Freie Wähler Spott und Schelte für PauliSeite 2/2
"Ich kann nur hoffen, dass die Leute vernünftig genug sind, nicht für den Bundestag anzutreten", sagt Kälber zu ZEIT ONLINE, der bei einer weiteren Niederlage negative Auswirkungen auf den eigenen Landesverband befürchtet. Anzunehmen, man könne sich in drei Monaten bundesweit formieren, sei "geradezu bescheuert".
Das sieht auch Walter Öhlenschläger aus dem hessischen Landesverband ähnlich. "Wenn Frau Pauli das wirklich durchzieht, wird es ein Desaster wie bei der EU-Wahl geben", sagt Öhlenschläger.
Ablehnung kommt auch aus Rheinland-Pfalz. Jochen Albert, Mitglied im dortigen Landesverband, hat für Paulis hochtrabende Pläne nur milden Spott übrig: "Frau Pauli kann tun und lassen was sie will. Viel Unterstützung wird sie aus Rheinland-Pfalz aber nicht bekommen", sagt Albert zu ZEIT ONLINE.
Wie groß die Unterstützung für Pauli im bayerischen Landtag noch ist, wird sich bei der Fraktionssitzung am Dienstag zeigen. Bereits jetzt mehren sich die Stimmen, die einen Rücktritt der ehemaligen Hoffnungsträgerin verlangen. Der Vorwurf: Pauli schade mit ihren ständigen Alleingängen der Wählergemeinschaft. Parteichef Aiwanger will sich auf einen Ausschluss noch nicht festlegen: "Das sind Details, die wir zu überlegen haben."
Doch auch wenn die Freien Wähler ihre eigenen Erfolgsaussichten auf Bundesebene eher skeptisch einschätzen: Für die Union könnte Pauli, sollte sie antreten, bei der Bundestagswahl durchaus zum Problem werden, glaubt beispielsweise der Politikwissenschaftler und Merkel-Biograf Gerd Langguth.
Pauli werde zwar "hemmungslos überschätzt", dennoch solle man sie nicht unterschätzen, sagt Languth zu ZEIT ONLNE. "Wenn sie zur Bundestagswahl antritt wird sie zwar keine reelle Chance haben. Bei den traditionell knappen Mehrheiten auf Bundesebene kann sie für die Union aber trotzdem zum Problem werden."
Und was sagt die derart heftig Gescholtene, die auf dem Weg zur Parteigründung demnächst ein "Leitpapier" vorlegen will? "Mann muss sich nicht dem Druck unterwerfen, den Erfolg einer Partei an den Prozenten zu messen, die sie bei Wahlen bekommt." Aufgeben, so scheint es, will Pauli so schnell jedenfalls noch nicht.
- Datum 11.06.2009 - 11:29 Uhr
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- Serie wahlen
- Quelle ZEIT ONLINE
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Frau Pauli macht mit ihrer Ankündigung, eine andere Partei gründen zu wollen
deutlich, dass sie mit den Zielen und Grundwerten der Freien Wähler nicht
mehr übereinstimmt und nicht glaubt, dass diese eine Lösung für die Probleme
unserer Zeit haben.
Dies schadet dem Bild der Partei in der Öffentlichkeit. Ein solches
parteischädigendes Verhalten kann nur einen Parteiausschluss zur Folge haben.
Frau Pauli sollte Rückgrat beweisen und ihr Mandat zurückgeben.
Nur zur Richtigstellung: Die Freien Wähler sind keine Partei, sondern eine Bürgerbewegung. Deshalb gelten dort auch andere Strukturen als in den streng hierarchisch von oben nach unten durchgegliederten Parteien.
Frau Pauli sollte Rückgrat beweisen
das wird Sie wohl auch tun, aber vermutlich anders als Sie sich das vorstellen.
Nur zur Richtigstellung: Die Freien Wähler sind keine Partei, sondern eine Bürgerbewegung. Deshalb gelten dort auch andere Strukturen als in den streng hierarchisch von oben nach unten durchgegliederten Parteien.
Frau Pauli sollte Rückgrat beweisen
das wird Sie wohl auch tun, aber vermutlich anders als Sie sich das vorstellen.
