Kindchenschema

Wie süß!

"Wie süüüüüß", denken vor allem Frauen, wenn sie einem Säugling mit klassischem Kindchenschema begegnen. Dass bestimmte Gesichtsproportionen bei Mensch und Tier Fürsorgeverhalten auslösen, wussten Wissenschaftler schon länger. Doch jetzt haben Hirnforscher auch die Hirnregion gefunden, die aktiv wird, sobald das Kindchenschema seine Wirkung entfaltet. Ein Team von der Uni Münster und der amerikanischen Universität Pennsylvania manipulierte für die Studie Babyfotos. Derselbe Säugling wurde mal mit größeren, mal mit kleineren Augen ausgestattet oder mit einem besonders runden oder eher schmalen Kopf. Die Bilder präsentierte man kinderlosen Frauen – ihre Hirnaktivität wurde dabei in einem Magnetresonanztomografen gemessen. Und siehe da: Je stärker das Kindchenschema ausgeprägt war, desto aktiver war das Belohnungszentrum im Gehirn. Und das funktioniert nicht nur mit Babys…

Leser-Kommentare
  1. Ist ja wohl nicht Euer Ernst, dass es für diese altbekannte Trivialität extra eine neue Studie gebraucht hätte. Erkenntnisgewinn gleich Null.

    Fazit: Ziemlich peinlicher Artikel, inhaltlich überflüssig wie ein Kropf.

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    ...irgendwo publizieren sollen. Denn dann wäre es wirklich für _alle_ eine »altbekannte Trivialität« gewesen, dass beim Kindchenschema im Hirn der Nucleus accumbens aktiviert wird. Das wurde bislang ja nur vermutet - aber nicht gewusst ... hätte den Leuten eine Menge Arbeit erspart ... ;-)

    ...irgendwo publizieren sollen. Denn dann wäre es wirklich für _alle_ eine »altbekannte Trivialität« gewesen, dass beim Kindchenschema im Hirn der Nucleus accumbens aktiviert wird. Das wurde bislang ja nur vermutet - aber nicht gewusst ... hätte den Leuten eine Menge Arbeit erspart ... ;-)

  2. 2. ;-)

    Donnerwetter, das ist ja mal ne neuigkeit!!!
    Nächste Woche berichtet die Welt wahrscheinlich von der Entdeckung des neuen Kontinents aud der anderen Seite des Atlantik!

    • JoeDoe
    • 04.06.2009 um 21:18 Uhr

    Mindestens mit den Robben kann das ja nicht so ganz stimmen; sonst würden ja nicht dieses Jahr alleine in Kanada 338200 Robben zur Jagd freigegeben und auch auf brutalste Weise tot geprügelt. - Einschußlöcher wären ja schlecht für den Pelzverkauf, da doch lieber mit einem Nagelbrett auf den Schädel kloppen - Wenn das Kindchenschema hier griffe, müßten ja die "Jäger" von ihren Opfern schnell Abstand nehmen, "…denn auch manche Tiere entsprechen dem Kindchenschema dermaßen, dass ihr Anblick beim Menschen Glücksgefühle auslöst. Diese Robbe hier schafft das sogar als ausgewachsenes Tier." - Naja, bei manchen Menschen löst ja auch das Töten Glücksgefühle aus, aber da warte ich lieber auch die betreffende Studie, welche Glücksgefühle stärker sind...

  3. ...irgendwo publizieren sollen. Denn dann wäre es wirklich für _alle_ eine »altbekannte Trivialität« gewesen, dass beim Kindchenschema im Hirn der Nucleus accumbens aktiviert wird. Das wurde bislang ja nur vermutet - aber nicht gewusst ... hätte den Leuten eine Menge Arbeit erspart ... ;-)

    Antwort auf "Sensationelle Studie!"
  4. Für mich ist diese große Erkenntnis wahrlich nicht überraschend. Fällt unter die Kategorie "was wir immer schon wussten und jetzt auch von bisher an derartigen Themen weniger interessierten Wissenschaftlern bestätigt bekommen".
    Und das geht beileibe nicht nur Frauen so; ich bin ein Mann und für mich ist der Anblick eines Kleinkindes ein wirksames Antidepressivum, besonders wenn es entweder lacht oder interessiert seine Welt erforscht, bedeutungsvoll die Stirn runzelt und brabbelt. Bei Neugeborenen ist diese Wirkung übrigens sogar deutlich weniger ausgeprägt als bei etwa Einjährigen, bei denen sich der Kopf viel stärker wölbt und die Augen wacher und interessierter dreinschauen.

    Wer Andere neben sich klein macht, ist nie groß.
    Johann Gottfried Seume

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