Engagement Die Bettler der Nation
In der Krise steigt die Zahl der Bedürftigen, der Andrang auf die Tafeln wächst. Eine Million Menschen erhalten hier kostenlos Lebensmittel. Noch fließen die Spenden
Vierzig volle Lebensmittelkisten sind die Ausbeute einer zweistündigen Sammelfahrt durch die Düsseldorfer Supermärkte: zig Packungen Brot, Joghurt, Pudding und Käse, die nicht verkauft wurden. Jetzt bringen Wilfried Zimmermann und Winfried Empelmann ihre Fracht zur örtlichen Tafel.
Die Hilfsvereine, die seit Jahren Bedürftige mit kostenlosen Nahrungsmitteln versorgen, sind in der Krise gefragt wie nie. Derzeit versorgen sie nach eigenen Angaben rund eine Million Menschen. Ihr Verbandsvorsitzender Gerd Häuser rechnet damit, dass künftig noch mehr Personen die Unterstützung der Tafeln suchen werden. Der Kampf gegen die Armut müsse wesentlich konsequenter geführt werden als bisher, sagte er am Mittwoch zum Auftakt des 15. Bundestreffens der Tafeln in Göttingen. Deshalb fordert er die Bundesregierung auf, einen Armutsbeauftragten zu ernennen.
Vor kurzem wurde gar berichtet, dass den Tafeln in den Ballungsräumen angesichts des Andrangs die Spenden ausgingen. Dem widersprechen die Vereine heftig. Die Bereitschaft des Handels und der Produzenten, Lebensmittel zu geben, sei weiterhin hoch, berichtet Häuser, doch die Zahl der Menschen, die Hilfe suchen, steige schneller als die Menge der gespendeten Waren. Weil die Lebensmittelmenge pro Tafel-Kunde rein rechnerisch schon jetzt gesunken ist, plant der Dachverband, noch mehr Firmen zu gewinnen.
In Düsseldorf lässt sich Häusers Diagnose bestätigen: Es kämen immer mehr Menschen, deren monatliches Einkommen nicht für den regelmäßigen Einkauf ausreiche, sagt die ehrenamtliche Chefin der örtlichen Tafel, Heike Vongehr. Zwar sind Trittbrettfahrer nicht ausgeschlossen, doch müssen die Bedürftigen bei der Tafel einen Hartz-IV-Bescheid oder den Nachweis über eine besonders niedrige Rente vorlegen. Sonst dürfen sie nichts mitnehmen. Rund 1.500 Abholer aus ganz Düsseldorf zählen die Tafel-Ausgabestellen jede Woche. "Seit zwei Jahren kommen mehr Menschen", sagt Sammelfahrer Zimmermann. Sein Begleiter Empelmann nickt. "Ich finde es erschreckend, wie viele junge Leute unter 30 Jahren Hilfe brauchen. Es sind deutlich mehr als früher", sagt der 55-jährige Ex-Banker, der seit drei Jahren einen Tag wöchentlich ehrenamtlich für die Tafel arbeitet.
"Zum Glück bekommen wir auch zahlreiche Spenden – ich rufe viele Supermärkte an und frage nach", sagt Vongehr, die die Tafel in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt vor 15 Jahren gegründet hat. Sie könne auf die Hilfe vieler Firmen bauen, trotz Krise. Die Handelsketten gäben kontinuierlich Lebensmittel; es kämen sogar neue Spender hinzu, netto zum Beispiel. Die Discounter-Kette hatte noch vor Kurzem nichts für die Düsseldorfer Tafel übrig.
"Die Tafeln entwickeln sich gut – eigentlich furchtbar", sagt der 72-jährige Zimmermann und wischt sich eine weiße Strähne aus dem Gesicht. "Ich komme aus einer Generation, in der nichts Essbares weggeworfen wurde", sagt der ehemalige Maschinenbau-Ingenieur. "Jetzt sind wir beim Abholen von übrig gebliebenen Lebensmitteln immer herzlich willkommen, weil sonst alles in die Mülltonne wandern würde." Er nimmt eine Kiste mit Kopfsalat, Radieschen und Paprika von der Laderampe in den Transporter. Die Blätter sind ein bisschen welk, aber das Gemüse ist noch essbar.
