Studie Mehr als 300.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Klimawandels

Einem Umweltschutzbericht zufolge gehen etwa 315.000 Tote pro Jahr auf den Klimawandel zurück. Zudem leiden weltweit über 300 Millionen Menschen unter der Erderwärmung.

Das ist die erschreckende Bilanz des von Ex-UN-Generalsekretär Kofi Annan geleiteten Global Humanitarian Forums (GHF).

In 20 Jahren soll sich sowohl die Zahl der Opfer als auch die Anzahl bedrohter Menschen dem Bericht zufolge verdoppeln. Demnach würden rund 660 Millionen Menschen von den Folgen des Klimawandels betroffen sein, etwa weil sie ihre Häuser durch Unwetter verlieren oder weil sie unter Wasserknappheit, Hunger oder Krankheiten leiden.

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Der wirtschaftliche Schaden durch Dürre, Überschwemmungen, Stürme oder dem Anstieg des Meeresspiegels mache pro Jahr mehr als 125 Milliarden Dollar aus. Bis 2030 wird der Klimawandel der Prognose zufolge weit mehr als 200 Milliarden Euro pro Jahr kosten.

Der Klimawandel sei die größte Herausforderung für die Menschheit, erklärte Annan. Hunderte Millionen Menschen müssten unter ihnen leiden. "Die, die es als erstes und am schlimmsten trifft, sind die ärmsten Gruppen der Welt." Doch gerade sie hätten am wenigsten Schuld an dem Problem.

Durch eine zerstörte Umwelt und daraus folgender Mangelernährung und Krankheiten kann der Klimawandel bis zum Jahr 2030 jährlich den Tod einer halben Million Menschen verursachen, wie aus dem Bericht zu den Auswirkungen des Klimawandels hervorgeht.

Insgesamt seien von einem Anstieg des Meeresspiegels oder Naturkatastrophen wie Überflutungen, Stürmen und Dürren rund vier Milliarden Menschen bedroht. Viele von ihnen lebten in den ärmsten Gegenden der Welt in Afrika und Asien. Um das Schlimmste zu vermeiden, müsse die Hilfe für diese Menschen in Entwicklungsländern um das Hundertfache steigen.

Annan forderte die Regierungen auf, sich im Dezember bei einer in Kopenhagen anberaumten Konferenz für das angestrebte Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls einzusetzen, das Maßnahmen zur Bekämpfung der Erderwärmung vorsieht.

Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise bahnen sich jedoch bereits jetzt Probleme an. So sagte Japans Ministerpräsident Taro Aso vor einem parlamentarischen Haushaltsausschuss in Tokio, es werde wohl schwierig sein, die versprochene Senkung der Treibhausgase bis 2020 umzusetzen aufgrund der damit einhergehenden höheren Belastungen für die Verbraucher.

Annan stellte die Studie vor dem Auftakt von UN-Klimaverhandlungen in Bonn vor. Von Pfingstmontag an werden dort rund 3000 Experten über die Zukunft des globalen Klimaschutzes und über ein neues Abkommen beraten.

Das als Nachfolger des Kyoto-Protokolls geplante Vertragswerk soll Ende des Jahres in Kopenhagen beschlossen werden.

 
Leser-Kommentare
    • iDog
    • 29.05.2009 um 23:26 Uhr

    wir befinden uns in einer sich erwaermenden periode , die aber bei weitem nich nicht die durchschnittstemperaturen der warnperiode im mittelalter gkleichkommt. damals wuchs sogar in london guter wein.

    ... und es gibt die co2 luege , die m .E. die unglaublichen umnweltverschmutzungen der grossindutrie kaschieren soll. diese verseuchung der atmosphaere mit schaedlichen stoffen wandert mit dem ostdrifft zu den polkappen, vorwiegend zum nordpol, weil die meiste industrie sich auf auf der nordhalbkugel befindet. dort konzentriert regnet der schmutz ab und kommt ueber die nahrungskette zu uns zurueck. guten apetit. das co2 spielt dabei eine untergeordnete rolle muss aber als alibi "kampfgift" in der hauptrolle dieses b-movies herhalten. warum man die verantwortung der konsumierenden bevoelkereung nicht auf tatseachliche ursachen hin zu motivieren versuchte ist ein raetsel.

    im moment wird es trotz generellem langsamen temperatur anstieg durch entsprechende sonnenaktivitaet uberrigens wieder etwas kaelter, die ansteigende kuve knickt gerade etwas ein, koennte man sagen.

    der mensch ist an vielem schuld : er zertstoert die anbauflaechen der erde durch wahnsinnige chemische vereuchung, er verschmutzt die grundlage des lebens, das wasser ohne skrupel , er laesst es zu, dass kuenstliche chemische molekuele ein loch in den ozonschild der atmosphaere fressen kann, er verunreinigt, wie zb die us armee in allen kampfgebieten, ganze weltregionen mit radioaktivem materiel bis sie nahezu unbewohnbar werden, aber den anteil des co2 erhoeht der mensch zu einem anteil, der nie ausreichen wird die temperatur der atmosphaere zu beeinflussen. selbst ein simpler vilkanausbruh spuckt mehr co2 in die atmosphaere als der mench in langen jahren.

