Erziehung Missbrauch durch Gesinnung
Ein kanadisches Mädchen kam mit Nazisprüchen am Körper in die Schule. Den Eltern wurde das Sorgerecht entzogen. Zu Recht?
Eine Siebenjährige aus dem kanadischen Winnipeg trug im Unterricht ein aufgemaltes Hakenkreuz am Arm. Der erschrockene Lehrer ließ es abwaschen. Doch schon am nächsten Tag hatte das Mädchen neben einem Hakenkreuz Nazisprüche auf Armen und Beinen. Außerdem behauptete sie, Schwarze müssten getötet werden. Die Schule schaltete das Jugendamt ein, und den Eltern wurde das Sorgerecht für die inzwischen Achtjährige und ihren dreijährigen Halbbruder entzogen.
Jetzt wird die Angelegenheit vor Gericht verhandelt. Mutter und Stiefvater klagen in Winnipeg. Sie wollen jeder für sich die Kinder zurück. Sie sind inzwischen getrennt. Beide gehören offensichtlich der Neonazi-Szene an, was Sozialarbeiter laut der Lokalzeitung Winnipeg Free Press mittlerweile auch vor Gericht bezeugten. In der Wohnung wurden Neonazisymbole und Fahnen gefunden.
Die Tochter erzählte ihren Betreuern überzeugt davon, dass man Schwarze so lange auspeitschen sollte, bis sie sterben und dass sie eine Bedrohung für weiße Kinder seien. "Es ist eine weiße Welt.", sagte sie. Das Mädchen kannte die rechtsextreme Skinhead-Webseite ihrer Eltern, sogar die Passwörter wusste sie. Sozialarbeiter und Lehrer sind besorgt, dass das Mädchen von ihren Eltern aufgehetzt wurde, nicht nur gegen Schwarze sondern auch gegen andere Minderheiten. Die Mutter sagt, man wäre nur stolz, nicht rechtsradikal, und das Hakenkreuz sei lediglich ein altes Symbol für Erfolg.
Der Fall scheint offensichtlich zu sein. Man sollte diesen Eltern den Sohn und die Tochter nicht mehr anvertrauen. Denn die Eltern missbrauchen ihre Kinder für rassistischen Überzeugungen. Mal davon abgesehen, was den Seelen der Kinder angetan wird, können sie auch selbst zu einer Gefahr für Angehörige von Minderheiten werden, wenn sie derart zum Hass erzogen werden.
In den USA hat vor kurzem ein ähnlicher Fall für Aufsehen gesorgt. Der dreijährige Sohn einer Familie aus der Nähe von New Jersey heißt Adolf Hitler, eine Tochter trägt als zweiten und dritten die Namen "Arian Nation". Obwohl die Behörden die Namensgebung erst anstandslos hinnahmen, wurden die Eltern schließlich doch zum Gespräch der Nation. Und zwar nur durch einen Zufall: Sie wollten zum Geburtstag von Adolf eine Torte mit seinem Namen bestellen. Der Bäcker machte es publik. Auch diesen Eltern wurde das Sorgerecht entzogen, weil sie offenkundig Anhänger von nazistischer Ideologie sind.
- Datum 03.06.2009 - 14:37 Uhr
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Wem werden demnächst noch die Kinder weggenommen? Religiösen Fanatikern? Auch sie indoktrinieren manchmal ihre Kinder und wenden Erziehungsmethoden an, die die modernen Gesellschaften nicht gut heißen können. Was ist mit Eltern, deren Überzeugungen extrem links sind? Oder Eltern, die schwul sind? Wer kann objektiv definieren, wo der Missbrauch beginnt? Margaret Wente von The Globe and Mail verweist auf den Aktivismus in Großbritannien, wo der Vorwurf "Missbrauch" auch für Eltern gilt, deren Kinder zu dick sind. Falsche Ernährung kann man tatsächlich als eine Form der Misshandlung ansehen. Aber können Gesinnung oder Vorlieben darüber entscheiden, ob jemand Kinder haben darf?
