Mysteriöse Leiche "Rosa Luxemburg wurde nie begraben"Seite 3/3
Michael Tsokos: Historiker berichten, dass Rosa Luxemburgs Körper mit Drahtschlingen gefesselt und mit einem Steinklotz beschwert wurde, bevor man ihn in den Kanal warf. Möglicherweise wurden Hände, Füße und der Kopf durch den Draht abgetrennt. An dem ausgetrockneten Körper der Wasserleiche lässt sich das aber nicht erkennen – das ist nur eine Vermutung.
ZEIT ONLINE: Wie ließe sich die Identität denn endgültig klären?
Michael Tsokos: Klarheit kann nur ein DNA-Test bringen. Wir haben auch tatsächlich Erbgut der Wasserleiche isoliert. Doch es fehlt eine Vergleichsprobe von Rosa Luxemburg. Am besten wäre es, wenn man einen Mantel oder einen Schal von ihr finden könnte. Vielleicht gäbe es darauf geeignete DNA-Spuren. Ich habe bereits Briefmarken aus Rosa Luxemburgs Korrespondenz untersucht – doch die waren mit Wasser, nicht mit Spucke befeuchtet worden. Auch in Archiven in Warschau und den USA konnte ich bisher keine Gebrauchsgegenstände von Rosa Luxemburg auftreiben.
ZEIT ONLINE: Könnte man nicht zumindest den in Friedrichsfelde begrabenen Leichnam exhumieren, um zu untersuchen, ob dort eine andere Frau begraben ist?
Michael Tsokos: Meines Wissens wurde das Grab bereits zu DDR-Zeiten geöffnet. Es ist leer.
Die Fragen stelle Dagny Lüdemann.
- Datum 08.01.2010 - 17:45 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, 29.5.2009 - 16:52 Uhr
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aus politischen Gründen. Auch das ist in einer bürgerlichen Demokratie möglich (gewesen...!).
ist alles moeglich , wioe man jeden tag sieht , wenn man genau hinschaut.
ist alles moeglich , wioe man jeden tag sieht , wenn man genau hinschaut.
ist alles moeglich , wioe man jeden tag sieht , wenn man genau hinschaut.
und kommt nicht wieder!
Hier mal ein paar Zitate die wohl den Verehrern nicht bekannt sind:
„Wer sich dem Sturmwagen der sozialistischen Revolution entgegenstemmt, wird mit zertrümmerten Gliedern am Boden bleiben.“
Der Aufruf zum „Bürgerkrieg“ habe zum Standardrepertoire ihrer Schriften gehört. „Widerstand“ müsse „mit eiserner Faust und rücksichtsloser Energie gebrochen werden“, forderte Luxemburg. Als sie 1918 die Genossen dazu aufrief, „eine Welt zu erobern“, propagierte sie mit Blick auf ihre „Feinde“: „Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust.“ Zu den Feinden gehörten der Präsident der jungen Demokratie, Friedrich Ebert, und der spätere Ministerpräsident Philipp Scheidemann. Für Luxemburg waren die Sozialdemokraten „Zuchthäusler, die überhaupt nicht in eine anständige Gesellschaft hineingehören“. Sie seien die „infamsten und größten Halunken, die in der Welt gelebt haben“. Diese Verbalaggression war keine Ausnahme. SPD-Gründer August Bebel nannte die Frau eine „Giftmischerin“.
http://www.focus.de/polit...
[Bitte mäßigen Sie Ihre Ausdrucksweise und argumentieren Sie sachlich mit der nötigen Pietät/ Redaktion; svb]
war eine jüdin und sozialistin.
das war der grund für ihre ermordung.
nur unmenschen freuen sich über die ermordung einer person.
Zu einer etwas differenzierteren Argumentation empfehle ich Ihnen die von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebene Schrift: <"Die Linke" Stellen>, verfasst von Dr. Rudolf van Hüllen. Der Verfasser studierte Politische Wissenschaft, Jura und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Er schloss mit Magister Artium ab und promovierte bei Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher zu einem Thema der Parteienforschung. Nach Tätigkeit in der politischen Bildung war er von 1987 bis 2006 Referent/Referatsleiter beim Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln.
