Mutmaßliche Entführung Sieben Deutsche im Jemen verschwunden
Eine Gruppe aus sieben Deutschen und zwei Briten ist nicht von einem Ausflug im Nordwesten des Landes zurückgekehrt. Die Behörden befürchten nun eine Geiselnahme
Aus Sicherheitskreise verlautete, dass die Gruppe aus einem Deutschen, der in einem Krankenhaus in Sada, 240 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Sanaa, arbeitete, seiner Ehefrau und fünf Angehörigen sowie zwei britischen Freunden bestand. Sie seien "unter mysteriösen Umständen" verschwunden, hieß es weiter.
Erst gestern hatten bewaffnete Stammesangehörige ausländische Mitarbeiter eines Krankenhauses freigelassen, die sie am Donnerstag im Nordwesten des Landes verschleppt hatten. Die 14 Ärzte und Pfleger aus Indien, Ägypten, dem Sudan und den Philippinen waren zusammen mit acht Familienangehörigen entführt worden.
Im Jemen werden immer wieder Ausländer verschleppt. Einige Stämme versuchen, durch Geiselnahmen inhaftierte Angehörige freizupressen.
- Datum 14.06.2009 - 09:44 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, rf, dpa
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sollte es sich herumgesprochen haben, dass Touristen im Jemen gute Chancen
haben, entführt zu werden. Einige können es wohl immer noch nicht glauben ...
Wer zahlt nun wieder?
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