Eine Stunde später tragen Zimmermann und Empelmann die Plastikkisten aus dem Wagen vorbei an der Schlange der Wartenden vor der evangelischen Berger Kirche in der Düsseldorfer Altstadt: Familienväter und -mütter, Alleinerziehende und Rentner stehen an für einen Beutel mit kostenlosen Lebensmitteln.
- Datum 11.06.2009 - 18:32 Uhr
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Alleine die Tafel (Bundesverband der Tafeln) die 1993 in Berlin gegründet worden ist hat 847 Einrichtungen. Hinzu kommen mehr als 2000 Läden u.-Ausgabestellen die mit 40.000 Ehrenamtlichen über 130000 Tonnen Lebensmittel pro Jahr verteilen. Das schärfste und nicht haltbare habe ich auf der Website der Tafel selbst entdeckt sie hat mit Lidl
einen Aufruf gestartet: Spenden Sie Ihr Flaschenpfand!
Wollte Euch sagen wie sehr abgründig, entwürdigend und mühselig die Sozialmafia im Bereich ihrer >>präventiven Armutsbewältigung<< geworden ist. Wenn man die alldiensttägliche Lebensmittelausgaben der kirchlichen Stellen und caritativer Stellen dazurechnet kommt man locker auf das vielfache der herrschenden Verhältnisse!
Eine Gesellschaft die mit Workfare- , Geiz-ist-Geil- und Kontrollwahnmentalität schwanger geht, gebährt wohl unheilendes...
Aus diesem Grund spende ich meinen Pups....
Gruss
Trizmachine
oder besteht dieser Leserbeitrag #1 einfach nur aus sinnlosem, wirrem Geplapper ? Auszugsweise:
"Das schärfste und nicht haltbare habe ich auf der Website der Tafel selbst entdeckt ...", also zu scharf gewürzte Lebensmittel oder was ?
"... Aufruf gestartet: Spenden Sie Ihr Flaschenpfand", wo soll das ehrenrührig sein ?
"... Lebensmittelausgaben der kirchlichen Stellen und caritativer Stellen dazurechnet kommt man locker auf das vielfache der herrschenden Verhältnisse", was für ein Vielfaches, jetzt mathematisch oder wie ?
"... schwanger geht, gebährt wohl unheilendes...", das soll wohl heissen "unheilvolles".
"Aus diesem Grund spende ich meinen Pups....", da geht dann das Niveu wohl völlig den Bach runter.
oder besteht dieser Leserbeitrag #1 einfach nur aus sinnlosem, wirrem Geplapper ? Auszugsweise:
"Das schärfste und nicht haltbare habe ich auf der Website der Tafel selbst entdeckt ...", also zu scharf gewürzte Lebensmittel oder was ?
"... Aufruf gestartet: Spenden Sie Ihr Flaschenpfand", wo soll das ehrenrührig sein ?
"... Lebensmittelausgaben der kirchlichen Stellen und caritativer Stellen dazurechnet kommt man locker auf das vielfache der herrschenden Verhältnisse", was für ein Vielfaches, jetzt mathematisch oder wie ?
"... schwanger geht, gebährt wohl unheilendes...", das soll wohl heissen "unheilvolles".
"Aus diesem Grund spende ich meinen Pups....", da geht dann das Niveu wohl völlig den Bach runter.
muss ja mal ganz klar sagen, dass ich es auf der einen seite als durchaus positiv empfinde was die tafeln und andere derartige vereine/ngos auf die beine stellen um bedürftigen zu helfen...auf der anderen seite empfinde ich es jedoch auch wieder als erschütternd dass a) der bedarf nach derartig karitativ tätigen organisationen immer stärker ansteigt, b) unser staat an sich/die politiker nichts dagegen tun/sich selber mal engaieren und diese c) des weiteren überall ihre kosten/den haushalt des entsprechenden ressorts auch schon in einbeziehung der unterstützung derartig geemeinnütziger Vereine (und auch in einbeziehung ehrenamtlicher helfer in ihre kalkulationen) passgenau kalkulieren.
