Hunderttausende Tote 2008 war ein Jahr der Katastrophen
Erdbeben, Hungersnöte und andere Katastrophen haben 2008 fast 250.000 Menschen das Leben gekostet. Das hat das Rote Kreuz im Weltkatastrophenbericht zusammengetragen.
Damit sei es das zweitschlimmste Katastrophenjahr seit 1999 gewesen, was die Zahl der Toten angehe. Die meisten Opfer gab es demnach bei dem großen Erdbeben in China und dem Zyklon Nargis in Birma, beide im Mai 2008. Weltweit waren laut der Hilfsorganisation fast 214 Millionen Menschen von Naturkatastrophen betroffen, 2007 waren es 201 Millionen Menschen.
Der Weltkatastrophenbericht trägt den Titel "Früh warnen - früh helfen". So soll deutlich gemacht werden, wie wichtig es ist, zu
handeln, bevor die Katastrophe eintrete. Naturkatastrophen treffen demnach immer wieder die gleichen Regionen, ein Beispiel sei Indonesien. Oft seien die entlegensten Regionen am meisten gefährdet. Umso wichtiger sei es, dass dort vorsorglich Warnsysteme aufgebaut würden. Manchmal bedeute es, mit Trillerpfeifen und Trommeln vor dem ankommenden Sturm zu warnen.
- Datum 17.06.2009 - 14:23 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, sp, dpa
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