    wenn hier behauptet wird es stuerben so viele menschen jedes jahr am "klimawandel" , dann sind die schon immer am "klimawandel" bzw bei warmem wetter gestorben - warum sollten auch im sommer weniger menschen sterben als im winter?
    sterben im winter denn nicht auch menschen, weil es kalt ist? wie gesagt , in den lezten beiden jaheren sind die durchschnittstempertueren erst mal wieder runter gegangen. schauen sie mal auf websites der klimatologischen forschung ehe sie sich hier fuer dumm verkaufen lassen.

    die wirklichen menschengemachten katastrophen sind : der hunger in er dritten welt, der krieg "gegen den terror", das imperiale raubrittertum ohne schuldbewustsein, die ferne sklaverei, die fuer eine "zivilisation" wohl noetig izu sein scheint, weil sie ihren hoehenflug sonst wohlmoeglich selber erarbeiten muesste, die "freie mearktwirtschaft", die nichts anders ist als ein internationaler krieg mit anderen mitteln. .... der ausverkauf der demokratie fuer eine bischen dumpfes konsumieren am falschen ende ... ihnen faellt siche noch so einiges ein

    ... nur co2 steht nun mal wenn ueberhaupt, dann sehr weit unten auf der liste der real bedorohlichen dinge dieser welt. weniger autofahren mit verbrennungmotor waere natuerlich trotzdem besser, mehr dezentrale energiegewinnung als mondiale avantgarde ebenso - wenn jetzt jemand dran ist ist mit der co2 erzeugung, dann sicher nicht wir - das ist schon richtig - jetzt kommen die anderen dran in der dritten welt , die sich nichts andersesleisten koennen wegen uns. wir koennen uns, reich wie wir sind, auch teuerere systeme leisten.

    und sollten ueberghaupt aufhoeren die welt zu verseuchen und uns fuer dumm verkaufen zu lassen ...

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    Frage nur ein zusätzlich "neues" Problem zu den von Ihnen genannten darstellt und nicht als Konkurrenz dagegen anzusehen ist und auch nicht ablenken soll(te) . Dass man sich aufgrund der Darstellungsweise dieser Thematik manchmal den Eindruck nicht erwehren kann einseitig informiert worden zu sein , liegt sehr an der Logik der Mediengesellschaft und ihrem Interesse ergreifend reisserisch "erweckt" zu werden , sodass thematisch Vorgebildete (wie Sie) natürlich allergisch darauf reagieren . Die Klimaskeptikerszene stellt sich im Übrigen in keinster Weise besser dar .
    Nichts gegen Sie , aber Ihre Einwände gegen den anthropogenen Treibhauseffekt sind reichlich erörtert worden und das Risiko möchte ich nicht eingehen , dass die errechneten Klimasimulationen stimmen .

    Frage nur ein zusätzlich "neues" Problem zu den von Ihnen genannten darstellt und nicht als Konkurrenz dagegen anzusehen ist und auch nicht ablenken soll(te) . Dass man sich aufgrund der Darstellungsweise dieser Thematik manchmal den Eindruck nicht erwehren kann einseitig informiert worden zu sein , liegt sehr an der Logik der Mediengesellschaft und ihrem Interesse ergreifend reisserisch "erweckt" zu werden , sodass thematisch Vorgebildete (wie Sie) natürlich allergisch darauf reagieren . Die Klimaskeptikerszene stellt sich im Übrigen in keinster Weise besser dar .
    Nichts gegen Sie , aber Ihre Einwände gegen den anthropogenen Treibhauseffekt sind reichlich erörtert worden und das Risiko möchte ich nicht eingehen , dass die errechneten Klimasimulationen stimmen .

  1. Frage nur ein zusätzlich "neues" Problem zu den von Ihnen genannten darstellt und nicht als Konkurrenz dagegen anzusehen ist und auch nicht ablenken soll(te) . Dass man sich aufgrund der Darstellungsweise dieser Thematik manchmal den Eindruck nicht erwehren kann einseitig informiert worden zu sein , liegt sehr an der Logik der Mediengesellschaft und ihrem Interesse ergreifend reisserisch "erweckt" zu werden , sodass thematisch Vorgebildete (wie Sie) natürlich allergisch darauf reagieren . Die Klimaskeptikerszene stellt sich im Übrigen in keinster Weise besser dar .
    Nichts gegen Sie , aber Ihre Einwände gegen den anthropogenen Treibhauseffekt sind reichlich erörtert worden und das Risiko möchte ich nicht eingehen , dass die errechneten Klimasimulationen stimmen .

    Antwort auf "klima oder wandel ?"
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    • iDog
    • 02.06.2009 um 19:32 Uhr

    ... ich hab auf jeden fall keine lust etwas einfach nur zu glauben ... im moment scheinen mir die argumente der skeptiker des anthropogenen klimawandels durch co2 schluesiger zu sein als die der katastrophentheoretiker - und ich habe mir reichlich zeit damit gegoennt in beide richtungen zu recherchieren, denn ich wollte gerne verstehen, was es damit wirklich auf sich hat. es gab da fuer mich nichts zu begreifen - zumindest nicht das, was sie als "neues problem" bezeichnen.

    was die rechner simmulationen angeht, ist folgendes klar : bei einer simmulation kann nur das herauskommen, was man auch hineingegeben hat, denn der rechner ist ja kein wahrsagemaschine. das aber will man den unwissenden weissmachen ( bin uebreigens selber informatiker ) ... im detail ist da ansonsten themenbezogen folgendes am wichtigsten : der ozean als der groesste co2 speicher der erde, welcher bei erkalten des wassers co2 aufnimmt und es bei erwaermung wieder abgibt taucht in keiner der simmulationnen auf - schauen sie ruhig nach ! warum taucht er nicht auf ? weil sonst die uns bekannte art der prognosen dann nicht zustande kaeme? trotzdem ist aber der ozean nun mal die groesste wenn nicht einzige variable, wenn es um co2 in der atmosphaere geht. weder seine speicherkapazitaet noch seine funktionsweise als speicher ist bislang in vollem umfang erforscht ....

