Meinungsfreiheit Schüler dürfen ihre Lehrer benoten
Bis vor den Bundesgerichtshof hat eine Lehrerin geklagt, die nicht wollte, dass sie im Internet von ihren Schülern bewertet wird. Vergeblich, sie muss es hinnehmen
Das Internet macht unsere Gesellschaft demokratischer und transparenter, sagen jene, die darin eine Chance sehen. Doch gibt es nicht wenige, die in diesem Zusammenhang eher die Gefahren fürchten. Wie eine Gymnasiallehrerin aus dem Raum Köln. Sie unterrichtet unter anderem Deutsch und fand sich in dieser Eigenschaft in einem eigens dafür eingerichteten Portal benotet.
Nach festen Kriterien wie "motiviert", "menschlich" oder "gelassen" können auf "spickmich.de" Schüler die Lehrer ihrer Schule mit Noten von eins bis sechs bewerten. Die Ergebnisse sind nicht für alle einsehbar. Nur wer sich mit dem Namen der Schule, ihrem Ort und einer E-Mail-Adresse anmeldet, kann die Ergebnisse der Lehrkräfte einer Schule sehen.
Die klagende Lehrerin erhielt dort im Fach Deutsch die Note 4,3. Mehr als zwei Jahre ist das her. Damals klagte sie vor dem Landgericht Köln, weil sie forderte, ihr Namen müsse gelöscht werden, ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung werde verletzt. Sie verlor in der ersten Instanz und auch in weiteren.
Der Bundesgerichtshof als höchste zivilrechtliche Instanz hat diese Urteile nun bestätigt. Die freie Meinungsäußerung sei in diesem speziellen Fall wichtiger als das Recht der Lehrerin auf Anonymität. Denn die Bewertungen, so die Begründung der Richter, "stellen Meinungsäußerungen dar, die die berufliche Tätigkeit der Klägerin betreffen". Daher genieße die Frau nicht den gleichen Schutz, den sie bei Angelegenheiten der Privatsphäre hätte. Sie müsse "die Übermittlung der Daten" auch gegen ihren Willen hinnehmen.
Das klingt etwas seltsam, liegt aber daran, dass sich die Klage nicht gegen die schlechte Schulnote an sich richtete. Die Lehrerin wollte erreichen, dass ihr Name und ihre Funktion gar nicht auf dem Portal genannt und damit an andere übermittelt werden können. Das aber sei nach dem Bundesdatenschutzgesetz möglich, entschieden die Richter. Zwar seien es "personenbezogene Daten", weshalb der Datenschutz gelte. Wichtiger aber als das "schutzwürdige Interesse" der Lehrerin sei jedoch das Interesse der Öffentlichkeit.
- Datum 24.06.2009 - 09:44 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Schüler werden benotet, Lehrer auch. Das ist gerecht und im ordentlichen Rahemn auch dienlich für den Lehrer. Wenn er klug genug ist die Kritik nicht persönlich zu nehmen, und seinen Stil zu überdenken. Genau dafür sind Noten da.
Als Pressesprecher des Bildungsportales www.meisterschulen.de kann ich nur von unseren eigenen Erfahrungen berichten, als wir für sechs Wochen eine Bewrtungsmöglichkeit von Dozenten und Bildungsstätten angeboten haben.
Schon an dem kurzen Zeitraum von sechs Wochen gemessen, kann man sehen, das wir unseren Bewertungsdienst nicht besonders lange der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.
Das Problem in der Bewertung, war das aller Bewertungsportale, nur halt speziell an einer Zielgruppe gemessen.
Unsere Meisterschüler, die durchgefallen waren hatten sehr wohl Zeit und auch Lust Bewertungen abzugeben, leider mit Negatven Hintergrund, wir hatten in dem gesamten Zeutraum nicht eine Bewertung, die von einem Meisterschüler eingestellt wurde, der die Meisterprüfung auch bestanden hatte.
