Arcandor-Insolvenz Die Vernunft kehrt zurück

Mahnwachen und Protestnoten waren vergebens: Die Bundesregierung entlässt Arcandor in die Insolvenz. Gut so, Staatshilfen hätten das Elend nur verlängert. Kommentar

Insolvenz ist ein Wort des Schreckens. Die Chefs und Betriebsräte der Karstadt-Mutter Arcandor haben die vergangenen Wochen genutzt, um den Schrecken noch zu überhöhen. Vom Untergang redeten sie, sie drohten und forderten, und manches Mal klangen sie wie Erpresser. Ultimaten wurden gestellt und dann verlängert.

Mit dem Megaphon in der Hand erklomm der Vorstandsvorsitzende Karl-Gerhard Eick eine rote Leiter und versprach der Belegschaft Kampf bis zum letzten. Solidarität war die Folge, aber auch Angst. Diese Angst muss den Beschäftigten nun schnell genommen werden. Der Kampf ist vorbei.

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Allen Mahnwachen, Protestnoten und Demonstrationen zum Trotz lässt die Bundesregierung Arcandor in die Insolvenz rutschen. Es ist eine Prinzipientreue, die sie im Fall Opel noch empört zurückwies. Aber sie tut gut daran: Denn weder die Eigentümer noch die beteiligten Banken waren so sehr von Arcandor überzeugt, dass sie ausreichend Geld in den Konzern pumpen. Warum sollte dann der Staat an Arcandor glauben?

Thomas Middelhoff, Eicks verschrieener Vorgänger, nimmt für sich in Anspruch, den Konzern einst vor der Insolvenz gerettet zu haben. Doch auch wenn man ihm dubiose Immobiliendeals nicht zum Vorwurf machte (was schwer fällt): Saniert hat er nichts, sondern verkauft, gekauft und alles immer wieder neu zusammengesetzt. Der smarte Portfolioakrobat hat die Insolvenz nicht verhindert, sondern das Siechtum verlängert.

Seit Jahren schon tut sich das klassische Warenhaus schwer, Kunden anzulocken. Das Sortiment ist enorm, die Verheißung gering. Wen zieht es schon in die Kurzwarenabteilung, um einen Reißverschluss zu kaufen? Wer arbeitet sich gern von Etage zu Etage vor, an Wühltischen und Sammelkassen vorbei, wenn die Modekette oder das Outlet trendigere Ware auch noch billiger verkaufen.

Sicher, es gibt Lichtblicke: Das KaDeWe in Berlin und auch andere, vor allem größere Häuser des Arcandor-Konzerns haben ihre Rolle in dieser schnellen Konsumwelt behauptet. Aber das Gros funktioniert eben nicht.

Leser-Kommentare
    • tartan
    • 09.06.2009 um 20:08 Uhr

    ...alle finden es vernünftig, dass Karstadt und Opel pleite gehen - sind das vielleicht genau dieselben, die es vor kurzem noch vernünftig gefunden haben, Eigenkapitalrenditen von 25% als normal zu erachten?
    Mir erscheint es durchaus nicht vernünftig, ein Konzern in Zeiten der Wirtschaftskrise per Insolvenzverfahren zu restrukturieren, neu aufzustellen oder wie man es sonst nennen mag, und den Beschäftigten eine Insolvenz als Chance zu verkaufen.

