Abgeordneten-PräsenzSpitzenkandidatin im Zwielicht

FDP-Frau Koch-Mehrin ist kurz vor der Europawahl ins Gerede gekommen. Es gibt Streit um ihre Anwesenheitszeiten im Parlament. Auch die Union geht nun zum Angriff über.

Breitformatig lächelt sie einem von ungezählten Plakatwänden entgegen, die blonde Spitzenfrau der FDP für den Europawahlkampf, Silvana Koch-Mehrin. Während die anderen Parteien auf bemühte Originalität setzen – hier Finanzhaie (SPD), dort ein rätselhaftes "Wums" (Grüne) – gibt sich die FDP ganz traditionell. Das Gesicht ihrer Spitzenkandidatin genügt ihr als politische Botschaft weitgehend.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zum einen ist Koch-Mehrin zweifellos eine ansehnliche Frau, zum anderen gehört sie zu den ganz wenigen Europaparlamentariern, die in der deutschen Öffentlichkeit zumindest ein bisschen populär sind. Spätestens seit sie 2005 im Stern als erste Politikerin überhaupt freizügig ihren Babybauch präsentierte, verfügt sie über einen Bekanntheitsgrad, von dem viele ihrer Kollegen nur träumen können.

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Die Strategie, auf schöne Fotos der Spitzenkandidatin zu setzen, ist bereits erprobt. 2004 schaffte die FDP mit der bis dahin noch Unbekannten erstmals seit zwei Legislaturperioden den Wiedereinzug ins Europaparlament. Damals noch recht knapp, mit etwas über sechs Prozent. Nun, wo die Partei – Wirtschaftskrise und Großer Koalition sei Dank – unerwartet gut da steht, hofft man auf ein wesentlich besseres Ergebnis. Mindestens neun Prozent sagen die Umfragen vorher.

Doch seit einiger Zeit fällt ausgerechnet auf die strahlende Spitzenfrau ein dunkler Schatten. Es geht um die Frage, wie ernst Koch-Mehrin ihre Arbeit in Brüssel und Straßburg wirklich nimmt, und darum, ob sie in diesem Zusammenhang eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben hat.

Bereits Ende April berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Koch-Mehrin sei in der vergangenen Legislaturperiode nur bei 38,9 Prozent der Plenarsitzungstage anwesend gewesen. Dabei seien die Mutterschutzzeiten allerdings noch nicht berücksichtigt, merkte die Zeitung korrekt an. Zwischen 2004 und 2009 hatte Koch-Mehrin zwei weitere Kinder bekommen. Sie ist jetzt dreifache Mutter.

Das Europäische Parlament korrigierte den Fehler mittlerweile. Die Mutterschutzzeiten eingerechnet war Koch-Mehrin demnach bei 62 Prozent der Sitzungen anwesend. Koch-Mehrin selbst hatte allerdings Anfang Mai eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, wonach sie in 75 Prozent im Plenum saß.

Darin besteht für die Partei mittlerweile das eigentliche Problem. Denn die Zahlen an sich sagen über die Arbeitsleistung eines Abgeordneten ja noch nicht viel aus. Auch der Spitzenkandidat der SPD, Martin Schulz, kommt beispielsweise nur auf eine Anwesenheitsquote von 67 Prozent.

Doch eine falsche eidesstattliche Versicherung abzugeben, ist eine strafbare Handlung. Koch-Mehrin selbst hat zwarzusätzliche Listen vorgelegt, die ihre Angaben beweisen sollen. Ob die Verwaltung des europäischen Parlaments sich davon überzeugen lässt, ist vorerst noch offen.