Hier liegt das Kernproblem, wie will ich Objektiv bewerten, wenn nicht alle mitmachen?
Lasse ich zehn Meisterschüler zu, die durchgefallen sind, und zehn Bildungsanbieter, die die schlechteste Duchfallquote haben?
Es gibt keinen gerechten Schlüssel zur Bewertung.
Solch ein Unsinn hätte Gerichtlich gesteuert oder verboten gehört.
Kai Einfeldt
Pressesprecher
www.meisterschulen.de
Wenn "Lehrer wie Schüler" dann gilt auch "Schüler wie Lehrer" ,oder? Bin mal gespannt was passiert, wenn das erste Schülerzeugnis für alle zugänglich im Internet veröffentlicht wird ;-)
Die Noten der Schueler werden aber nicht "oeffentlich ausgestellt" wenn ich mich nicht irre. Daher hinkt dieser Vergleich.
Als Pressesprecher des Bildungsportales www.meisterschulen.de kann ich nur von unseren eigenen Erfahrungen berichten, als wir für sechs Wochen eine Bewrtungsmöglichkeit von Dozenten und Bildungsstätten angeboten haben.
Schon an dem kurzen Zeitraum von sechs Wochen gemessen, kann man sehen, das wir unseren Bewertungsdienst nicht besonders lange der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.
Das Problem in der Bewertung, war das aller Bewertungsportale, nur halt speziell an einer Zielgruppe gemessen.
Unsere Meisterschüler, die durchgefallen waren hatten sehr wohl Zeit und auch Lust Bewertungen abzugeben, leider mit Negatven Hintergrund, wir hatten in dem gesamten Zeutraum nicht eine Bewertung, die von einem Meisterschüler eingestellt wurde, der die Meisterprüfung auch bestanden hatte.
Hier liegt das Kernproblem, wie will ich Objektiv bewerten, wenn nicht alle mitmachen?
Lasse ich zehn Meisterschüler zu, die durchgefallen sind, und zehn Bildungsanbieter, die die schlechteste Duchfallquote haben?
Es gibt keinen gerechten Schlüssel zur Bewertung.
Solch ein Unsinn hätte Gerichtlich gesteuert oder verboten gehört.
Kai Einfeldt
Pressesprecher
www.meisterschulen.de
Wenn "Lehrer wie Schüler" dann gilt auch "Schüler wie Lehrer" ,oder? Bin mal gespannt was passiert, wenn das erste Schülerzeugnis für alle zugänglich im Internet veröffentlicht wird ;-)
Die Noten der Schueler werden aber nicht "oeffentlich ausgestellt" wenn ich mich nicht irre. Daher hinkt dieser Vergleich.
Die Zeiten ändern sich ...
Dieses Urteil zeigt, dass Demokratie nicht nur eine ausgehöhltes Instrumentarium ist, das man sich bei Bedarf selbst zurechtlegen kann, sondern auch den Bürgern und jungen Menschen unserer Republick effektiv zur Verfügung steht.
Als Pressesprecher des Bildungsportales www.meisterschulen.de kann ich nur von unseren eigenen Erfahrungen berichten, als wir für sechs Wochen eine Bewrtungsmöglichkeit von Dozenten und Bildungsstätten angeboten haben.
Schon an dem kurzen Zeitraum von sechs Wochen gemessen, kann man sehen, das wir unseren Bewertungsdienst nicht besonders lange der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.
Das Problem in der Bewertung, war das aller Bewertungsportale, nur halt speziell an einer Zielgruppe gemessen.
Unsere Meisterschüler, die durchgefallen waren hatten sehr wohl Zeit und auch Lust Bewertungen abzugeben, leider mit Negatven Hintergrund, wir hatten in dem gesamten Zeutraum nicht eine Bewertung, die von einem Meisterschüler eingestellt wurde, der die Meisterprüfung auch bestanden hatte.
