Bildungsstreik "Absolute Minimalforderungen"

Heute demonstrieren die streikenden Studenten. Ihre Forderungen sind ungewöhnlich pragmatisch. Trotzdem wird der Bildungsstreik von potenziellen Verbündeten kritisiert

Dienstag war der große Tag. Seit Herbst hatte Antonia, die ihren Nachnamen lieber für sich behält, an der These ihrer Bachelor-Arbeit gefeilt, bevor sie die Arbeit über den amerikanischen Internetwahlkampf im April anmeldete – und jetzt abgeben wollte. Im Foyer des Philosophenturms, der 13-stöckigen Bausünde und Legebatterie der Geistes- und Kulturwissenschaftler an der Uni Hamburg, war mehr los als sonst.

"Es hatte sich ein Riesenpulk Studenten gebildet, die vor der Tür zu den Fahrstühlen herumstanden", sagt Antonia. "Ich habe die sehr freundlich gefragt, ob ich durch darf." Durfte sie nicht. Denn diese Woche wird an der Uni Hamburg und vielen weiteren Hochschulen dieser und anderer deutschen Städte gestreikt. In der Hansestadt bedeutet das de facto: Während bei den Juristen, Medizinern und Wirtschaftswissenschaftlern Normalbetrieb herrscht, sind die Pädagogischen, Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Institute blockiert. Mit Barrikaden, Kuchentischen oder einem "Riesenpulk Studenten".

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Eine Woche früher sitzt Nadya Kablan im Schneidersitz auf einem Schreibtisch und reicht Flugblätter herum. "Das sind die absoluten Minimalforderungen", sagt sie. "Eigentlich wollten wir ja noch was Systemkritisches mit aufnehmen." Ihre fünf Mitstreiterinnen nicken. Sie sind der harte Kern der Streikstudenten am Department für Soziale Arbeit der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW). Alle sind BA-Studentinnen im zweiten Semester, die sich seit einem halben Jahr zur Streikplanung treffen. Sie sind mit ihren Studienbedingungen unzufrieden. Sie sind entschlossen und wirken erstaunlich pragmatisch dabei.

Denn Kablan und ihre Kommilitoninnen fordern nicht den "Sturz der Regierung", wie es während der Uni-Streiks vor einigen Jahren noch hieß. Ihr Forderungskatalog ist präzise und auch klar formuliert: Die Studentinnen wollen ein ausreichendes Angebot der vorgesehenen Seminare, ergo mehr Professoren, außerdem die "Abschaffung des Bachelors und Masters in der derzeitigen Form" und das Ende der Studiengebühren.

Kein einziges Marx- oder Brecht-Zitat, nur eine einzige Fachvokabel stellt sich dem Lesenden quer – und die kommt aus der BA-Studienordung. "Nächste Woche weiß jeder, was der Curriculare Normwert ist", sagt Nadya Kablan und lacht. Der Begriff steht für die Anzahl der Studierenden, die, gemessen an den personellen und räumlichen Kapazitäten, in Bachelor- und Master-Studiengängen aufgenommen werden. Diese Zahl ist zu niedrig, finden die Studentinnen. Sie sind in diesem Punkt gar nicht so weit entfernt von der OECD oder dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, die schon vor Jahren die vergleichsweise geringe Anzahl deutscher Hochschulabsolventen beklagten.

Mit dem "Curricularen Normwert" hat Constantin Braun wenig zu tun. Anders als die Aktivistinnen an der HAW ist er schon seit zehn Semestern an der Hamburger Uni eingeschrieben – als einer der letzten Magisterstudenten in der Politikwissenschaft. Trotzdem gehört er zu denjenigen, die in dieser Woche sein Institutsgebäude verbarrikadiert haben und vor der Tür Fair-Trade-Kaffee und Flugblätter verteilen.

Leser-Kommentare
  1. ...alle 1a Examina ablegen, wenn sie mit der gleichen Energie und dem gleichen Zeitaufwand an ihrem Studium arbeiten würden, den sie jetzt für Proteste investieren.