    ... fuer mich ist und bleibt al gore also ein windei - seine beziehung zur atomlobby ist bekannt , seine tourne durch die welt von eon gesponsert - seine kleine powerpoint preasentation ist mittlerweile wirklich laecherlich - so eindrucksvoll sie anfangs auch gewesen sein mag. heute ist daran nur noch eindrucksvoll, wie einfach man mit einem thematisch uninformierten weltpublikum machen kann was man will. das heute die haeretiker zu dem thema diskreditiert werden wo es geht ist verstaendlich - sie versuchen es ja gerade bei mir auch ... glaubige sehen nie ein, dass ihr glauben nicht die wahrtheit sein koennte.

    ich sag es mal so: in der gegenwaertigen wirtschaftskrise werden auch nicht die oekonomen gefragt oder gehoert, die sachliches beizutragen haetten, sondern die von partikularen interessen geleitete lobbyistenpolitik zieht ihr ding durch. wieso denken sie sollte das in der klimatologie oder wie man heute sagt klimapolitik anders sein ? "in der politik geschieht niemals etwas durch zufall" ( winston churchil ).

    in einer aehnlichen kommunikation wie dieser habe ich bereits gefragt : wieso gibt es denn keine eindeutigen wissenschaftlichen beweise bzw. wieso gibt es eine polarisierende debatte zu dem problem in den reihen der wissenschaft? warum sind sich die wissenschaftler nicht einig? wieso wird die debatte nicht oeffentlich ausgetragen oder die unschluessigen seiten des themas nicht solange erforscht bis es einen konsens der erkenntniss gibt?

    meine antwort darauf koennen sie sich sicher denken: es gibt zu viele partikulare interessen und keine fuer alle relevanten.

    damit sie mich nicht falsch verstehen : ich bin auch dafuer moeglichst wenig "lagerfeuer" zu machen, denn luftverschmutzung an sich ist in reichen industrienationen vermeidbar und idiotisch. diese vermeidung aber sollte aus entsprechender erkenntnis geschehen und nicht weil wir an eine ammenmaerchen glauben.

    und ueberigens : peak oil ist jetzt, wenn nicht gestern ! ... aber in diesem zusammenhang sicher wichtig.

    • iDog
    • 02.06.2009 um 19:32 Uhr

    ... ich hab auf jeden fall keine lust etwas einfach nur zu glauben ... im moment scheinen mir die argumente der skeptiker des anthropogenen klimawandels durch co2 schluesiger zu sein als die der katastrophentheoretiker - und ich habe mir reichlich zeit damit gegoennt in beide richtungen zu recherchieren, denn ich wollte gerne verstehen, was es damit wirklich auf sich hat. es gab da fuer mich nichts zu begreifen - zumindest nicht das, was sie als "neues problem" bezeichnen.

    was die rechner simmulationen angeht, ist folgendes klar : bei einer simmulation kann nur das herauskommen, was man auch hineingegeben hat, denn der rechner ist ja kein wahrsagemaschine. das aber will man den unwissenden weissmachen ( bin uebreigens selber informatiker ) ... im detail ist da ansonsten themenbezogen folgendes am wichtigsten : der ozean als der groesste co2 speicher der erde, welcher bei erkalten des wassers co2 aufnimmt und es bei erwaermung wieder abgibt taucht in keiner der simmulationnen auf - schauen sie ruhig nach ! warum taucht er nicht auf ? weil sonst die uns bekannte art der prognosen dann nicht zustande kaeme? trotzdem ist aber der ozean nun mal die groesste wenn nicht einzige variable, wenn es um co2 in der atmosphaere geht. weder seine speicherkapazitaet noch seine funktionsweise als speicher ist bislang in vollem umfang erforscht ....

    ... fuer mich ist und bleibt al gore also ein windei - seine beziehung zur atomlobby ist bekannt , seine tourne durch die welt von eon gesponsert - seine kleine powerpoint preasentation ist mittlerweile wirklich laecherlich - so eindrucksvoll sie anfangs auch gewesen sein mag. heute ist daran nur noch eindrucksvoll, wie einfach man mit einem thematisch uninformierten weltpublikum machen kann was man will. das heute die haeretiker zu dem thema diskreditiert werden wo es geht ist verstaendlich - sie versuchen es ja gerade bei mir auch ... glaubige sehen nie ein, dass ihr glauben nicht die wahrtheit sein koennte.

    ich sag es mal so: in der gegenwaertigen wirtschaftskrise werden auch nicht die oekonomen gefragt oder gehoert, die sachliches beizutragen haetten, sondern die von partikularen interessen geleitete lobbyistenpolitik zieht ihr ding durch. wieso denken sie sollte das in der klimatologie oder wie man heute sagt klimapolitik anders sein ? "in der politik geschieht niemals etwas durch zufall" ( winston churchil ).