Hier liegt das Kernproblem, wie will ich Objektiv bewerten, wenn nicht alle mitmachen?
Lasse ich zehn Meisterschüler zu, die durchgefallen sind, und zehn Bildungsanbieter, die die schlechteste Duchfallquote haben?
Es gibt keinen gerechten Schlüssel zur Bewertung.
Solch ein Unsinn hätte Gerichtlich gesteuert oder verboten gehört.
Kai Einfeldt
Pressesprecher
www.meisterschulen.de
Ich glaub man sollte Bewertungsportale zu so unterschiedlichen Themenbereichen nicht direkt miteinander vergleichen. Auch das Gericht hat in der Urteilverkündung gesagt, dass dieses Urteil keinen Präzedenzfall darstellt oder direkt auf andere Bewertungsportale übertragbar ist, sondern man immer im Einzelfall entscheiden muss.
Zur Demokratie nicht nur wählen zu dürfen, sondern sich auch Stimme enthalten zu können. Wenn die guten Schüler bei euch nicht abgestimmt haben, dann ist das Schuld eures Portals und kein Versagen des Systems. Es ist eure Verantwortung die Wähler zu erreichen. Scheinbar ist eure Seite nicht attraktiv genug...
Tja die Noten der Lehrer sind ja auch nicht gerecht. Und nun müssen sich Lehrer benoten lassen und fühlen sich ungerecht behandelt. Das tut mir wirklich Leid.
Jahre lang mußte ich schwachsinns Noten über mich ergehen lassen. Die Lehrer bewerten überhaupt nicht gerecht, genügend Studien zeigen das ja, das ist auch nicht das Ziel, denn es soll ja das Notenspektrum ausgenutzt werden,
um die Schüler zu sieben und einzuordnen in die drei Ungerechtigkeitsstufen
Gymnasium, Realschule und Hauptschule. Damit der Lebensweg schön verpfuscht wird. Und jetzt werden die Lehrer selbst bewertet und jammern rum, was soll dass.
Wert euch doch mal richtig und prangert wirklich mal Missstände an. So wie die eine Lehrerin in Bayern die sich nicht zwingen lies das ganze Notenspektrum auszunutzen, sondern darauf geachtet hat das ihre Schüler mit vielen Fähigkeiten und Wissen aus ihrer Stunde gehen. Ich denke solchen Lehrern geben Schüer auch gute Noten.
Sehen Sie, diese Portale haben sicherlich einen Schönheitsfehler in Objektivität. Allerdings möchte ich sie auf eine abstrakte Sichtweise einladen die nicht ganz ohne ist. Angenommen wir akzeptieren, dass Bewertungen nicht objektiv sein können die in einer solchen Plattform geäußert werden. Da stimme ich Ihnen zu.
Wenn wir allerdings betrachten, dass hier von Lehrpersonen die Rede ist müssen wir einiges beachten. Lehrkräfte sind keine Hotels. Wir können keine Stern-Maßstäbe ansetzen, oder Sie nach Ausstattung beurteilen, die für jedermann nachvollziehbar und überprüfbar sind. Vielmehr ist das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer durch ein Wechselspiel von gegenseitiger Empathie oder Antipathie geprägt. Und wie Sie schon sagten, posten mit hoher Warscheinlichkeit die "Opfer unseres Bildungssystems" in solchen Seiten.
Aber fragen wir einmal andersherum. Wessen Stimmen wollen wir hören? Die Stimmen der Leute die bestehen und gut klarkommen haben wenig produktiven Nutzen. Ein frustrierter Schüler hingegen - nicht ganz unähnlich eines politischen Protestanten - demonstriert hier (wenn auch stark subjektiv) das etwas nicht stimmt. Sobald der Lehrer das erkennt , dass die 4,3 auf Spickmich ein Ausruf konstanter Frustration mit seinen Methoden ist, kann er darauf reagieren (Erklärung folgt unten). Sehen Sie oft geht man davon aus, dass Schüler die ihre Lehrer anprangern das aus Rache tun. Das mag eventuell sogar sein, allerdings würde mich als Lehrer ein solches Ergebnis eher stutzig machen und mich nicht auf einen Kreuzzug um meine Persönlichkeitsrechte jagen.
