Obama in Buchenwald Gedenken ohne Pomp und Pathos
Der US-Präsident ehrt die Toten und erinnert an die Verantwortung, die uns aus dem Holocaust erwächst. Doch die Welt hat nichts gelernt, sagt Überlebender Elie Wiesel
Wie erinnert man sich dessen, was man lieber vergessen würde? Die große Frage nach dem richtigen Gedenken hat sich in Buchenwald von Anfang an gestellt. Am 11. April 1945 flieht die SS vor der anrückenden US-Armee, und die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers übernehmen die Kontrolle auf dem Ettersberg. Es ist eine doppelte Befreiung, aus der heraus schon wenige Tage später ein erstes Mahnmal entstehen wird. Am 19. April versammeln sich die Häftlinge um einen hölzernen Obelisken mit aufgesetzter Flammenschale, um ihre Toten zu ehren. Nach Nationen gegliedert, in Blöcken formiert, begleitet von ihren Nationalhymnen stehen sie nun als freie Menschen auf dem Appellplatz des KZ. Die Mitglieder des Lagerwiderstandes, der von Kommunisten angeführt wurde, sprechen am Ende der Feier einen Schwur: "Die endgültige Zerschmetterung des Nazismus ist unsere Losung. Der Aufbau einer Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ideal."
So pathetisch würde man es heute nicht mehr formulieren. Die antifaschistischen Pathosformeln und die großen Gedenkgesten sind nach dem Ende des Staatssozialismus diskreditiert. So stellen sich mit dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der in Begleitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und des Schriftstellers Elie Wiesel in Thüringen einfliegt, die alten Fragen wieder neu: Wie gedenkt man als Überlebender der Toten? Wie spricht man als Deutscher über die im Namen Deutschlands Ermordeten? Was sagt man als Befreier eines Konzentrationslagers zu den Befreiten?
Ein "stiller Besuch" ist angekündigt. Dafür wurde der Ettersberg, wo sich die bedeutendste KZ-Gedenkstätte des Landes befindet, abgeriegelt. Ein Augenblick Stille, bevor der Hubschrauber landet. Weiter Kameraschwenk über den leeren Appellplatz, wo flache Steine die Grundmauern der Häftlingsbaracken markieren. Eine quadratische Bodenplatte im Kies: Das ist der Platz, wo einst der Obelisk stand. Sie wurde 1995 zum 60. Jahrestag der Befreiung in den Boden eingelassen, um das Gedenken an den Platz des Leidens zurückzuholen.
Jahrzehntelang hatten die Gedenkfeiern in dem gigantischen Mahnmal stattgefunden, das die DDR etwa zwanzig Wegminuten vom Lager entfernt errichtete. Steinernes Erinnern in der Tradition der deutschen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts: große Bögen, schwere Stelen, endlose Treppen, hohe Pylone, antikische Rundmauern, Flammenschalen. Über allem thronend ein Glockenturm und zu dessen Füßen die Plastik Fritz Cremers, darstellend die auferstandenen Opfer. Eine Stunde braucht man, um dieses weitläufige Areal abzuschreiten. Obama und Merkel werden es nicht besichtigen. Denn sie haben sich gegen das Pompöse, für den authentischen Ort entschieden.
Das Lagergelände liegt an diesem Freitagnachmittag beinahe verlassen. Außer dem Gedenkstättenleiter warten nur einige ausgewählte Studenten, wenige zugelassene Journalisten, im Hintergrund viel Polizei. Man hört jetzt den Hubschrauber des Präsidenten. Die Studenten stehen am Lagertor neben der berühmt-berüchtigten Inschrift "Jedem das Seine". Der Wind bauscht die Mäntel der Wartenden. Nervöses Getuschel. Dann plötzliches Verstummen. Der Präsident, noch außer Sichtweite, ist aus einer schwarzen Limousine gestiegen.
