Iran Flugzeugpassagiere entgehen Anschlag
Terror vor der Präsidentenwahl: Nachdem jüngst eine Bombe in einer Moschee explodierte, entschärften Sicherheitskräfte nun einen Sprengsatz in einer Verkehrsmaschine
Wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars meldete, wurde die Bombe am späten Samstagabend kurz nach dem Start einer Maschine der Kish Air zu einem Inlandsflug entdeckt. Das Flugzeug mit 131 Passagieren an Bord sei auf dem Weg von der südwestlich gelegenen Stadt Ahwas in die Hauptstadt Teheran gewesen.
Die Maschine sei sofort wieder in Ahwas gelandet, wo die Bombe unschädlich gemacht worden sei. Im staatlichen Fernsehsender Irib wurde ein Sprecher der Luftfahrtagentur mit den Worten zitiert, ein "terroristischer" Anschlag sei vereitelt worden.
Bereits am Donnerstag war in einer Moschee in der Stadt Sahedan eine Bombe detoniert. Dabei starben neusten Angaben zufolge mindestens 25 Menschen, rund 120 Gläubige wurden verletzt. Lokale Politiker und Prediger hatten daraufhin erklärt, die USA steckten hinter der Bluttat. Washington wies die Vorwürfe umgehend zurück. Gestern richteten die Behören drei mutmaßliche Attentäter öffentlich hin.
Die neuerliche Anschlagsserie ereignet sich zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl. Die Iraner bestimmen dann ein neues Staatsoberhaupt, da die erste Amtszeit des umstrittenen Staatsoberhaupts Mahmud Ahmadinedschad endet.
- Datum 31.05.2009 - 11:44 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, rf, dpa, Reuters
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Die US-Regierung unter Bush bewilligte ca. 400 Mill $ , um die Regierung im Iran zu destabilisieren.
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[Entfernt wg. Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]
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