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    Mit dem Wort "systemisch", gemünzt auf bestimmte Banken, wird uns vom gewöhnlichen Volk mitgeteilt: "Ihr seid dumm, so muss es gemacht werden, und Ihr habt zu zahlen!" Landauf, landab schreiben in großen und kleinen Blättern irgendwelche Leute, meist Theologen, Obermönche oder ähnliche Sonderbare, über die "Gier". Damit soll insinuiert werden: "Ihr seid alle gierig; Euer Tun ist nicht besser als das der Verbrecher-Banker! Seid schön brav und still!" Ich sehe es anders: Viele dieser Landes-Banker und andere wie aus KfW, IKB, HRE haben sich an fremden Geldern vergriffen ( diese veruntreut) und einen Mega-Schaden angerichtet. Dr. Ackermann hat ausgeführt: sinngemäß, dass jeder halbwegs gute Banker hätte erkennen müssen, dass es sich um wertlose "Schrottpapiere" handelt. Nun wirft man bzw warf HRE rd. 100 Mrd Euro in den Rachen, Lassen wir dort mal 2.000 Jobs sein. Bei Karstadt/Cook, Quelle geht es 56.000. Hinzu kommen Lieferanten und Dienstleister.
    Ich spreche ja nicht über Porsche (Spekulation) und Schaeffler ( auch verzockt).
    Eine Regierung hat die Aufgabe für das Wohl des Volkes zu sorgen. An der Spitze von vielen DAX-Konzernen sitzen bankenhörige Gestalten, fachlich fast immer nicht die Besten. Namen tun nichts zur Sache. Anzunehmen, solches Personal könne alles regeln, marktwirtschaftlich, irrt total! Wir haben in D. keinen großen nationalen Ölkonzern. Viele Erfindungen hierzulande, führen woanders zu Riesen-Wertschöpfung. Wir sind die Dummen. Warum? Weil die sog. Eliten nicht wirklich Elite sind.
    Ich hätte Arcandor die Überbrückung gegeben. Sage Ihnen voraus, was jetzt kommt: Otto reisst sich was raus, Th. Cook wandert zu REWE, einige Kaufhäuser zu Kaufhof, die Spitzenhäuser hoffentlich zu Top-Einzelinvestoren und Quelle dem Siechtum anheimgegeben. Ergo: Der Insolvenzverwalter macht mächtig dicke Kohle, aber mindestens 40.000 Jobs gehen vor die Hunde. Und das wird dann von diesem Herrn v.u.z. Guttenberg als Erfolg, als Rettung verkauft. Dieser hohe Grad an Dummheit ist nicht zu überbieten. Der Adel, die Pfaffen und das Kapital haben unser Volk zweimal in das große Verhängnis geführt. Von solchen Burg- und Gutsherren halte ich nichts. Erst haben diese Leute, auch dieser Verwandtschaftskreis Hitler mit Macht an die Macht gebracht, als das erbärmliche Ende absehbar war, dann haben sie sich gedreht und wollten noch was retten ( Sept. 1944). Ein einfacher Bauer aus der Rhön sagte im Frühjahr 1934 örtlichen SA-Führern: Euer Hitler, wer ist der denn. Ich höre gescheiterter Maler, verkrachte Existenz. Wie will so einer ein großes Land führen? Lachhaft!! Wenn es aber ein ganz einfacher Mensch erkennen konnte, wie steht es dann mit der damaligen "Elite"?
    Meine Antwort: die können Sie vergessen! Alle, ohne Ausnahme!

    Jemand bricht Ihnen das Knie stiehlt Ihnen die Geldbörse und Sie rufen Ihren Peiniger wahrscheinlich noch zu "Halt!! du hast vergessen mich nach meiner PIN zu fragen!". Das entspricht Ihrer Aussage, wer war den bei Karstadt am Werk? Ich schreib es mal deutlich, "wer" hat Karstadt so herunter gewirtschaftet so das dass Unternehmen seine Geschäftshäuser verkaufen musste? Ich geb Ihnen mal ein Tipp, der selbe Typ der heute an der Mieteinnahme beteiligt ist. Und die Hauptanteilseignerin Frau Schickedanz braucht 300 oder sind es doch 600 Millionen um Karstadt zu retten? Ihr Vermögen wurde im Jahr 2008 noch auf 3,9 Milliarden Dollar geschätzt, womit sie zu den reichsten der reichsten Deutschen gehörte. Im Jahr 2009 reduzierte sich die Schätzung auf einen Betrag von 1 Milliarde Dollar. Sie hat sich an der Börse verspekuliert! Darum pocht Sie auf ein "Erhalt" des Unternehmens, dar Sie ja auch durch eine Finanzspritze vom Staat an Ihrem eigenem Vermögen profitieren würde. "Vermögen verpflichtet" hört sich an wie eine Ferrero Roché Werbung, steht aber sogar im Grundgesetz! Aber das sollen Sie doch nicht Wörtlich nehmen!!! Frau Schickedanz ist nicht böse, die lebt nur nicht auf unseren Planeten. Das ist auch nicht böse gemeint, es ist für mich ganz einfach ein unvorstellbares Vermögen. Also wirklich ein anderer Planet.

    Alle Menschen sind gleich und einige sind halt gleicher! Damit kann ich auch leben!
    Es steht doch gar nicht im Raum ob die Arbeitsplätze zu erhalten sind!!! Sondern es geht um Geld und um die Gesichtswahrung aller Beteiligten! Der Karstadt Chef ist genauso Familien kompatibel wie der Gunter Jauch, der hört auch Eltern zu, deren Kinder sich Tod gesoffen haben. Dar ist er auch so richtig betroffen. Dann kommt die Werbung und dann säuft er um die Wette für den Regenwald. Nach der Werbung kommt wer wird Millionär.. Gunter Jauch natürlich!

    Frau Schikedanz oder die "Eliten" sind nicht das Problem, Sie ist doch "nur eine" Anteilseignerin, die will auch Ihren Lebenstandard erhalten, wie wir alle übrigens! Wir sind das Problem! Wir machen das! Frau Schikedanz, Ich, du..wir.. wir alle.. haben ein moralisches Problem weil wir nicht weiter wissen. Und das möchte der Wähler nicht hören, darum werden Sie belogen! So einfach ist das!

    Wir sind Deutschland, du auch!

