Koalition Müntefering nennt Merkel "unehrlich"
Der SPD-Vorsitzende verschärft die verbalen Angriffe auf die Kanzlerin. Im Interview mit der ZEIT wirft er ihr ein Doppelspiel bei der Opel-Rettung vor
Müntefering wies darauf hin, dass Merkel das Rettungskonzept für den Autobauer mitgetragen, aber anschließend den Widerstand von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenbergs (CSU) dagegen öffentlich gelobt habe: „Diese doppelte Position ist nicht glaubwürdig und beschädigt die Handlungsfähigkeit der Regierung. Wenn die Kanzlerin erst sagt, das ist nötig, dann aber den Guttenberg als tollen Kerl lobt, ist das unehrlich. Man kann nicht gleichzeitig für und gegen etwas sein.“
Der SPD-Chef erwartet im Wahlkampf einen Einbruch der Popularitätswerte Merkels. „Die Kanzlerin ist nicht die ideale Wahlkämpferin, weil sie kommunikativ nicht überzeugt. Sie agiert momentan noch aus der Rolle der Geschäftsführerin der Bundesregierung und mit präsidialer Attitüde. Wenn es zum Duell Steinmeier-Merkel kommt, ist das vorbei. Ein Frank-Walter Steinmeier wie auf dem Parteitag – weshalb sollen wir vor Frau Merkel Angst haben?“, fragte er.
Müntefering bekräftigte die Absicht der SPD, den Kampf um Arbeitsplätze zum zentralen Wahlkampfthema zu machen. Er sprach sich für aktive Eingriffe des Staates in das Wirtschaftsgeschehen aus, um die Krisenfolgen einzudämmen. „Produktion aufzugeben, ohne eine Perspektive, wie man sie in besseren Zeiten wiederbeleben könnte, ist leichtfertig, nicht zu verantworten“, sagte er. Zur sozialen Marktwirtschaft gehöre, dass die Politik nicht zusieht, wie Arbeitsplätze unnötigerweise verloren gingen. „Die Menschen wollen nicht, dass sich der Staat dann aus allem raushält.“
Steinmeier für aktive Industriepolitik
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier forderte im Gespräch mit der ZEIT ebenfalls, Industriebetriebe zu erhalten. „Die Politik kann etwas tun. Auch in dieser Krise muss sie etwas tun. Denn was jetzt wegbricht, wird hier nicht mehr eingerichtet werden!“, sagte er. In den traditionellen Industrien liege der Kern für neue Technologien.
Steinmeier verteidigte staatliche Hilfen für Unternehmen, auch wenn diese danach bankrott gehen, wie im Falle des Baukonzerns Holzmann. „Es ging um viele Tausende von Arbeitsplätzen“, sagte der Vizekanzlr. Zudem sei dort am Ende nie Staatsgeld geflossen.
Als negatives Beispiel für die „Wirkung von unterlassener Industriepolitik“ nannte er Großbritannien. Dort gebe es für die einfachen Leute immer weniger Arbeit, aber die City brumme bald wieder. „Wenn wir das nicht wollen, brauchen wir ein klares Bekenntnis zur Industriegesellschaft.“
Die vollständigen Interviews lesen Sie in der neuen Ausgabe der ZEIT. Ab Donnerstag am Kiosk
- Datum 17.06.2009 - 11:36 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Das Wort "unehrlich" nimmt Herr Münte hier recht leichten Herzens und mit der üblich flinken Zunge in den Mund, während er mit dem verbalen Finger auf einen anderen Menschen zeigt.
Dabei erinnere ich mich an ein Statement des Herrn Müntefering, als er dereinst zum Thema, Einhalten von Wahlversprechen, befragt wurde, das da lautete: "Es ist unfair einen Politiker nach der Wahl an seinen Wahlversprechen zu messen!"
Unfair???
Für mein Verständnis allerdings, ist es doch wohl eine vorsätzlich dreiste Lüge, und zwar aus rein niederen Beweggründen (nämlich um sich bei der Wahl eine bessere Position zu erschleichen!) wenn man etwas verspricht, von dem man schon von vorneherein weis, dass man es nicht halten kann oder gar will!
"Werter Herr Müntefering, wie war das doch noch gleich mit dem Glashaus und den wurfbereiten Steinen!?".