Leserkommentare
  1. Bei Koch-Mehrin handelt es sich um eine typische FDP-Parlamentarierin, sprich Lobbyistin. Sie ist natürlich Mitglied des Fördervereins der arbeitgeberfinanzierten PR-Organisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und beruflich Gründerin der Unternehmensberatung Conseillé + Partners, eine Unternehmensberatung für Strategieplanung und Europaberatung in Brüssel; seitdem geschäftsführende Gesellschafterin. „Ich zeige Unternehmen, die keine Vertretung in Brüssel haben, wie die Europäische Union funktioniert“, beschreibt die Kölnerin ihren Job. Seit 2003 ist sie Partnerin der Brüsseler Agentur “Policy Action Ltd.”. Näheres siehe auch Parteibuch-Lexikon. Laut attac hat Koch-Mehrin sich bei ihrer ersten Nominierung auf dem Parteitag der FDP geweigert, eine Erklärung zu unterzeichnen, dass sie als Abgeordnete auf Lobby-Aufträge aus der Wirtschaft verzichten wird.

    Europa-Parlamentariern und Europa-Beraterin, das ist eine ideale Kombination einer FDP-„Leistungsträgerin“: Man kassiert die mit vielen Zulagen versehene üppige Diät einer EU-Parlamentarierin und vermarktet dieses Mandat dann noch als Unternehmensberaterin zum Abkassieren von EU-Fördergelder oder zur Einflussnahme auf Entscheidungen der EU-Gremien.

    (Die Entschädigung einer EU-Parlamentarierin setzt sich zusammen: Aus einem Gehalt, das 38,5 % der Grundbezüge eines Richters am Europäischen Gerichtshof entspricht und direkt von der EU bezahlt wird. Nach EU-Steuern entspricht dies circa 6.000 Euro netto.

    Aus einer allgemeinen Kostenvergütung von monatlich 4.202 EUR.

    Aus einer Vergütung von Reisekosten, die dem Mitglied bei Reisen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft für die Teilnahme an Sitzungen des Europäischen Parlaments, wie Plenartagungen, Sitzungen der Ausschüsse, Fraktionssitzungen usw., entstehen.(Neuerdings gegen Belege)

    Aus einer jährlichen Reisekostenvergütung für andere Reisen von maximal 4.148 EUR.

    Dazu kommt eine Pauschalvergütung in Höhe von 298 EUR je Tag, an dem das Mitglied an offiziellen Sitzungen der Gremien des Europäischen Parlaments teilnimmt.
    Hinzu kommen Übergangsgelder und Zahlungen für das Ruhegehalt und die Hinterbliebenenversorgung die aus dem Haushalt der EU finanziert werden.

    Die Mitglieder des Europäischen Parlaments haben Anspruch auf Unterstützung durch persönliche Mitarbeiter, die sie selbst auswählen. Das Parlament kommt für alle tatsächlich entstandenen Kosten auf, die komplett und ausschließlich durch die Einstellung oder die Inanspruchnahme der Dienste eines oder mehrerer Assistenten entstehen. Es können maximal 17.540 EUR monatlich geltend gemacht werden.

    http://www.nachdenkseiten...
    http://nachdenkseiten.de/...

    Und wieder gilt: Umso korruper -> Umso wírtschaftskompetenter.
    Ich frage mich immer wieder wie so eine Partei in Deutschland über 10 % kommen konnte. Wer schamlos genug ist und auch nett aussieht, schnell bei der FDP melden...es sind noch nicht alle Plätze am goldenen Futtertrog besetzt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    beim Lesen des Artikels dachte ich erst "wieder mal typisch": Erst Vereinbarkeit von Beruf und Familie propagieren und dann die mangelnde Anwesenheit der Abgeordenten kritisierten.

    Nachdem ich ihren Kommentar las wundert mich die Kritik gar nicht mehr.
    Geschäftsführerin, "Agentur-Partnerin" und Abgeordnete in Brüssel.
    Und das als dreifache Mutter!
    Von der Vergütung für so wenig (Abgeordeten)-Arbeit können viele andere Mütter nur träumen.

    Was mich noch ärgert ist die Einflußnahme von Dirk Nebel auf die Berichterstattung der ÖR...

    Mich würde es nicht wundern, wenn die Wahlbeteiligung 10% nicht überschreitet.