    in einer aehnlichen kommunikation wie dieser habe ich bereits gefragt : wieso gibt es denn keine eindeutigen wissenschaftlichen beweise bzw. wieso gibt es eine polarisierende debatte zu dem problem in den reihen der wissenschaft? warum sind sich die wissenschaftler nicht einig? wieso wird die debatte nicht oeffentlich ausgetragen oder die unschluessigen seiten des themas nicht solange erforscht bis es einen konsens der erkenntniss gibt?

    meine antwort darauf koennen sie sich sicher denken: es gibt zu viele partikulare interessen und keine fuer alle relevanten.

    damit sie mich nicht falsch verstehen : ich bin auch dafuer moeglichst wenig "lagerfeuer" zu machen, denn luftverschmutzung an sich ist in reichen industrienationen vermeidbar und idiotisch. diese vermeidung aber sollte aus entsprechender erkenntnis geschehen und nicht weil wir an eine ammenmaerchen glauben.

    und ueberigens : peak oil ist jetzt, wenn nicht gestern ! ... aber in diesem zusammenhang sicher wichtig.

    • iDog
    • 02.06.2009 um 19:32 Uhr

    ... ich hab auf jeden fall keine lust etwas einfach nur zu glauben ... im moment scheinen mir die argumente der skeptiker des anthropogenen klimawandels durch co2 schluesiger zu sein als die der katastrophentheoretiker - und ich habe mir reichlich zeit damit gegoennt in beide richtungen zu recherchieren, denn ich wollte gerne verstehen, was es damit wirklich auf sich hat. es gab da fuer mich nichts zu begreifen - zumindest nicht das, was sie als "neues problem" bezeichnen.

    was die rechner simmulationen angeht, ist folgendes klar : bei einer simmulation kann nur das herauskommen, was man auch hineingegeben hat, denn der rechner ist ja kein wahrsagemaschine. das aber will man den unwissenden weissmachen ( bin uebreigens selber informatiker ) ... im detail ist da ansonsten themenbezogen folgendes am wichtigsten : der ozean als der groesste co2 speicher der erde, welcher bei erkalten des wassers co2 aufnimmt und es bei erwaermung wieder abgibt taucht in keiner der simmulationnen auf - schauen sie ruhig nach ! warum taucht er nicht auf ? weil sonst die uns bekannte art der prognosen dann nicht zustande kaeme? trotzdem ist aber der ozean nun mal die groesste wenn nicht einzige variable, wenn es um co2 in der atmosphaere geht. weder seine speicherkapazitaet noch seine funktionsweise als speicher ist bislang in vollem umfang erforscht ....

    ... fuer mich ist und bleibt al gore also ein windei - seine beziehung zur atomlobby ist bekannt , seine tourne durch die welt von eon gesponsert - seine kleine powerpoint preasentation ist mittlerweile wirklich laecherlich - so eindrucksvoll sie anfangs auch gewesen sein mag. heute ist daran nur noch eindrucksvoll, wie einfach man mit einem thematisch uninformierten weltpublikum machen kann was man will. das heute die haeretiker zu dem thema diskreditiert werden wo es geht ist verstaendlich - sie versuchen es ja gerade bei mir auch ... glaubige sehen nie ein, dass ihr glauben nicht die wahrtheit sein koennte.

    ich sag es mal so: in der gegenwaertigen wirtschaftskrise werden auch nicht die oekonomen gefragt oder gehoert, die sachliches beizutragen haetten, sondern die von partikularen interessen geleitete lobbyistenpolitik zieht ihr ding durch. wieso denken sie sollte das in der klimatologie oder wie man heute sagt klimapolitik anders sein ? "in der politik geschieht niemals etwas durch zufall" ( winston churchil ).

    in einer aehnlichen kommunikation wie dieser habe ich bereits gefragt : wieso gibt es denn keine eindeutigen wissenschaftlichen beweise bzw. wieso gibt es eine polarisierende debatte zu dem problem in den reihen der wissenschaft? warum sind sich die wissenschaftler nicht einig? wieso wird die debatte nicht oeffentlich ausgetragen oder die unschluessigen seiten des themas nicht solange erforscht bis es einen konsens der erkenntniss gibt?

    meine antwort darauf koennen sie sich sicher denken: es gibt zu viele partikulare interessen und keine fuer alle relevanten.

    damit sie mich nicht falsch verstehen : ich bin auch dafuer moeglichst wenig "lagerfeuer" zu machen, denn luftverschmutzung an sich ist in reichen industrienationen vermeidbar und idiotisch. diese vermeidung aber sollte aus entsprechender erkenntnis geschehen und nicht weil wir an eine ammenmaerchen glauben.

    und ueberigens : peak oil ist jetzt, wenn nicht gestern ! ... aber in diesem zusammenhang sicher wichtig.