Ist das ihr Ernst das sie diese fragen stellen? Es gibt wohl einen gesunden menschen verstand und Gesetze für die Allgemeinheit damit die Menschen miteinander und füreinander leben, Wen jeder das macht was es will würde die Erde schon längst in Staub liegen, der Artikel ist daher sehr Amateurhaft und Fragwürdig.
Diese rhetorischen Fragen zu stellen, ist durchaus angebracht. Menschen die miteinander und füreinander leben, damit die Erde nicht im Staub landen wird. Schöne Gedanken, nur wo gelten diese? Lokal gedacht, mag es sowas geben. Regional wird es schon dünn und weiter will ich gar nicht gehen.
Aber zurück zum Thema. Müssen diese Fragen gestellt werden und wie weit darf der Staat gehen. Grundsätzlich gilt es zu bedenken, das gerade im Bezug auf Nazi-Symbole, rechtsextreme Gesinnungen in den USA ein anderes Rechtsverständnis gilt als in unserer Republik. Was hier unter Strafe steht, kann in den USA unter dem Recht auf eine freie Meinungsäußerung veröffentlicht werden. Von dem Standpunkt betrachtet, ist die Frage nach dem was der Staat tun darf und eine Übertragung in unser Rechtssystem gewagt.
Diese Frage stellt sich aber grundsätzlich nicht mehr, wenn die persönliche Unversehrtheit anderer gefährdet ist - und dies gilt wie in diesem Fall nicht nur für Kinder, sondern sollte generell Anwendung finden, wenn eine Person andere für seine Zwecke mißbraucht. Das die Grenzen hier fliessend sind und eine eindeutige Grenzziehung schwierig, möchte ich hier eindeutig anmerken.
In diesem Fall ist klar, wer seine Kinder in dieser Art missbraucht, dem gehören sie entzogen und zwar ohne wenn und aber. In solchen Fällen muss auch nicht diskutiert werden, ob der Staat darf oder nicht.
Sie scheinen das Problem nicht wirklich zu verstehen.
Eine Vernachlässigung des Kindes wie teil in dem Artikel geschildert (geringe Schulbesuche unzureichende Versorgung des Schwesterchens) zwingt den Staat selbstverständlich zum Eingreifen und zwar zum Schutz des Kindes; inwieweit soll, kann und vor allem darf das Kind vor einer weltanschaulichen Beeinflussung durch die Eltern vom Staat beschützt werden? Solange es um das physische Wohl des Kindes geht, erscheint eine Beurteilung recht einfach und ich tendiere in solchen Fragen auch eher zur Hilfe zur Selbsthilfe, in der letzten Konsequenz auch zu einer Entziehung des SorgeRECHTS. Aber inwieweit steht es dem Staat zu, sich in die Erziehung einzumischen soweit sie Wert- und Ordnungsvorstellungen umfassen. Hier ist wohl eine Grenze erreicht, die nicht überschritten werden darf.
Welche Religionen, Ideologien, Werte und deren erzieherische Vermittlung sind zum Wohl des Kindes, welche nicht?
Das ist in der Tat eine fundamentale Grenze und eine politische Kontrolle oder gar Steuerung elterlicher Erziehung geht den Staat nichts an; und dies ist zu beachten; so krude es in diesem Fall (für deutsche Ohren) auch wirken mag.
Eine Einmischung in diesen elterlichen Bereich wäre tatsächlich eine radikale Form von „Gleichschaltung“ und auch die radikalste, die ich mir vorstellen kann; so etwas finden wir nur in Diktaturen.
Diese rhetorischen Fragen zu stellen, ist durchaus angebracht. Menschen die miteinander und füreinander leben, damit die Erde nicht im Staub landen wird. Schöne Gedanken, nur wo gelten diese? Lokal gedacht, mag es sowas geben. Regional wird es schon dünn und weiter will ich gar nicht gehen.
Aber zurück zum Thema. Müssen diese Fragen gestellt werden und wie weit darf der Staat gehen. Grundsätzlich gilt es zu bedenken, das gerade im Bezug auf Nazi-Symbole, rechtsextreme Gesinnungen in den USA ein anderes Rechtsverständnis gilt als in unserer Republik. Was hier unter Strafe steht, kann in den USA unter dem Recht auf eine freie Meinungsäußerung veröffentlicht werden. Von dem Standpunkt betrachtet, ist die Frage nach dem was der Staat tun darf und eine Übertragung in unser Rechtssystem gewagt.