Jetzt kommt Obama mit dem weißhaarigen Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel und der schwarz gekleideten Kanzlerin den Weg von den ehemaligen SS-Kasernen herab, an der Kommandantur vorbei, den Karrachoweg entlang. Der alte Herr zur Linken des Präsidenten ist ein ehemaliger französischer Häftling, Bertrand Herz, der Vorsitzende des Buchenwaldkomitees. Es ist eine merkwürdige Vierergruppe, die sich da nähert, eigentlich geleiten die Häftlinge die Politiker mehr als dass sie sie begleiten. Wie nervös Obama und Merkel sind, merkt man an ihrer etwas zu lockeren, etwas zu heiteren Art des Auftretens: Der Präsident schüttelt umstandslos die Hände der Stundenten. Die Kanzlerin wechselt rasch ein paar Worte. Dann stellen sie sich alle zum Gruppenfoto vorm Arrestzellenbau auf. Sie lächeln in die Kameras. Doch der Holocaust-Überlebende Elie Wiesel lächelt eher nicht. Und Bertrand Herz scheint plötzlich verschwunden.
Wie mögen die Überlebenden sich in dieser etwas unfeierlichen Atmosphäre fühlen? Man sieht an diesem kühlen Sommertag auf dem Ettersberg zunächst: Es ist gar nicht so leicht, ohne Pathosformeln und ohne antifaschistische Gedenkrituale auszukommen, die zwar staatslegitimatorisch gemeint waren, aber doch eine Art Halt gaben – auch beim schwierigen Umgang mit den Überlebenden. Elie Wiesel hat einmal im Gespräch mit Jorge Semprun gesagt, dass er nicht als letzter Überlebender übrig bleiben wolle, allein vor den Kameras stehen, allein mit seiner Erfahrung. Aber dass das unverstellte Interesse der Jungen ihm immer ein Trost gewesen sei. Auch deshalb ist es gut, dass die Studenten an diesem Nachmittag da sind.
Jetzt gehen Wiesel und Herz, Merkel und Obama hinüber zur Gedenkplatte und legen weiße Rosen nieder. Die unscheinbare Platte an der Stelle des Obelisken soll alle Häftlinge, die Überlebenden und die Toten, repräsentieren. Die Besucher haben, ungewöhnlich genug, keine schweren Kränze mitgebracht, nur jeder eine weiße Rose. Das ist mutig. Die Politiker hätten vielleicht doch lieber etwas zum Festhalten. Sie wirken ein bisschen fahrig, linkisch, schauen sich oft um. Elie Wiesel dagegen geht auf diese ruhige, selbstverständliche Art, die besagt, dass dies sein Ort ist, dass er hier zuhause ist, immer noch. Er war zuletzt Anfang der Neunziger in Buchenwald. Dieser Gang ist ein Gang über den Friedhof, auf dem sein Vater liegt und doch nicht liegt. Elie Wiesel selbst kam mit dem Todesmarsch aus Auschwitz hierher. Auch sein Vater erreichte Buchenwald, aber erlebte die Befreiung nicht.
Es ist eine ganz besondere Art, sich vor den Toten zu verbeugen, die Obama gewählt hat. Sie gehen jetzt einen Weg, den sonst kaum jemand geht, den weiten steinigen Weg hinunter zum Kleinen Lager, wo sich der innerste Kreis der Hölle befand, ein Quarantänelager, in dem die entsetzlichsten Zustände herrschten und wo vorrangig jüdische Häftlinge hausen mussten. Das Gehen ist sehr mühsam. Noch kein Staatsoberhaupt hat sich das zugemutet. Helmut Kohl ging nur bis zum Lagertor und dann zum Gedenkort des Speziallagers, das die Russen nach 1945 bis 1950 betrieben.
An der Stelle des Kleinen Lagers, das zu DDR-Zeiten überwuchert war, steht jetzt ein überschaubares steinernes Gedenkareal – 2002 gemeinsam errichtet von der Thüringer Landesregierung und Amerikanern. Gestaltet wurde es von Stephen Jacobs, einem polnisch-jüdischen Überlebenden, der heute in Amerika als Architekt lebt. Er hat die Grundrisse einer Baracke aufgenommen. Die Kalksteine der Mauern sind aus der Umgebung, es soll ein Ort der Ruhe sein unter den wuchernden Bäumen und Büschen, aber es ist auch heute noch und auch jetzt im Sommer ein kühler Ort, der etwas Klaustrophobisches hat. Er liegt weitab des schnellen Rundgangs, wenige Besucher kommen hierher.
