Nahost-Reise Obama verspricht Muslimen neuen Anfang
"Es gibt keinen Kampf der Kulturen": In seiner Kairoer Rede wirbt der US-Präsident für einen neuen Dialog des Westens mit der islamischen Welt

© Mandel Ngan/AFP/Getty Images
"Wir brauchen einen neuen Anfang": Obama während seiner Rede an der Kairoer Universität
Auf diese Rede, die Barack Obama bereits während seines Wahlkampfs angekündigt hatte, hatte die islamische Welt mit Spannung gewartet. Am Donnerstagmittag war es soweit: In der traditionsreichen Kairoer Universität wandte sich der US-Präsident an alle Muslime und versprach ihnen, mit den problematischen Hinterlassenschaften seines Vorgängers George W. Bush, vor allem mit dem Krieg im Irak und der Misshandlung von Gefangenen, aufzuräumen.
"Misstrauen und Zwietracht zwischen dem Westen und der islamischen Welt" müssten beendet werden, sagte Obama in seiner etwa 50-minütigen Ansprache vor 2500 geladenen Gästen. Seine Ansprache untergliederte er in fünf Themen, darunter Demokratie, Frauenrechte und religiöse Toleranz und Freiheit. (Lesen Sie hier das vollständige Manuskript der Rede.) "Gewalttätige Extremisten haben diese Spannungen ausgenutzt." Und so hätten die Anschläge vom 11. September 2001 und die Taten der Extremisten bei vielen Amerikanern den "falschen Eindruck" erweckt, dass die islamische Welt dem Westen und den Menschenrechten feindselig gegenüberstehe.
Gleichzeitig warnte der 48-Jährige die Muslime auch vor "groben Stereotypen" über sein Land. Die USA seien keineswegs eine "eigennützige Imperialmacht", sondern eine der "großartigsten Quellen des Fortschritts in der Welt", die es je gegeben habe. Die Vereinigten Staaten seien dem Ideal der Gleichheit der Menschen verpflichtet, dafür habe Amerika in den Jahrhunderten viel gekämpft und Kriege geführt. Und dass diese Werte noch gültig seien, zeige sich daran, dass ein Afro-Amerikaner mit dem Namen Barack Hussein Obama zum Präsidenten gewählt werden konnte. Dieser "Traum der unbegrenzten Möglichkeiten" gelte auch für die fast sieben Millionen Muslime in den USA.
"Solange wir aber unser Verhältnis über unsere Differenzen definieren, werden wir die stärken, die Hass säen", sagte der Präsident weiter. Die Spannungen seien auch in jüngerer Zeit genährt worden durch einen "Kolonialismus, der die Rechte und Möglichkeiten vieler Muslime verweigert habe". In diesem "kalten Krieg" seien islamische Länder lediglich benutzt worden, ungeachtet ihrer eigenen Wünsche.
Diese Zeiten seien nun aber beendet. Obama, der Zitate aus dem Koran in seine Rede einfließen ließ, versprach der islamischen Welt einen "neuen Anfang" in den Beziehungen zum Westen. "Denn es gibt keine Konkurrenz zwischen den beiden Welten, sondern sie teilen gemeinsame Prinzipien wie die der Toleranz und der Menschenwürde". Er rief die Muslime dazu auf, sich mit den USA gegen die Extremisten des Terrornetzwerks al-Qaida zu verbünden. "Der Islam ist nicht Teil des Problems, wenn es darum geht, den gewalttätigen Extremismus zu bekämpfen. Er ist vielmehr ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Friedens".
Dieser Wandel in den Beziehungen könne aber "nicht über Nacht" kommen. Auch könnten "Jahre des Misstrauens" nicht mit einer Rede ausgelöscht werden. Notwendig seien eine neue Offenheit und die Bereitschaft, sich gegenseitig zuzuhören, voneinander zu lernen und der Wahrheit verpflichtet zu bleiben.
Obama würdigte darüber hinaus den enormen Beitrag des Islam für die Zivilisation. Nicht nur, weil er selbst als Kind persönlich wichtige Erfahrungen mit dem Islam machen konnte, sei es seine "Verantwortung als Präsident der USA, negative Stereotypen über den Islam zu bekämpfen".
