Schweinegrippe USA rechnen im Herbst mit einem Impfstoff
Über 15.000 Menschen sind weltweit an der Schweinegrippe erkrankt. Und der Virus breitet sich weiter aus. Die US-Seuchenbehörde erwartet bis Herbst einen Impfstoff.
In Deutschland sind mindestens drei weitere Menschen erkrankt. Hessen registrierte seinen ersten Schweinegrippefall. Es handele sich um einen 47 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Fulda, der beruflich in New York gewesen sei, sagte das Gesundheitsamt des Kreises.
In Köln wurde das Virus bei einer 24-jährigen Studentin nachgewiesen. Auch sie war aus New York zurückgekehrt. Die dritte Infektion wurde bei einem 23-jährigen Studenten In Essen festgestellt, nachdem auch er in den USA gewesen war. Damit sind 23 Infektionen in Deutschland nachgewiesen.
Auch an Bord einer Fregatte der Bundeswehr gibt es einen Schweinegrippe-Verdachtsfall. Drei Tage nach dem Auslaufen aus der kanadischen Hafenstadt Halifax sei ein Soldat auf der Sachsen an einem grippalen Infekt erkrankt, teilte die Marine mit.
Wegen der weltweiten Schweinegrippe-Gefahr hätten die Schiffsärzte alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, den Patienten isoliert und sämtliche Besatzungsmitglieder mit dem Grippe-Medikament "Tamiflu" behandelt. Ein Test solle nun Aufschluss darüber geben, welches Virus die Erkrankung ausgelöst habe.
Weltweit breitete sich der H1N1-Virus weiter aus. Das Virus ist nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile auf allen Kontinenten gefunden worden außer in Afrika.
In Zypern wurde der erste Fall gemeldet. In der Slowakei wurde das neuartige Virus bei einem erst achteinhalb Monate alten Kleinkind eines Schweinegrippepatienten entdeckt. Alle Patienten kamen aus den USA.
Auch in der amerikanischen Delegation zur Vorbereitung des Frankreich-Besuchs von US-Präsident Barack Obama trat ein Schweinegrippefall auf.
- Datum 29.05.2009 - 19:55 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, sh, dpa, Reuters
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(Verbot grenzüberschreitender Tiertransporte und der entsetzlichen Massentierhaltungen, wo sich durch den permanten Streß, die hochbelastete Stall-"Luft" sowie die Massierung zigtausender armer Tiere auf engstem Raum Seuchen aller Art in Windeseile verbreiten können), sucht die Pharmaindustrie, unterstützt von hörigen Politikern und Medien, wiederum nach milliardenschweren neuen Profitquellen.
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