  2. gar nichts begreifen , es geht hier doch eher um unterschiedliche Standpunkte bei der Risikoabwägung . Glauben tu ich im übrigen auch ungern irgendetwas in den Medien . Dabei gehe ich aber nicht so vor , dass ich sofort Unlauterheit unterstelle sondern versuche mehr die Möglichkeit der unterschiedlichen Herangehensweisen zu durchschauen . Zu unterstellen , dass durch Unterschlagung von wichtigen Parameter bei der Simulation des Klimas Manipulationen im Spiel sind ist ihre Welt und Denkweise aber nicht meine . Ich habe zu dem Thema so schnell nichts finden können , da es sehr speziell ist , könnte mir aber vorstellen (Sie haben im Prinzip ja schon selbst eine eventuelle Antwort dazu gegeben) , dass zu grosse Unsicherheiten bei der Co2-Speicherfunktionalität der Meers sehr verfälschte Ergebnisse vermutet werden . Da bei einer Erwärmung mehr Co2 durch die Meere abgegeben wird besteht aber somit eine grosse Wahrscheinlichkeit , dass die Simulationen sogar noch drastischer ausfallen könnten . Hätten so unsichere Faktoren alle den Zugang zu solchen Klimasimulationen gefunden , hätte das die "Klimaskeptiker" wahrscheinlich noch mehr dazu veranlasst , entschiedene Kritik zu äussern . Machmal kann man machen was man will , es ist einfach immer schwierig dem Konflikt komplett auzuweichen .
    Was man den Annhängern des antropogenen Klimawandels durch CO2 als blinde Gläubigkeit unterstellt , habe ich in meinen Recherchen bei den Leugnern als noch viel schlimmer in Erinnerung , wobei die Herabwürdigungen manchmal alle Masse sprengten . Dass Wissenschaftler im Gegenzug selbst manchmal die Nerven verlieren und selbst polemisch werden , fand ich desöfteren verständlich , aber nicht wirklich gut .
    Sie werden selbst schon festgestellt haben , wie sehr die Skeptikergemeinde sich sehr stark zersplittert und verschiedenste Ansätze hat und es sogar Wissenschftler unter ihnen gibt , die aus Christlich fundamentalistischer Weltsicht im Widerspruch zu Ihren Forschungsergebnissen die antropogenen Ursachen eines eventuellen Klimawandels ablehnen ( http://globalklima.blogsp... ). Ich weiss zwar nicht auf welche Publizisten oder Wissenschaftler Sie sich berufen , aber auch diese Szenerie ist durchsetzt mit fragwürdigen Characteren , denen man Lobbyismus , Selbstsucht oder prinzipielle Abneigung gegen links/grüne ex68er Bewegungen (speziell von Thünen sei hier genannt) als Motiv vorwerfen kann .
    Lobbyismus:
    Desöfteren wird zB. das Heartland institut in den USA genannt , welches gern Konferenzen und ähnliches finanziert um den Skeptikerthesen Plattformen zu liefern , dass aber die Ölindustrie massiv sich daran finanziell beteiligt darf dabei nicht übersehen werden .
    http://www.ucsusa.org/new...
    Wir könnten uns darauf einigen , dass es überhaupt keinen Sinn macht , sich über Geldflüsse an die einen oder anderen Wissenschaftler (oder die es sein wollen) zu streiten . Man kann Herrn Rahmstorf (lobbyarbeit für die Versicherungswirtschaft) jenes genauso vorwerfen wie einen Herrn Singer nähe zur Öl und Tabakindustrie :
    http://74.125.77.132/sear... .
    Al Gore:
    Desweiteren habe ich schon mal erwähnt , dass die Darstellungsweise in AL Gore's Filmchen wirklich nur unbedarfte effektsüchtige Laien interessiert , nichtdestotrotz ist auch die fachliche Korrektheit durchaus näher überprüft worden . Dass es Unterschlagungen und Ungenauigkeiten bei Al Gore gibt, die erklärt werden müssten , stehen dabei ausser Zweifel : http://www.pik-potsdam.de...
    Ist der von Ihnen favorisierte Film "Klimaschwindel" etwa besser ??? Allein die Darstellung der Temperaturkurve der Mittelalterlichen Warmperiode ist schwerstens Irreführend . Danach hätte Ötzi schon längst im Mittelalter aus dem Eis entprungen sein müssen .... http://www.pik-potsdam.de...

    Ich gebe Ihnen Recht , dass es zu viele partikulare Interessen gibt um Eindeutigkeit in dieser Frage zu bekommen , es stimmt schon , dass es eine Machtfrage ist welche Bewegung sich durchsetzt , unentschuldbar wäre es aber , wenn sich die konventionellen Konzerne weiterhin ungestört + ohne Konsequenzen schnellstmöglich Ihre Gewinne einfahren können und das Risiko bis ans Limit ausreizen . Teilweise ist es scheinbar so , dass die Industrie anfängt , auf das neue Pferd zu setzen , um den Anschluss nicht zu verpassen - das ist einerseits ein kleiner Erfolg aber in keinster Weise befriedigend , da die gleichen Denkweisen und auch Korruptionsanfälligkeiten mit in eine eventuell neue Wirtschaftsweise miteinfliessen werden . .
    Ein letztes sollte in Bezug auf die Relevanz der Skeptikerszene nicht unerwähnt bleiben : Man darf absolut nicht aus der Masse der Kommentare und Internetseiten den falschen Schluss ziehen , dass jenes auch der Bedeutung entspricht , die dieser Szenerie auch zusteht . Wenn man wirklich gute Einwände erforschen will (was nur begrenzt möglich ist da wir ja keine wissenschaftler sind) , dann sucht man schon verdammt lange und manchmal wirds zu wissenschaftlich .....
    sehr schöne wissenschaftliche Seiten sind : http://www.wissenslogs.de... (Ok Mainstream, aber es werden sogar gute Einwände von sehr versierten Wissenschftlern beantwortet)--
    weitere seite: http://www.scienceblogs.d... ( auch eigentlich Mainstream aber interessante Kommentare und kompetente antworten)

