Wahl in Iran Erste Hochrechnungen sehen Ahmadineschad vorn

Nach Auszählung von 20 Prozent der Stimmen führt der amtierende Präsident klar vor seinen Herausforderern

Auf Ahmadineschad entfielen demnach 69 Prozent der abgegebenen Stimmen, berichtete der Nachrichtensender Press TV nach Schließung der Wahllokale. Die gleiche Zahl nannte auch die Wahlkommission. Allerdings kamen die ersten ausgezählten Stimmen fast ausschließlich aus ländlichen Stimmbezirken, in denen der konservative Hardliner großen Rückhalt genießt.

Der hoffnungsvollste Herausforderer Ahmadineschads, der moderate Mir Hussein Mussawi, vereinigte den Angaben zufolge erst 26 Prozent auf sich. Er hatte bereits vor Schließung der Wahllokale gesagt, er sei der "definitive Gewinner" der Wahl. Er sprach bei seiner Stimmabgabe in Teheran von Behinderungen und machte die Regierung dafür verantwortlich.

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Die Iraner waren im Laufe des Tages in Massen zur Stimmabgabe geströmt. Wegen des riesigen Andrangs wurde die Schließung der Wahllokale dreimal verschoben.

 
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    • Quelle ZEIT ONLINE, rf, dpa, Reuters
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    • Schlagworte Iran | Wahl | Messe | Teheran
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