    Die Ablehnung eines spezifischen Rechtsrahmens zum Schutz der
    Arktis durch die Spitzenkandidaten von CDU und CSU für das
    Europäische Parlament, Hans-Gert Pöttering und Markus Ferber, sei vor
    diesem Hintergrund enttäuschend und bedenklich. Die Spitzenkandidatin
    der FDP, Silvana Koch-Mehrin, hatte auf eine entsprechende Umfrage
    der DUH erst gar nicht geantwortet. Die Spitzenkandidaten der SPD
    (Martin Schulz), der Partei Die Linke (Lothar Bisky) und von Bündnis
    90/Die Grünen (Rebecca Harms, Reinhard Bütikofer) befürworten dagegen
    den Abschluss eines internationalen Vertrages zum Schutz der Arktis
    nach dem Vorbild des Antarktisvertrages.

    Genau nachzulesen hier: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=1728

    • hamkon
    • 04.06.2009 um 21:29 Uhr

    und mit Verlaub möchte ich hier nur noch eine kleine Anmerkung hinzufügen.

    Wer wirklich wissen will. Wer verstehen möchte, wie gegenwärtig eine Minorität von vetter- und günstlingswirtschaftliche in die Machtfunktionen gespülten Systemfunktionäre die 2/3-Bevölkerungsmehrheit mit Desinformation, Tatsachenklitterung, Agitation und Propagande hinters Licht führt, der liest einfach das kleine Buch eines gewissen Herrn Ludwig Erhard. Das Buch kann jeder vom Link
    www.ludwig-erhard-stiftun... kostenlos herunterladen.

    Dieses Buch beschreibt sehr plausibel, was unter "Sozialer Markwirtschaft" von Ludwig Erhard verstanden wurde.

    Da taucht dann auch so eine gewisse Diskrepanz zu den von den Herolden und Propagandisten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verkündeten
    Marketingmärchen auf. Kein Ammenmärchen. Nein, ein ganz brutales und extremistisches Korruptionsmärchen. Ein Märchen, dass inzwischen sogar von ganz massiven Strukturen organisierter Kriminalität durchzogen wird, wenn man die durch die finanziellen Beeinflussungen aus den Lobbyistenkreisen in die entsprechenden Mandatsträgerschaften in den Bereichen Waffenbeschaffung, Pharmakologie und Landwirtschaftssubventionierung des agro-industriellen Sektors mit bei der Beurteilung und Bewertung einfließen lässt.

    Aber. Es wird wohl doch so kommen, wie es schon immer so gekommen ist. Dieser Krug geht so lange zu Brunnen bis er bricht. Gegen diesen Zusammenbruch, den wir da auf uns zukommen lassen, wird der Kollaps der finanzspekulativen Betrugswirtschaft, die unter den Koalitionen Kohl-Genscher und Schröder-Fischer aufgebaut wurde, ein laues Lüftchen gewesen sein.

    Ich frage mich aber ernsthaft, ob wir als stillschweigende Mittäter nicht eines gesellschaftspolitischen Verbrechens schuldig machen. Immerhin werden es in unserer Bevölkerung die Schwachen, die Orientierungslosen, die Hilflosen, die Alten und die Kinder die Opfer sein. Es wird nicht mehr um Vor- und Nachteile gehen. Es wird um die Existenzgrundlagen gehen. Um die materiellen Existenzgrundlagen. So wie es heute schon in millionenfacher Varianz um die psycho-sozialen Existenzgrundlagen geht, die immer mehr Mitmenschen entzogen werden und sie in den Abgrund stoßen, in dem in Deutschland heute das heranwächst, was in den Hassgesängen der Nazibands in die Nächte gegröhlt wird.

    Das ist es, was wir begünstigen, fördern und zulassen. Das wird unsere neue Schuld. Wer die neuen Sündenböcke und Prügelknaben werden, können wir heute schon ahnen, so wie wir ja auch die Schlange im Schlangenei heranwachsen sehen können, wenn wir die Augen aufmachen.

    beim Lesen des Artikels dachte ich erst "wieder mal typisch": Erst Vereinbarkeit von Beruf und Familie propagieren und dann die mangelnde Anwesenheit der Abgeordenten kritisierten.