    Noch ein Tipp : das grüne Paradoxon - Streigespräch über den Sinn+flogen unüberlegter grüner Klimapolitik , kontrovers auf höchstem Niveau http://www.pik-potsdam.de...

    so , nu is genuch , muss auch mal arbeiten , alsdann

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    • iDog
    • 03.06.2009 um 19:33 Uhr

    ... ich hab mich nicht provoziert gefuehlt. vielmehr finde ich ihren beitrag hier sehr interessant und danke ihnen fuer die muehe, die sie sich mit mir gemacht haben. ich haben mir einige links schon angesehen und ein paar pdfs geladen, die ich jetzt ad hoc natuerlich nicht alle durchlesen kann, sondern nur nach und nach - ich muss ja auch arbeiten ...

    zugestehen muss ich, dass ich einige der von ihnen angefuehrten sites noch nicht kannte und durch diese links noch auf weiter interessante gestossen bin.

    wie ich ihnen gegenueber glaube ich schon mal erwaehnte, bin ich eigentlich sehr oekologisch eingestellt (inkl. eigenem biogemuese, jahrelang greenpeacemitglied etc. jetzt "sortir de nucleaire"). mittlerweile aber andereseits dermassen skeptisch, vor allem politischen aktivismus gegenueber, oft zu recht, denke ich, dass ich durchaus eine ueberreaktion meinerseits fuer moeglich halte und ehrlicherweise auch einraeumen kann, wenn sie sich denn als gegeben erweisst. man lernt ja immer weiter ...

    ich bin keinesfalls wissenschaftsglauebig, halte aber in der aktuellen situation, jetzt nicht speziell auf das klima bezogen, technologie fuer die einzige moeglichkeit der menschheit. da sich aber wissenschaft und partikulare und industrielle interessen immer weiter vermischen bzw die wissenschaft sich insgesamt angesichts der sich rasant monopolisierenden finanziellen entscheidungstraeger nicht weniger korrumpieren laesst als zB die politik, und sich solchermaßen zwar aus der aufklaerung geboren aber nun doch auch zu einer dienstleisterriege in der hierarchie der macht degradiert, wird es angesichts immer speziellerer explikationen im naturwissenschftlichen bereich auch immer schwieriger als nicht spezialist eineuebrehaupt erstmal rundum informiert.

    die abhaengigkeit auf treu und glauben kann in der heutigen situation nicht mehr tragen, da zu viele manipulationsversuche und vertrauensvernichtende vorkommnisse gerade in der politik und ihrer lobbyistischen benutzung von wissenschaft sich zu einem verbreiteten skeptizismus entwickeln muessen. wie ist einer wissenschaft zu trauen, deren ergebnisse in der regel von nicht vertrauenswuerdiger politik oder industrie verwertet werden? es gibt theoretisch keine schlechte erkenntniss, aber durchaus eine sehr unlogische und alle regeln der verantwortung missachtnede benutzung von erkenntniss. wenn ich hier beispielsweise sage: etwa 80 % alle lebensmittel in einem normalen supermarkt sind eigentlich muell wenn nicht sondermuell und zum verzehr nicht geeignet, halten sie mich vielleicht fuer ueberdreht, aber die wissenschaftliche evidenz dazu ist leichter zu erbringen als in unserer klimafrage hier. daraus und aus aehnlichen fragen ergibt sich fuer mich: wie kann ich einer wissenschaft vertrauen, die diesen beweis fuehrt und keinerlei einfluss nimmt, nehmen kann? gerechterweise muesste ich die fragestellung folgendermaßen erweiteren: wie kann ich einer gesellchaft und ihrer wissenschaft trauen, die es zulaesst, dass ihre kinder heute schlechter ernaehrt sind als die letzte generation von kindern? verstehen sie mich nicht falsch - ich will hier nicht das thema wechseln. ich will nur erlaeutern, dass es keine moeglichkeit mehr fuer nicht-spezialisten gibt, vertrauen zu entwickeln, es sei denn man wendet wirklich alle zur verfuegung stehende zeit auf, um sich entsprechend auf dem laufenden zu halten - und selbst dann wuede die zeit nicht reichen. in einer vertrauenswuerdigen demokratischen gesellschaft, welche auf kompetem verantwortungsgefuehl der einzelnen basierte, waere das etwas anderse. leide wird unsere gesellschaft nach dem prinzip "wieder besseres wissen" zugrunde gerichtet. dieser prozess begruendet sich weitgehend auf unreflektierten glauben und der angemahnten wehrlosigkeit der boevoelkerung. ich wehre mich lieber einmal zuviel als gar nicht und lasse mich dann gegebenenfalls lieber durch gute argumente ueberzeugen als von vorne herein unterbuttern. eine glaubwuerdigkeit an sich kann nicht und bei keinem thema mehr angenommen werden.

    ich gruesse sie

    • iDog
    • 03.06.2009 um 19:33 Uhr

    ... ich hab mich nicht provoziert gefuehlt. vielmehr finde ich ihren beitrag hier sehr interessant und danke ihnen fuer die muehe, die sie sich mit mir gemacht haben. ich haben mir einige links schon angesehen und ein paar pdfs geladen, die ich jetzt ad hoc natuerlich nicht alle durchlesen kann, sondern nur nach und nach - ich muss ja auch arbeiten ...

    zugestehen muss ich, dass ich einige der von ihnen angefuehrten sites noch nicht kannte und durch diese links noch auf weiter interessante gestossen bin.