Hier begrüßt der Gedenkstättenleiter Volkhard Knigge die vier wichtigen Gäste: die beiden Häftlinge zuerst, sehr herzlich. Nun wird klar, was Erinnern in einer heutigen Gedenkstätte heißen soll: Fragen, Erklären, gemeinsames Gespräch. Knigge führt die Vier über das originale Pflaster des kleinen Lagers und redet mit ihnen. Gemeinsam betrachten sie ein Foto von Block 56, auf dem der jugendliche Elie Wiesel abgebildet ist.
Sie gehen nun ohne helfende Sicherheitsleute. Als Bertrand Herz ein wenig strauchelt, reicht Angela Merkel ihm sofort den Arm und hilft ihm eine hohe Stufe hinauf. Der Gastgeber Volkhard Knigge, ein intellektueller Pionier des neuen diskursiven, man könnte auch sagen: demokratischen Gedenkens, sorgt sich auf eine dezente, aber gegenüber den beiden prominenten Politikern beinahe schon unbotmäßige Weise um die Zeitzeugen. Interessant ist, wie anders die Opfer heute im Mittelpunkt stehen als zuzeiten des staatstragenden Gedenkens in der DDR. Damals ehrte man sie mit großen Gesten und großen Worten, die als Trauerarbeit durchaus ihre Berechtigung hatten. Jetzt jedoch besteht die Ehrung in der direkten Aufmerksamkeit, die den Zeitzeugen gilt, gerade der Präsident hört ihnen sehr genau zu.
Als sie weiter gehen, kann man sehen, dass diese persönliche Erinnerungsarbeit keine ganz leichte ist. Die Jüngeren stützen nicht nur die Alten, sie scheinen sich auch ein wenig an ihnen festzuhalten in dieser Situation, wo letztlich doch keiner weiß, was das Richtige ist. Was sagt man, wie schnell geht man, wie lange senkt man den Kopf angesichts der Geschichte, angesichts von 56.000 Ermordeten?
Jetzt laufen sie den beschwerlichen Weg bergan zum Krematorium. Knigge weist auf die Grundrisse des Lagers. Die Baracken wurde Anfang der 50er Jahre, auf Ministerratsbeschluss, abgerissen. Eigentlich sollte der Platz aufgeforstet werden, aber Überlebende protestierten damals und setzten durch, dass die Grundrisse sichtbar bleiben. Deshalb hat Buchenwald als Gedenkort heute diese besondere Aura: einerseits die große Leere, andererseits der sichtbare Leidensort. In Bergen-Belsen dagegen gibt es heute eine parkähnliche Anlage. In Ravensbrück wurde das Gelände durch andere Bauten überformt.
Dass die Besucher nicht zum nationalen Mahnmal der DDR gehen, ist kein Ausweichen, sondern in Anwesenheit der ehemaligen Häftlinge das Richtige. Es ist der Abschied von einer altmodischen Geschichtspolitik, die nicht nur in der DDR gepflegt wurde: Durch die Form des Gedenkens schuf man eine Distanz zwischen Vergangenheit und Gegenwart, erklärte man die Vergangenheit für überwunden.
Das tun sie in Buchenwald heute nicht mehr. Zu ihrer Gedenkdramaturgie der Demut gehört auch, dass es von einer wichtigen Station des Rundgangs keine Bilder geben wird. Im Krematorium herrscht auf Wunsch der Amerikaner Filmverbot. Diese ostentative Zurückhaltung, diese Antipropaganda ermöglicht tatsächlich ein privates, ein stilles Gedenken. Wenn die Kameras dabei wären, würden sie die weißen Fliesen der Pathologie filmen und den Seziertisch mit der Rinne für das ablaufende Blut. Sie würden die offenen Türen der Krematoriumsöfen filmen. Es ist eine gute Entscheidung, dem Sensationsbedürfnis der Medien hier einmal nicht nachzugeben.
