CSU "Wir werden die Bürger entlasten"
CSU-Chef Seehofer schließt im Gespräch mit ZEIT ONLINE Änderungen beim Kündigungsschutz aus. Und wendet sich gegen Schwarz-Grün
ZEIT ONLINE: Nach der Europawahl dachten einige, dass für Schwarz-Gelb die Bundestagswahl schon so gut wie gewonnen sei. Nun hat sich die SPD auf ihrem Parteitag erstaunlich schnell berappelt. Wie zuversichtlich sind Sie, dass es für Union und FDP am 27. September dennoch reicht?
Horst Seehofer: Natürlich hat das Ergebnis der Europawahl uns Mut gemacht. Aber Anlass zu Übermut besteht nicht. Die Bundestagswahl ist eine ganz andere Art der Auseinandersetzung, die jetzt wieder von vorne beginnt. Mit offenem Ausgang.
ZEIT ONLINE: Nachdem die SPD einen Richtungswahlkampf gegen Schwarz-Gelb angekündigt hat: Wird die Union in ihrem Wahlprogramm nun eine ganz klare Koalitionsaussage für die FDP formulieren?
Seehofer: Ja. Unser Wunschpartner ist die FDP. Wir glauben, dass wir die wirtschaftspolitischen Fragen, auf die es in den nächsten Monaten und Jahren besonders ankommt, mit den Liberalen besser lösen als in der Großen Koalition.
ZEIT ONLINE: Aber 2002 und 2005 hat es nicht geklappt, vor vier Jahren hat der Reformeifer von Schwarz-Gelb die Wähler abgeschreckt.
Seehofer: Geschichte wiederholt sich bekanntlich nur ganz selten. Das wird auch hier nicht passieren, weil wir sehr genau darauf achten, dass wir neben den notwendigen wirtschaftspolitischen Entscheidungen auch eine Gesellschaftspolitik mit sozialem Gesicht betreiben.
ZEIT ONLINE: Das Leipziger Programm ist also zu den Akten gelegt?
Seehofer: Es wird jedenfalls keine Zumutungen für die Bevölkerung geben, wie sie 2005 angedacht waren...
ZEIT ONLINE: ... also zum Beispiel keine Änderung beim Kündigungsschutz...
Seehofer: Ja, weil dies auch gar nicht geboten ist. Wir haben genügend Flexibilität für die Unternehmen, etwa durch befristete Arbeitsverträge und die Leiharbeit. Da müssen wir nicht auch noch den Kündigungsschutz verändern. Insgesamt wird das Wahlprogramm sozial sehr ausgewogen sein.
ZEIT ONLINE: Das wird die FDP nicht gerne hören, die schon jetzt vor Kraft kaum mehr laufen kann.
Seehofer: Ich habe 16 Jahre mit der FDP in einer Koalition unter Helmut Kohl erlebt, davon neun Jahre als Regierungsmitglied. Wir werden uns da schon vernünftig zusammenraufen, wenn wir wieder zusammen in einer Regierung sitzen. Die CSU wird dafür sorgen, dass es auch dann sozial zugeht.
ZEIT ONLINE: Manche in der Union liebäugeln auch mit Schwarz-Grün. Wäre das für Sie eine Alternative, wenn die Grünen bei der Bundestagswahl vor der FDP lägen und sonst nur eine Neuauflage der Großen Koalition bliebe?
Seehofer: Ich halte gar nichts davon, jede Woche eine neue Koalitionsvariante zu diskutieren und die Bevölkerung völlig zu verwirren. Wir sollten klar sagen, was unsere Wunschkonstellation ist, und dann hat der Wähler zu entscheiden.
- Datum 16.06.2009 - 13:25 Uhr
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... vom Fluch des Geldes, indem wir alles selber in unsere Landesbanken pumpen.
Ich weiss bei solchen Interviews nie, was da der Sinn und Zweck ist. genauso gut könnte man doch sagen: "Ich muss XXX Zeilen füllen, bitte geben Sie mit die Antworten zu beleibeigen Fragen bis Mittag durch!"
Der Nährwert eines solchen Gespräches geht gegen Null und zeigt nur, wie "brav" der deutsche Journalismus ist, wenn es um Politker geht.
So ist es um jedes Pixel auf dem Bildschirm schade.
...das das Entlasten auf unser überschweres Geldsäckel gemünzt ist, ist schon richtig, aber doch nicht nur in die Landesbanken.
Es gibt soviel mehr bodenlose Löcher, in die sich mit Freude Geld pumpen lässt, wenn das Geld einem nur nicht selbst gehört.
@Absage an Schwarz/Grün:
Vielleicht hat Seehofer ja kapiert, das Grüne viel bessere Konservative sind als er, die CSU und die CDU zusammen. Das wollen die Grünen un ihre Wähler zwar nicht wahrhaben, stimmt aber trotzdem. Den was ist konservativer (im guten Sinne des Worte) als seine Welt so zu behandeln, das sie langfristig erhalten bleibt ?