    • zetti
    • 10.06.2009 um 10:37 Uhr

    25 % Eigenkapitalrendite sind tatsächlich eher ein Minimum. Ein Mittelständler, ob Einzelhandel oder Handwerker, der 100 000,-- Euro Eigenkapital (das ist viel!) in seine Firma steckt, hätte in diesem Beispiel 25 000,-- Euro im Jahr verdient. Zieht er jetzt noch die Kosten für seine Krankenkasse, Rente und Steuern ab, wird er sich fragen, ob er als Angestellter (mit Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung und Arbeitlosengeld!) nicht besser dran wäre.

    Also kündigt er seine Angestellten (auch wenn es nur 1- 5 sind) und sucht sich einen Arbeitgeber mit noch weniger Eigenkapitalrendite?

    Bitte erst mal über Stammtischparolen nachdenken, bevor man diese ernst nimmt.

    Zetti

    Mit dem Wort "systemisch", gemünzt auf bestimmte Banken, wird uns vom gewöhnlichen Volk mitgeteilt: "Ihr seid dumm, so muss es gemacht werden, und Ihr habt zu zahlen!" Landauf, landab schreiben in großen und kleinen Blättern irgendwelche Leute, meist Theologen, Obermönche oder ähnliche Sonderbare, über die "Gier". Damit soll insinuiert werden: "Ihr seid alle gierig; Euer Tun ist nicht besser als das der Verbrecher-Banker! Seid schön brav und still!" Ich sehe es anders: Viele dieser Landes-Banker und andere wie aus KfW, IKB, HRE haben sich an fremden Geldern vergriffen ( diese veruntreut) und einen Mega-Schaden angerichtet. Dr. Ackermann hat ausgeführt: sinngemäß, dass jeder halbwegs gute Banker hätte erkennen müssen, dass es sich um wertlose "Schrottpapiere" handelt. Nun wirft man bzw warf HRE rd. 100 Mrd Euro in den Rachen, Lassen wir dort mal 2.000 Jobs sein. Bei Karstadt/Cook, Quelle geht es 56.000. Hinzu kommen Lieferanten und Dienstleister.
    Ich spreche ja nicht über Porsche (Spekulation) und Schaeffler ( auch verzockt).
    Eine Regierung hat die Aufgabe für das Wohl des Volkes zu sorgen. An der Spitze von vielen DAX-Konzernen sitzen bankenhörige Gestalten, fachlich fast immer nicht die Besten. Namen tun nichts zur Sache. Anzunehmen, solches Personal könne alles regeln, marktwirtschaftlich, irrt total! Wir haben in D. keinen großen nationalen Ölkonzern. Viele Erfindungen hierzulande, führen woanders zu Riesen-Wertschöpfung. Wir sind die Dummen. Warum? Weil die sog. Eliten nicht wirklich Elite sind.
    Ich hätte Arcandor die Überbrückung gegeben. Sage Ihnen voraus, was jetzt kommt: Otto reisst sich was raus, Th. Cook wandert zu REWE, einige Kaufhäuser zu Kaufhof, die Spitzenhäuser hoffentlich zu Top-Einzelinvestoren und Quelle dem Siechtum anheimgegeben. Ergo: Der Insolvenzverwalter macht mächtig dicke Kohle, aber mindestens 40.000 Jobs gehen vor die Hunde. Und das wird dann von diesem Herrn v.u.z. Guttenberg als Erfolg, als Rettung verkauft. Dieser hohe Grad an Dummheit ist nicht zu überbieten. Der Adel, die Pfaffen und das Kapital haben unser Volk zweimal in das große Verhängnis geführt. Von solchen Burg- und Gutsherren halte ich nichts. Erst haben diese Leute, auch dieser Verwandtschaftskreis Hitler mit Macht an die Macht gebracht, als das erbärmliche Ende absehbar war, dann haben sie sich gedreht und wollten noch was retten ( Sept. 1944). Ein einfacher Bauer aus der Rhön sagte im Frühjahr 1934 örtlichen SA-Führern: Euer Hitler, wer ist der denn. Ich höre gescheiterter Maler, verkrachte Existenz. Wie will so einer ein großes Land führen? Lachhaft!! Wenn es aber ein ganz einfacher Mensch erkennen konnte, wie steht es dann mit der damaligen "Elite"?
    Meine Antwort: die können Sie vergessen! Alle, ohne Ausnahme!

