Tiananmen 1989 Sieben Wochen Hoffnung

Im Frühjahr 1989 demonstrieren Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking: Zehntausende fordern Demokratie, die Aufbruchstimmung erfasst das ganze Land. Dann rollen Panzer. Chronologie einer Tragödie

Demonstrierende Studenten auf Dächern von Bussen vor dem Tor zum Kaiserpalast, Tiananmen-Platz, 19. Mai 1989

Demonstrierende Studenten auf Dächern von Bussen vor dem Tor zum Kaiserpalast, Tiananmen-Platz, 19. Mai 1989

Als der Himmel um sechs Uhr morgens aufhellt, liegt eine bedrückende Stille über Peking. Auf dem achtspurigen Prachtboulevard Changan, der im Zentrum von Ost nach West verläuft, sieht man kaum einen Fußgänger oder Radfahrer. Nur Soldaten in ihren grünen Uniformen patrouillieren durch die Straßen. An den Kreuzungen stehen die verkohlten Wracks von Autos und Bussen; Leichen liegen am Wegesrand. Es riecht verbrannt. In der Mitte der Stadt, am Eingang zum alten Kaiserpalast, schaut wie immer Mao Zedong von seinem berühmten Bild – und auf den Tiananmen-Platz, einem steinernen, acht Fußballfelder großen Rechteck, das von gewaltigen stalinistischen Bauten eingerahmt wird. Doch auch das "Herz Chinas", wie der Platz genannt wird, ist an diesem Morgen fast menschenleer, besetzt von tarnfarbenen Panzern, auf denen ein roter Stern prangt. Abseits, in den kleinen Gassen, beobachtet der amerikanische Journalist Harrison Salisbury, wie Männer in Hose und Unterhemd wortlos ihren Frühstücksreis essen: "Überall sah man ernst dreinblickende Leute", schreibt er in sein Tagebuch. Es ist der 5. Juni 1989 – der traurige Endpunkt einer Zeit voller Hoffnung, die sieben Wochen zuvor begann.

Sonnabend, 15. April

Bei 20 Grad machen sich an diesem schönen Frühlingstag hunderte Pekinger Studenten auf zum Tiananmen, zu Fuß oder mit dem Rad. Sie tragen Jeans und T-Shirts; die wenigsten sind älter als 25. Sie haben "naive, sympathische Gesichter" – so wird es Jürgen Bertram, der 1989 ARD-Korrespondent in China ist, später formulieren. Aus Papier basteln die Studenten Blumen und aus diesen Kränze, mit denen sie das "Denkmal der Volkshelden" schmücken, einen 38 Meter hohen Granitobelisken inmitten des Platzes. Sie sind gekommen, weil sie um den 73-jährigen Hu Yaobang trauern, der am Morgen an einem Herzinfarkt gestorben ist. Hu, ein Reformer, war Chinas beliebtester Politiker: charmant, charismatisch und volksnah. Sofort veröffentlicht die KP einen Nachruf, preist ihn als "großen proletarischen Revolutionär". Unerwähnt bleibt, dass Hu, der einstige Parteichef, seit zwei Jahren kaltgestellt war – weil er auf Proteste für mehr Demokratie angeblich zu milde reagiert hatte. In China brodelt es seitdem. Auch, weil die starke Inflation die Preise steigen lässt. Zwar hat sich das Land unter Führung des 84-jährigen Deng Xiaoping wirtschaftlich geöffnet. Die politische Macht liegt aber noch immer fest in den Händen von KP-Kadern, viele von ihnen korrupt. In einem Zweizeiler, der nun überall in der Stadt angeschlagen wird, heißt es: "Der eine, der nicht hätte sterben sollen, ist tot / diejenigen, die hätten sterben sollen, sind am Leben."