    wie ich ihnen gegenueber glaube ich schon mal erwaehnte, bin ich eigentlich sehr oekologisch eingestellt (inkl. eigenem biogemuese, jahrelang greenpeacemitglied etc. jetzt "sortir de nucleaire"). mittlerweile aber andereseits dermassen skeptisch, vor allem politischen aktivismus gegenueber, oft zu recht, denke ich, dass ich durchaus eine ueberreaktion meinerseits fuer moeglich halte und ehrlicherweise auch einraeumen kann, wenn sie sich denn als gegeben erweisst. man lernt ja immer weiter ...

    ich bin keinesfalls wissenschaftsglauebig, halte aber in der aktuellen situation, jetzt nicht speziell auf das klima bezogen, technologie fuer die einzige moeglichkeit der menschheit. da sich aber wissenschaft und partikulare und industrielle interessen immer weiter vermischen bzw die wissenschaft sich insgesamt angesichts der sich rasant monopolisierenden finanziellen entscheidungstraeger nicht weniger korrumpieren laesst als zB die politik, und sich solchermaßen zwar aus der aufklaerung geboren aber nun doch auch zu einer dienstleisterriege in der hierarchie der macht degradiert, wird es angesichts immer speziellerer explikationen im naturwissenschftlichen bereich auch immer schwieriger als nicht spezialist eineuebrehaupt erstmal rundum informiert.

    die abhaengigkeit auf treu und glauben kann in der heutigen situation nicht mehr tragen, da zu viele manipulationsversuche und vertrauensvernichtende vorkommnisse gerade in der politik und ihrer lobbyistischen benutzung von wissenschaft sich zu einem verbreiteten skeptizismus entwickeln muessen. wie ist einer wissenschaft zu trauen, deren ergebnisse in der regel von nicht vertrauenswuerdiger politik oder industrie verwertet werden? es gibt theoretisch keine schlechte erkenntniss, aber durchaus eine sehr unlogische und alle regeln der verantwortung missachtnede benutzung von erkenntniss. wenn ich hier beispielsweise sage: etwa 80 % alle lebensmittel in einem normalen supermarkt sind eigentlich muell wenn nicht sondermuell und zum verzehr nicht geeignet, halten sie mich vielleicht fuer ueberdreht, aber die wissenschaftliche evidenz dazu ist leichter zu erbringen als in unserer klimafrage hier. daraus und aus aehnlichen fragen ergibt sich fuer mich: wie kann ich einer wissenschaft vertrauen, die diesen beweis fuehrt und keinerlei einfluss nimmt, nehmen kann? gerechterweise muesste ich die fragestellung folgendermaßen erweiteren: wie kann ich einer gesellchaft und ihrer wissenschaft trauen, die es zulaesst, dass ihre kinder heute schlechter ernaehrt sind als die letzte generation von kindern? verstehen sie mich nicht falsch - ich will hier nicht das thema wechseln. ich will nur erlaeutern, dass es keine moeglichkeit mehr fuer nicht-spezialisten gibt, vertrauen zu entwickeln, es sei denn man wendet wirklich alle zur verfuegung stehende zeit auf, um sich entsprechend auf dem laufenden zu halten - und selbst dann wuede die zeit nicht reichen. in einer vertrauenswuerdigen demokratischen gesellschaft, welche auf kompetem verantwortungsgefuehl der einzelnen basierte, waere das etwas anderse. leide wird unsere gesellschaft nach dem prinzip "wieder besseres wissen" zugrunde gerichtet. dieser prozess begruendet sich weitgehend auf unreflektierten glauben und der angemahnten wehrlosigkeit der boevoelkerung. ich wehre mich lieber einmal zuviel als gar nicht und lasse mich dann gegebenenfalls lieber durch gute argumente ueberzeugen als von vorne herein unterbuttern. eine glaubwuerdigkeit an sich kann nicht und bei keinem thema mehr angenommen werden.

    ich gruesse sie

    • iDog
    • 03.06.2009 um 19:33 Uhr

    ... ich hab mich nicht provoziert gefuehlt. vielmehr finde ich ihren beitrag hier sehr interessant und danke ihnen fuer die muehe, die sie sich mit mir gemacht haben. ich haben mir einige links schon angesehen und ein paar pdfs geladen, die ich jetzt ad hoc natuerlich nicht alle durchlesen kann, sondern nur nach und nach - ich muss ja auch arbeiten ...

    zugestehen muss ich, dass ich einige der von ihnen angefuehrten sites noch nicht kannte und durch diese links noch auf weiter interessante gestossen bin.

    wie ich ihnen gegenueber glaube ich schon mal erwaehnte, bin ich eigentlich sehr oekologisch eingestellt (inkl. eigenem biogemuese, jahrelang greenpeacemitglied etc. jetzt "sortir de nucleaire"). mittlerweile aber andereseits dermassen skeptisch, vor allem politischen aktivismus gegenueber, oft zu recht, denke ich, dass ich durchaus eine ueberreaktion meinerseits fuer moeglich halte und ehrlicherweise auch einraeumen kann, wenn sie sich denn als gegeben erweisst. man lernt ja immer weiter ...