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    Genau - ducken, schlucken und einfach weitermachen sollten sie. Die mit ihren Luxusproblemen.

    Genau - ducken, schlucken und einfach weitermachen sollten sie. Die mit ihren Luxusproblemen.

  2. Interessant. Auch die ZEIT verdient offenbar daran, dass einschlägige "Institute" mit Anzeigen für sich werben dürfen:

    "Dr.h.c. oder Prof.h.c. werden? Wir beraten Sie! Schnell und kompetent."

    Wozu also studieren?

  3. Genau - ducken, schlucken und einfach weitermachen sollten sie. Die mit ihren Luxusproblemen.

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    ...aber wie sagte meine Oma: "Erst die Arbeit, dann das Spiel."

    Immer wenn's lernmäßig eng wird, rollen die Proteste gegen das "schlechte" Bildungssystem, das alle Latten viel zu hoch legt.

    Wenn jemand auf die Straße geht um berechtigte Kritik zu äußern, die er vorher bei seinem Prof. nicht los wurde (obwohl er das Gespräch gesucht hat!), und der alle Scheine hat, ist das OK.

    Alle die glauben durch Protest Arbeit vermeiden zu können, sollten mal ganz schnell ihre Hausarbeiten machen.

    ...aber wie sagte meine Oma: "Erst die Arbeit, dann das Spiel."

    Immer wenn's lernmäßig eng wird, rollen die Proteste gegen das "schlechte" Bildungssystem, das alle Latten viel zu hoch legt.

    Wenn jemand auf die Straße geht um berechtigte Kritik zu äußern, die er vorher bei seinem Prof. nicht los wurde (obwohl er das Gespräch gesucht hat!), und der alle Scheine hat, ist das OK.

    Alle die glauben durch Protest Arbeit vermeiden zu können, sollten mal ganz schnell ihre Hausarbeiten machen.

  4. die kritisch sind und auch mal Streiken. Wir befinden uns auf dem Weg in eine Wissensgesellschftund dann schaut euch die Kitas, Schulen und Unis mal an und dann schaut euch Banken, Krankenkassen und Behörden an fällt da was auf.
    Wir brauchen mehr Geld für Bildung am richtigen Ort und zwar sofort sonst werden wir vonanderen Ländern ganz schnell überholt.

    Und es müssen wieder mehr Menschen auf die Straße egal ob Studenten oder Arbeiter vielleicht ändert sich dann ja was denn so geht es nicht weiter.

  5. ...aber wie sagte meine Oma: "Erst die Arbeit, dann das Spiel."

    Immer wenn's lernmäßig eng wird, rollen die Proteste gegen das "schlechte" Bildungssystem, das alle Latten viel zu hoch legt.

    Wenn jemand auf die Straße geht um berechtigte Kritik zu äußern, die er vorher bei seinem Prof. nicht los wurde (obwohl er das Gespräch gesucht hat!), und der alle Scheine hat, ist das OK.

    Alle die glauben durch Protest Arbeit vermeiden zu können, sollten mal ganz schnell ihre Hausarbeiten machen.

    Antwort auf "So ein Pack"
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    • hanni5
    • 17.06.2009 um 13:18 Uhr

    soso...

    Zitat "Wenn jemand auf die Straße geht um berechtigte Kritik zu äußern, die er vorher bei seinem Prof. nicht los wurde (obwohl er das Gespräch gesucht hat!), und der alle Scheine hat, ist das OK."

    da stellen sich doch einige fragen: wer beurteilt ob die kritik berechtigt ist? nur studenten die alle scheine haben- also theoretisch fertig sind dürfen kritik üben? ... naja, denken sie am besten erst nach und schreiben dann! und inwiefern kennen sie die arbeitsbelastung vorn heutigen studenten verschiedener studienrichtungen?

    • SF
    • 17.06.2009 um 14:47 Uhr

    Ich suche also bei meinem Professor das Gespräch bezüglich meiner Kritik am deutschen Bildungssystem.