Ich bin mal gespannt, wieviel wir daraus demnächst auch in der ZEIT genießen dürfen. Nebenbei gesagt: was würden unsere unabhängigen Medien wohl verlautbaren, wenn "Die Linke" eine Argumentation für den Wahlkampf von einem EX-Stasimitarbeiter verfassen lassen würde?
Tatsächlich ans Herz legen möchte ich allen, die eins haben, aber diesen Text von Rosa Luxemburg . Dazu den Kommentar von Karl Kraus:
"Schmach und Schande
jeder Republik, die dieses im deutschen Sprachbereich einzigartige
Dokument von Menschlichkeit und Dichtung nicht allem Fibel- und
Gelbkreuzchristentum zum Trotz zwischen Goethe und
Claudius in ihre Schulbücher aufnimmt und nicht zum Grausen
vor der Menschheit dieser Zeit der ihr entwachsenden Jugend
mitteilt, daß der Leib, der solch eine hohe Seele umschlossen
hat, von Gewehrkolben erschlagen wurde. Die ganze lebende
Literatur Deutschlands bringt keine Träne wie die dieser
jüdischen Revolutionärin hervor und keine Atempause wie die
nach der Beschreibung der Büffelhaut: »und die ward zerrissen«."
Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate sind nie brauchbar, erst recht nicht wenn man die damaligen Lebensumstände nicht berücksichtigt- und es gibt sicherlich auch bessere Quellen als das konservative Schmierblatt "Focus"
Zugegeben, die von Ihnen sorgfältig ausgewählten Stellen lesen sich heute etwas deftig, aber gerade in Bezug auf die SPD muss man Rosa Luxemburg prophetische Kräfte attestieren, denn Schröder, Schilly, Steinmeier und Müntefehring waren noch nicht einmal geboren, als sie ermordet wurde.
war eine jüdin und sozialistin.
das war der grund für ihre ermordung.
nur unmenschen freuen sich über die ermordung einer person.
Zu einer etwas differenzierteren Argumentation empfehle ich Ihnen die von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebene Schrift: <"Die Linke" Stellen>, verfasst von Dr. Rudolf van Hüllen. Der Verfasser studierte Politische Wissenschaft, Jura und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Er schloss mit Magister Artium ab und promovierte bei Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher zu einem Thema der Parteienforschung. Nach Tätigkeit in der politischen Bildung war er von 1987 bis 2006 Referent/Referatsleiter beim Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln.
Ich bin mal gespannt, wieviel wir daraus demnächst auch in der ZEIT genießen dürfen. Nebenbei gesagt: was würden unsere unabhängigen Medien wohl verlautbaren, wenn "Die Linke" eine Argumentation für den Wahlkampf von einem EX-Stasimitarbeiter verfassen lassen würde?
Tatsächlich ans Herz legen möchte ich allen, die eins haben, aber diesen Text von Rosa Luxemburg . Dazu den Kommentar von Karl Kraus:
"Schmach und Schande
jeder Republik, die dieses im deutschen Sprachbereich einzigartige
Dokument von Menschlichkeit und Dichtung nicht allem Fibel- und
Gelbkreuzchristentum zum Trotz zwischen Goethe und
Claudius in ihre Schulbücher aufnimmt und nicht zum Grausen
vor der Menschheit dieser Zeit der ihr entwachsenden Jugend
mitteilt, daß der Leib, der solch eine hohe Seele umschlossen
hat, von Gewehrkolben erschlagen wurde. Die ganze lebende
Literatur Deutschlands bringt keine Träne wie die dieser
jüdischen Revolutionärin hervor und keine Atempause wie die
nach der Beschreibung der Büffelhaut: »und die ward zerrissen«."
Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate sind nie brauchbar, erst recht nicht wenn man die damaligen Lebensumstände nicht berücksichtigt- und es gibt sicherlich auch bessere Quellen als das konservative Schmierblatt "Focus"
Zugegeben, die von Ihnen sorgfältig ausgewählten Stellen lesen sich heute etwas deftig, aber gerade in Bezug auf die SPD muss man Rosa Luxemburg prophetische Kräfte attestieren, denn Schröder, Schilly, Steinmeier und Müntefehring waren noch nicht einmal geboren, als sie ermordet wurde.
war eine jüdin und sozialistin.
das war der grund für ihre ermordung.
nur unmenschen freuen sich über die ermordung einer person.
Zu einer etwas differenzierteren Argumentation empfehle ich Ihnen die von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebene Schrift: <"Die Linke" Stellen>, verfasst von Dr. Rudolf van Hüllen. Der Verfasser studierte Politische Wissenschaft, Jura und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Er schloss mit Magister Artium ab und promovierte bei Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher zu einem Thema der Parteienforschung. Nach Tätigkeit in der politischen Bildung war er von 1987 bis 2006 Referent/Referatsleiter beim Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln.
Ich bin mal gespannt, wieviel wir daraus demnächst auch in der ZEIT genießen dürfen. Nebenbei gesagt: was würden unsere unabhängigen Medien wohl verlautbaren, wenn "Die Linke" eine Argumentation für den Wahlkampf von einem EX-Stasimitarbeiter verfassen lassen würde?
Tatsächlich ans Herz legen möchte ich allen, die eins haben, aber diesen Text von Rosa Luxemburg . Dazu den Kommentar von Karl Kraus:
"Schmach und Schande
jeder Republik, die dieses im deutschen Sprachbereich einzigartige
Dokument von Menschlichkeit und Dichtung nicht allem Fibel- und
Gelbkreuzchristentum zum Trotz zwischen Goethe und
Claudius in ihre Schulbücher aufnimmt und nicht zum Grausen
vor der Menschheit dieser Zeit der ihr entwachsenden Jugend
mitteilt, daß der Leib, der solch eine hohe Seele umschlossen
hat, von Gewehrkolben erschlagen wurde. Die ganze lebende
Literatur Deutschlands bringt keine Träne wie die dieser
jüdischen Revolutionärin hervor und keine Atempause wie die
nach der Beschreibung der Büffelhaut: »und die ward zerrissen«."
Wirklich anrührend, der Brief an Sonja Liebknecht.
An einer Stelle schreibt Rosa Luxemburg: Die Gedichte Georges sind schön;
Meint sie Stefan George?
Wirklich anrührend, der Brief an Sonja Liebknecht.
An einer Stelle schreibt Rosa Luxemburg: Die Gedichte Georges sind schön;
Meint sie Stefan George?
Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate sind nie brauchbar, erst recht nicht wenn man die damaligen Lebensumstände nicht berücksichtigt- und es gibt sicherlich auch bessere Quellen als das konservative Schmierblatt "Focus"
das hat mir gefallen :-)
das hat mir gefallen :-)
Wirklich anrührend, der Brief an Sonja Liebknecht.
An einer Stelle schreibt Rosa Luxemburg: Die Gedichte Georges sind schön;
Meint sie Stefan George?
(...) Du kamst beim prunk des blumigen geschmeides ·
Ich sah dich wieder bei der ersten mahd
Und unterm rauschen rötlichen getreides
Wand immer sich zu deinem haus mein pfad.
(...)
Quelle:
Stefan George: Der siebente Ring. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 6 / 7, Berlin 1931, S. 88-89.
Das ganze Gedicht hier
(...) Du kamst beim prunk des blumigen geschmeides ·
Ich sah dich wieder bei der ersten mahd
Und unterm rauschen rötlichen getreides
Wand immer sich zu deinem haus mein pfad.
(...)
Quelle:
Stefan George: Der siebente Ring. Gesamt-Ausgabe der Werke, Band 6 / 7, Berlin 1931, S. 88-89.
Das ganze Gedicht hier
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