    Jemand bricht Ihnen das Knie stiehlt Ihnen die Geldbörse und Sie rufen Ihren Peiniger wahrscheinlich noch zu "Halt!! du hast vergessen mich nach meiner PIN zu fragen!". Das entspricht Ihrer Aussage, wer war den bei Karstadt am Werk? Ich schreib es mal deutlich, "wer" hat Karstadt so herunter gewirtschaftet so das dass Unternehmen seine Geschäftshäuser verkaufen musste? Ich geb Ihnen mal ein Tipp, der selbe Typ der heute an der Mieteinnahme beteiligt ist. Und die Hauptanteilseignerin Frau Schickedanz braucht 300 oder sind es doch 600 Millionen um Karstadt zu retten? Ihr Vermögen wurde im Jahr 2008 noch auf 3,9 Milliarden Dollar geschätzt, womit sie zu den reichsten der reichsten Deutschen gehörte. Im Jahr 2009 reduzierte sich die Schätzung auf einen Betrag von 1 Milliarde Dollar. Sie hat sich an der Börse verspekuliert! Darum pocht Sie auf ein "Erhalt" des Unternehmens, dar Sie ja auch durch eine Finanzspritze vom Staat an Ihrem eigenem Vermögen profitieren würde. "Vermögen verpflichtet" hört sich an wie eine Ferrero Roché Werbung, steht aber sogar im Grundgesetz! Aber das sollen Sie doch nicht Wörtlich nehmen!!! Frau Schickedanz ist nicht böse, die lebt nur nicht auf unseren Planeten. Das ist auch nicht böse gemeint, es ist für mich ganz einfach ein unvorstellbares Vermögen. Also wirklich ein anderer Planet.

    Alle Menschen sind gleich und einige sind halt gleicher! Damit kann ich auch leben!
    Es steht doch gar nicht im Raum ob die Arbeitsplätze zu erhalten sind!!! Sondern es geht um Geld und um die Gesichtswahrung aller Beteiligten! Der Karstadt Chef ist genauso Familien kompatibel wie der Gunter Jauch, der hört auch Eltern zu, deren Kinder sich Tod gesoffen haben. Dar ist er auch so richtig betroffen. Dann kommt die Werbung und dann säuft er um die Wette für den Regenwald. Nach der Werbung kommt wer wird Millionär.. Gunter Jauch natürlich!

    Frau Schikedanz oder die "Eliten" sind nicht das Problem, Sie ist doch "nur eine" Anteilseignerin, die will auch Ihren Lebenstandard erhalten, wie wir alle übrigens! Wir sind das Problem! Wir machen das! Frau Schikedanz, Ich, du..wir.. wir alle.. haben ein moralisches Problem weil wir nicht weiter wissen. Und das möchte der Wähler nicht hören, darum werden Sie belogen! So einfach ist das!

    Wir sind Deutschland, du auch!

    • zetti
    • 10.06.2009 um 10:37 Uhr

    25 % Eigenkapitalrendite sind tatsächlich eher ein Minimum. Ein Mittelständler, ob Einzelhandel oder Handwerker, der 100 000,-- Euro Eigenkapital (das ist viel!) in seine Firma steckt, hätte in diesem Beispiel 25 000,-- Euro im Jahr verdient. Zieht er jetzt noch die Kosten für seine Krankenkasse, Rente und Steuern ab, wird er sich fragen, ob er als Angestellter (mit Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung und Arbeitlosengeld!) nicht besser dran wäre.

    Also kündigt er seine Angestellten (auch wenn es nur 1- 5 sind) und sucht sich einen Arbeitgeber mit noch weniger Eigenkapitalrendite?

    Bitte erst mal über Stammtischparolen nachdenken, bevor man diese ernst nimmt.

    Zetti

    • TDU
    • 09.06.2009 um 20:19 Uhr

    Sehr guter Kommentar insbondere zu den früheren Sanierungsaktivitäten. Nur, die Bundesregierung kann nicht entlassen, denn sie hatte nie die Verantwortung. Sie hat vor allem nicht entlassen, nämlich die Verantwortlichen aus ihrer Verantwortung. Mögen diese auch den Insolvenzverwalter arbeiten lassen, die Entlassungen gehen auf ihr Konto, egal wer oder was auch immer schuld sein mag.

  1. Irgendwie tut es mir weh, dass Karstadt pleite geht. Ein Teil meiner Kindheit geht für immer verloren.Die Nürnberger Innenstadt wird in Zukunft anders aussehen... Es wird aber wohl - wie immer- eine zeitgemäßere Form des Kaufhauses seinen Weg machen.

    ABER: Der Kunde entscheidet. Wenn niemand auf den Service achtet und das Ambiente eines Kaufhauses irrelevant wird und nur auf den Preis geachtet wird können solch teure Häuser einfach nicht überleben. Nicht der Staat hat Karstadt in den Abgrund geschickt...das waren WIR!

    Haben etwa die ganzen Leute, die sich jetzt beschweren, dass der Staat Karstadt pleitegehen lässt, früher bei Karstadt eingekauft?
    Oder haben die Leute, die für Opel gebetet haben, etwa einen Opel und keinen VW oder Hyundai in ihrer Garage stehen? Nein? Na also...