    Und dann? Ändert der Professor dann das Bildungssystem? Stellt er ein paar Kollegen ein, bietet mehr Seminare, kauft sich bessere Ausstattung und schafft den Bachelor-Studenten Entscheidungsfreiraum?

    Falls es Ihnen entgangen sein sollte, die Studenten streiken nicht, weil ihnen der Professor gerade aufgrund fehlender Leistung einen Schein nicht geben will.

    • hanni5
    • 17.06.2009 um 13:18 Uhr

    soso...

    Zitat "Wenn jemand auf die Straße geht um berechtigte Kritik zu äußern, die er vorher bei seinem Prof. nicht los wurde (obwohl er das Gespräch gesucht hat!), und der alle Scheine hat, ist das OK."

    da stellen sich doch einige fragen: wer beurteilt ob die kritik berechtigt ist? nur studenten die alle scheine haben- also theoretisch fertig sind dürfen kritik üben? ... naja, denken sie am besten erst nach und schreiben dann! und inwiefern kennen sie die arbeitsbelastung vorn heutigen studenten verschiedener studienrichtungen?

    • SF
    • 17.06.2009 um 14:47 Uhr

    Ich suche also bei meinem Professor das Gespräch bezüglich meiner Kritik am deutschen Bildungssystem.

    Und dann? Ändert der Professor dann das Bildungssystem? Stellt er ein paar Kollegen ein, bietet mehr Seminare, kauft sich bessere Ausstattung und schafft den Bachelor-Studenten Entscheidungsfreiraum?

    Falls es Ihnen entgangen sein sollte, die Studenten streiken nicht, weil ihnen der Professor gerade aufgrund fehlender Leistung einen Schein nicht geben will.

    • hanni5
    • 17.06.2009 um 13:18 Uhr

    soso...

    Zitat "Wenn jemand auf die Straße geht um berechtigte Kritik zu äußern, die er vorher bei seinem Prof. nicht los wurde (obwohl er das Gespräch gesucht hat!), und der alle Scheine hat, ist das OK."

    da stellen sich doch einige fragen: wer beurteilt ob die kritik berechtigt ist? nur studenten die alle scheine haben- also theoretisch fertig sind dürfen kritik üben? ... naja, denken sie am besten erst nach und schreiben dann! und inwiefern kennen sie die arbeitsbelastung vorn heutigen studenten verschiedener studienrichtungen?

  6. Ich persönlich finde das Bachelor-Master-Kontrukt mit dem gerafften Stundenplan fantastisch. Ich habe an der Uni Bielefeld erst den B.Sc in Medieninformatik und dann den MA in Medienwissenschaften studiert und bin absolut überzeugt davon. Ich hätte diese Mischung im alten System nicht studieren können und der strikte Stundenplan zu Anfang und die Wahlfreiheit am Schluss von jeweils beiden Studiengängen hat mir sehr gut getan. Ich vermute mal, dass dies nicht an allen Unis so gut geklappt hat und auch wir hatten Anlaufschwierigkeiten aber wieso müssen jetzt ein paar Leute, die den erhöhten Druck nicht verkraften gleich auf die Barrikaden gehen? Das arbeitsleben ist noch viel, viel, viel härter als das bisschen studieren. Ich finde es gut, wenn das dem schnelleren System angepasst wird. Und ich selber darf nichts gegen Studiengebühren sagen, weil meine beiden Stellen an der Uni als wissenschaftliche Hilfskraft durch diese Gelder zum Wohle der Studierenden bezahlt wurden. Also auch das sehe ich nicht so kritisch.

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    Klar, wenn man sich die Studiengebühren leisten kann, ist's kein Problem. Ich kann mir sie nicht leisten und werde mir daher eine möglichst "billige" Uni (oder auch FH) suchen müssen. So ist nicht mehr der Abi-Schnitt Grundlage für die Auswahl der Uni, sondern die finanziellen Möglichkeiten.