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"Dubito, ergo sum."
Der Mann ist Jahrgang '40 ...
und ist zur Bundeskanzlerin gewählt worden, somit wurde auch die MWSt erhöht. Allerdings hat Frau Merkel nur von einer 2 %igen Erhöhung und nicht von einer 3 %igen MWSt-Erhöhung gesprochen. Zum Ausgleich hat die SPD dann die vielen anderen Wahlversprechen von Frau Merkel, wie z.B.
Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke, Einführung einer Kopfpauschale, Steuertarife a la Kirchhoff, Rücknahme von Arbeitnehmerrechten auf die Umsetzung ihrer Wahlversprechen verzichtet. Letztendlich hat Angela Merkel dafür dass sie zur Kanzlerin gewählt wurde, auf ihre Aussagen vor dem Wahlkampf verzichtet und hat eigentlich nur eine MWSt.-Erhöhung durchgesetzt.
Messen Sie doch einmal Frau Merkel an ihren Aussagen vor und nach der Wahl. Sie werden sich wundern!
Der Mann ist Jahrgang '40 ...
und ist zur Bundeskanzlerin gewählt worden, somit wurde auch die MWSt erhöht. Allerdings hat Frau Merkel nur von einer 2 %igen Erhöhung und nicht von einer 3 %igen MWSt-Erhöhung gesprochen. Zum Ausgleich hat die SPD dann die vielen anderen Wahlversprechen von Frau Merkel, wie z.B.
Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke, Einführung einer Kopfpauschale, Steuertarife a la Kirchhoff, Rücknahme von Arbeitnehmerrechten auf die Umsetzung ihrer Wahlversprechen verzichtet. Letztendlich hat Angela Merkel dafür dass sie zur Kanzlerin gewählt wurde, auf ihre Aussagen vor dem Wahlkampf verzichtet und hat eigentlich nur eine MWSt.-Erhöhung durchgesetzt.
Messen Sie doch einmal Frau Merkel an ihren Aussagen vor und nach der Wahl. Sie werden sich wundern!
Der Mann ist Jahrgang '40 ...
Selbstverständlich konnte man sich in so weit fortgeschrittenem Alter, die in vielen Jahren des politischen Reifens, oder sollte ich besser sagen des Taktierens und Manipulierens, gewachsene Fähigkeit aneignen, mit zweierlei Maß zu messen.
Eine Fähigkeit, besonders gerne in politischen Kreisen angewandt, wenn man damit polarisierend von sich auf andere abstellen will!
Ja Danke, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben. Herr Müntefering passt wohl genau in jenen erlauchten Kreis dieser an gewissen Charakterzügen Gereiften!
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"Dubito, ergo sum."
NeinNeinNeinNein!
Ich kann Ihnen den Vorwurf nicht ersparen:
Sie unterschätzen den Mann!
Nicht mit zweierlei, sondern mit fünferlei und in Spitzen mit achterlei Mass vermag der Herr zu messen!
NeinNeinNeinNein!
Ich kann Ihnen den Vorwurf nicht ersparen:
Sie unterschätzen den Mann!
Nicht mit zweierlei, sondern mit fünferlei und in Spitzen mit achterlei Mass vermag der Herr zu messen!
NeinNeinNeinNein!
Ich kann Ihnen den Vorwurf nicht ersparen:
Sie unterschätzen den Mann!
Nicht mit zweierlei, sondern mit fünferlei und in Spitzen mit achterlei Mass vermag der Herr zu messen!
doch so weit unterschätz haben....? Hmmmm....
Also wenn ich mir den alten Knaben und seine verbalen Exkursionen so vor dem inneren Auge (und Ohr) Revue passieren lasse, dann hatte ich eigentlich stets den Eindruck, es gäbe nur einen einzigen wahren Maßstab, an dem sich der Rest der Republik zu messen hätte: Müntefering himself!
Daraus habe ich, möglicherweise mal etwas voreilig, abgeleitet, es gäbe für ihn auch nur dieses eine einzig akzeptable (Ur-)Maß "Münte", ganz oben am Firmament des deutschen Polithimmels und dann eben noch den traurigen, weit weniger befähigten Rest da unten; Ja, irgendwo da ganz weit unten, in den schwarz-grün-gelben-dunkelroten Niederungen der Nation ;-))
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"Dubito, ergo sum."
doch so weit unterschätz haben....? Hmmmm....