- Datum 05.06.2009 - 11:38 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, kg, dpa, Reuters
- Kommentare 48
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





In seiner inauguration speech hatte Obama bemerkenswerter Weise auch Nicht-Gläubige eingeschlossen. Ist es ein notwendiges Zugeständnis an die islamische Welt, beim Versuch Brücken zu bauen, sich auf die Gemeinsamkeiten der ahl al-kitab, also Juden, Christen und Muslime, zu berufen? Welchen Platz Nicht-Gläubige können in einem so konzipierten globalen Projekt dann haben?
...sind also alle Menschen die nicht "der ahl al-kitab, also Juden, Christen und Muslime" angehören Nicht-Gläubige ?
im koran steht dass juden und christen unter dem schutz des muslims stehen solange sie sich ihm unterwerfen!
er der herr sie die zum tribut verpflichteten!!!
unglaubige sind dabei ausgeschlossen und mussen, so die worte des herren allah, in der hoelle auf ewig brennen!
na danke!!!
aber das weisst du bestimmt schon alles!
...sind also alle Menschen die nicht "der ahl al-kitab, also Juden, Christen und Muslime" angehören Nicht-Gläubige ?
im koran steht dass juden und christen unter dem schutz des muslims stehen solange sie sich ihm unterwerfen!
er der herr sie die zum tribut verpflichteten!!!
unglaubige sind dabei ausgeschlossen und mussen, so die worte des herren allah, in der hoelle auf ewig brennen!
na danke!!!
aber das weisst du bestimmt schon alles!
als noch George W. Bush am Zündeln war.
Voriges Jahr hatte der damalige US-Präsident George W. Bush den FISA Amendments Act (FISAAA) unterzeichnet, der Telekommunikationsunternehmen rückwirkend für ihre Beteiligung an Abhöraktionen von Strafen freistellt, wenn die Regierung einem Gericht bestätigt, dass die Aktionen legal waren oder vom Präsidenten veranlaßt wurden.
Der damalige Senator und jetzige US-Präsident Barack Obama hatte für das Gesetz gestimmt.
Sollte in einem demokratischen Rechtsstaat nicht ein Gericht die Legalität der Aktionen der Regierung überprüfen? Solange es in den USA umgekehrt bleibt - und Obama dies nicht ändert - bleiben seine Worte heres Verkaufsneusprech.
Oder um es mit Obama und der ZEIT zu sagen: "Jahre des Misstrauens" können nicht mit einer Rede ausgelöscht werden.
_______________________________________________________
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Auch wenn George W. zu einer derartigen Rede weder gewillt noch fähig war:
Skepsis ergibt sich u.a. aus der Tatsache, dass sich Obama deutlich mehr mit den Angriffen der Islamisten auf N.Y. und den Hamas-Raketen auf Israel auseinandersetzte als mit den Luftangriffen der Israelis und den rund 1000 toten Frauen und Kindern im letzten Gaza-Krieg.
Nicht zu erwähnen die jüngsten US-Bombenopfer unter der afghanischen Zivilbevölkerung...
Wie kommt eine solche Rede wohl bei den Betroffenen an!?
...sind also alle Menschen die nicht "der ahl al-kitab, also Juden, Christen und Muslime" angehören Nicht-Gläubige ?
Ich mache mir diese Abgrenzung nicht zu eigen; auch existieren ja Auffassungen des koranischen Begriffs "ahl al-kitab", die Angehörige anderer Religionen mit einschließen. Nur schien mir Obama mit der Triade von Judentum, Christentum, Islam auf die Abgrenzung im erwähnten Sinn zu referieren. Dass er dies im Zusammenhang mit der Erwähnung von Religion im Allgemeinen, und den von verschiedenen Religionen geteilten Werten, tat, charakterisiert Angehörige anderer Religionen noch nicht als nicht-gläubig, - da haben Sie Recht -, dürfte aber gerade von den muslimischen Adressaten vor dem angedeuteten Traditionshintergrund als "Hinweis" in diese Richtung aufgefasst werden.
Ich mache mir diese Abgrenzung nicht zu eigen; auch existieren ja Auffassungen des koranischen Begriffs "ahl al-kitab", die Angehörige anderer Religionen mit einschließen. Nur schien mir Obama mit der Triade von Judentum, Christentum, Islam auf die Abgrenzung im erwähnten Sinn zu referieren. Dass er dies im Zusammenhang mit der Erwähnung von Religion im Allgemeinen, und den von verschiedenen Religionen geteilten Werten, tat, charakterisiert Angehörige anderer Religionen noch nicht als nicht-gläubig, - da haben Sie Recht -, dürfte aber gerade von den muslimischen Adressaten vor dem angedeuteten Traditionshintergrund als "Hinweis" in diese Richtung aufgefasst werden.
die Rede Obamas in Kairo konnte nicht besser sein!