    Nachdem ich ihren Kommentar las wundert mich die Kritik gar nicht mehr.
    Geschäftsführerin, "Agentur-Partnerin" und Abgeordnete in Brüssel.
    Und das als dreifache Mutter!
    Von der Vergütung für so wenig (Abgeordeten)-Arbeit können viele andere Mütter nur träumen.

    Was mich noch ärgert ist die Einflußnahme von Dirk Nebel auf die Berichterstattung der ÖR...

    Mich würde es nicht wundern, wenn die Wahlbeteiligung 10% nicht überschreitet.

    Die Ablehnung eines spezifischen Rechtsrahmens zum Schutz der
    Arktis durch die Spitzenkandidaten von CDU und CSU für das
    Europäische Parlament, Hans-Gert Pöttering und Markus Ferber, sei vor
    diesem Hintergrund enttäuschend und bedenklich. Die Spitzenkandidatin
    der FDP, Silvana Koch-Mehrin, hatte auf eine entsprechende Umfrage
    der DUH erst gar nicht geantwortet. Die Spitzenkandidaten der SPD
    (Martin Schulz), der Partei Die Linke (Lothar Bisky) und von Bündnis
    90/Die Grünen (Rebecca Harms, Reinhard Bütikofer) befürworten dagegen
    den Abschluss eines internationalen Vertrages zum Schutz der Arktis
    nach dem Vorbild des Antarktisvertrages.

    Genau nachzulesen hier: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=1728

    • hamkon
    • 04.06.2009 um 21:29 Uhr

    und mit Verlaub möchte ich hier nur noch eine kleine Anmerkung hinzufügen.

    Wer wirklich wissen will. Wer verstehen möchte, wie gegenwärtig eine Minorität von vetter- und günstlingswirtschaftliche in die Machtfunktionen gespülten Systemfunktionäre die 2/3-Bevölkerungsmehrheit mit Desinformation, Tatsachenklitterung, Agitation und Propagande hinters Licht führt, der liest einfach das kleine Buch eines gewissen Herrn Ludwig Erhard. Das Buch kann jeder vom Link
    www.ludwig-erhard-stiftun... kostenlos herunterladen.

    Dieses Buch beschreibt sehr plausibel, was unter "Sozialer Markwirtschaft" von Ludwig Erhard verstanden wurde.

    Da taucht dann auch so eine gewisse Diskrepanz zu den von den Herolden und Propagandisten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verkündeten
    Marketingmärchen auf. Kein Ammenmärchen. Nein, ein ganz brutales und extremistisches Korruptionsmärchen. Ein Märchen, dass inzwischen sogar von ganz massiven Strukturen organisierter Kriminalität durchzogen wird, wenn man die durch die finanziellen Beeinflussungen aus den Lobbyistenkreisen in die entsprechenden Mandatsträgerschaften in den Bereichen Waffenbeschaffung, Pharmakologie und Landwirtschaftssubventionierung des agro-industriellen Sektors mit bei der Beurteilung und Bewertung einfließen lässt.

    Aber. Es wird wohl doch so kommen, wie es schon immer so gekommen ist. Dieser Krug geht so lange zu Brunnen bis er bricht. Gegen diesen Zusammenbruch, den wir da auf uns zukommen lassen, wird der Kollaps der finanzspekulativen Betrugswirtschaft, die unter den Koalitionen Kohl-Genscher und Schröder-Fischer aufgebaut wurde, ein laues Lüftchen gewesen sein.