Frustrierte Schüler können keinen Erfolg haben. Bekämpft man die Frustration der Schüler, bekämpft man Ihren Unwillen. Das ist die Herausforderung einer guten Lehrperson. Die Qualität zeigt sich nicht nur in didaktischen Fähigkeiten, sondern darin ein Klima zu schaffen, dass nicht einem totalitären Königreich gleicht.
Jetzt mögen Sie fragen "Wie kann ein Lehrer reagieren, wenn keine objektive Beurteilung vorliegt?". Lassen Sie mich Ihnen sagen, dass (subjektiv geschätzt) 95% aller Probleme zwischen Schülern und Lehrern immer die selben sind.
> Fehlende Transparenz in der Notenvergabe
> Fehlende Anerkennung der Schüler als würdiger Kritikgeber
> Fehlende Seins-Autorität
> Fehlende Überzeugungskraft der Lehrer in ihrer Lehraufgabe
> Mangelhaftes Auftreten und Konfliktverhalten
> (...)
Fällt mir als Lehrer eine Beurteilung wie 4,3 auf ist es an der Zeit mich all diesen Dingen zuzuwenden. Und diese Dinge sind den Lehrern bewusst ! Das kann nicht im Gespräch mit dem Schüler funktionieren, sondern muss "beim Klügeren" beginnen.
Nun mögen Sie mir noch vorwerfen, dass ein "beliebter" Lehrer - denn diese werden ja durch Spcikmich propagiert - nicht unbedingt "gute" Lehrer sind. Das mag stimmen, aber:
1. Unbeliebte Lehrer können zwar gut sein, haben aber keinen Zugang zu den Schülern
2. Beliebte Lehrer ermuntern zur Eigenverantwortlichkeit. Eigenverantwortlichkeit führt zum eigenverantwortlichen Lernen, was wesentlich effektiver ist als der Frontalunterricht. Damit ist selbstverständlich kein "Lern-outsourcing" gemeint
Zusammengefasst bleibt festzuhalten:
> Der frustrierte Schüler ist der würdigste Kritikgeber weil er das Lehrerversagen verkörpert.
> Ein frustrierter Schüler wird selten aus dieser Position heraus erfolgreich sein (einmal schlecht in Bio -> immer schlecht in Bio)
> Der frustrierte Schüler darf nicht durch Gespräche symptombehandelt werden, weil die Veränderung in erster Linie vom Lehrkörper ausgehen muss. Diese Veränderung induziert Verhaltensänderung beim Schüler.
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Satz mit auf den Weg geben, den ein sehr kompetenter Mediator mir mal genannt hat:
Bewertungen, weil sie auf Meinungen beruhen, können niemals objektiv sein.
Denken sie mal darüber nach.
Einen Schönen Abend noch.
Ich glaub man sollte Bewertungsportale zu so unterschiedlichen Themenbereichen nicht direkt miteinander vergleichen. Auch das Gericht hat in der Urteilverkündung gesagt, dass dieses Urteil keinen Präzedenzfall darstellt oder direkt auf andere Bewertungsportale übertragbar ist, sondern man immer im Einzelfall entscheiden muss.
Zur Demokratie nicht nur wählen zu dürfen, sondern sich auch Stimme enthalten zu können. Wenn die guten Schüler bei euch nicht abgestimmt haben, dann ist das Schuld eures Portals und kein Versagen des Systems. Es ist eure Verantwortung die Wähler zu erreichen. Scheinbar ist eure Seite nicht attraktiv genug...