Diese Frage stellt sich aber grundsätzlich nicht mehr, wenn die persönliche Unversehrtheit anderer gefährdet ist - und dies gilt wie in diesem Fall nicht nur für Kinder, sondern sollte generell Anwendung finden, wenn eine Person andere für seine Zwecke mißbraucht. Das die Grenzen hier fliessend sind und eine eindeutige Grenzziehung schwierig, möchte ich hier eindeutig anmerken.
In diesem Fall ist klar, wer seine Kinder in dieser Art missbraucht, dem gehören sie entzogen und zwar ohne wenn und aber. In solchen Fällen muss auch nicht diskutiert werden, ob der Staat darf oder nicht.
Sie scheinen das Problem nicht wirklich zu verstehen.
Eine Vernachlässigung des Kindes wie teil in dem Artikel geschildert (geringe Schulbesuche unzureichende Versorgung des Schwesterchens) zwingt den Staat selbstverständlich zum Eingreifen und zwar zum Schutz des Kindes; inwieweit soll, kann und vor allem darf das Kind vor einer weltanschaulichen Beeinflussung durch die Eltern vom Staat beschützt werden? Solange es um das physische Wohl des Kindes geht, erscheint eine Beurteilung recht einfach und ich tendiere in solchen Fragen auch eher zur Hilfe zur Selbsthilfe, in der letzten Konsequenz auch zu einer Entziehung des SorgeRECHTS. Aber inwieweit steht es dem Staat zu, sich in die Erziehung einzumischen soweit sie Wert- und Ordnungsvorstellungen umfassen. Hier ist wohl eine Grenze erreicht, die nicht überschritten werden darf.
Welche Religionen, Ideologien, Werte und deren erzieherische Vermittlung sind zum Wohl des Kindes, welche nicht?
Das ist in der Tat eine fundamentale Grenze und eine politische Kontrolle oder gar Steuerung elterlicher Erziehung geht den Staat nichts an; und dies ist zu beachten; so krude es in diesem Fall (für deutsche Ohren) auch wirken mag.
Eine Einmischung in diesen elterlichen Bereich wäre tatsächlich eine radikale Form von „Gleichschaltung“ und auch die radikalste, die ich mir vorstellen kann; so etwas finden wir nur in Diktaturen.
"Die siebenjährige ging nicht regelmäßig in die Schule, weil die Eltern noch schliefen und sie nicht weckten. Der Junge lief tagelang mit schmutziger Windel herum und seine Sprachentwicklung ist verzögert. Sozialarbeiter gaben an, dass die Eltern Probleme mit Alkohol, Drogen und Gewalt haben und ihre Kinder vernachlässigten."
Soviel zum Thema "Herrenmenschen" und "weisse Überlegenheit". "White Trash" scheint da doch eher zu passen. Arme Kinder, man kann immer nur froh und dankbar sein, nicht bei solchen Eltern aufgewachsen zu sein...
wie es im Artikel auch geschrieben wird gefährliche Argumente. Erziehung ist in vieler Hinsicht immer Indoktrination - darf Erziehung, die nicht dem Zeitgeist entspricht ein Grund sein die Kinder wegzunehmen - ich denke nein, denn auch wenn das hier ein extremer Fall ist und ich im Grunde meines Herzens froh bin, dass die Kinder diesen Eltern weggenommen wurden, ist das ein ganz böses Wespennest. Das Argument der Vernachlässigung wiegt da für mich schwerer und ist weniger leicht zu missbrauchen.
Der im Artikel auch erwähnte Fall der Namen der Kinder - ist nochmal eine ganz andere Baustelle, denn wenn die Behörden die Namensnennung durchwinken, dann aber auf den Hinweis des Bäckers den Eltern die Kinder weggenommen werden ... da sollte in der Behörde mal gründlich aufgeräumt werden!
darf Erziehung, die nicht dem Zeitgeist entspricht ein Grund sein die Kinder wegzunehmen
Wir reden hier nicht von irgendeinem Zeitgeistphänomen, sondern der aktiven Missachtung elementarer Rechte und Grundlagen der Gesellschaft. Diese Art der Aufhetzung hat Europa an den Rand des Untergangs gebracht (und in Nord- und Südamerika zu Massenmord in vergleichbarer Größenordnung geführt).