    Ich frage mich aber ernsthaft, ob wir als stillschweigende Mittäter nicht eines gesellschaftspolitischen Verbrechens schuldig machen. Immerhin werden es in unserer Bevölkerung die Schwachen, die Orientierungslosen, die Hilflosen, die Alten und die Kinder die Opfer sein. Es wird nicht mehr um Vor- und Nachteile gehen. Es wird um die Existenzgrundlagen gehen. Um die materiellen Existenzgrundlagen. So wie es heute schon in millionenfacher Varianz um die psycho-sozialen Existenzgrundlagen geht, die immer mehr Mitmenschen entzogen werden und sie in den Abgrund stoßen, in dem in Deutschland heute das heranwächst, was in den Hassgesängen der Nazibands in die Nächte gegröhlt wird.

    Das ist es, was wir begünstigen, fördern und zulassen. Das wird unsere neue Schuld. Wer die neuen Sündenböcke und Prügelknaben werden, können wir heute schon ahnen, so wie wir ja auch die Schlange im Schlangenei heranwachsen sehen können, wenn wir die Augen aufmachen.

  2. Nach und nach entblößt sich diese Sippschaft und verspottet sich in ihrer "GLAUBWÜRDIGKEIT" und "FÄHIGKEIT" selbst!

    Die ANGST vor der eigenen NAZI-STASI Vergangenheit sagt doch schon mehr als Milliarden Worte!

    Weiter so!

    (Elisabeth Rosing)

    • KHJ
    • 04.06.2009 um 17:28 Uhr

    Nein, das Frau die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Silvana Koch-Mehrinmehr durch Abwesenheit glänzte, spricht für die neue Politikerkaste. Denn die Sacharbeit im Parlament ist nur noch Nebensache. Nirgendwo in der Politik geht es noch, um die Interessen der Deutschen Bevölkerung, so auch in Brüssel.

    Stattdessen hat der Wettbewerb eingesetzt: ''Wie kann ich am Besten meine eigene soziale Frage auf Kosten der Steuerzahler lösen''. Der Europa-Edel-Trog bietet alle Annehmlichkeiten an, die auf diese Gesellschaftlichen-Ebene, gebraucht werden.

    EU-Wahlen: Keinen Erdrutschsieg für die Linkspopulisten

    Dabei waren doch die Voraussetzungen noch nie so gut gewesen, wie heute.
    Finanzkrise, Wirtschaftskrise und natürlich nicht zu vergessen die Bankenkrise (Kapitalkrise) haben doch Gysi, Wagenknecht und andere der Linken (SED) sich dazu verleiten lassen, für Unruhen auf Straßen mobil zu machen. Das der 1.Mai in Berlin ein Auftakt gewesen war, daran können wir uns noch fast alle erinnern ( 440 verletzte Polizisten). Der Gegner war ausschließlich die Polizei (Staatsmacht).

    Das gerade heute die Niederlande und Großbritannien wählen hat ein besonderen Wert. Beide Länder gelten als äußert liberal. Und das - in der jeder Hinsicht. Wären da nicht die islamitischen Anschläge in London und das Attentat auf Theo van Gogh in Amsterdam gewesen. Die heutigen Wahlen werden richtungsweisend für Europa sein. Geert Wilders Partei, die in den Niederlanden zu Wahl steht und in Großbritannien die konservativen Parteien, werden Aufschluss darüber geben, ob eine Veränderung in Europa möglich ist.

    Ich werden auf jeden Fall zur Europa-Wahl die ''Piraten'' wählen. Alleine der Name ist schon Programm. Das die Europawahl genau die selbe Bedeutung hat, wie das Kristina Bakker (Ehemalige MTV-Moderatorin) zum Islam konvertiert ist, ist hierbei nur nebensächlich erwähnt.

    KHJ aus Köln

  3. ...ausdrücklich nicht an.

    Trotzdem: Ich schwankte zwischen FDP und Grün, mit Neigung zur FDP (denen bedeuteten Freiheit und Bürgerrechte wenigstens noch was)

    Tja, Grün gewinnt...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ja, herr doctor das ich nicht lache....denen geht es um die 15000€ im monat als parlamentarier und sonst nichts!

    ich erwarte den tag wo der saustall richtig gereinigt wird.

    wer waehlen geht ist selbst schuld seine zeit so zu vergeuden.

    denken sie nicht die sind in der lage alles zu faelschen wenn denen etwas nicht passt?

    die wahlen mit eingeschlossen. die zwingen millionen von menschen eine politik auf die sie nicht haben will....keiner haelt sie auf!

    auch wenn sie die nicht waehlen.....die hintermaenner von denen werden so oder so die strippen ziehen....ob in der eu, eurabia, oder der Eudssr.....das system ist veraenderbar die menschen nicht...

    das ist doch immer das selbe theater....wer so bloed ist sich ueberhaupt mit politik zu beschaeftigen hat entweder super langeweile oder ist vollkommen bescheuert....

    S.H.

    Trotzdem: Ich schwankte zwischen FDP und Grün, mit Neigung zur FDP (denen bedeuteten Freiheit und Bürgerrechte wenigstens noch was)

    Die FDP und Buergerrechte? Das glaube ich nicht mehr. Die sind laengst eine Steuerzahler und Abgabenpartei.

    Ich wuerde echt ueber die lachen, wenn es nicht so zum Heulen waere. Leider scheinen die Piraten echt die einzige glaubwuerdige Alternative zu sein, auch wenn die noch keine etablierte Partei sind

    ja, herr doctor das ich nicht lache....denen geht es um die 15000€ im monat als parlamentarier und sonst nichts!

    ich erwarte den tag wo der saustall richtig gereinigt wird.

    wer waehlen geht ist selbst schuld seine zeit so zu vergeuden.

    denken sie nicht die sind in der lage alles zu faelschen wenn denen etwas nicht passt?

    die wahlen mit eingeschlossen. die zwingen millionen von menschen eine politik auf die sie nicht haben will....keiner haelt sie auf!

    auch wenn sie die nicht waehlen.....die hintermaenner von denen werden so oder so die strippen ziehen....ob in der eu, eurabia, oder der Eudssr.....das system ist veraenderbar die menschen nicht...

    das ist doch immer das selbe theater....wer so bloed ist sich ueberhaupt mit politik zu beschaeftigen hat entweder super langeweile oder ist vollkommen bescheuert....

    S.H.

    Trotzdem: Ich schwankte zwischen FDP und Grün, mit Neigung zur FDP (denen bedeuteten Freiheit und Bürgerrechte wenigstens noch was)

    Die FDP und Buergerrechte? Das glaube ich nicht mehr. Die sind laengst eine Steuerzahler und Abgabenpartei.

    Ich wuerde echt ueber die lachen, wenn es nicht so zum Heulen waere. Leider scheinen die Piraten echt die einzige glaubwuerdige Alternative zu sein, auch wenn die noch keine etablierte Partei sind

  4. ja, herr doctor das ich nicht lache....denen geht es um die 15000€ im monat als parlamentarier und sonst nichts!

    ich erwarte den tag wo der saustall richtig gereinigt wird.

    wer waehlen geht ist selbst schuld seine zeit so zu vergeuden.

    denken sie nicht die sind in der lage alles zu faelschen wenn denen etwas nicht passt?

    die wahlen mit eingeschlossen. die zwingen millionen von menschen eine politik auf die sie nicht haben will....keiner haelt sie auf!

    auch wenn sie die nicht waehlen.....die hintermaenner von denen werden so oder so die strippen ziehen....ob in der eu, eurabia, oder der Eudssr.....das system ist veraenderbar die menschen nicht...

    das ist doch immer das selbe theater....wer so bloed ist sich ueberhaupt mit politik zu beschaeftigen hat entweder super langeweile oder ist vollkommen bescheuert....

    S.H.

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    Ihnen recht geben. Wer heute Geld verdienen will, geht in die Politik. Und wer es auch noch ohne viel zu arbeiten will, geht in die EU- Maschine nach Bruessel oder ins EU-Parlament. Das ist natuerlich nicht einfach und da muss man schon viele Kompromisse eingehen. Ab er es lohnt sich. Vor allem fuer Populisten, Linke, Sozialisten. Die gehen als arme Leute ins Eu-Parlament und kommen als reiche wieder raus. Ist aber ueberall so. Politik ist eine Lizenz zum Gelddrucken. Wenn ich nur 10% von der Pension von der FDP-Frau ( die die meiste Zeit nicht da ist ) haette, waere ich fein raus.