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Dienstag, 18. April

Im Morgengrauen versammeln sich 200 Studenten zu einem Sit-in an der Westseite des Tiananmen – vor der mächtigen "Großen Halle des Volkes", in der das Parlament tagt. Sie singen die Nationalhymne und wollen mit einem ranghohen Mitglied des "Volkskongresses" sprechen. "Die einstigen Anschuldigungen gegen Hu müssen offiziell zurückgenommen werden!", verkündet einer lautstark – und bekommt dafür viel Applaus von Passanten, wie Tagesspiegel-Korrespondent Johnny Erling notiert. Außerdem verlangen die Studenten Pressefreiheit und Informationen über das Gehalt von Spitzenpolitikern. Am Abend drängen Polizisten in Zivil 3000 Leute ab, die die nahe KP-Zentrale stürmen wollen.

Sonnabend, 22. April

Der Leichnam von Hu Yaobang liegt in einem Sarg aufgebahrt in der "Großen Halle des Volkes". Die wichtigen Männer der KP defilieren in schwarzen Anzügen daran vorbei und verbeugen sich. Draußen haben sich hunderttausende Menschen im Gedenken an Hu versammelt. Auf einem Plakat steht: "Wir werden dich nie vergessen."

Dienstag, 25. April

Leser-Kommentare
  1. Politisch naiv und leicht manipulierbar von allen Seiten, haben die Studenten sich wie Weltbesserer gefühlt. Für die Esklation sorgten einige selbsternannten Führer, die das Leben der Studenten bewußt? auf Spiel gesetzt haben. Und konservative Politiker haben die Chance genutzt, durchzugreifen. Eine Tragödie für die Studenten, die zum Spielball der Politik geworden sind.

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    Die meinsten Studenten damals sind älter und weiser geworden und haben erkannt, dass sie damals Fehler gemacht haben.

    Die meinsten Studenten damals sind älter und weiser geworden und haben erkannt, dass sie damals Fehler gemacht haben.

  2. Die meinsten Studenten damals sind älter und weiser geworden und haben erkannt, dass sie damals Fehler gemacht haben.

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    dass China insgesamt politisch reifer geworden ist. Auch die jüngeren Studenten sind viel besser informiert als die Studenten in 1989, und dazu deutlich pragmatischer. Die Entwicklung in China profitiert davon, was sehr erfreulich ist. Somit war 1989 kein verlorenes Jahr.

    dass China insgesamt politisch reifer geworden ist. Auch die jüngeren Studenten sind viel besser informiert als die Studenten in 1989, und dazu deutlich pragmatischer. Die Entwicklung in China profitiert davon, was sehr erfreulich ist. Somit war 1989 kein verlorenes Jahr.

  3. Ich habe damals alles mit verfoglt und gehofft, dass die jungen Leute Erfolg haben… Wie wäre aber China heute, wenn diese Leute nicht unterdruckt wurden?

    1) Evtl. wäre China viel freier als heute. So frei und wundervoll, wie man geträumt hat, kann sicher nicht sein. Es könnte natürlich schlechter sein.

    2) Es könnte auch sein, dass China sich im Chaos und Krieg sank.

    3) Im schlimmsten Fall gäbe China heute nicht mehr: Spaltung in mehrere Staaten oder besetzt durch fremde Mächte.

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    wie China sich entwickeln würde, wenn alle morgen frei wählen dürften. Heute hat man eine deutlich bessere Voraussetzung als vor 20 Jahren. Chinesen sind da nicht so optimistisch. Eine politische Kultur muss wachsen. Instaible Situationen ähnlich wie in Thailand and einigen anderen Asienstaaten sind in China nicht ausgeschlossen, allerdings mit möglicherweise verheerenden Folgen für die Region und die Welt. Und viele haben zwar die dringende Bedürfnis, Koruption zu unterbinden, und sind aber sehr ernüchtert durch die Skandale und Koruption in Taiwan und anderswo. Also gibt es im Moment gar nicht so viel Alternative.

    wie China sich entwickeln würde, wenn alle morgen frei wählen dürften. Heute hat man eine deutlich bessere Voraussetzung als vor 20 Jahren. Chinesen sind da nicht so optimistisch. Eine politische Kultur muss wachsen. Instaible Situationen ähnlich wie in Thailand and einigen anderen Asienstaaten sind in China nicht ausgeschlossen, allerdings mit möglicherweise verheerenden Folgen für die Region und die Welt. Und viele haben zwar die dringende Bedürfnis, Koruption zu unterbinden, und sind aber sehr ernüchtert durch die Skandale und Koruption in Taiwan und anderswo. Also gibt es im Moment gar nicht so viel Alternative.