Um mal von Kanada nach Deutschland zu kommen: Wenn sich jemand hierzulande hinstellt und sagt, die Schwarzen (wer auch immer) müssten totgepeitscht werden, dann ist das §130 StGB - Volksverhetzung. Dafür geht man in den Knast. Und das aus gutem Grund.
Die Empfänger öffentlicher Äußerungen können zum Großteil für sich selber denken. Ein Kind kann das kaum. Seinem Kind so etwas einzutrichtern ist deshalb noch verwerflicher.
darf Erziehung, die nicht dem Zeitgeist entspricht ein Grund sein die Kinder wegzunehmen
Wir reden hier nicht von irgendeinem Zeitgeistphänomen, sondern der aktiven Missachtung elementarer Rechte und Grundlagen der Gesellschaft. Diese Art der Aufhetzung hat Europa an den Rand des Untergangs gebracht (und in Nord- und Südamerika zu Massenmord in vergleichbarer Größenordnung geführt).
Um mal von Kanada nach Deutschland zu kommen: Wenn sich jemand hierzulande hinstellt und sagt, die Schwarzen (wer auch immer) müssten totgepeitscht werden, dann ist das §130 StGB - Volksverhetzung. Dafür geht man in den Knast. Und das aus gutem Grund.
Die Empfänger öffentlicher Äußerungen können zum Großteil für sich selber denken. Ein Kind kann das kaum. Seinem Kind so etwas einzutrichtern ist deshalb noch verwerflicher.
Der Artikel ist gar nicht verkehrt, schneidet er doch ein offensichtlich heikles Thema an. In Augen von Deutschen ist die Indoktrination mit neonazistischem Gedankengut besonders frevelhaft und bestrafenswert.
Daher ist es verständlich, wenn für mich auch nicht gerade nachvollziehbar, dass Menschen empört beim Vergleich mit radikaler Religiösität oder anderen Gesinnungen reagieren und den Artikel rügen.
Im Grunde genommen liegt folgender Sachverhalt vor: jedes Kind hat das Recht, sich eine eigene Meinung zu bilden und einer eigenen Sache zu verschreiben. Aber leider gibt es nur sehr wenige, von ihrer Sache überzeugte Eltern, die ihrem Nachwuchs diese Freiheit zukommen lassen.
Ich hatte das Glück einer neutralen Erziehung, weder politisch noch religiös gelenkt.
Aber - so verwerflich uns manche Ansichten auch scheinen mögen - niemals darf es zum normalen Gang der Dinge werden, dass deswegen Sorgerechte entzogen wird.
Viel mehr sollte man seine Augen offen halten, denn oftmals stimmt in solch defizitären Familien viel mehr nicht, als die elterliche Lebenseinstellung. Dinge, die eine Sorgerechtsfrage durchaus berechtigen würden.
Desweiteren darf die öffentliche Hand es niemals vernachlässigen, in Kindergarten, Schule und öffentlichem Leben allgemeine, freiheitliche Werte als Gegenpol zu vermitteln.
haha
Aber - so verwerflich uns manche Ansichten auch scheinen mögen - niemals darf es zum normalen Gang der Dinge werden, dass deswegen Sorgerechte entzogen wird.
Warum? Das hätte ich gern mal erklärt. "Deswegen" bezieht sich ja wohl nicht auf die Ansicht, sondern die Indoktronation, also psychische Misshandlung des Kindes.
Desweiteren darf die öffentliche Hand es niemals vernachlässigen, in Kindergarten, Schule und öffentlichem Leben allgemeine, freiheitliche Werte als Gegenpol zu vermitteln.
