Gesundheitsfinanzierung Kassen-Zusatzbeiträge bleiben Ausnahme

Weniger Krankenkassen als erwartet müssen zum 1. Juli einen Zusatzbeitrag erheben. Der Bund hatte ursprünglich mit 16 Unternehmen gerechnet

Die meisten Versicherten bleiben von zusätzlichen Beiträgen verschont, die die Kassen zur Kostendeckung erheben könnten. "Es sind nur zwei oder drei kleine Krankenkassen davon betroffen", sagte der Präsident des Bundesversicherungsamtes, Josef Hecken, der Berliner Zeitung.

Ende April hatte Hecken noch von 16 Kassen mit insgesamt 4,5 Millionen Versicherten gesprochen, die einen Zusatzbeitrag erheben müssten. Auf Drängen des Bundesversicherungsamtes hätten viele von ihnen Fusionsgespräche mit finanzstärkeren Partnern aufgenommen, sagte Hecken.

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Laut Gesundheitsministerium haben die meisten Kassen zuletzt deutliche Überschüsse erwirtschaftet. Finanziellen Forderungen der Unternehmen an den Staat hatte Ministerin Ulla Schmidt (SPD) eine Absage erteilt.

Einen Zusatzbeitrag können Kassen erheben, wenn sie mit dem Geld, das ihnen der Gesundheitsfonds zuweist, nicht auskommen. Mitglieder haben dann ein Sonderkündigungsrecht.
 

 
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