Am Ende wird es dann aber doch noch symbolpolitisch. Am Ende treten die vier Besucher aus dem Lagertor, um kurze Reden zu halten. Angela Merkel spricht etwas formelhaft von der Nähe zu Weimar, von Kultur und Terror, von Unfassbarkeit, Entsetzen, Unaussprechlichkeit. Sie braucht unbedingt einen besseren, einen geschichtspolitisch versierten Redenschreiber. Sie hat drei Botschaften. Erstens: Wir verstehen die Erinnerung an den Zivilisationsbruch durch die Shoa als Teil der Staatsräson. Zweitens: Wir danken den alliierten Befreiern, die über den Nationalsozialismus siegten. Drittens: Es erwächst aus der Vergangenheit eine Verpflichtung, sich gegen Krieg und Terror einzusetzen. Es klingt ein bisschen gestelzt, ein bisschen wie in der DDR. Aber wie schlägt man den Bogen zur Gegenwart anders? Obama macht es, in einer viel persönlicheren Rede, doch ähnlich.
Souverän ist, dass er nahezu keine vorbereiteten Worte benutzt, sondern das eben Erlebte reflektiert. Was er gesehen habe. Worüber gesprochen wurde. Was ihn erschüttert habe: diese Ironie, dass da einerseits die Schönheit der Landschaft sei und andererseits der Horror. Dann erzählt Obama von seinem Großonkel, der ein Außenlager Buchenwalds befreite und schockiert war über die fast verhungerten, halbtoten Häftlinge. Der Großonkel gehörte zu den Augenzeugen, die für Zeugnisse in Form von Fotos und Filmen sorgten, die in Folgenjahren so bitter nötig werden sollten gegen die breite Font der Geschichtsleugner. Am Ende verneigt sich Obama vor den Widerständlern gegen den Nationalsozialismus, auch vor dem organisierten Lagerwiderstand. Schließlich zitiert er das Buchenwaldlied. Und er sagt, es sei an uns, den Heutigen, zu widerstehen, wo nötig, die Gerechtigkeit zu verteidigen, die Erinnerung wachzuhalten. Man merkt: Auch nach dem Ende der sozialistisch-antifaschistischen Geschichtspolitik möchte die Politik am Ort der brutalen Sinnlosigkeit doch auf einem Sinn beharren.
Für einen wie Elie Wiesel ist das viel schwieriger, weil er die Erfahrung der totalen Hoffnungslosigkeit gemacht hat. Dass er das zeigt, an so einem Tag, vor den Augen der Welt, beweist großen Mut. Er sagt: Es war heute ein bisschen, als würde ich das Grab meines Vaters besuchen, obwohl er kein Grab hat. Sein Grab liegt im Himmel, das ist heute der größte Friedhof des jüdischen Volkes. – Und dann erzählt Wiesel in ganz schlichten Worten die Tragödie seines Lebens: Ich war da, als mein Vater litt. Ich war da, als er um Hilfe bat. Ich hörte seine letzten Worte. Aber ich war nicht da, als er im Sterben nach mir rief, obwohl wir in derselben Baracke waren. Ich lag im oberen Teil des Bettes und er lag unten und ich hatte zuviel Angst, zu ihm hinunter zu steigen. Ich war da, als er starb, aber ich war nicht da.
Nun ist der weißhaarige Elie Wiesel zurückgekehrt, um zu seinem Vater zu sprechen "Aber kann ich ihm jetzt sagen, dass sich die Welt zum Besseren verändert hat? Nein. Die Welt hat ihre Lektion nicht gelernt. Hätte die Welt ihre Lektion gelernt, hätte es kein Kambodscha gegeben, kein Ruanda, kein Bosnien." – Und dann sagt Wiesel die Sätze, derentwegen er hergekommen ist: Herr Präsident, wir setzen große Hoffnungen in Sie! Dass Sie helfen, eine Welt zu schaffen, in der Hass keine Option ist, dass Rassismus dumm ist und Krieg nicht mehr stattfindet. Wird die Welt je lernen?
Und plötzlich verstehen alle, der Präsident und die Kanzlerin und das Publikum vor den Bildschirmen, warum die Gedenkstätte Buchenwald so wichtig ist. Weil es damals so normal war, unmenschlich zu sein. Weil das leider noch immer nicht vorbei ist. Und sie merken, dass Gedenken auch ohne Fanfaren, ohne Trauermarsch, ohne Flammenschalen, ohne Kniefälle geht. Wiesel hat als Einziger ganz frei geredet. Er kann das, weil er es so ernst meint, weil sein Appell an unser aller Hoffnung aus einer Verzweiflung kommt. Zum Schluss sagt er: Danke Herr Präsident, dass Sie mir ermöglicht haben, an das Grab meines Vaters zurückzukehren!