Natürlich ist es denkbar, die nötige "Balance im Geist des Kindes" durch weniger extreme Eingriffe als den Entzug des Sorgerechts zu bewerkstelligen. Wie wäre es mit der gezielten pädagogischen Betreuung solcher Problemkinder? Also Kinder von Nazis, unbelehrbaren Muslimen, türkischen Traditionalisten usw.
Mal abgesehen davon, dass wir nicht mal genug Geld für unser reguläres Bildungssystem haben... Je problematischer die Situation eines Elternhauses ist, desto mehr Zwangsbetreuung erhält das Kind. So hat man eine anpassbare Einflussmöglichkeit, was immer besser ist als nur das Alles-oder-nichts-Extrem.
haha
Aber - so verwerflich uns manche Ansichten auch scheinen mögen - niemals darf es zum normalen Gang der Dinge werden, dass deswegen Sorgerechte entzogen wird.
Warum? Das hätte ich gern mal erklärt. "Deswegen" bezieht sich ja wohl nicht auf die Ansicht, sondern die Indoktronation, also psychische Misshandlung des Kindes.
Desweiteren darf die öffentliche Hand es niemals vernachlässigen, in Kindergarten, Schule und öffentlichem Leben allgemeine, freiheitliche Werte als Gegenpol zu vermitteln.
Natürlich ist es denkbar, die nötige "Balance im Geist des Kindes" durch weniger extreme Eingriffe als den Entzug des Sorgerechts zu bewerkstelligen. Wie wäre es mit der gezielten pädagogischen Betreuung solcher Problemkinder? Also Kinder von Nazis, unbelehrbaren Muslimen, türkischen Traditionalisten usw.
Mal abgesehen davon, dass wir nicht mal genug Geld für unser reguläres Bildungssystem haben... Je problematischer die Situation eines Elternhauses ist, desto mehr Zwangsbetreuung erhält das Kind. So hat man eine anpassbare Einflussmöglichkeit, was immer besser ist als nur das Alles-oder-nichts-Extrem.
haha
aber die Gesinnung der Eltern allein ist es _nicht_.
Die Schule kann mit Recht verlangen, dass das Kind nicht bemalt zum Unterricht kommt, und dass das Kind niemanden beleidigt.
Die Schule kann versuchen, dem Kind andere Massstäbe beizubringen - obwohl es hier schon schwierig wird.
Es ist aber ein Unding, Kinder durch Einweisung in ein Heim für die Gesinnung der Eltern bestrafen.
Was ist, wenn man demnächst kommunistischen Eltern die Kinder nimmt?
Oder Scientologisten? Oder Islamisten?
Stoppt den Terror der Tugendwächter!
In Amerika werden Komunisten die Kinder entzogen. Syntologen sollen irgenwo in Europe verboten werden. Also wenn die Eltern sich weigern kann das gemacht werden. Wie oft wurden andersglaeubigen die Kinder enzogen und im guten christlichen Glauebn erzogen? Oder was hier in Irland noch nicht so lange her ist, Frauen die Kinder bekommen haben die nicht Verheiratet waren. Die Liste ist lang. Und es wird gemacht an vielen Orten dieser Welt (China als grobes Beispiel)
Was viele vergessen, die Freiheiten und Werte die wir gerne vertreten sind nicht ueberall geltend und auch hier in Europa haben Menschen diese hart erkaempft und dafuer Geblutet. Und auch die Massstaebe haben sich immer wieder geaendert.
Vernachlässigung ist ein Argument für Kindesentzug, aber die Gesinnung der Eltern allein ist es _nicht_.
Vielleicht haben Sie einen anderen Artikel gelesen als ich, aber das Problem ist natürlich nicht die Gesinnung der Eltern allein.
Kinder sind nicht die ideologische Verfügungsmasse ihrer Eltern. Das gilt für Nazis, Kommunisten, Scientologen und Islamisten. Und natürlich auch für Mainstream-Religiöse.