rein rethorisch gesehn/gefragt: was würde wohl passieren wenn in unserem SOZIALSTAAT derartige NGOs/ehrenamtliche helfer für einige zeit die arbeit niederlegen würden?
versteht mich nicht falsch....ich finds gut was da getan wird seitens der tafeln etc..nur mache ich mir immer wieder gedanken über die effizienz unseres sozialstaates wenn ich mir überlege, dass in einem reichen land (was dtl. zweifelsohne ist), welches EIGENTLICH seinen bürgern unterstüzung zusichert (dafür zahlen wir ja auch steuern) der bedarf an derartiger hilfstätigkeit immer weiter zunimmt (und davon auch immer mehr eine junge generation betroffen ist/scheint)
*ironie on* naja....besser noch nen paar mrd € in opel, hypo real, evtl arcandor etc pumpen als dass mal wieder versucht wird den normalen bürger auf die eine oder andere weise zu unterstützen *ironie off*
*just my 50 cent*
> was würde wohl passieren wenn in unserem SOZIALSTAAT derartige NGOs/ehrenamtliche helfer für einige zeit die arbeit niederlegen würden?
Ja was wohl? Die Empfänger hätten weniger Geld für Alkohol und Zigaretten übrig.
Um das einmal polemisch auszudrücken. Die Wahrheit ist natürlich vielschichtiger.
Ich habe als Student (abzüglich der Studienkosten) auch nicht mehr Geld zur Verfügung als ein Hartz4-Empfänger. Trotzdem kann ich mir immer noch die eine oder andere Party leisten und auch für gelegentliche Kurzurlaube in Hostels ist noch Geld übrig.
347€ reichen bequem um sich davon mit günstigen Lebensmitteln einzudecken und sich halbwegs vernünftige Kleidung kaufen zu können etc... und darüber hinaus auch noch kleineren Luxus zu geniessen. Der Besuch bei Tafeln, Flaschen sammeln oder Betteln gibt den Leuten nur auch noch die Chance zu ein wenig mehr Luxus. Das verurteile ich nicht pauschal, aber diese ewige Kritik an dem Staat, der zu wenig tut, kann ich nicht nachvollziehen.
Für Bauern ist es nahezu unmöglich deutsche Hartz4-Empfänger als Erntehelfer zu gewinnen, weil ihnen das mehr an Geld nicht die Arbeit wert ist. Öffentliche Toiletten würden wahrscheinlich im Dreck ersticken, wenn Ausländer sie nicht säubern würden.
Natürlich will (fast) jeder Hartz4-Empfänger arbeiten, aber viele nur zu Bedingungen zu denen ihnen keiner einen Job anbietet.
Also scheint es ihnen gar nicht so schlecht zu gehen, wenn sie es nicht für nötig halten für 7 Euro Spargel zu stechen.
> was würde wohl passieren wenn in unserem SOZIALSTAAT derartige NGOs/ehrenamtliche helfer für einige zeit die arbeit niederlegen würden?
Ja was wohl? Die Empfänger hätten weniger Geld für Alkohol und Zigaretten übrig.
Um das einmal polemisch auszudrücken. Die Wahrheit ist natürlich vielschichtiger.
Ich habe als Student (abzüglich der Studienkosten) auch nicht mehr Geld zur Verfügung als ein Hartz4-Empfänger. Trotzdem kann ich mir immer noch die eine oder andere Party leisten und auch für gelegentliche Kurzurlaube in Hostels ist noch Geld übrig.
347€ reichen bequem um sich davon mit günstigen Lebensmitteln einzudecken und sich halbwegs vernünftige Kleidung kaufen zu können etc... und darüber hinaus auch noch kleineren Luxus zu geniessen. Der Besuch bei Tafeln, Flaschen sammeln oder Betteln gibt den Leuten nur auch noch die Chance zu ein wenig mehr Luxus. Das verurteile ich nicht pauschal, aber diese ewige Kritik an dem Staat, der zu wenig tut, kann ich nicht nachvollziehen.
