Verdacht auf Prostitution Berlusconi kaufte sich weibliche Gesellschaft

Junge Damen wurden angeblich dafür bezahlt, dass sie an Festen des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi teilgenommen haben.

Frauen gegen Geld für Berlusconi Partys: Das habe ein Unternehmer in abgehörten Telefonaten so erzählt, berichtet die Mailänder Zeitung Corriere della Sera. Gegen diesen Unternehmer, der Berlusconi seit Jahren kennen soll, werde nun wegen Anstiftung zur Prostitution ermittelt. Justizkreise in Bari bestätigten dies.

Bei den Hinweisen auf eine Bezahlung der Frauen müsse geprüft werden, ob es nur Prahlerei des Unternehmers gewesen sei oder es sich tatsächlich um Verleitung zur Prostitution handle. Ursprünglich sei der Unternehmer abgehört worden, weil gegen ihn ein Korruptionsverdacht bei der Auftragsvergabe von Krankenhaus-Ausstattung und Prothesen besteht.

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"Ein weiteres Mal füllen sich die Zeitungen mit Müll und Lügen", kommentierte Berlusconi die Berichte. Er soll aber am Mittwochnachmittag seinen Anwalt Nicolò Ghedini sowie den italienischen Justizminister Angelino Alfano zu einem nicht offiziellen Treffen zu sich gerufen haben. Beide wollten den Fall danach nicht kommentieren.

Der italienische Regierungschef sorgt immer wieder mit seinen erotischen Ausschweifungen für Schlagzeilen. Zuletzt hatte ein mögliches Verhältnis des 72-Jährigen mit einer gerade volljährigen Schülerin für Aufregung gesorgt, welches aber vom Regierungschef dementiert wird. Seine Frau will sich wegen der Affäre scheiden lassen.

 
Leser-Kommentare
  1. Na, wenigstens der Silvio hat Geschmack, auch wenn der etwas teurer ist.

    Da hatte es Angela beim Besuch ihres "Busenfreundes George Walker in Stralsund einfacher:

    Die eiligst heran gekarrten damaligen "Freunde Amerikas" bekamen dagegen "nur" ein "Winkelement" in die Hand gedrückt. Der Rest ging leider für die "Sicherheit" des George Walker Bush drauf.

    Wenigstens achtet Silvio noch darauf, dass seine Trabanten nicht noch den Fisch mitbringen müssen, um mal neben einem Politiker stehen zu dürfen.

    Außerdem wirken junge und lächelnde Damen viel mehr als ein Heer Fahnen schwenkender CDU-Genossen, denn das wirkte schon zu Zeiten der SED-Riege mehr als aufgesetzt.

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