinese ist an dem System in China wird er von Ihnen gleich als China Hasser abgetan. Tut dies ein Chinese so ist er nach Ihren Worten ein guter Schriftsteller.
Kann es sein das sie als Chinese der in Deutschland lebt, hier frei seine Meinung aeussern kann, Vorurteile gegenueber ihren Gastgebern haben. Wenn dem so sein versuchen Sie diese doch bitte abzubauen ansonsten polarisieren sie nur weiter und man koennte so wie sie andere als China-Hasser bezeichnen sie selbst als Deutschland-Hasser bezeichnen.
Ich habe nur eine Frage gestellt, die sich auf chinesische User richten, und Sie haben es schon auf mich übertragen, dass ich ein Deutschland-Hasser wäre. Ich kann nur meine Wunderung ausdrücken, wie Sie Ihren Doktortitel beommen haben. Leute mit einer Logik wie Ihrer kann schon die Doktorwürde bekommen. Naja.
Ich habe nur eine Frage gestellt, die sich auf chinesische User richten, und Sie haben es schon auf mich übertragen, dass ich ein Deutschland-Hasser wäre. Ich kann nur meine Wunderung ausdrücken, wie Sie Ihren Doktortitel beommen haben. Leute mit einer Logik wie Ihrer kann schon die Doktorwürde bekommen. Naja.
Und das gilt in gleicher Weise für Burma, Nord-Korea oder Sudan. Es geht um die Regime dort und darum, Menschen gegen dies furchtbaren Barbaren zu helfen.
Sehr geehrter Herr Kiautschou, wenn ein Beitrag so konstruktiv und sachlich geschrieben ist, wie der Ihre hier, dann hält niemand den Autor für einen Propagandaposter.
Leider haben wir aber auch allzu viele Gegenbeispiele lesen müssen. Schade, denn eine konstruktive Diskussion zwischen Chinesen und Europäern ist nämlich immer und für alle eine Bereicherung.
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In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
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Welche Stellungen die Chinesen zu dem Westen nehmen, können Sie durch das Jubeln der chin. Fussballfans für die deutsche Nationalfussballmanschaft in Shanghai feststellen. Es ist friedlich, freundlich und globalisiert. China, Chinesen, chinesische Regierung, kp usw., die Begrifflichkeiten, die mit China zu tun haben, sind manchmal auch verwirrend. In den Augen der Chinesen ist der Westen ein Paradies, wo es Milch und Honig fliesst, wo der Himmel total klar ist, wo man eine Nacht später schon Millionär werden kann. Viele Chinesen kennen Westen auch nicht gut aus und glaubt nur die Schilderungen der Touristengruppen aus China, die nur die Sehenswürdigkeiten besichtigt haben und schon ein Schlussfazit ziehen können. die chin. Regierung, so meiner Ansicht nach, will gute Beziehungen mit dem Westen haben. Die Modernisierung oder Urbanisierung Chinas kann man auch als eine Art Verwestlichung interpretieren. Eine gute Beziehung heisst oft gute Leistungen unter dem Motto"Internationalisierung". Und viele korrupte KP, die Millionen Euro vom Staat gestohlen haben, schicken ihre Famlilie schon planmässig nach dem Westen, vor allem nach Kanada, wo ihre Kinder Spitzenuniversitäten vor Ort besuchen können, weil da Demokratie herrscht und die Leute da auch gegen Todesstrafe sind. Die werden eben nachher nach dem Westen flüchten, wenn... Das ist total ein interessantes Thema, das Image des Westens im in China im Wandel zu erforschen...
Was denken Sie eigentlich inhaltlich zu den Positionen Yu Huas? Er kritisiert ja unter anderem, dass die Ereignisse von 1989 totgeschwiegen werden - würden Sie ihm hierin zustimmen?
Jeder hat das Recht, zu schweigen oder Meingungen zu äussern. Zu diesem Thema scheint es mir, wenn man es dazu nicht äussert, gehört man schon zur anderen Gruppe. Aber ich möchte Sie aufmerksam machen, dass Yu Hua 1989 auch schwieg. 20 Jahre später spricht er. Lassen Sie mir bitte aus das Recht haben, in 20 Jahren nochmal Stellung zu nehmen, da ich auch nicht zur Generation von Yu bin. Zu seiner Stellungnahme zum politischen Ereignis brauche ich auch Zeit, selbst zu erleben und nachzudenken. Ich brauche 20 Jahre.
Jeder hat das Recht, zu schweigen oder Meingungen zu äussern. Zu diesem Thema scheint es mir, wenn man es dazu nicht äussert, gehört man schon zur anderen Gruppe. Aber ich möchte Sie aufmerksam machen, dass Yu Hua 1989 auch schwieg. 20 Jahre später spricht er. Lassen Sie mir bitte aus das Recht haben, in 20 Jahren nochmal Stellung zu nehmen, da ich auch nicht zur Generation von Yu bin. Zu seiner Stellungnahme zum politischen Ereignis brauche ich auch Zeit, selbst zu erleben und nachzudenken. Ich brauche 20 Jahre.
Ein wunderschönes interview. Ich habe nichts von diesem Schriftsteller gelesen, aber er ist leider richtig, dass die Werte von heute die materielle Dinger sind.
Ich habe nur eine Frage gestellt, die sich auf chinesische User richten, und Sie haben es schon auf mich übertragen, dass ich ein Deutschland-Hasser wäre. Ich kann nur meine Wunderung ausdrücken, wie Sie Ihren Doktortitel beommen haben. Leute mit einer Logik wie Ihrer kann schon die Doktorwürde bekommen. Naja.
beantwortet und erhalte von Ihnen persoenliche Beleidigungen. Mehr braucht man doch gar nicht zu sehen und man weiss dann auch woher das Missverstaendnis und die Aggression kommt. Wegen solchen Antworten wie sie hier abgeben genau deswegen werden wir uns nie verstehen, ausser man ist natuerlich Chinese.
beantwortet und erhalte von Ihnen persoenliche Beleidigungen. Mehr braucht man doch gar nicht zu sehen und man weiss dann auch woher das Missverstaendnis und die Aggression kommt. Wegen solchen Antworten wie sie hier abgeben genau deswegen werden wir uns nie verstehen, ausser man ist natuerlich Chinese.
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