Dann Umarmungen und Händeschütteln. Dann gehen die Besucher weg und man hört nur noch das Klicken der Kameras und das Verhallen der Schritte, und schließlich bleibt das Zwitschern der Vögel. Es sind diese Vögel, die Jorge Semprun in seinen Büchern erwähnt, die letztlich alle von Buchenwald handeln. Er schreibt: In Buchenwald gab es keine Vögel, weil sie vor dem Rauch des Krematoriums flohen. An einer Stelle aber heißt es: Es gibt wieder Vögel in Buchenwald. Das heißt: Es gibt wieder Hoffnung. Ob die Filmleute, die das Vogelzwitschern aufgenommen haben, das wussten?
- Datum 08.06.2009 - 10:21 Uhr
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- Serie opi
- Quelle ZEIT ONLINE
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... für diesen hervorragenden Artikel. Mit viel Gefühl für die entscheidenden Details wurde gezeigt, was wirklich wichtig ist.
...über eine Pflichtübung von Politclowns:
"Wie nervös Obama und Merkel sind, merkt man an ihrer etwas zu lockeren, etwas zu heiteren Art des Auftretens: Der Präsident schüttelt umstandslos die Hände der Stundenten. Die Kanzlerin wechselt rasch ein paar Worte. Dann stellen sie sich alle zum Gruppenfoto vorm Arrestzellenbau auf. Sie lächeln in die Kameras. Doch der Holocaust-Überlebende Elie Wiesel lächelt eher nicht. Und Bertrand Herz scheint plötzlich verschwunden."
Armes Deutschland, armes Amerika!
Verflucht, verflucht sind die Urheber und Mörder die in den KZ der Nazis die Menschen, nicht nur Juden, fabrikmäßig hingemordet haben, Menschenunwürdig, Menschenunwürdig der Hölle gleich, wenn es denn sie gibt!
Ist es aber nötig sich immer und immer wieder damit zu geißeln, wie die Mönche im frühen Mittelalter die meinten so Jesus nachzueifern?
Immer wieder zu begeißeln? Ich kenne keinen, der das tut. Erinnern - ja, und noch viel zu wenig!
...wäre die Verhinderung zur Zeit stattfindender Greueltaten.
Leider tun sich die Nachkommen der Opfer ein wenig schwer die oft bei anderen angemahnte Gnade und Menschlichkeit im eigenen Umfeld anzuwenden, geschweige denn an anderen Brennpunkten aktiv einzugreifen.
Immer wieder zu begeißeln? Ich kenne keinen, der das tut. Erinnern - ja, und noch viel zu wenig!
...wäre die Verhinderung zur Zeit stattfindender Greueltaten.
Leider tun sich die Nachkommen der Opfer ein wenig schwer die oft bei anderen angemahnte Gnade und Menschlichkeit im eigenen Umfeld anzuwenden, geschweige denn an anderen Brennpunkten aktiv einzugreifen.
Immer wieder zu begeißeln? Ich kenne keinen, der das tut. Erinnern - ja, und noch viel zu wenig!
Gedenktafeln an den Rändern der jüdischen Siedlungen aufstellen. Und an der Grenze zum Gaza. So, dass alle Israelis sehen, wie man _nicht_ mit Menschen umgeht. Denn da scheinen sich ja auch massive Erinnerungslücken aufzutun...
Ach ja, ich mache persönlich keinen Unterschied, ob man Menschen vergast oder sie von ihrem Land vertreibt und in bewaffneten Auseinandersetzungen tötet, wenn sie es wagen, dort bleiben zu wollen. Am Ende sind alle tot. Unterschiede macht hier nur der gut geschulte Demagoge.
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik und tragen Sie zu einer sachbezogenen Debatte bei. Die Redaktion/jk)
Gedenktafeln an den Rändern der jüdischen Siedlungen aufstellen. Und an der Grenze zum Gaza. So, dass alle Israelis sehen, wie man _nicht_ mit Menschen umgeht. Denn da scheinen sich ja auch massive Erinnerungslücken aufzutun...
