Prognose Forscher erwarten deutliche Erholung der Konjunktur
Die Stimmung von Analysten und Investoren hat sich erneut verbessert, meldet das Forschungsinstitut ZEW. Auch andere Experten sehen Grund für Optimismus

© Getty Images
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellt sich auf
Die Stimmung deutscher Finanzexperten hat sich im Juni deutlich aufgehellt: Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien um 13,7 Punkte auf 44,8 Punkte gestiegen, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mit. Der Index stieg zum achten Mal in Folge. Das zeige, dass sich der Optimismus in der Wirtschaft verstärke, hieß es beim ZEW.
Für den Konjunkturindex befragt das Institut jeden Monat etwa 300 professionelle Anleger und Analysten. Seit November 2008 verbessert sich demnach die Laune in der deutschen Wirtschaft. "Die Einschätzungen der Experten deuten darauf hin, dass die Abwärtsdynamik in diesen Wochen zum Stillstand kommt, und sie sehen Erholungstendenzen zum Ende des Jahres", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.
Ähnlich optimistisch äußerte sich der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben. Die deutsche Wirtschaft steuere auf eine Trendwende zu. Die Geschäftserwartungen der Mitgliedsunternehmen hellten sich erstmals seit zehn Jahren wieder auf. Vor allem in der Industrie verbesserten sich die Erwartungen an künftige Geschäfte. "Endlich besteht die Chance, dass sich die Wirtschaft aus der Schockstarre löst", teilte der Verband mit.
Der DIHK geht in diesem Jahr von einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um sechs Prozent aus. Das werde auch den Arbeitsmarkt hart treffen. Unter dem Strich rechnet der Verband in diesem Jahr mit durchschnittlich 3,7 Millionen Arbeitslosen. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Menschen ohne Arbeit auf vier Millionen anwachsen.
Von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg waren ebenfalls positive Worte zu hören. Er erwartet keinen weiteren drastischen Abschwung mehr in der deutschen Wirtschaft. "Eine gewisse Talsohle ist erreicht", sagte er am Dienstag auf einer Veranstaltung in Berlin. Das schließe aber nicht aus, dass es noch "den einen oder anderen Hügel" geben werde. Er bekräftigte die Prognose der Regierung, dass die Arbeitslosenzahl im nächsten Jahr in der Spitze auf 4,6 Millionen steigen wird – aber bei dieser Spitze werde es auch bleiben, sagte er.
- Datum 16.06.2009 - 17:26 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 8
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Für den Konjunkturindex befragt das Institut jeden Monat etwa 300 professionelle Anleger und Analysten.
Waren das nicht genau diejenigen, welche ....
Die Prognose ist bestimmt genau so dermaßen wichtig wie die tägliche Wasserstandsmeldung aus dem Bidet von Paris Hilton.
... nichts hinzuzufügen.
Vielen Dank
... nichts hinzuzufügen.
Vielen Dank
von Analysten und Investoren hat sich erneut verbessert.
Aha, die Zocker wittern wieder Morgenluft. Ihr Paradies rückt näher - die hemmungslose, weltweite Spekulation mit Staatsgarantie, also Steuerzahlergeld!
Ganze Staatshaushalte sind bereits jetzt auf Jahre hinaus in den Händen der Spekulanten-Pleite-Banken.
Die nächste Finanzkrise wird unbezahlbar sein.
Und dann?
rheinelbe
... nichts hinzuzufügen.
Vielen Dank
ich wäre Analyst in Diensten einer Bank oder Anleger, der eine düstere Zukunft erwartet, aber zu guten Preisen verkaufen möchte.
Der ZEW - Index hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Wie so vieles was Herr Franz macht. Bitte alle öffentlichen Gelder diesem Institut entziehen.
hinzuzufügen...
außer vielleicht:
Bitte auch dem ifo-Institut sämtliche öffentl. Gelder entziehen!
hinzuzufügen...
außer vielleicht:
Bitte auch dem ifo-Institut sämtliche öffentl. Gelder entziehen!
hinzuzufügen...
außer vielleicht:
Bitte auch dem ifo-Institut sämtliche öffentl. Gelder entziehen!
ohne diese heuchlerischen Geldentwerter ...
@reihnelbe ... ich glaube unbezahlbar triffts ganz gut. Die Hoffnung stirbt zu letzt sagt man, aber ich glaube die Respektlosigkeit einiger Berufsgruppen schaut eben dieser noch aufn Rücken ...
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Aus so krummem Holz wie der Mensch geschnitzt, lässt sich nichts gerades zimmern. - i.kant-
kann ich auch genug aufzählen.
Ob er aber deswegen schon kommt frackt sick!
Im Finanzsektor ist doch noch vieles im Dutt und in der "Realwirtschaft" ist auch so einiges verbumfeit. Die Wirtschaft ist insgesamt doch völlig iben!
Die Voraussagen daher völlig piepenhagen!
... auch gerade meine Prognose abgeben. Aber jetzt ist mir mein kleiner Schwarzer Kater vom Buckel gesprungen und ich bin völlig ratlos. Also, wer ein kleines, schmusebedürftiges Fellknäuel sieht, bitte bei mir melden.
Bitte nicht dem Kinnbart tragenden Augur ausliefern! Er, also mein Kater, würde elendig zu Grunde gehen.
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