...das das Entlasten auf unser überschweres Geldsäckel gemünzt ist, ist schon richtig, aber doch nicht nur in die Landesbanken.
Es gibt soviel mehr bodenlose Löcher, in die sich mit Freude Geld pumpen lässt, wenn das Geld einem nur nicht selbst gehört.
@Absage an Schwarz/Grün:
Vielleicht hat Seehofer ja kapiert, das Grüne viel bessere Konservative sind als er, die CSU und die CDU zusammen. Das wollen die Grünen un ihre Wähler zwar nicht wahrhaben, stimmt aber trotzdem. Den was ist konservativer (im guten Sinne des Worte) als seine Welt so zu behandeln, das sie langfristig erhalten bleibt ?
Von dem ungerechten System der gesetzlichen vs. privaten Krankenversicherung?
Oder von der gesetzlich verankerten Zwangsarmut à la Harz IV, die uns von der sPD der feinen Herrn Schröder, Münte und Steinmeier skrupellos aufs Auge gedrückt wurde? Oder vielleicht durch eine gerechte Kanalisierung, der seit Anbeginn aller Zeiten unsozialen Verteilung der Geldflüsse von unten nach oben, hinein in ein endlich mal solidarisch geprägtes System?
Dies alles wären alle samt gute Wege einer Entlastung, die einer Partei, welche in ihrem Namen plakativ die Werte "christlich" und "sozial" proklamiert, gut zu Gesicht stünden!
Allerdings sehe ich im wahrsten Sinne des Wortes schwarz, wenn ich lesen muss, dass jenes unsägliche Instrument des Lohnsklaventums, mit dem verharmlosenden Namen "Leiharbeit", hier in einseitig beweihräuchernder Weise in den Himmel gehoben wird, rein als Mittel unternehmerischer Flexibilität!
Die verheerende Wirkung diese teuflisch unsozialen Werkzeugs, dass die betroffenen Menschen in eine Tätigkeit hinein zwingt, mit der sie nicht mal annähernd ihre Familien angemessen versorgen können, scheint Herrn Seehofer wohl gänzlich unbekannt.
Aber vielleicht liegt es ja auch nur an mir, der ich mich nicht in der hohen Politik bewege, und ich habe einfach die falsche Vorstellung von dem, was christlich und sozial in praxi, denn tatsächlich zu bedeuten haben....
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"Dubito, ergo sum."
Was Politiker im Wahlkampf so von sich geben, gemahnt mich an einen Hühnerhaufen mitten im Kindergarten.
Ich kann's nicht mehr ernst nehmen.
... begänne mit der Verbannung sämtlicher Politiker auf eine einsame Insel.
Ich spendiere zwei Paddel!
und was passiert dann?
Ich spendiere zwei Paddel!
und was passiert dann?
...das das Entlasten auf unser überschweres Geldsäckel gemünzt ist, ist schon richtig, aber doch nicht nur in die Landesbanken.
Es gibt soviel mehr bodenlose Löcher, in die sich mit Freude Geld pumpen lässt, wenn das Geld einem nur nicht selbst gehört.
@Absage an Schwarz/Grün:
Vielleicht hat Seehofer ja kapiert, das Grüne viel bessere Konservative sind als er, die CSU und die CDU zusammen. Das wollen die Grünen un ihre Wähler zwar nicht wahrhaben, stimmt aber trotzdem. Den was ist konservativer (im guten Sinne des Worte) als seine Welt so zu behandeln, das sie langfristig erhalten bleibt ?
Ich spendiere zwei Paddel!
Im Zurückrudern sind unsere Politiker schon von Hause aus trainiert und dazu sind sie mit ihren großen Händen (die stets offen sind für "milde Gaben") auch bestens ausgerüstet! *g*
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"Dubito, ergo sum."
Im Zurückrudern sind unsere Politiker schon von Hause aus trainiert und dazu sind sie mit ihren großen Händen (die stets offen sind für "milde Gaben") auch bestens ausgerüstet! *g*
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"Dubito, ergo sum."
Im Zurückrudern sind unsere Politiker schon von Hause aus trainiert und dazu sind sie mit ihren großen Händen (die stets offen sind für "milde Gaben") auch bestens ausgerüstet! *g*
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"Dubito, ergo sum."
Werden wir wirklich für so dumm gehalten ?
Zitat:
Wir sind uns völlig einig, dass man die jetzt aufgenommenen Schulden, die die Wirtschaft in der Krise stimulieren sollen und auch ihre Wirkung entfalten, in wirtschaftlich besseren Zeiten zurückfahren muss
Ok. Wo fangen wir an zu sparen : Bei Subventionen für bayerische Landwirte oder Bierbrauer ? Pendlerpauschale ?
Manchmal will man diesen Unsinn unserer Politiker/innen einfach nicht mehr hören.
Und : Prinzipientreue bei einem Politiker, der wochenlang nicht den Mumm hatte, sich zwischen Ehefrau und Geliebter zu entscheiden ? Oder für beide ?
Lachhaft.
Ich fühle mich an Monthy Phytons erinnert.
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