Für Bauern ist es nahezu unmöglich deutsche Hartz4-Empfänger als Erntehelfer zu gewinnen, weil ihnen das mehr an Geld nicht die Arbeit wert ist. Öffentliche Toiletten würden wahrscheinlich im Dreck ersticken, wenn Ausländer sie nicht säubern würden.
Natürlich will (fast) jeder Hartz4-Empfänger arbeiten, aber viele nur zu Bedingungen zu denen ihnen keiner einen Job anbietet.
Also scheint es ihnen gar nicht so schlecht zu gehen, wenn sie es nicht für nötig halten für 7 Euro Spargel zu stechen.
Bei Disputen gewinnt immer der Optimist (Hermann Hesse) *gg*
Benzin, Zigaretten; den Rest kann man sich getrosst in die Haare schmieren.
Vergammeltes Obst und Gemüse wirft man gnädiger Weise dem Pöbel hin.
Sowas sollten die Leute BOYKOTTIEREN und NICHT IN ANSPRUCH nehmen.
Das is ne Unverschämtheit !!
_______________________
Klaus Gronau
Der letzte Absatz des Artikels ist an sich der bedrückenste, denn es wird deutlich, dass viele Familien generationsübergreifend offensichtlich nicht mehr in der Lage sind, unabhängig von einer karitativen Einrichtung zu leben, die allenfalls das Leben temporär und in Notlagen begleiten sollte. Wenn es einen Grund und Anlass zum Handeln seitens des Sozialstaates gibt, dann hier. Dass es Menschen in Notsituationen gibt und welche, die sich aufgrund körperlicher, seelischer oder geistiger Gebrechen nicht selbst versorgen können, ist in jedem Land der Welt so, dass aber Armut ohne jene Einschränkungen von Generation zu Generation weitergegeben wird, Familien sich quasi über Jahrzehnte in der Sozialhilfe einrichten müssen (oder manchmal auch wollen), ist absolut untragbar für eine Volkswirtschaft. Statt leicht Nase rümpfend und mit dem Begriff "Unterschicht" auf den Lippen sich an diesen Zustand zu gewöhnen, sollte der Staat, das Gemeinwesen, alles tun, um diesen Teufelskreis jener Leute zu durchbrechen und insbesondere Jugendlichen Chancen eröffnen, sie fördern und fordern und versuchen, sie herauszuholen aus dieser Lethargie und dem Fatalismus. Ich sage nur eines: Bildung, Ganztagsschule, individuelle Förderung der Eigeninitiative.
sehr gut! Aber ob Ganztagsschulen diese gewährleisten können?
Welche Bildung?
Dinge, die den Jugendlichen im täglichen Leben nützen?
Beispielsweise: Coole Klamotten nähen? Zuschneiden, auf der Maschine nähen? Kleidung reparieren - Reißverschlüsse einsetzen? Stricken (auch gern per Maschine)? Wurde nicht der gute alte Handarbeitsunterricht längst flächendeckend abgeschafft? (Nicht, dass man da hätte viel lernen können ;-) Das meiste hat man sich ohnehin bei Muttern, in Kursen der guten alten VHS, durch heftiges trial und error - learning by doing angeeignet).
Kochen? Warum - frag ich mich - muß so eine Frau Pohl-Grosser auf Stern TV kochen lernen? Hat die das nicht in der tollen Schule gelernt, die sie zweifellos besucht hat? Ich habs - genau: Bei Mutti. Und mit Kochbuch. Und trial und error (nach error: einmal ne Runde lang über Grundsätzliches aus der Küchenchemie nachdenken ;-)
Kochen und Nähen? Stattdessen gibts ja jetzt so tolle Bildungsinhalte wie "Ernährungslehre", die den Kindern dann wohl beibringen soll, wie man die Inhaltsangaben auf der Pizzapackung liest - anstatt sich selbst ne Pizza zu backen.
Statt "richtig nähen" gibts dann irgendwelchen "kreativitätsfördernden" Unsinn (gern auch unter Verwendung des völlig überteuerten Schnickschnacks, der in diesen "Bastelläden" angeboten wird) statt Grundlagen, wie mans gleich richtig und anziehbar hinbekommt.