Jetzt darf es keine Ausflüchte im Nahen Osten geben mehr geben.
Unter den vorliegenden politischen Gegebenheiten geht es m.E. nicht um die Frage, ob eine Rede als solche "gut" ist, sondern allein darum, ob und was sie bewirkt.
Auch wenn sie "schön" gehalten war, so wird man die Frage, ob es eine "große" politische Rede Obamas war, letztlich nur anhand der Geschichte beantwortet können.
Unter den vorliegenden politischen Gegebenheiten geht es m.E. nicht um die Frage, ob eine Rede als solche "gut" ist, sondern allein darum, ob und was sie bewirkt.
Auch wenn sie "schön" gehalten war, so wird man die Frage, ob es eine "große" politische Rede Obamas war, letztlich nur anhand der Geschichte beantwortet können.
.....das ist absolut weltfremd was dieser mann dort von sich gibt!!!
und wieder haben wir einen amerikanischen prasidenten dessen politik aus ungeheuerlicher unkenntnis der realitaten besteht.
sei es bush's wahnsinns interventionen in landern in denen es fuer jahrhunderte keine demokratie geben kann, voller hass und mord und totschlag oder diese totale ignoranz dass der koran nicht zum volkermord und genozid aufrufe.
es gibt keine demokratie in der gesamten muslimischen welt, wenn es eine gibt ist sie nur da weil amerika despoten militarisch unterstuzt. wurde man die muslimischen volker wahlen lassen, wurden sie durchweg die mullahs wahlen.
der koran ist das gesetz.
der koran erlaubt ausdrucklich keinen frieden mit unglaubigen zuzulassen, solange sie ehemals islamisierte gebiete besetzen, das bedeutet dass israel niemals frieden haben darf. so steht es im koran.
lehst ihn endlich.
das ist wie mit hitlers mein kampf. keiner hat ihn gelesen und jahre des handelns sind verstrichen in denen man dachte man konne mit ihm frieden haben!
nicht alle deutschen waren nazis, so wie nicht alle muslims taliban sind, aber wie wenig radikale notig sind um die massen in aufruhr und sie unter kontrolle bringen zu koennen hat die geschichte gezeigt!!!
der koran muss von unseren gesellschaften als anti demokratisch, anti human und gegen unsere freiheit geoutet werden!!!!
so wie mein kampf.
jeder muslim muss bereit sein den koran bekennend zu reformieren oder er steht gegen unsere durch die in jahrhundertelangen kampfen gegen religiose und idiologische unterdruckung erworbenen freiheiten und werte!!!
das sollte obama fordern.
fur die freiheit unserer frauen und kinder und kindeskinder !!!!!
Übrigens gilt für das Alte Testment das Gleiche, wie von "thoremartell" in seiner selektiven Wahrnehmung über den Koran gesagt: "anti demokratisch, anti human und gegen unsere freiheit"
_______________________________________________________
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Es ist eine Frechheit den Koran mit Mein Kampf zu vergleichen.
....sind deine Aussagen, lieber thoremartell, über das Verhältnis des Islams/Koran zu Menschenrechten und Humanität. Der Wahrheitsgehalt deiner Beiträge ist gleich Null und dein angebliches Wissen über den Inhalt des Korans ist ein schlechter Witz. Dein Wissen begrenzt sich nur auf deine Beschränktheit im Umgang mit Kulturen, von denen du absolut KEINEN BLASSEN SCHIMMER hast...Bitte schlag nur ein einziges Mal ein Geschichtsbuch auf, oder von mir aus wikipediere nur den Begriff "Andalusien" im Netz, dann wirst du wahrlich wissen, welche großartige Zivilisation Muslime, Christen und Juden gemeinsam zustande gebracht haben.
Man merkt allein an deinen Urteilen, dass du vom schieren Hass getrieben wirst, und eig nur das glauben möchtest, wie es dein Weltbild zulässt!!!