In Amerika werden Komunisten die Kinder entzogen. Syntologen sollen irgenwo in Europe verboten werden. Also wenn die Eltern sich weigern kann das gemacht werden. Wie oft wurden andersglaeubigen die Kinder enzogen und im guten christlichen Glauebn erzogen? Oder was hier in Irland noch nicht so lange her ist, Frauen die Kinder bekommen haben die nicht Verheiratet waren. Die Liste ist lang. Und es wird gemacht an vielen Orten dieser Welt (China als grobes Beispiel)
Was viele vergessen, die Freiheiten und Werte die wir gerne vertreten sind nicht ueberall geltend und auch hier in Europa haben Menschen diese hart erkaempft und dafuer Geblutet. Und auch die Massstaebe haben sich immer wieder geaendert.
Vernachlässigung ist ein Argument für Kindesentzug, aber die Gesinnung der Eltern allein ist es _nicht_.
Vielleicht haben Sie einen anderen Artikel gelesen als ich, aber das Problem ist natürlich nicht die Gesinnung der Eltern allein.
Kinder sind nicht die ideologische Verfügungsmasse ihrer Eltern. Das gilt für Nazis, Kommunisten, Scientologen und Islamisten. Und natürlich auch für Mainstream-Religiöse.
Diese rhetorischen Fragen zu stellen, ist durchaus angebracht. Menschen die miteinander und füreinander leben, damit die Erde nicht im Staub landen wird. Schöne Gedanken, nur wo gelten diese? Lokal gedacht, mag es sowas geben. Regional wird es schon dünn und weiter will ich gar nicht gehen.
Aber zurück zum Thema. Müssen diese Fragen gestellt werden und wie weit darf der Staat gehen. Grundsätzlich gilt es zu bedenken, das gerade im Bezug auf Nazi-Symbole, rechtsextreme Gesinnungen in den USA ein anderes Rechtsverständnis gilt als in unserer Republik. Was hier unter Strafe steht, kann in den USA unter dem Recht auf eine freie Meinungsäußerung veröffentlicht werden. Von dem Standpunkt betrachtet, ist die Frage nach dem was der Staat tun darf und eine Übertragung in unser Rechtssystem gewagt.
Diese Frage stellt sich aber grundsätzlich nicht mehr, wenn die persönliche Unversehrtheit anderer gefährdet ist - und dies gilt wie in diesem Fall nicht nur für Kinder, sondern sollte generell Anwendung finden, wenn eine Person andere für seine Zwecke mißbraucht. Das die Grenzen hier fliessend sind und eine eindeutige Grenzziehung schwierig, möchte ich hier eindeutig anmerken.
In diesem Fall ist klar, wer seine Kinder in dieser Art missbraucht, dem gehören sie entzogen und zwar ohne wenn und aber. In solchen Fällen muss auch nicht diskutiert werden, ob der Staat darf oder nicht.
Die Frage ob der Staat darf oder nicht, muss immer diskutiert werden können: sie ist nämlich die Grundfrage der Freiheit.
Das Recht, Kinder aufzuziehen, ist ein Menschenrecht, und genauso das Recht eines Kindes, bei seinen Eltern aufzuwachsen. Im Grundgesetz heisst es: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatliche Ordnung"
In diese Menschenrechte darf der Staat nur unter ganz besonderen Umständen eingreifen.
Also: jeder Eingriff des Staates ist eine Beeinträchtigung der Menschenrechte und muss deshalb besonders kritisch betrachtet werden.
http://de.wikipedia.org/w...
Art 6
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
Die Frage ob der Staat darf oder nicht, muss immer diskutiert werden können: sie ist nämlich die Grundfrage der Freiheit.
Das Recht, Kinder aufzuziehen, ist ein Menschenrecht, und genauso das Recht eines Kindes, bei seinen Eltern aufzuwachsen. Im Grundgesetz heisst es: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatliche Ordnung"
In diese Menschenrechte darf der Staat nur unter ganz besonderen Umständen eingreifen.
Also: jeder Eingriff des Staates ist eine Beeinträchtigung der Menschenrechte und muss deshalb besonders kritisch betrachtet werden.
http://de.wikipedia.org/w...
Art 6
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
in denen in Deutschland Kinder vernachlaessigt und gar getoetet werden sollten wir uns um Kinder in Deutschland kuemmern und die Kanadier sollen sich um ihre Kinder kuemmern ,allerdings habe ich immer oefter den Gedanken dass einige Leute gar keine Kinder haben sollten.
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