    ______________________________________________________________________
    "Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewißheit ist eine absurde."
    "Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen"
    - Voltaire

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    • TDU
    • 09.06.2009 um 21:22 Uhr

    Irgendwann kommt vielleicht doch wieder einer auf die Idee zu Weihnachten trotz der Kosten eine große elektrische Eisenbahn aufzubauen und die Kinder und damit die Eltern ins Haus zu locken. Und im Restaurant kann man sich wieder den Ketchup aus der Plastiktomate auf den Burger sprühen, und übers Jahr man kann einfach mal einkaufen gehen, das Erlebnis geniessen und sich später dran erinnern.

    • TDU
    • 09.06.2009 um 21:22 Uhr

    Irgendwann kommt vielleicht doch wieder einer auf die Idee zu Weihnachten trotz der Kosten eine große elektrische Eisenbahn aufzubauen und die Kinder und damit die Eltern ins Haus zu locken. Und im Restaurant kann man sich wieder den Ketchup aus der Plastiktomate auf den Burger sprühen, und übers Jahr man kann einfach mal einkaufen gehen, das Erlebnis geniessen und sich später dran erinnern.

  2. Mit dem Wort "systemisch", gemünzt auf bestimmte Banken, wird uns vom gewöhnlichen Volk mitgeteilt: "Ihr seid dumm, so muss es gemacht werden, und Ihr habt zu zahlen!" Landauf, landab schreiben in großen und kleinen Blättern irgendwelche Leute, meist Theologen, Obermönche oder ähnliche Sonderbare, über die "Gier". Damit soll insinuiert werden: "Ihr seid alle gierig; Euer Tun ist nicht besser als das der Verbrecher-Banker! Seid schön brav und still!" Ich sehe es anders: Viele dieser Landes-Banker und andere wie aus KfW, IKB, HRE haben sich an fremden Geldern vergriffen ( diese veruntreut) und einen Mega-Schaden angerichtet. Dr. Ackermann hat ausgeführt: sinngemäß, dass jeder halbwegs gute Banker hätte erkennen müssen, dass es sich um wertlose "Schrottpapiere" handelt. Nun wirft man bzw warf HRE rd. 100 Mrd Euro in den Rachen, Lassen wir dort mal 2.000 Jobs sein. Bei Karstadt/Cook, Quelle geht es 56.000. Hinzu kommen Lieferanten und Dienstleister.
    Ich spreche ja nicht über Porsche (Spekulation) und Schaeffler ( auch verzockt).
    Eine Regierung hat die Aufgabe für das Wohl des Volkes zu sorgen. An der Spitze von vielen DAX-Konzernen sitzen bankenhörige Gestalten, fachlich fast immer nicht die Besten. Namen tun nichts zur Sache. Anzunehmen, solches Personal könne alles regeln, marktwirtschaftlich, irrt total! Wir haben in D. keinen großen nationalen Ölkonzern. Viele Erfindungen hierzulande, führen woanders zu Riesen-Wertschöpfung. Wir sind die Dummen. Warum? Weil die sog. Eliten nicht wirklich Elite sind.
    Ich hätte Arcandor die Überbrückung gegeben. Sage Ihnen voraus, was jetzt kommt: Otto reisst sich was raus, Th. Cook wandert zu REWE, einige Kaufhäuser zu Kaufhof, die Spitzenhäuser hoffentlich zu Top-Einzelinvestoren und Quelle dem Siechtum anheimgegeben. Ergo: Der Insolvenzverwalter macht mächtig dicke Kohle, aber mindestens 40.000 Jobs gehen vor die Hunde. Und das wird dann von diesem Herrn v.u.z. Guttenberg als Erfolg, als Rettung verkauft. Dieser hohe Grad an Dummheit ist nicht zu überbieten. Der Adel, die Pfaffen und das Kapital haben unser Volk zweimal in das große Verhängnis geführt. Von solchen Burg- und Gutsherren halte ich nichts. Erst haben diese Leute, auch dieser Verwandtschaftskreis Hitler mit Macht an die Macht gebracht, als das erbärmliche Ende absehbar war, dann haben sie sich gedreht und wollten noch was retten ( Sept. 1944). Ein einfacher Bauer aus der Rhön sagte im Frühjahr 1934 örtlichen SA-Führern: Euer Hitler, wer ist der denn. Ich höre gescheiterter Maler, verkrachte Existenz. Wie will so einer ein großes Land führen? Lachhaft!! Wenn es aber ein ganz einfacher Mensch erkennen konnte, wie steht es dann mit der damaligen "Elite"?
    Meine Antwort: die können Sie vergessen! Alle, ohne Ausnahme!

    Antwort auf "Seltsam...."
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    Wenn ein Unternehmen 10000 Leute einstellt um im Monat 10 Strickjacken zu verkaufen, ist das für Sie Ökonomie?
    Wenn ein Unternehmen insolvent geht - was heisst das. Haben Sie einmal darüber nachgedacht? Es hat am Interesse der Mehrheit der Bevölkerung vorbeigearbeitet. Punkt. Nicht mehr nicht weniger.