Wären die Leut (Damen UND Herren) nur in diesen beiden Sparten ein bißchen fitter, wären sie von KIK, Aldi, Lidl und Co um einiges UNABHÄNGIGER - und würden - da nicht gezwungen um jeden Preis jedes Teil fertig zu kaufen - weniger übel in der Krise auf die Nase fallen - als sie es tun.
Zusatz: Im übrigen dürften diese Fähigkeiten gerne durch andres Handwerk ergänzt werden (aber bitte durch RICHTIGE Handwerker vermittelt - nicht durch hab-ich-auch-mal-gemacht-Pädagogen).
Wenn Bildung, dann bitte richtig Bildung - gerne auch (anspruchsvollen!) Instrumentalunterricht, Ballett-für-alle, aber: Nicht durch die Deutschlehrerin, die das mal so nebenher macht. Kostet natürlich richtig Geld, schon klar. Wäre aber besser angelegt gewesen als in dieser Abwrackprämie.....
Zu fordern wäre außerdem: Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche in Bibliotheken (kostenlose Ausleihe), Zoologische und Botanische Gärten, Museen, Planetarien.
Außerdem Mindestlohn, Abschaffung der Ein-Euro-Jobs, Arbeitsvermittler, die ihrem Job nachkommen und Jobs vermitteln, von denen man leben kann.
sehr gut! Aber ob Ganztagsschulen diese gewährleisten können?
Welche Bildung?
Dinge, die den Jugendlichen im täglichen Leben nützen?
Beispielsweise: Coole Klamotten nähen? Zuschneiden, auf der Maschine nähen? Kleidung reparieren - Reißverschlüsse einsetzen? Stricken (auch gern per Maschine)? Wurde nicht der gute alte Handarbeitsunterricht längst flächendeckend abgeschafft? (Nicht, dass man da hätte viel lernen können ;-) Das meiste hat man sich ohnehin bei Muttern, in Kursen der guten alten VHS, durch heftiges trial und error - learning by doing angeeignet).
Kochen? Warum - frag ich mich - muß so eine Frau Pohl-Grosser auf Stern TV kochen lernen? Hat die das nicht in der tollen Schule gelernt, die sie zweifellos besucht hat? Ich habs - genau: Bei Mutti. Und mit Kochbuch. Und trial und error (nach error: einmal ne Runde lang über Grundsätzliches aus der Küchenchemie nachdenken ;-)
Kochen und Nähen? Stattdessen gibts ja jetzt so tolle Bildungsinhalte wie "Ernährungslehre", die den Kindern dann wohl beibringen soll, wie man die Inhaltsangaben auf der Pizzapackung liest - anstatt sich selbst ne Pizza zu backen.
Statt "richtig nähen" gibts dann irgendwelchen "kreativitätsfördernden" Unsinn (gern auch unter Verwendung des völlig überteuerten Schnickschnacks, der in diesen "Bastelläden" angeboten wird) statt Grundlagen, wie mans gleich richtig und anziehbar hinbekommt.
Wären die Leut (Damen UND Herren) nur in diesen beiden Sparten ein bißchen fitter, wären sie von KIK, Aldi, Lidl und Co um einiges UNABHÄNGIGER - und würden - da nicht gezwungen um jeden Preis jedes Teil fertig zu kaufen - weniger übel in der Krise auf die Nase fallen - als sie es tun.
Zusatz: Im übrigen dürften diese Fähigkeiten gerne durch andres Handwerk ergänzt werden (aber bitte durch RICHTIGE Handwerker vermittelt - nicht durch hab-ich-auch-mal-gemacht-Pädagogen).
Wenn Bildung, dann bitte richtig Bildung - gerne auch (anspruchsvollen!) Instrumentalunterricht, Ballett-für-alle, aber: Nicht durch die Deutschlehrerin, die das mal so nebenher macht. Kostet natürlich richtig Geld, schon klar. Wäre aber besser angelegt gewesen als in dieser Abwrackprämie.....