    • SF
    • 17.06.2009 um 14:57 Uhr

    Bei der Kritik am Bachelor- und Mastersystem geht es nicht nur darum, dass manche Leute dem Druck nicht standhalten. Natürlich konnte sich ein Magisterstudent so er denn wollte das ganze Studium entzerren und entspannt studieren, das ist für Bachelor deutlich schwieriger.
    Die zeitlich strenge Einteilung und rigide Semesterplanung baut aber nicht nur Leistungsdruck auf (der übrigens durchaus mit dem vergleichbar ist, was ein Diplomstudent in Normalgeschwindigkeit auch macht - schnelle oder durchschnittliche Diplomstudenten gibt/gab es nämlich auch). Es geht darum, dass der Student alles vorgekaut bekommt, kaum eine Veranstaltung aus Interesse besuchen kann auch wenn sie nicht vorgesehen ist und sein Studium nicht mehr aktiv gestaltet. Studieren war mal mehr als anwendungsbezogenes Wissen zu erlangen, um einen bestimmten Beruf auszuüben. Es geht um Horizonterweiterung und darum, ein gebildeter Mensch zu werden (und nicht ein ausgebildeter).
    Dass Ihnen der strikte Stundenplan am Anfang gut getan hat, spricht nicht unbedingt für Sie oder das System. Ein Magisterstudent hätte so Eigenverantwortung erlernt.
    Und zu dem "bisschen studieren": Medieninformatik und Medienwissenschaften stehen nicht gerade im Ruf, zu den härtesten Studiengängen zu gehören. Stellen Sie sich doch mal vor, dass bei anderen das "bisschen studieren" ein bisschen mehr Arbeit und Zeit erfordert.

    • Yman
    • 17.06.2009 um 16:34 Uhr

    ...Sie sind ja auch kein Akademiker.
    Haben also ne Ausbildung gemacht und die noch gut. Sehr schön. Das wars dann aber auch.
    Sie können nur rekapitulieren, sonst nichts. Wie es der Roboter können muß...gelle!?
    Lernen in Modulen.....gehts noch? Nach diesem bescheuerten System ist ja sogar der Lehrplan einer Hauptschule und der Maurerberuf akademisch.
    Informieren Sie sich mal über Prof. Reiser....damit Sie endlich merken was Sie wirklich gemacht haben....

    Klar, wenn man sich die Studiengebühren leisten kann, ist's kein Problem. Ich kann mir sie nicht leisten und werde mir daher eine möglichst "billige" Uni (oder auch FH) suchen müssen. So ist nicht mehr der Abi-Schnitt Grundlage für die Auswahl der Uni, sondern die finanziellen Möglichkeiten.

    • SF
    • 17.06.2009 um 14:57 Uhr

    Bei der Kritik am Bachelor- und Mastersystem geht es nicht nur darum, dass manche Leute dem Druck nicht standhalten. Natürlich konnte sich ein Magisterstudent so er denn wollte das ganze Studium entzerren und entspannt studieren, das ist für Bachelor deutlich schwieriger.
    Die zeitlich strenge Einteilung und rigide Semesterplanung baut aber nicht nur Leistungsdruck auf (der übrigens durchaus mit dem vergleichbar ist, was ein Diplomstudent in Normalgeschwindigkeit auch macht - schnelle oder durchschnittliche Diplomstudenten gibt/gab es nämlich auch). Es geht darum, dass der Student alles vorgekaut bekommt, kaum eine Veranstaltung aus Interesse besuchen kann auch wenn sie nicht vorgesehen ist und sein Studium nicht mehr aktiv gestaltet. Studieren war mal mehr als anwendungsbezogenes Wissen zu erlangen, um einen bestimmten Beruf auszuüben. Es geht um Horizonterweiterung und darum, ein gebildeter Mensch zu werden (und nicht ein ausgebildeter).
    Dass Ihnen der strikte Stundenplan am Anfang gut getan hat, spricht nicht unbedingt für Sie oder das System. Ein Magisterstudent hätte so Eigenverantwortung erlernt.
    Und zu dem "bisschen studieren": Medieninformatik und Medienwissenschaften stehen nicht gerade im Ruf, zu den härtesten Studiengängen zu gehören. Stellen Sie sich doch mal vor, dass bei anderen das "bisschen studieren" ein bisschen mehr Arbeit und Zeit erfordert.