Ach ja, ich mache persönlich keinen Unterschied, ob man Menschen vergast oder sie von ihrem Land vertreibt und in bewaffneten Auseinandersetzungen tötet, wenn sie es wagen, dort bleiben zu wollen. Am Ende sind alle tot. Unterschiede macht hier nur der gut geschulte Demagoge.
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik und tragen Sie zu einer sachbezogenen Debatte bei. Die Redaktion/jk)
keinen Zionismus, keinen Angriff auf UN-Einrichtungen im Gaza...
Ja, die Welt wäre schön, wenn sie ihre Lektion gelernt hätte. Welche Lektion eigentlich?
Kein Zionismus??? Das hat in dieser Aufzählung nichts zu suchen!
Welche Lektion eigentlich?
Z.B. antisemitsche Vernichtungsphantasien ernst zu nehmen und sich dagegen zu wehren.
Kein Zionismus??? Das hat in dieser Aufzählung nichts zu suchen!
Welche Lektion eigentlich?
Z.B. antisemitsche Vernichtungsphantasien ernst zu nehmen und sich dagegen zu wehren.
Gedenktafeln an den Rändern der jüdischen Siedlungen aufstellen. Und an der Grenze zum Gaza. So, dass alle Israelis sehen, wie man _nicht_ mit Menschen umgeht. Denn da scheinen sich ja auch massive Erinnerungslücken aufzutun...
Ach ja, ich mache persönlich keinen Unterschied, ob man Menschen vergast oder sie von ihrem Land vertreibt und in bewaffneten Auseinandersetzungen tötet, wenn sie es wagen, dort bleiben zu wollen. Am Ende sind alle tot. Unterschiede macht hier nur der gut geschulte Demagoge.
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik und tragen Sie zu einer sachbezogenen Debatte bei. Die Redaktion/jk)
(entfernt. Bitte bleiben Sie im Rahmen des guten Geschmacks. Die Redaktion/jk)
(entfernt. Bitte bleiben Sie im Rahmen des guten Geschmacks. Die Redaktion/jk)
...wäre die Verhinderung zur Zeit stattfindender Greueltaten.
Leider tun sich die Nachkommen der Opfer ein wenig schwer die oft bei anderen angemahnte Gnade und Menschlichkeit im eigenen Umfeld anzuwenden, geschweige denn an anderen Brennpunkten aktiv einzugreifen.
(entfernt. Bitte bleiben Sie im Rahmen des guten Geschmacks. Die Redaktion/jk)
Hier sind eine Reihe von Kommentaren gepostet, die eine Äquivalenz zwischen dem Holocaust und dem Israelisch/Palästinensischen Konflikt herbeireden: ich halte einen solchen Vergleich für unanständig, eine Verhöhnung der Opfer der Nazis. Es besteht zwischen Buchenwald und der israelischen Politik (an der sicher manches kritisierenswert ist) kein Vergleich. Es ist beschämend, hier zu lesen, wie die Leiden der Juden unter den Nazis dazu benutzt werden, den Staat Israel zu delegitimieren. DIESE Melodie kennt man schon...
...halt weit entfernt wo Kinder von Soldaten erschossen werden. Durch das Entfernen angemessener Kommentare, die zufällig nicht auf Ihrer Linie liegen werden Sie nicht glaubwürdiger. Einfach stehen lassen, und, bei Bedarf, angemessen kommentieren.
Hier sind eine Reihe von Kommentaren gepostet, die eine Äquivalenz zwischen dem Holocaust und dem Israelisch/Palästinensischen Konflikt herbeireden: ich halte einen solchen Vergleich für unanständig, eine Verhöhnung der Opfer der Nazis. Es besteht zwischen Buchenwald und der israelischen Politik (an der sicher manches kritisierenswert ist) kein Vergleich. Es ist beschämend, hier zu lesen, wie die Leiden der Juden unter den Nazis dazu benutzt werden, den Staat Israel zu delegitimieren. DIESE Melodie kennt man schon...
...halt weit entfernt wo Kinder von Soldaten erschossen werden. Durch das Entfernen angemessener Kommentare, die zufällig nicht auf Ihrer Linie liegen werden Sie nicht glaubwürdiger. Einfach stehen lassen, und, bei Bedarf, angemessen kommentieren.
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