Zu fordern wäre außerdem: Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche in Bibliotheken (kostenlose Ausleihe), Zoologische und Botanische Gärten, Museen, Planetarien.
Außerdem Mindestlohn, Abschaffung der Ein-Euro-Jobs, Arbeitsvermittler, die ihrem Job nachkommen und Jobs vermitteln, von denen man leben kann.
ist ein Ausdruck des Versagens der Politik und der Institutionen des Deutschen Rechtsstaats.
Artikel 1 GG
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
_______________________________________________________
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Naja, das war sarkastisch gemeint. Bekanntlich ist Sarkasmus die niedrigste Form des Witzes, aber die höchste Form der Intelligenz.
Und im übrigen leben wir ja in einem Rechtsstaat! (Ist das Gegenteil von Rechtsstaat der Linksstaat?)
Die großartige »Gleichheit vor dem Gesetz« verbietet den Reichen wie den Armen, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln oder Brot zu stehlen." - Anatole France, »Le lys rouge«, 1894, (deutscher Titel: »Die rote Lilie«)
Naja, das war sarkastisch gemeint. Bekanntlich ist Sarkasmus die niedrigste Form des Witzes, aber die höchste Form der Intelligenz.
Und im übrigen leben wir ja in einem Rechtsstaat! (Ist das Gegenteil von Rechtsstaat der Linksstaat?)
Die großartige »Gleichheit vor dem Gesetz« verbietet den Reichen wie den Armen, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln oder Brot zu stehlen." - Anatole France, »Le lys rouge«, 1894, (deutscher Titel: »Die rote Lilie«)
diese Armutszeugnis unserer Nation, bzw. ihrer politischen Lenker und der Beherrscher unserer Wirtschaft!
Da wird mit 50 Mrd. Euro ein Strohfeuer entfacht, ein Fanal für die Autoindustrie und an anderer Stelle hungern zig-tausende von Menschen, darunter viele Kinder!
Da arbeitet man unermüdlich an Rettungsschirmen für Banken, Wirtschafts-Dickschiffen und marodierten Handelsriesen und der Mittelstand darf selbst wieder einmal sehn, wie er den Ars.. an die Wand kriegt!
Wie kann es sein, dass die Schwanzspitze dermaßen mit dem Hund wedelt?!
Wie ist es möglich, dass die Interessen der Allgemeinheit so massiv mit Füssen getreten werden?!
Gesundheitsreform, schröder'sche Agendapolitik mit Hartz I - IV, exorbitante (wider merkel'scher Wahlversprechen) MwSt.-Erhöhung, usw. usf.; alles gegen die Interessen des Bürgers, alles zum Wohle der Shareholder der Wirtschaft, deren Sippen und Strippenzieher!
Wir brauchen keine Reformen (Wiedergestaltung) und auch keine Wende, die uns nur wieder zu dem zurück bringen würde, was schon mal da war (und was uns ja doch nur in immer neuer Verkleidung als "neu" aufgetischt wird).
Wir brauchen etwas grundlegend neues, den Paradigmenwechsel!
Wir brauchen ein Grundeinkommen für Jedermann, zur fairen und angemessenen Teilhabe eines jeden Bürgers!
Endlich Schluss mit der staatlich protegierten Armut und Existenzangst, die so viele Menschen in unserem Lande in ihren Bann schlägt.
Es wäre im Grunde genug für alle da, wenn nicht einige wenige so grenzenlos gierig und rücksichtslos wären. Wie viele Millionen braucht es eigentlich, damit sich so manch Geldadliger rundum wohl fühlen darf?! Und wem dann, von diesen Privilegierten vom Stamme Raffgier, die horrende Rendite noch nicht langt, der schippert gen Lichtenstein, um auch noch das letzte Scherflein flugs vor dem Fiskus ins Trockene zu bringen, unter gänzlichem Ausschalten jeglichen Solidaritätsbewusstsein mit den weniger üppig vom Leben bedachten Menschen.