Also wenn ich mir den alten Knaben und seine verbalen Exkursionen so vor dem inneren Auge (und Ohr) Revue passieren lasse, dann hatte ich eigentlich stets den Eindruck, es gäbe nur einen einzigen wahren Maßstab, an dem sich der Rest der Republik zu messen hätte: Müntefering himself!
Daraus habe ich, möglicherweise mal etwas voreilig, abgeleitet, es gäbe für ihn auch nur dieses eine einzig akzeptable (Ur-)Maß "Münte", ganz oben am Firmament des deutschen Polithimmels und dann eben noch den traurigen, weit weniger befähigten Rest da unten; Ja, irgendwo da ganz weit unten, in den schwarz-grün-gelben-dunkelroten Niederungen der Nation ;-))
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"Dubito, ergo sum."
Doch, doch
doch so weit unterschätz haben....? Hmmmm....
Also wenn ich mir den alten Knaben und seine verbalen Exkursionen so vor dem inneren Auge (und Ohr) Revue passieren lasse, dann hatte ich eigentlich stets den Eindruck, es gäbe nur einen einzigen wahren Maßstab, an dem sich der Rest der Republik zu messen hätte: Müntefering himself!
Daraus habe ich, möglicherweise mal etwas voreilig, abgeleitet, es gäbe für ihn auch nur dieses eine einzig akzeptable (Ur-)Maß "Münte", ganz oben am Firmament des deutschen Polithimmels und dann eben noch den traurigen, weit weniger befähigten Rest da unten; Ja, irgendwo da ganz weit unten, in den schwarz-grün-gelben-dunkelroten Niederungen der Nation ;-))
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"Dubito, ergo sum."
Was ich dazu zu sagen habe, ist kein Neid, sondern einfach das Gewissen:
Trotz sehr hohem gesellschaftlichen Engagements und Mitarbeit in der FDJ und diversen Massenorganisationen hatte ich nicht die Protektion dafür, dass ich zum Agitator und Propagandisten aufsteigen konnte.
Für mich war in der FDJ-Leitung meiner Klasse das Ende der "Fahnen-Stange" erreicht.
Dafür habe ich auch mal den Mund aufgemacht und bin meinen Lehrern und FDJ-Vorsitzenden nicht in den Hintern gekrochen, auch nicht als Mitglied der FDJ-Leitung an der "Penne".
Meine Eltern waren keine Pfarrer, sondern parteilose Arbeiter! West-Verwandte hatte "nur" mein Großvater und dorthin war er in seinem Leben nur einmal zu Besuch gefahren.
In höhere FDJ-Kreise schafften dies nur Leute, deren Familie und sie selber mehr als 100% zur Partei- und Staatsführung standen!!!
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/angela-merkel/
"Angela Merkel passt in kein Schema. Sie ist keine „normale“ Ossi-Frau, obwohl sie in der DDR aufwuchs, denn sie war anderen gegenüber durch ihre Verwandtschaft in der BRD und durch deren Unterstützung privilegiert. Sie ist keine typische DDR-Pfarrerstochter, obwohl sie einen Pfarrer als Vater hat, denn dieser war viele Jahre als Leiter einer kirchlichen Bildungseinrichtung nicht im Pfarramt tätig und vertrat – anders als die meisten DDR-Pfarrer – durchaus linke Positionen. Auch waren die wenigsten DDR-Pfarrerskinder Mitglied bei den Jungen Pionieren und in der Freien Deutschen Jugend wie Angela Merkel und haben dort Leitungsfunktionen übernommen, unüblich war, dass Pfarrer über sogar zwei Fahrzeuge (Dienst- und Privatwagen) verfügten ..."
...und wer die Privilegien bekam, der war nicht nur in der Kirche, sondern auch an anderer Stelle gut bekannt!
Wer oder was war sie in der DDR eigentlich wirklich?
Es war Müntefering, der es sich als Merkels Vizekanzler verbot, an seinen Wahlaussagen gemessen zu werden. Wie kann der andere Politiker als unehrlich bezeichnen.
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