    Wenn nun Menschen entlassen werden, erhält das Unternehmen die Größe, die es von der Bevölkerung zugesprochen bekommt. Wenn eine gute Idee kommt oder die Konkurrenz schwächelt, wird das Unternehmen wieder wachsen.
    Wenn allerdings keiner mehr richtig einkauft, weil jeder schon einen 5 Jahre alten Plasmafernseher, 3 Anzüge und eine 300 euro Stereoanlage sein eigen nennt, wird es wohl rational sein, dass wir keine großen Kaufhäuser mehr brauchen.
    Es gibt noch einen weiteren Grund: Ebay und Amazon...
    ______________________________________________________________________
    "Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewißheit ist eine absurde."
    "Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen"
    - Voltaire

    • Pencil
    • 09.06.2009 um 21:26 Uhr

    [Ironie an]
    Gut das sie mir das Geheimnis verraten. Und ich dachte immer an einer Bank hängen viele Arbeitsplätze, aber gut. Sie haben mir die Augen geöffnet.
    [Ironie aus]

    Eine Bank hat dafür zu sorgen Kredite zu vergeben, damit meist erst größere Investitionen getätigt werden können und somit das BIP und das Wachstum hochgetrieben werden können. Vergibt die Bank keine Kredite leidet langfristig die komplette Volkswirtschaft und die Unternehmen, die in der Kreditklemme stecken.

    Bei Opel, auch wenn ich ein Befürworter der Insolvenz bin, hängen übrigens mehr Arbeitsplätze als nur die "Opelmitarbeiter" von GM. Wie wäre es mit den ganzen kleinen Zulieferern?

    Wenn ein Unternehmen 10000 Leute einstellt um im Monat 10 Strickjacken zu verkaufen, ist das für Sie Ökonomie?
    Wenn ein Unternehmen insolvent geht - was heisst das. Haben Sie einmal darüber nachgedacht? Es hat am Interesse der Mehrheit der Bevölkerung vorbeigearbeitet. Punkt. Nicht mehr nicht weniger.

    Wenn nun Menschen entlassen werden, erhält das Unternehmen die Größe, die es von der Bevölkerung zugesprochen bekommt. Wenn eine gute Idee kommt oder die Konkurrenz schwächelt, wird das Unternehmen wieder wachsen.
    Wenn allerdings keiner mehr richtig einkauft, weil jeder schon einen 5 Jahre alten Plasmafernseher, 3 Anzüge und eine 300 euro Stereoanlage sein eigen nennt, wird es wohl rational sein, dass wir keine großen Kaufhäuser mehr brauchen.
    Es gibt noch einen weiteren Grund: Ebay und Amazon...
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    "Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewißheit ist eine absurde."
    "Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen"
    - Voltaire

    • Pencil
    • 09.06.2009 um 21:26 Uhr

    [Ironie an]
    Gut das sie mir das Geheimnis verraten. Und ich dachte immer an einer Bank hängen viele Arbeitsplätze, aber gut. Sie haben mir die Augen geöffnet.
    [Ironie aus]

    Eine Bank hat dafür zu sorgen Kredite zu vergeben, damit meist erst größere Investitionen getätigt werden können und somit das BIP und das Wachstum hochgetrieben werden können. Vergibt die Bank keine Kredite leidet langfristig die komplette Volkswirtschaft und die Unternehmen, die in der Kreditklemme stecken.

    Bei Opel, auch wenn ich ein Befürworter der Insolvenz bin, hängen übrigens mehr Arbeitsplätze als nur die "Opelmitarbeiter" von GM. Wie wäre es mit den ganzen kleinen Zulieferern?

  3. Wenn ein Unternehmen 10000 Leute einstellt um im Monat 10 Strickjacken zu verkaufen, ist das für Sie Ökonomie?
    Wenn ein Unternehmen insolvent geht - was heisst das. Haben Sie einmal darüber nachgedacht? Es hat am Interesse der Mehrheit der Bevölkerung vorbeigearbeitet. Punkt. Nicht mehr nicht weniger.