  4. dass China insgesamt politisch reifer geworden ist. Auch die jüngeren Studenten sind viel besser informiert als die Studenten in 1989, und dazu deutlich pragmatischer. Die Entwicklung in China profitiert davon, was sehr erfreulich ist. Somit war 1989 kein verlorenes Jahr.

    Antwort auf "Die meinsten Studenten"
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    • 04.06.2009 um 21:38 Uhr

    .Auch die jüngeren Studenten sind viel besser informiert als die Studenten in 1989, und dazu deutlich pragmatischer.

    Die jüngen Studenten sind viel besser informiert?

    Über was?

    Sehr viele wissen nicht mal, dass die chinesischen Soldaten im Jahre 1989 auf die Zivilbevölkerung in Peking geschossen hat.

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    • 04.06.2009 um 21:38 Uhr

    .Auch die jüngeren Studenten sind viel besser informiert als die Studenten in 1989, und dazu deutlich pragmatischer.

    Die jüngen Studenten sind viel besser informiert?

    Über was?

    Sehr viele wissen nicht mal, dass die chinesischen Soldaten im Jahre 1989 auf die Zivilbevölkerung in Peking geschossen hat.

  5. wie China sich entwickeln würde, wenn alle morgen frei wählen dürften. Heute hat man eine deutlich bessere Voraussetzung als vor 20 Jahren. Chinesen sind da nicht so optimistisch. Eine politische Kultur muss wachsen. Instaible Situationen ähnlich wie in Thailand and einigen anderen Asienstaaten sind in China nicht ausgeschlossen, allerdings mit möglicherweise verheerenden Folgen für die Region und die Welt. Und viele haben zwar die dringende Bedürfnis, Koruption zu unterbinden, und sind aber sehr ernüchtert durch die Skandale und Koruption in Taiwan und anderswo. Also gibt es im Moment gar nicht so viel Alternative.

    Antwort auf "Wie wäre China heute?"
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    • 04.06.2009 um 21:46 Uhr

    Und viele haben zwar die dringende Bedürfnis, Koruption zu unterbinden, und sind aber sehr ernüchtert durch die Skandale und Koruption in Taiwan und anderswo.

    Was wollen Sie damit sagen?Dass es korruptionsskandale auch in demokratischen Ländern gibt?Das weiss wohl jeder.

    Allerdings ist die Korruption in Taiwan längst nicht so verheerend wie in China.

    "
    In China, corrupt practices have, for long, been low risk activity. Carnegie Endowment 2007 bears out that a corrupt civil servant stands 3% chance of going to jail for corruption. Since 1982, 80% of the CCP members disciplined and punished by the party got off with a warning, while the remaining 20% were terminated and less than 6% were prosecuted. Not surprising then that the corruption in China has come to acquire quite interesting array of forms.
    "
    http://www.c3sindia.org/c...

    Zitat:"
    One form of corrupt activity is “power trading”. It involves the “buying and selling of official posts and positions”."

    Also kann man in China Ämter mit Geld kaufen.

    Korruption bei den Geschäften?
    Zitat:"
    Word Bank & IFC Enterprise Surveys 2003 showed that 73% of the companies surveyed in China expected payment of facilitation fee quintessential for their business survival in China."

    Korruption beim Militär?
    "
    The People’s Liberation Army (PLA) is, interestingly, partner both in grand and petty corruptions in its own rights.

    "

    "
    In the PRC, the range of political corruption can take wind out of any body’s imagination. It touches all levels of government, perhaps in increasing proportion as it goes down.

    [...]
    This is but a political system related malaise, and hence opinion could vary. However, it is remains the mother of all sets of corruptions.

    "

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    • 04.06.2009 um 21:46 Uhr

    Und viele haben zwar die dringende Bedürfnis, Koruption zu unterbinden, und sind aber sehr ernüchtert durch die Skandale und Koruption in Taiwan und anderswo.

    Was wollen Sie damit sagen?Dass es korruptionsskandale auch in demokratischen Ländern gibt?Das weiss wohl jeder.

    Allerdings ist die Korruption in Taiwan längst nicht so verheerend wie in China.

    "
    In China, corrupt practices have, for long, been low risk activity. Carnegie Endowment 2007 bears out that a corrupt civil servant stands 3% chance of going to jail for corruption. Since 1982, 80% of the CCP members disciplined and punished by the party got off with a warning, while the remaining 20% were terminated and less than 6% were prosecuted. Not surprising then that the corruption in China has come to acquire quite interesting array of forms.
    "
    http://www.c3sindia.org/c...

    Zitat:"
    One form of corrupt activity is “power trading”. It involves the “buying and selling of official posts and positions”."

    Also kann man in China Ämter mit Geld kaufen.

    Korruption bei den Geschäften?
    Zitat:"
    Word Bank & IFC Enterprise Surveys 2003 showed that 73% of the companies surveyed in China expected payment of facilitation fee quintessential for their business survival in China."

    Korruption beim Militär?
    "
    The People’s Liberation Army (PLA) is, interestingly, partner both in grand and petty corruptions in its own rights.

    "

    "
    In the PRC, the range of political corruption can take wind out of any body’s imagination. It touches all levels of government, perhaps in increasing proportion as it goes down.

    [...]
    This is but a political system related malaise, and hence opinion could vary. However, it is remains the mother of all sets of corruptions.

    "

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    • 04.06.2009 um 21:38 Uhr

    .Auch die jüngeren Studenten sind viel besser informiert als die Studenten in 1989, und dazu deutlich pragmatischer.

    Die jüngen Studenten sind viel besser informiert?

    Über was?

    Sehr viele wissen nicht mal, dass die chinesischen Soldaten im Jahre 1989 auf die Zivilbevölkerung in Peking geschossen hat.

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    Aber 4. Juni ist kein wichtiges Datum und wird auch nicht mehr werden. Nicht einmal die damals aktiven Beteiligten (bis auf die wenigen) sprechen noch gerne darüber, weil man als unerfahrene Jugend letztlich politisch benutzt und verraten wurde. Das ist für keinen besonders rühmlich, seblst wenn man in guter Absicht gehandelt hat.

    Die heutige Jugend weiß genug und lernt das, was sie braucht. 4. Juni ist vielleicht als eine Wahnung ganz geeignet, dass man nicht leichtsinning "Demokratie" schreit und dann von den "Studenten-Führern" verkauft wird.

    Aber 4. Juni ist kein wichtiges Datum und wird auch nicht mehr werden. Nicht einmal die damals aktiven Beteiligten (bis auf die wenigen) sprechen noch gerne darüber, weil man als unerfahrene Jugend letztlich politisch benutzt und verraten wurde. Das ist für keinen besonders rühmlich, seblst wenn man in guter Absicht gehandelt hat.

    Die heutige Jugend weiß genug und lernt das, was sie braucht. 4. Juni ist vielleicht als eine Wahnung ganz geeignet, dass man nicht leichtsinning "Demokratie" schreit und dann von den "Studenten-Führern" verkauft wird.

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    • 04.06.2009 um 21:46 Uhr

    Und viele haben zwar die dringende Bedürfnis, Koruption zu unterbinden, und sind aber sehr ernüchtert durch die Skandale und Koruption in Taiwan und anderswo.

    Was wollen Sie damit sagen?Dass es korruptionsskandale auch in demokratischen Ländern gibt?Das weiss wohl jeder.

    Allerdings ist die Korruption in Taiwan längst nicht so verheerend wie in China.