    ...Sie gehen nicht wählen, ich schon.

    Haben Sie recht verliere ich nichts was mir nicht schon vorher genommen wurde, habe ich recht muss ich mich nicht mit dem herumschlagen was sie wohl wählen würden.

    Gutes Angebot, gekauft !

    Ihnen recht geben. Wer heute Geld verdienen will, geht in die Politik. Und wer es auch noch ohne viel zu arbeiten will, geht in die EU- Maschine nach Bruessel oder ins EU-Parlament. Das ist natuerlich nicht einfach und da muss man schon viele Kompromisse eingehen. Ab er es lohnt sich. Vor allem fuer Populisten, Linke, Sozialisten. Die gehen als arme Leute ins Eu-Parlament und kommen als reiche wieder raus. Ist aber ueberall so. Politik ist eine Lizenz zum Gelddrucken. Wenn ich nur 10% von der Pension von der FDP-Frau ( die die meiste Zeit nicht da ist ) haette, waere ich fein raus.

    ...Sie gehen nicht wählen, ich schon.

    Haben Sie recht verliere ich nichts was mir nicht schon vorher genommen wurde, habe ich recht muss ich mich nicht mit dem herumschlagen was sie wohl wählen würden.

    Gutes Angebot, gekauft !

  5. Das Konzept von Frau Silvia Koch-Mehrin war doch von Anfang an auf eine gut dotierte 'Nebenbeschäftigung' aus! Lebensmittelpunkt seit 1997 in Brüssel, was interessiert da noch, wie es den Menschen in der Bundesrepublik geht. Als Unternehmensberaterin wäre es ihr wohl nicht möglich gewesen, die drei Kinder unter so großzügigen finanziellen und zeitlichen Bedingungen zu gebären. Der 'Mutterschutz' für die doch sehr verwöhnte FDP-Politikerin ist schon ein ganz besonderer, den die FDP der normalen 'Wahl-Mutter' nicht zugesteht. Der Bürgerschaft in Deutschland bleibt nur zu hoffen, daß die Wahlbürger das inakzeptable Parlamentsverhalten der FDP-Politikerin sanktionieren! Hoffentlich!

  6. Dass ausgerechnet eine parlamentarische Minderleisterin ersten Ranges mit dem Slogan antritt "Arbeit muss sich wieder lohnen" ist bezeichnend.
    Damit wird deutlich, die ganze "Leistungsträgerhetorik" der FDP ist hohle Rhetorik.
    Und dann versuchen die Gralshüter der Liberalität in Deutschland auch noch einem SWR-Journalisten vorzuschreiben, wie er seine Interviews zu führen hat.
    Diese Partei ist unwählbar!

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    was die dame in ihren abwesenheitszeiten treibt, dient zumindest einer verbesserten geburtenrate.

    was die dame in ihren abwesenheitszeiten treibt, dient zumindest einer verbesserten geburtenrate.

  7. 8. Hm,

    beim Lesen des Artikels dachte ich erst "wieder mal typisch": Erst Vereinbarkeit von Beruf und Familie propagieren und dann die mangelnde Anwesenheit der Abgeordenten kritisierten.

    Nachdem ich ihren Kommentar las wundert mich die Kritik gar nicht mehr.
    Geschäftsführerin, "Agentur-Partnerin" und Abgeordnete in Brüssel.
    Und das als dreifache Mutter!
    Von der Vergütung für so wenig (Abgeordeten)-Arbeit können viele andere Mütter nur träumen.

    Was mich noch ärgert ist die Einflußnahme von Dirk Nebel auf die Berichterstattung der ÖR...

    Mich würde es nicht wundern, wenn die Wahlbeteiligung 10% nicht überschreitet.

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