    Wenn nun Menschen entlassen werden, erhält das Unternehmen die Größe, die es von der Bevölkerung zugesprochen bekommt. Wenn eine gute Idee kommt oder die Konkurrenz schwächelt, wird das Unternehmen wieder wachsen.
    Wenn allerdings keiner mehr richtig einkauft, weil jeder schon einen 5 Jahre alten Plasmafernseher, 3 Anzüge und eine 300 euro Stereoanlage sein eigen nennt, wird es wohl rational sein, dass wir keine großen Kaufhäuser mehr brauchen.
    Es gibt noch einen weiteren Grund: Ebay und Amazon...
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    "Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewißheit ist eine absurde."
    "Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen"
    - Voltaire

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    Es geht nicht um Mehrheiten, sondern um Geldgeber und Vermieter. Wenn die Arcandor AG erst sich von ihrem gesamten Immobilienbesitz trennt, um anschliessend diesen zu nicht marktunüblichen Mieten (man hörte gar von über dem Durchschnitt liegenden Mieten) diese zurückzumieten, dann hat das wenig mit der Bevölkerung zu tun. Wie alle Unternehmen hatte auch Arcandor bestimmte Gruppen aus der Bevölkerung als Kunden. Davon mögen sie zu wenige gehabt haben, doch mit der Mehrheit der Bevölkerung hat weder der Konzern seine Gewinne gemacht, noch eben seine Verluste.

    • th
    • 09.06.2009 um 21:55 Uhr

    Wir brauchen auch nicht so viele Banken - und trotzdem sollten die "gerettet" werden, damit die Zockerei weitergeht.

    Arcandor und Opel sind zwei ganz verschiedene Fälle: bei Opel stand einfach im Raum, dass die Firma in den Strudel der GM-Pleite in USA hineingerissen worden wäre, auf die die deutsche Regierung keinerlei Einfluss hat. Und dass die Automobilproduktion immer noch zum deutschen "Kerngeschäft" gehört - mitsamt allen Zulieferern, die da mit dranhängen.

    Der Gebrauchtwarenhändler "Ebay" ist eher kein Konkurrent für ein Kaufhaus, und "Amazon" ist fast ein Monopolist - aber versuchen Sie mal, den Kleinkram bei "Amazon" oder "Ebay" zu bekommen, den man so zum täglichen Leben braucht, und den es in 1-Euro-Läden nicht gibt. (Na ja Glühbirnen gibts ja bald auch nur noch im Schwarzhandel ...). Oder versuchen Sie mal, die Ware anzusehen, bevor Sie sie kaufen.

    Der Untergang der Kaufhäuser zeigt eher, dass a) unsere Innenstädte nicht mehr als Einkaufsparadiese für jedermann funktionieren, und b) die Schere zwischen gut verdienenden Kunden, die in relativ teuren Spezialgeschäften kaufen, und denen, die auf Billig-Angebote angewiesen sind, immer weiter aufgeht - die Kaufhäuser sind auf den "Durchschnittsbürger" ausgerichtet, und der ist zwischen wohlhabend und arm wahrscheinlich eine langsam aussterbende Spezies.

    Daneben gibts natürlich noch Management-Fehler bis hin zu unangenehmer Beleuchtung in manchen Häusern usw.

    Natürlich soll der Staat nicht alles finanzieren - wo kommen wir sonst hin - aber dass die Steuergelder alle bei den Banken landen, und von denen _nicht_ als Kredite an Unternehmen der Realwirtschaft weitergegeben werden, ist auch keine Lösung des Problems, sondern verschärft es eher - und es plündert die Staatskasse ebenso.

    Es geht nicht um Mehrheiten, sondern um Geldgeber und Vermieter. Wenn die Arcandor AG erst sich von ihrem gesamten Immobilienbesitz trennt, um anschliessend diesen zu nicht marktunüblichen Mieten (man hörte gar von über dem Durchschnitt liegenden Mieten) diese zurückzumieten, dann hat das wenig mit der Bevölkerung zu tun. Wie alle Unternehmen hatte auch Arcandor bestimmte Gruppen aus der Bevölkerung als Kunden. Davon mögen sie zu wenige gehabt haben, doch mit der Mehrheit der Bevölkerung hat weder der Konzern seine Gewinne gemacht, noch eben seine Verluste.

    • th
    • 09.06.2009 um 21:55 Uhr

    Wir brauchen auch nicht so viele Banken - und trotzdem sollten die "gerettet" werden, damit die Zockerei weitergeht.

    Arcandor und Opel sind zwei ganz verschiedene Fälle: bei Opel stand einfach im Raum, dass die Firma in den Strudel der GM-Pleite in USA hineingerissen worden wäre, auf die die deutsche Regierung keinerlei Einfluss hat. Und dass die Automobilproduktion immer noch zum deutschen "Kerngeschäft" gehört - mitsamt allen Zulieferern, die da mit dranhängen.

    Der Gebrauchtwarenhändler "Ebay" ist eher kein Konkurrent für ein Kaufhaus, und "Amazon" ist fast ein Monopolist - aber versuchen Sie mal, den Kleinkram bei "Amazon" oder "Ebay" zu bekommen, den man so zum täglichen Leben braucht, und den es in 1-Euro-Läden nicht gibt. (Na ja Glühbirnen gibts ja bald auch nur noch im Schwarzhandel ...). Oder versuchen Sie mal, die Ware anzusehen, bevor Sie sie kaufen.