Die Menschen brauchen nicht ein Recht auf Arbeit (echte Vollbeschäftigung ist blanke Utopie), sondern das im Grundgesetz verbriefte Recht auf Einkommen; Und zwar in angemessener Höhe, damit eine Teilhabe an den Segnungen der Gesellschaft für alle ihre Mitglieder möglich wird. Ein bedingungslosen Grundeinkommen. Ohne staatliche Repressionspolitik und Stigmatisierung, wie z. Bsp. durch Hartz I -IV.
Nicht umweltzerstörendes Wachstum, das vermeintlich die Rettung bringen soll, sondern eine auskömmliche finanzielle Grundlage für alle Bürger; Das ist der Königsweg!
Nur nicht für unsere (die meisten!) Politiker und ihren Strippenziehern, die verteilen lieber weiterhin munter von unten nach oben....
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"Dubito, ergo sum."
sehr gut! Aber ob Ganztagsschulen diese gewährleisten können?
Welche Bildung?
Dinge, die den Jugendlichen im täglichen Leben nützen?
Beispielsweise: Coole Klamotten nähen? Zuschneiden, auf der Maschine nähen? Kleidung reparieren - Reißverschlüsse einsetzen? Stricken (auch gern per Maschine)? Wurde nicht der gute alte Handarbeitsunterricht längst flächendeckend abgeschafft? (Nicht, dass man da hätte viel lernen können ;-) Das meiste hat man sich ohnehin bei Muttern, in Kursen der guten alten VHS, durch heftiges trial und error - learning by doing angeeignet).
Kochen? Warum - frag ich mich - muß so eine Frau Pohl-Grosser auf Stern TV kochen lernen? Hat die das nicht in der tollen Schule gelernt, die sie zweifellos besucht hat? Ich habs - genau: Bei Mutti. Und mit Kochbuch. Und trial und error (nach error: einmal ne Runde lang über Grundsätzliches aus der Küchenchemie nachdenken ;-)
Kochen und Nähen? Stattdessen gibts ja jetzt so tolle Bildungsinhalte wie "Ernährungslehre", die den Kindern dann wohl beibringen soll, wie man die Inhaltsangaben auf der Pizzapackung liest - anstatt sich selbst ne Pizza zu backen.
Statt "richtig nähen" gibts dann irgendwelchen "kreativitätsfördernden" Unsinn (gern auch unter Verwendung des völlig überteuerten Schnickschnacks, der in diesen "Bastelläden" angeboten wird) statt Grundlagen, wie mans gleich richtig und anziehbar hinbekommt.
Wären die Leut (Damen UND Herren) nur in diesen beiden Sparten ein bißchen fitter, wären sie von KIK, Aldi, Lidl und Co um einiges UNABHÄNGIGER - und würden - da nicht gezwungen um jeden Preis jedes Teil fertig zu kaufen - weniger übel in der Krise auf die Nase fallen - als sie es tun.
Zusatz: Im übrigen dürften diese Fähigkeiten gerne durch andres Handwerk ergänzt werden (aber bitte durch RICHTIGE Handwerker vermittelt - nicht durch hab-ich-auch-mal-gemacht-Pädagogen).
Wenn Bildung, dann bitte richtig Bildung - gerne auch (anspruchsvollen!) Instrumentalunterricht, Ballett-für-alle, aber: Nicht durch die Deutschlehrerin, die das mal so nebenher macht. Kostet natürlich richtig Geld, schon klar. Wäre aber besser angelegt gewesen als in dieser Abwrackprämie.....
Zu fordern wäre außerdem: Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche in Bibliotheken (kostenlose Ausleihe), Zoologische und Botanische Gärten, Museen, Planetarien.
Außerdem Mindestlohn, Abschaffung der Ein-Euro-Jobs, Arbeitsvermittler, die ihrem Job nachkommen und Jobs vermitteln, von denen man leben kann.
wie sie eben sind, wird sich an Arnut und Bedürftigkeit nix ändern. Also: Wenn Sie es richtig finden, dass Kinder in Deutschland nicht genug zu essen haben - einfach weiter das Kreuz bei den Parteien der neoliberalen Erbarmungslosigkeit machen. Denn Erbarmungslosigkeit ist wahrhaft christlich. Da können Sie in den USA jeden Evangelikalen fragen.
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In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
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