    • Yman
    • 17.06.2009 um 16:34 Uhr

    ...Sie sind ja auch kein Akademiker.
    Haben also ne Ausbildung gemacht und die noch gut. Sehr schön. Das wars dann aber auch.
    Sie können nur rekapitulieren, sonst nichts. Wie es der Roboter können muß...gelle!?
    Lernen in Modulen.....gehts noch? Nach diesem bescheuerten System ist ja sogar der Lehrplan einer Hauptschule und der Maurerberuf akademisch.
    Informieren Sie sich mal über Prof. Reiser....damit Sie endlich merken was Sie wirklich gemacht haben....

  7. Hallo Zeitredaktion,

    es streiken nicht nur ein Haufen linker Studenten in Hamburg und Berlin. In ganz Deutschland streiken Bildungseinrichtungen, und da sind auch Schulen dabei. In meiner kleinen Stadt z.B. fand heute Vormittag eine Schülerkundgebung statt. Trotz des beschämenden Statements des Philologenverbandes sind viele Lehrer auf der Seite der Opfer (Schüler, Studenten) des deutschen Bildungssystems, das in den letzten 15 Jahren von einer großen Koalition aus CDUSPD sowie Bertelsmann, McKinsey, den Arbeitgeberverbänden und deren Verbündeten in Brüssel nach den Vorstellungen der neoliberalen Ideologie umgebaut wurde.

    Dieser Streik hat nichts weniger als eine umfassende Berichterstattung verdient, keine oberflächliche und subtil negativ wertende Betrachtung einzelner Schauplätze.

    Es ist ein zum Himmel schreiender Skandal, dass für eine einzige Bank 80 Milliarden zur Verfügung gestellt werden, und auf der anderen Seite an jeder Ecke im Bildungssystem ein paar Millionen gestrichen werden.

    Unsere Bundeskanzlerin und Ihre Kollegen von der Fraktion der Sonntagsprediger entpuppen sich als Lügner. Nehmt Euren Job ernst und berichtet angemessen darüber.

    v.

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    Liebe/r value4free,

    zu Ihrer Kritik: die Berichterstattung -- gerade hier auf ZEIT ONLINE -- fällt doch recht üppig aus, meinen Sie nicht? Dass die Schüler eventuell zu kurz kommen ist eine hilfreiche Anmerkung, wobei zumindest hier in Hamburg die Aktionen der Studierenden stark im Vordergrund stehen.

    Bzgl. "keine oberflächliche und subtil negativ wertende Betrachtung einzelner Schauplätze" -- den Forderungen der Studierenden habe ich viel Platz eingeräumt. Es gibt aber eben auch Kritiker, die Gehör verdient haben.

    Und die "Opfer" des Bildungssystems, ich weiß nicht, ob das nicht etwas zu polemisch formuliert ist -- die Opfer kommen doch gar nicht erst an den Universitäten an.

    Herzliche Grüße,
    Oskar Piegsa

    Liebe/r value4free,

    zu Ihrer Kritik: die Berichterstattung -- gerade hier auf ZEIT ONLINE -- fällt doch recht üppig aus, meinen Sie nicht? Dass die Schüler eventuell zu kurz kommen ist eine hilfreiche Anmerkung, wobei zumindest hier in Hamburg die Aktionen der Studierenden stark im Vordergrund stehen.

    Bzgl. "keine oberflächliche und subtil negativ wertende Betrachtung einzelner Schauplätze" -- den Forderungen der Studierenden habe ich viel Platz eingeräumt. Es gibt aber eben auch Kritiker, die Gehör verdient haben.

    Und die "Opfer" des Bildungssystems, ich weiß nicht, ob das nicht etwas zu polemisch formuliert ist -- die Opfer kommen doch gar nicht erst an den Universitäten an.

    Herzliche Grüße,
    Oskar Piegsa

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