Sollte es zutreffen, was ich hier voraussetze, daß das symbolische "Haberfeldtreiben" in München so kurz vor der EU-Wahl die Stimmungslage einger FW in Bayern ausdrückte, dann ergibt sich doch für den Betrachter eine große Bandbreite der politischen Ausdrucksfähigkeit in der Gruppierung der FW, zumal wenn man sich an die Antrittsrede von Frau Dr. Pauli im Bayerischen Landtag zurückerinnert.
Enttäuschte Milchbauern-Folklore und nüchterne Abrechnung mit dem BayernLB und der selbstherrlichen CSU wollen erst einmal unter einen Hut gebracht werden. Wenn die unterschiedlichen Anliegen keine einheitliche Strategie erlauben, müssen sich die Beteiligten natürlich darüber klar werden, ob sie ggf. getrennt auch über die notwendigen Ressourcen verfügen, ihre ergeizigen Ziele weiterzuverfolgen.
Die FW waren im EU-Wahlk(r)ampf in eingen Landkreisen im Vergleich zur Landtagswahl im Herbst nicht präsent. Die Wahlkämpfer der FW scheinen nur dann aktiv zu werden, wenn es um die eigenen Mandate im Kreistag oder der Gemeinde geht, aber nicht um die Mandate der Landesliste. So wie es aussieht, hat also Frau Pauli nicht allzuviel Unterstützung zu verlieren. Schade eigentlich.
Sie wissen, dass die Butter oben auf das Brot gehört und nicht in den Kühlschrank.
Chancenlos traten FWler bei der Europawahl an. Aber es gibt gut Eurogeld fürs heimgeholte Stimmvieh.
Bei der Bundestagswahl ist's nicht ganz dicke; da geht es um die Mitglieder in Zahlen. Aber trotzdem.
Einen schönen Namen wüsste ich noch: Quelle.
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Sie werden Deutschland nie regieren - Sie nicht!
(Gerhard Schröders wahre Worte)
Unabhängig von Ihren politischen Kompetenzen, zu denen ich mir kein Urteil erlauben kann, muss man gestehen, dass Frau Pauli die mit Abstand (optisch) attraktivste unter den bekannten Politikerinnen Deutschlands ist. Gut, an die ukrainische Ministerpräsidentin (bzw. Präsidentin?) mag sie nicht heranreichen, aber für deutsche Politik-Verhältnisse sieht sie doch ganz gut aus. :-)
Dass die freien Wähler bei der Europawahl unter 3 % bekamen, lag bestimmt mit daran, dass Fr. Pauli Spizenkandidatin der freien Wähler war. Die Frau ist für jeden vernünftig denkenden Menschen das KO-Kriterium, freie Wähler zu wählen. Es wäre ein Glück für die freien Wähler, wenn sie Fr. Pauli wieder los würden.
Mega-out sind falsche Zahlen
In Bayern erreichten die FW mit Frau Pauli als Spitzenkandiadaten für das EU-Parlament
satte 7% der Stimmen, in einzelnen Wahlkreien bis zu 18 % !
Und das obwohl die Unterstützung durch die FW vor Ort , wohl "aus Protest", bereits unterblieb.
Mega-out sind falsche Zahlen
In Bayern erreichten die FW mit Frau Pauli als Spitzenkandiadaten für das EU-Parlament
satte 7% der Stimmen, in einzelnen Wahlkreien bis zu 18 % !
Und das obwohl die Unterstützung durch die FW vor Ort , wohl "aus Protest", bereits unterblieb.
Nur zur Richtigstellung: Die Freien Wähler sind keine Partei, sondern eine Bürgerbewegung. Deshalb gelten dort auch andere Strukturen als in den streng hierarchisch von oben nach unten durchgegliederten Parteien.
Mega-out sind falsche Zahlen
In Bayern erreichten die FW mit Frau Pauli als Spitzenkandiadaten für das EU-Parlament
satte 7% der Stimmen, in einzelnen Wahlkreien bis zu 18 % !
Und das obwohl die Unterstützung durch die FW vor Ort , wohl "aus Protest", bereits unterblieb.
Frau Pauli sollte Rückgrat beweisen
das wird Sie wohl auch tun, aber vermutlich anders als Sie sich das vorstellen.
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