    ich bin keinesfalls wissenschaftsglauebig, halte aber in der aktuellen situation, jetzt nicht speziell auf das klima bezogen, technologie fuer die einzige moeglichkeit der menschheit. da sich aber wissenschaft und partikulare und industrielle interessen immer weiter vermischen bzw die wissenschaft sich insgesamt angesichts der sich rasant monopolisierenden finanziellen entscheidungstraeger nicht weniger korrumpieren laesst als zB die politik, und sich solchermaßen zwar aus der aufklaerung geboren aber nun doch auch zu einer dienstleisterriege in der hierarchie der macht degradiert, wird es angesichts immer speziellerer explikationen im naturwissenschftlichen bereich auch immer schwieriger als nicht spezialist eineuebrehaupt erstmal rundum informiert.

    die abhaengigkeit auf treu und glauben kann in der heutigen situation nicht mehr tragen, da zu viele manipulationsversuche und vertrauensvernichtende vorkommnisse gerade in der politik und ihrer lobbyistischen benutzung von wissenschaft sich zu einem verbreiteten skeptizismus entwickeln muessen. wie ist einer wissenschaft zu trauen, deren ergebnisse in der regel von nicht vertrauenswuerdiger politik oder industrie verwertet werden? es gibt theoretisch keine schlechte erkenntniss, aber durchaus eine sehr unlogische und alle regeln der verantwortung missachtnede benutzung von erkenntniss. wenn ich hier beispielsweise sage: etwa 80 % alle lebensmittel in einem normalen supermarkt sind eigentlich muell wenn nicht sondermuell und zum verzehr nicht geeignet, halten sie mich vielleicht fuer ueberdreht, aber die wissenschaftliche evidenz dazu ist leichter zu erbringen als in unserer klimafrage hier. daraus und aus aehnlichen fragen ergibt sich fuer mich: wie kann ich einer wissenschaft vertrauen, die diesen beweis fuehrt und keinerlei einfluss nimmt, nehmen kann? gerechterweise muesste ich die fragestellung folgendermaßen erweiteren: wie kann ich einer gesellchaft und ihrer wissenschaft trauen, die es zulaesst, dass ihre kinder heute schlechter ernaehrt sind als die letzte generation von kindern? verstehen sie mich nicht falsch - ich will hier nicht das thema wechseln. ich will nur erlaeutern, dass es keine moeglichkeit mehr fuer nicht-spezialisten gibt, vertrauen zu entwickeln, es sei denn man wendet wirklich alle zur verfuegung stehende zeit auf, um sich entsprechend auf dem laufenden zu halten - und selbst dann wuede die zeit nicht reichen. in einer vertrauenswuerdigen demokratischen gesellschaft, welche auf kompetem verantwortungsgefuehl der einzelnen basierte, waere das etwas anderse. leide wird unsere gesellschaft nach dem prinzip "wieder besseres wissen" zugrunde gerichtet. dieser prozess begruendet sich weitgehend auf unreflektierten glauben und der angemahnten wehrlosigkeit der boevoelkerung. ich wehre mich lieber einmal zuviel als gar nicht und lasse mich dann gegebenenfalls lieber durch gute argumente ueberzeugen als von vorne herein unterbuttern. eine glaubwuerdigkeit an sich kann nicht und bei keinem thema mehr angenommen werden.

    ich gruesse sie

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    • iDog
    • 03.06.2009 um 22:15 Uhr

    sorry , da fehlte am ende des dritten abschgnitts ja ploetzlich ein halber satz ?

    .... wird es angesichts immer speziellerer explikationen im naturwissenschftlichen bereich auch immer schwieriger als nicht spezialist eine fundierte meinung sich zu bilden geschweige denn, manwaere ueberhaupt erstmal rundum informiert.

    • iDog
    • 03.06.2009 um 22:15 Uhr

    sorry , da fehlte am ende des dritten abschgnitts ja ploetzlich ein halber satz ?

    .... wird es angesichts immer speziellerer explikationen im naturwissenschftlichen bereich auch immer schwieriger als nicht spezialist eine fundierte meinung sich zu bilden geschweige denn, manwaere ueberhaupt erstmal rundum informiert.

    • iDog
    • 03.06.2009 um 20:28 Uhr

    wuerde ich gerne auf dies hinweisen, um zumindest meinen skeptizismuss als begruendet zu beleuchten, der dort bei den nasadaten vorgefallene irrtum und dessen korrektur durch den herrn, der diesen webblog betreibt , scheint mit zb nicht unerheblich zu sein.

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    der Nasa-Temperaturdaten durcharbeiten (USA), http://www.realclimate.or... --
    Hier noch die geläufigen Welt-T-Daten (Nasa) und einige Einwände dazu in Klima-Louge :
    http://74.125.77.132/sear...

    der Nasa-Temperaturdaten durcharbeiten (USA), http://www.realclimate.or... --
    Hier noch die geläufigen Welt-T-Daten (Nasa) und einige Einwände dazu in Klima-Louge :
    http://74.125.77.132/sear...

    • iDog
    • 03.06.2009 um 22:15 Uhr

    sorry , da fehlte am ende des dritten abschgnitts ja ploetzlich ein halber satz ?

    .... wird es angesichts immer speziellerer explikationen im naturwissenschftlichen bereich auch immer schwieriger als nicht spezialist eine fundierte meinung sich zu bilden geschweige denn, manwaere ueberhaupt erstmal rundum informiert.

    Antwort auf "nichts fuer ungut ..."
  3. der Nasa-Temperaturdaten durcharbeiten (USA), http://www.realclimate.or... --
    Hier noch die geläufigen Welt-T-Daten (Nasa) und einige Einwände dazu in Klima-Louge :
    http://74.125.77.132/sear...

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