Deine vermeintliche Koranexpertise ist erschreckend ähnlich, wie das von Osama bin Laden...denn selbst wenn du es gelesen hast, was ich stark bezweifele, dann hast du selbst dann deine eigene Gedanken hineinintepretiert....Denn das ist was Dshihadisten tun, sie intepretieren zwischen den Zeilen stehende Verse zu Ihren gunsten und e Voila haben wir einen neuen überzeugten Terroristen rekrutiert. Du gehörst meiner Meinung nach zum anderen Extrem, denn die Mitte ist dir nicht gut genug!! Wenn du von solchen stellen sprichst, dann möchte ich dich darum bitten, nein scheiss auf die Höflichkeit, ich fordere dich auf, mir solche Textstellen zu zitieren, mit Sure und Versnummer. Ich werd dir sicherlich gerne den trüben Schimmer von deinen Augen entfernen!!! In diesem Sinne PEACE
Lasset die Geister aufeinanderprallen, aber die Fäuste haltet stille. (Martin Luther)
[Bitte mäßigen Sie Ihre Ausdrucksweise und argumentieren Sie sachlich, ohne beleidigend zu werden/ Redaktion; svb]
schreiben sie sachen die nicht stimmen?
warum werden sie beleidigend gegenüber muslime?
was für ein quran haben sie gelesen?
oder ist das ihre eigen auslegung des qurans?
geben sie doch mal quellen für ihre radikal beleidigenden aussagen.
Übrigens gilt für das Alte Testment das Gleiche, wie von "thoremartell" in seiner selektiven Wahrnehmung über den Koran gesagt: "anti demokratisch, anti human und gegen unsere freiheit"
_______________________________________________________
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Es ist eine Frechheit den Koran mit Mein Kampf zu vergleichen.
....sind deine Aussagen, lieber thoremartell, über das Verhältnis des Islams/Koran zu Menschenrechten und Humanität. Der Wahrheitsgehalt deiner Beiträge ist gleich Null und dein angebliches Wissen über den Inhalt des Korans ist ein schlechter Witz. Dein Wissen begrenzt sich nur auf deine Beschränktheit im Umgang mit Kulturen, von denen du absolut KEINEN BLASSEN SCHIMMER hast...Bitte schlag nur ein einziges Mal ein Geschichtsbuch auf, oder von mir aus wikipediere nur den Begriff "Andalusien" im Netz, dann wirst du wahrlich wissen, welche großartige Zivilisation Muslime, Christen und Juden gemeinsam zustande gebracht haben.
Man merkt allein an deinen Urteilen, dass du vom schieren Hass getrieben wirst, und eig nur das glauben möchtest, wie es dein Weltbild zulässt!!!
Deine vermeintliche Koranexpertise ist erschreckend ähnlich, wie das von Osama bin Laden...denn selbst wenn du es gelesen hast, was ich stark bezweifele, dann hast du selbst dann deine eigene Gedanken hineinintepretiert....Denn das ist was Dshihadisten tun, sie intepretieren zwischen den Zeilen stehende Verse zu Ihren gunsten und e Voila haben wir einen neuen überzeugten Terroristen rekrutiert. Du gehörst meiner Meinung nach zum anderen Extrem, denn die Mitte ist dir nicht gut genug!! Wenn du von solchen stellen sprichst, dann möchte ich dich darum bitten, nein scheiss auf die Höflichkeit, ich fordere dich auf, mir solche Textstellen zu zitieren, mit Sure und Versnummer. Ich werd dir sicherlich gerne den trüben Schimmer von deinen Augen entfernen!!! In diesem Sinne PEACE
Lasset die Geister aufeinanderprallen, aber die Fäuste haltet stille. (Martin Luther)
[Bitte mäßigen Sie Ihre Ausdrucksweise und argumentieren Sie sachlich, ohne beleidigend zu werden/ Redaktion; svb]
schreiben sie sachen die nicht stimmen?
warum werden sie beleidigend gegenüber muslime?
was für ein quran haben sie gelesen?
oder ist das ihre eigen auslegung des qurans?
geben sie doch mal quellen für ihre radikal beleidigenden aussagen.
Unter den vorliegenden politischen Gegebenheiten geht es m.E. nicht um die Frage, ob eine Rede als solche "gut" ist, sondern allein darum, ob und was sie bewirkt.
Auch wenn sie "schön" gehalten war, so wird man die Frage, ob es eine "große" politische Rede Obamas war, letztlich nur anhand der Geschichte beantwortet können.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren