Internet Verlage wollen Urheberrechte im Netz verbessern
Geschlossen wollen deutsche Verleger ihr geistiges Eigentum im Netz schützen.
Das ist die Kernaussage einer Resolution, die zum 3. Internationalen Mediendialog in Hamburg verabschiedet wurde. Unterzeichnet haben das Dokument die Axel Springer AG, Bauer Media Group, Ganske Verlagsgruppe, Gruner + Jahr, der Spiegel-Verlag sowie der Zeit-Verlag. "Im Internet darf es keine rechtsfreien Zonen geben", heißt es dort.
"Nur mit Geschlossenheit können wir etwas erreichen", appellierte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner an die im Rathaus versammelten mehr als 500 Medienvertreter. Sie sollen den Gesetzgeber dazu bringen, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage einzuführen.
- Datum 09.06.2009 - 09:25 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, mm
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Von wem stammt eigentliche dieser schöne Begriff?
Vermutlich ist hier das Urheberrecht gemeint.
Wissen und Kultur nach Maßgabe der Zahlungsfähigkeit zu rationieren ist einer Gemeinschaft, die sich in Sonntagsreden als "Volk der Dichter und Denker" bezeichnet, unwürdig.
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Es ist auch unwürdig, Lebensmittel nach Zahlungskraft zu rationieren, aber trotzdem hätten Sie wahrscheinlich ein Problem, wenn ich mich aus Ihrem Kühlschrank bedienen würde.
Es ist auch unwürdig, Lebensmittel nach Zahlungskraft zu rationieren, aber trotzdem hätten Sie wahrscheinlich ein Problem, wenn ich mich aus Ihrem Kühlschrank bedienen würde.
Liberae sunt nostrae cogitationes, frei sind unsere Gedanken.
Das wusste schon Marcus Tullius Cicero.
Man rennt hier gegen Windmühlen an und nutzt Lobbyarbeit um weite Gesellschaftsschichten zu kiminalisieren. Das Ergebnis sieht man in Schweden in der Piratenpartei. Ob gut oder schlecht, wir werden nicht zurück zur Schreibmaschine finden. Virtualisierung von Wissen impliziert die quasi kostenlose Vervielfältigung und einfache Zugänglichkeit. Damit werden auch die Verlage zu leben lernen müssen.
Über den Unsinn geistigen Eigentums hinaus tragen Springer&Co in einem erneuten Ansatz den Begriff "Netz als rechtsfreier Raum" in die Öffentlichkeit und bieten den Politikern wieder fruchtbaren Boden für Regierungswut.
Wenn man den Ansatz konsequent zu Ende denkt, sollte man eine Software entwickeln, mit der ich Ihre Harddrive ohne Ihr Einverständnis oder Wissen durchsuchen kann, nach Musik oder Programmen, die ich gebrauchen könnte. Es kann ja nicht sein, dass Autoren weniger Rechte haben an ihrem eigenen geistigen Produkt als Endnutzer.
Es ist auch unwürdig, Lebensmittel nach Zahlungskraft zu rationieren, aber trotzdem hätten Sie wahrscheinlich ein Problem, wenn ich mich aus Ihrem Kühlschrank bedienen würde.
Ich hätte aber nichts dagegen, wenn Sie die Lebensmittel, die ich Ihnen zur Einsicht zur Verfügung stellte, für den Eingenverzehr kopierten ohne dass meine Lebensmittel davon Schaden nehmen würden.
Ihnen scheint der Gedanke fern, daß, so Sie in meiner Küche stehen, ich Sie freiwillig zum Essen einlade und die Schätze meines Kühlschrankes mit Ihnen teile?
Handelt es sich bei Kultur aber nicht eher um ein immaterielles Gut?
Beispiel: Wenn ich Ihnen beibringe, einen Fahrradreifen zu flicken, Ubuntu zu bedienen oder "House Of The Rising Sun" auf der Gitarre zu klampfen - was fehlt mir?
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Ich hätte aber nichts dagegen, wenn Sie die Lebensmittel, die ich Ihnen zur Einsicht zur Verfügung stellte, für den Eingenverzehr kopierten ohne dass meine Lebensmittel davon Schaden nehmen würden.
Ihnen scheint der Gedanke fern, daß, so Sie in meiner Küche stehen, ich Sie freiwillig zum Essen einlade und die Schätze meines Kühlschrankes mit Ihnen teile?
Handelt es sich bei Kultur aber nicht eher um ein immaterielles Gut?
Beispiel: Wenn ich Ihnen beibringe, einen Fahrradreifen zu flicken, Ubuntu zu bedienen oder "House Of The Rising Sun" auf der Gitarre zu klampfen - was fehlt mir?
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Ich hätte aber nichts dagegen, wenn Sie die Lebensmittel, die ich Ihnen zur Einsicht zur Verfügung stellte, für den Eingenverzehr kopierten ohne dass meine Lebensmittel davon Schaden nehmen würden.
...verschiedenen Verlagen geschenkt (genauer: schenken müssen) und freue mich nun über jede illegale Kopie, die zu deren Verbreitung beiträgt.
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