Grossbritannien Zutritt erlaubt – Ein Streifzug durch Londons private GärtenSeite 2/2
Im Stadtteil Bloomsbury führen die Wege der Touristen üblicherweise zum Haupteingang des British Museums. Hinter dem monumentalen Bau reihen sich jedoch interessante Gärten und Parks aneinander. Da gibt es den Bedford Square, einen großzügigen ovalen Park mit ausladenden Platanen, umringt von herrschaftlichen georgianischen Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Um die Ecke finden sich zwei öffentliche Gartenplätze, deren Schautafeln stolz von der Nutzung durch den Bloomsbury Circle, den Kreis Intellektueller um Virginia Woolf, berichten.
In einer Seitenstraße lockt ein Designhotel mit seinem Garten Besucher und potenzielle Gäste an. Die meisten geschlossenen Gärten im Stadtteil Bloomsbury gehören jedoch der University of London, die sie auch pflegt. In einer Parallelstraße steigt der Gartenpilger in die grüne Höhle des Malet Street Garden hinab: Ein versunkenes Stück Grün, das zwei Meter unter dem Straßenniveau liegt und dessen Gitter moosig dunkel überwachsen sind.
Und so werden Mitte Juni wieder Gartenliebhaber durch die Stadt ziehen, zu erkennen an den offiziellen Gartenführern des Veranstalters, die sie in der Hand halten – so mancher Garten liegt so versteckt, dass er selbst mit Lageplan nur schwer zu finden ist. Gerade das aber ist der größte Spaß: Neue Fährten durch den Großstadtdschungel zu entdecken.
INFORMATION
Das Open Garden Squares Weekend 2009 findet am 13. und 14. Juni statt. In diesem Jahr nehmen rund 190 Parks und Gärten im Londoner Stadtgebiet teil, vom Staudengarten, der eine viktorianische Häuserzeile verbindet, über den Park des Londoner Bischofssitzes bis hin zum Gefängnisgarten.
Der Eintritt kostet 8 £, ist beide Tage gültig und berechtigt zum Besuch aller teilnehmenden Gärten. Im Preis inbegriffen ist die offizielle Broschüre mit Lageplan und zum Teil historischen Kurzbeschreibungen aller Gärten. Tickets sind online erhältlich (www.capitalgardens.co.uk/v3/index.php), beim Britain and London Visitor Centre und in vielen der beteiligten Gärten.
Weitere Informationen und Führungen als Podcasts zum Herunterladen gibt es auf der Homepage www.opensquares.org
- Datum 09.06.2009 - 09:09 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Tatsächlich sind viele der fast 200 Gärten nicht besonders interessant. Auf der anderen Seite kann man in 2 Tagen auch nur eine kleine Auswahl anschauen. Wenn man dann nur in die weniger guten Gärten kommt, ist Enttäuschung garantiert.
Ich habe am Samstag einige Gärten in Bloomsbury angeschaut und war nicht besonders begeistert. Allerdings habe ich dabei einige Empfehlungen bekommen, die sich eher gelohnt haben, und die wir in dieser Reihenfolge auch bequem zu Fuß am Sonntag bewältigen konnten:
The Roof Gardens (schließt um 11 Uhr!)
Iverna Court Garden
Edwardes Square
Ismaili Centre Roof Garden war nicht unter den Empfehlungen und war auch nicht so toll, aber es gibt viele nahe gelegene Alternativen
Rutland Gate South Garden
Ennismore Gardens
Belgrave Square
Eaton Square
Eccleston Square
Warwick Square
Empfohlen wurde auch der "Inner Temple Garden" aber dafür reichte die Zeit dann nicht mehr. (Bzw. wir haben die Zeit ausgiebig genutzt einige der letztgenannten Gärten zu genießen. :)
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