Sudan Helfer dürfen wieder nach Darfur

Die sudanesische Regierung hat humanitären Organisationen erlaubt, ihre Arbeit in der Krisenregion wieder aufzunehmen. Sie hatte die Helfer Anfang März ausgewiesen

Mit der Ausweisung hatte der Sudan auf den Haftbefehl reagiert, den der Internationale Strafgerichtshof (IStGh) gegen Präsident Omar al-Baschir erlassen hatte. Der Vorwurf: Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Nun bewilligte die Regierung jedoch vier der insgesamt 16 ausgewiesenen Hilfsorganisationen die Rückkehr nach Darfur. Allerdings hatten die Organisationen ihren Antrag unter einem leicht abgeänderten Namen mit neuem Logo gestellt, sagte der Nothilfekoordinator der Uno, John Holmes. Er hoffe, dass andere Gruppen dem Beispiel folgen und ihre Arbeit in Darfur ebenfalls wieder aufnehmen.

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In der sudanesischen Region herrscht seit 2003 ein Bürgerkrieg. Mehr als zwei Millionen sind vor den Kämpfen zwischen bewaffneten Milizen und Rebellengruppen auf der Flucht und sind auf Unterstützung angewiesen. Die Uno hatte befürchtet, dass mehr als eine Million Menschen ums Leben kommen könnten, weil die Hilfsorganisationen ihre Arbeit abbrechen mussten.

 
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