    Der Untergang der Kaufhäuser zeigt eher, dass a) unsere Innenstädte nicht mehr als Einkaufsparadiese für jedermann funktionieren, und b) die Schere zwischen gut verdienenden Kunden, die in relativ teuren Spezialgeschäften kaufen, und denen, die auf Billig-Angebote angewiesen sind, immer weiter aufgeht - die Kaufhäuser sind auf den "Durchschnittsbürger" ausgerichtet, und der ist zwischen wohlhabend und arm wahrscheinlich eine langsam aussterbende Spezies.

    Daneben gibts natürlich noch Management-Fehler bis hin zu unangenehmer Beleuchtung in manchen Häusern usw.

    Natürlich soll der Staat nicht alles finanzieren - wo kommen wir sonst hin - aber dass die Steuergelder alle bei den Banken landen, und von denen _nicht_ als Kredite an Unternehmen der Realwirtschaft weitergegeben werden, ist auch keine Lösung des Problems, sondern verschärft es eher - und es plündert die Staatskasse ebenso.

    • verve
    • 09.06.2009 um 21:17 Uhr

    ich begrüsse es sehr, dass arcandor endlich pleite geht.
    natürlich schade für die angestellten, welche sicherlich immer gute arbeit geleistet haben (zumindest die meisten).
    aber das ist halt unser wirtschaftssystem.
    die oberen haben die macht und müssen dafür sorgen, dass das unternehmen profitabel ist.
    doch muss man auch festhalten, dass es genau die gleichen vorstände sind, die bei hundert anderen firmen super wirtschaften und dafür sorgen, dass ihre mitarbeiter reicher werden bzw. neue eingestellt werden.
    wer sich diesem risiko der unmündigkeit entziehen will, hat es selbst in der hand.
    selbstständig machen oder hoch arbeiten.
    aber solange wird jeder untere angestellte von den vorständen abhängig sein.
    dennoch sollte man diese leute nicht vor der arbeitslosigkeit durch staatliche rettungsaktionen bewahren.
    das bremst nur den wachstum und verhindert, dass neue innovative unternehmen entstehen, welche in der summe sogar noch mehr arbeitsplätze schaffen.
    außerdem muss sich doch jeder, welcher verlangt, dass arcandor gerettet wird, sich fragen, ob er nicht selbst dafür gesorgt hat, dass der konzern pleite ist.
    wir konsumenten fanden karstadt und quelle doch nicht mehr attraktiv und haben aufgehört dort einzukaufen.
    warum soll also der staat mit meinen steuergeldern ein unternehmen retten, bei welchem ich nicht einmal einkaufen möchte ?

    also... wenn ihr arcandor wirklich retten wollt, dann kauft nur noch bei karstadt und quelle.
    dafür wird wiederum ein anderes (vllt kleineres) unternehmen pleite gehen, was dann keiner mitkriegen wird und alle denken: "super, ich hab mitgeholfen 56.000 arbeitsplätze zu erhalten".

    zu guter letzt möchte ich noch kurz darauf eingehen, dass hier geschrieben wurde, dass es unverantwortlich sei, ausgerechnet in einer krise ein unternehmen in die insolvenz zu schicken.
    da möchte ich gerne wissen, wann sonst ?
    die krise hat doch diese reinigende wirkung, dass jene unternehmen, welche schlecht gewirtschaftet haben bankrott gehen.
    desweiteren ist der konsum relativ stabil gebliebem.
    so schlimm kann arcandor also noch gar nicht von der krise betroffen sein.

    • TDU
    • 09.06.2009 um 21:22 Uhr

    Irgendwann kommt vielleicht doch wieder einer auf die Idee zu Weihnachten trotz der Kosten eine große elektrische Eisenbahn aufzubauen und die Kinder und damit die Eltern ins Haus zu locken. Und im Restaurant kann man sich wieder den Ketchup aus der Plastiktomate auf den Burger sprühen, und übers Jahr man kann einfach mal einkaufen gehen, das Erlebnis geniessen und sich später dran erinnern.

    • Pencil
    • 09.06.2009 um 21:26 Uhr

    [Ironie an]
    Gut das sie mir das Geheimnis verraten. Und ich dachte immer an einer Bank hängen viele Arbeitsplätze, aber gut. Sie haben mir die Augen geöffnet.
    [Ironie aus]

    Eine Bank hat dafür zu sorgen Kredite zu vergeben, damit meist erst größere Investitionen getätigt werden können und somit das BIP und das Wachstum hochgetrieben werden können. Vergibt die Bank keine Kredite leidet langfristig die komplette Volkswirtschaft und die Unternehmen, die in der Kreditklemme stecken.

    Bei Opel, auch wenn ich ein Befürworter der Insolvenz bin, hängen übrigens mehr Arbeitsplätze als nur die "Opelmitarbeiter" von GM. Wie wäre es mit den ganzen kleinen Zulieferern?

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