    "
    In China, corrupt practices have, for long, been low risk activity. Carnegie Endowment 2007 bears out that a corrupt civil servant stands 3% chance of going to jail for corruption. Since 1982, 80% of the CCP members disciplined and punished by the party got off with a warning, while the remaining 20% were terminated and less than 6% were prosecuted. Not surprising then that the corruption in China has come to acquire quite interesting array of forms.
    "
    http://www.c3sindia.org/c...

    Zitat:"
    One form of corrupt activity is “power trading”. It involves the “buying and selling of official posts and positions”."

    Also kann man in China Ämter mit Geld kaufen.

    Korruption bei den Geschäften?
    Zitat:"
    Word Bank & IFC Enterprise Surveys 2003 showed that 73% of the companies surveyed in China expected payment of facilitation fee quintessential for their business survival in China."

    Korruption beim Militär?
    "
    The People’s Liberation Army (PLA) is, interestingly, partner both in grand and petty corruptions in its own rights.

    "

    "
    In the PRC, the range of political corruption can take wind out of any body’s imagination. It touches all levels of government, perhaps in increasing proportion as it goes down.

    [...]
    This is but a political system related malaise, and hence opinion could vary. However, it is remains the mother of all sets of corruptions.

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    • 05.06.2009 um 0:01 Uhr

    Was die Militärdiktatur der Beiyang-Kriegsherren 1919 (1) und Mao Zedong 1976 (2) nicht gewagt haben, haben Deng Xiaoping, Li Peng und ihre Schergen am dritten und vierten Juni 1989 getan.Dafür werden sie ewig in der Geschichte verdammt werden.

    20 Jahre sind nun vorbei.Inzwischen ist vieles anders geworden, das Machtmonopol der KPCh über China jedoch ist erhalten geblieben.Die Justiz, die Polizei, die Presse, das Militär, die Provinzen, die Gewerkschaft, die (offiziell anerkannten) Kirchenverbände, das Internet, die Schulen, die Zentralbank, und auch wirklich alles, unterliegen der Kontrolle der KPCh.

    Auf diese Weise wird die KPCh die systemeigenen Probleme niemals lösen können.Und die Menschenrechte werden auch weiterhin massiv verletzt werden, solange die KPCh an der Macht ist und dieses Machtmonopol verfügt.

    (1)

    Bewegung des vierten Mai, 1919

    http://de.wikipedia.org/w...
    (2)
    Tian’anmen-Zwischenfall von 1976

    http://de.wikipedia.org/w...

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    Damals haben einige Exilchinesen schon behauptet, dass ein Machtwechsel in Peking innerhalb zwei Jahren stattfinden soll. Diese Prognose war erwiesenermaßen falsch. 20 Jahre danach scheint die Macht der KPCh vielfach gefestigt zu sein. Es wird uns nicht wundern, wenn KPCh in naher Zukunft Wahl zulassen würden und sich dadurch legitimieren lässt. Der Wunsch nach der Stabilität in China ist groß. Da nimmt man lieber andere Übel in Kauf, sei es Koruption oder Machtmissbrauch. Das ist immer noch besser als Chaos und Kriege. Die chinesischen "Demokraten" und Dissidenten im Ausland sind selbst so korupt, dass man davon übel werden kann. Da können Sie schimpfen, wie Sie wollen. Gegen die Mehrheit kommen Sie nicht an.

    Damals haben einige Exilchinesen schon behauptet, dass ein Machtwechsel in Peking innerhalb zwei Jahren stattfinden soll. Diese Prognose war erwiesenermaßen falsch. 20 Jahre danach scheint die Macht der KPCh vielfach gefestigt zu sein. Es wird uns nicht wundern, wenn KPCh in naher Zukunft Wahl zulassen würden und sich dadurch legitimieren lässt. Der Wunsch nach der Stabilität in China ist groß. Da nimmt man lieber andere Übel in Kauf, sei es Koruption oder Machtmissbrauch. Das ist immer noch besser als Chaos und Kriege. Die chinesischen "Demokraten" und Dissidenten im Ausland sind selbst so korupt, dass man davon übel werden kann. Da können Sie schimpfen, wie Sie wollen. Gegen die Mehrheit kommen Sie nicht an.

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