Studie Schöne Frauen machen Männer dümmer

Attraktive Frauen verdrehen Männern den Kopf – im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem Anblick einer schönen Frau können Männer nicht mehr klar denken.

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Radboud Universität in der niederländischen Stadt Nijmegen. Sie beobachteten die intellektuelle Leistungsfähigkeit von Studenten, kurz nachdem diese mit besonders attraktiven Kommilitoninnen in Kontakt standen. Die Testpersonen sollten miteinander plaudern und anschließend Prüfungsaufgaben lösen.

Das Fazit der Studie: Ein Mann kann während und kurz nach der Begegnung mit einer schönen Frau nicht mehr klar denken. Für Frauen galt das umgekehrt jedoch nicht.

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Die männlichen Studenten seien "stark damit beschäftigt gewesen, Eindruck zu schinden". Das habe vermutlich ihre geistige Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt. Das Denkvermögen der Studentinnen hingegen sei durch die Begegnungen mit "schicken" Männern nicht gemindert worden, sagte Sozialpsychologe Johan Karremans im Gespräch mit der niederländischen Universitätszeitung Vox .

Das könne möglicherweise erklären, wieso Männer in höheren Bildungseinrichtungen oft schlechtere Ergebnisse erzielten als Frauen, so Karremans weiter. Er leitete die Studie mit 50 männlichen und 60 weiblichen Studenten.

Die Ergebnisse der Studie wurden vorerst in Auszügen veröffentlicht. Aus diesen ging jedoch nicht hervor, nach welchen Kriterien die Attraktivität der Probanden bemessen worden ist.

Karremans untersuchte in einer früheren Studie auch die unbewusste Beeinflussung durch versteckte Werbebotschaften in Filmen.

 
Leser-Kommentare
  1. Nicht dümmer, sondern schwächer...

    "Es ist die Kapitulation des männlichen Intellekts vor seinem Geschlechtstrieb." (A. Schopenhauer)

    • fennek
    • 12.06.2009 um 13:27 Uhr

    Wenn schon kapitulieren, dann doch wenigstens vor seinen Trieben. Oder vor der Schönheit. So manch einer kann wahrscheinlich auch keine Fragen beantworten, wenn er ein wundervolles Bild sieht.

  2. Dies war schon immer meine Erklärung für einige kurzfristige, unerklärliche Leistungsabfälle meinerseits. Wurde bisher immer nur als Ausrede abgetan. Danke, der Nobelpreis geht dieses Jahr hoffentlich in die Niederlande :-)

    P.S. Hoffe nur das dies nicht als Argument zu Geschlechtertrennung in Schulen/Universitäten herangezogen wird.....

    • multix
    • 12.06.2009 um 16:21 Uhr

    das Forschungsdesign der Studie ist ein Witz. Attraktive Frauen treffen auf junge Männer, die mit ihnen plaudern und anschließend irgendwelche abstrakten Aufgaben lösen sollen. Da hätte ich auch keinen Bock zu und würde lieber weiter "plaudern" - es gibt schließlich auch mal Wichtigeres als immer nur lernen, etwas leisten, blöde Aufgaben zu lösen... Eine hübsche Falle ist das, welche es in die Schlagzeilen geschafft hat - immerhin.
    Dass das umgekehrt mit "schicken" Männern nicht funktioniert hat übrigens nichts mit fehlender Wirkung männlicher Attraktion zu tun, sondern mit dem Umstand dass es sich Frauen nicht leisten können sich vom Äußeren eines Typen so einfach beeindrucken zu lassen oder gar dem Typ deswegen hinterherlaufen. Es braucht schon ein wenig mehr um den weiblichen Resonanzboden in Schwingung zu versetzen, gelingt dies bei einer Frau sehr schnell - hat sie ebenso schnell einen entsprechenden Ruf. Sich nicht so leicht beeindrucken zu lassen bzw. nicht als erste nach der Tel.Nr. fragen gehört zu einer der zentralen Über-Ich-Instanzen, die in der weibl. Sozialisation eingefleischt werden.
    Eine attraktive Frau erfährt außerdem sehr schnell, dass sie diese Wirkung hat und entwickelt a.d. Wege ein Repertoire an Verhaltensweisen, die es ihr erlauben plumpen Nachstellungen / Aufdringlichkeiten zu entgehen, weniger interessante Typen an der Nase herumzuführen, Interessantere ein wenig hinzuhalten oder bei sehr interessanten Typen mit ein paar Tricks herauszufinden was der Betreffende außer dem Fleischlichen noch für Interesse an ihr haben könnte - d.h. beim Smalltalk auf allen Ebenen sind insbes. attraktive und kluge Frauen vorneweg, beim Flirt erst recht. Und unter Frauen haben diese Frauen bei allem Neid keinen schlechten Ruf...
    In Kurzform: i.d.R. führt Sie das Gespräch und er merkt es nicht, weil er ständig versucht zu wirken während sie ihn wie ein offenes Buch liest...
    Außerdem: Frauen machen sich i.d.R. gezielt attraktiv und beeindrucken auf andere Art - dazu gehört eine angewandte Intelligenz, d.h. wenn sie das gewünschte Interesse bei Bedarf erzeugen können und eine für diese Lebenslagen ausreichende Allgemeinbildung haben, haben sie reichlich "Lesestoff" und geniessen eine größere Auswahl - um aber nicht zu sehr bedrängt zu werden müssen sie die Männer mit einer gewissen Raffinesse geistig beschäftigen - umgekehrt hat ein attraktiver Mann, der Frauen um den Finger wickeln und gleichartig beschäftigen kann immer noch Seltenheitswert. Die meißten Männer kriegen die versteckten Botschaften des anderen Geschlechts nicht wirklich mit - umgekehrt ist das sehr viel leichter...
    Die Studie hätte gezielt ein paar erfolgreiche Don-Juan-Typen aussuchen müssen, damit es halbwegs gleichwertig zugeht - denn die können das was attraktive Frauen gelernt - aber die meißten Kerle glauben nicht nötig zu haben: ihre Triebhaftigkeit durch Höflichkeit, Zuvorkommenheit und bescheidene Eloquenz sublimieren und in der Gewissheit der Wirkung dieser Haltung quasi nebenher die Zeichen der Frauen lesen und verstehen - DJs kleine Botschaften werden ähnlich verwirrende Folgen für die Betroffenen beim anschließenden Lösen irgendwelcher absurd gewordener Aufgaben haben - das ist mal sicher.
    Einfach mal ausprobieren meine Herren! Und den attraktiven Frauen weiterhin viel Spass beim Ver-Flirten der Ahnungslosen und hemmungslos guten Sex mit den seltenen Don-Juans! Fehlt nur noch das passende Forschungsdesign, oder?

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  • Quelle ZEIT ONLINE, sh, dpa
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