Tja die Noten der Lehrer sind ja auch nicht gerecht. Und nun müssen sich Lehrer benoten lassen und fühlen sich ungerecht behandelt. Das tut mir wirklich Leid.
Jahre lang mußte ich schwachsinns Noten über mich ergehen lassen. Die Lehrer bewerten überhaupt nicht gerecht, genügend Studien zeigen das ja, das ist auch nicht das Ziel, denn es soll ja das Notenspektrum ausgenutzt werden,
um die Schüler zu sieben und einzuordnen in die drei Ungerechtigkeitsstufen
Gymnasium, Realschule und Hauptschule. Damit der Lebensweg schön verpfuscht wird. Und jetzt werden die Lehrer selbst bewertet und jammern rum, was soll dass.
Wert euch doch mal richtig und prangert wirklich mal Missstände an. So wie die eine Lehrerin in Bayern die sich nicht zwingen lies das ganze Notenspektrum auszunutzen, sondern darauf geachtet hat das ihre Schüler mit vielen Fähigkeiten und Wissen aus ihrer Stunde gehen. Ich denke solchen Lehrern geben Schüer auch gute Noten.
Sehen Sie, diese Portale haben sicherlich einen Schönheitsfehler in Objektivität. Allerdings möchte ich sie auf eine abstrakte Sichtweise einladen die nicht ganz ohne ist. Angenommen wir akzeptieren, dass Bewertungen nicht objektiv sein können die in einer solchen Plattform geäußert werden. Da stimme ich Ihnen zu.
Wenn wir allerdings betrachten, dass hier von Lehrpersonen die Rede ist müssen wir einiges beachten. Lehrkräfte sind keine Hotels. Wir können keine Stern-Maßstäbe ansetzen, oder Sie nach Ausstattung beurteilen, die für jedermann nachvollziehbar und überprüfbar sind. Vielmehr ist das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer durch ein Wechselspiel von gegenseitiger Empathie oder Antipathie geprägt. Und wie Sie schon sagten, posten mit hoher Warscheinlichkeit die "Opfer unseres Bildungssystems" in solchen Seiten.
Aber fragen wir einmal andersherum. Wessen Stimmen wollen wir hören? Die Stimmen der Leute die bestehen und gut klarkommen haben wenig produktiven Nutzen. Ein frustrierter Schüler hingegen - nicht ganz unähnlich eines politischen Protestanten - demonstriert hier (wenn auch stark subjektiv) das etwas nicht stimmt. Sobald der Lehrer das erkennt , dass die 4,3 auf Spickmich ein Ausruf konstanter Frustration mit seinen Methoden ist, kann er darauf reagieren (Erklärung folgt unten). Sehen Sie oft geht man davon aus, dass Schüler die ihre Lehrer anprangern das aus Rache tun. Das mag eventuell sogar sein, allerdings würde mich als Lehrer ein solches Ergebnis eher stutzig machen und mich nicht auf einen Kreuzzug um meine Persönlichkeitsrechte jagen.
Frustrierte Schüler können keinen Erfolg haben. Bekämpft man die Frustration der Schüler, bekämpft man Ihren Unwillen. Das ist die Herausforderung einer guten Lehrperson. Die Qualität zeigt sich nicht nur in didaktischen Fähigkeiten, sondern darin ein Klima zu schaffen, dass nicht einem totalitären Königreich gleicht.
Jetzt mögen Sie fragen "Wie kann ein Lehrer reagieren, wenn keine objektive Beurteilung vorliegt?". Lassen Sie mich Ihnen sagen, dass (subjektiv geschätzt) 95% aller Probleme zwischen Schülern und Lehrern immer die selben sind.
> Fehlende Transparenz in der Notenvergabe
> Fehlende Anerkennung der Schüler als würdiger Kritikgeber
> Fehlende Seins-Autorität
> Fehlende Überzeugungskraft der Lehrer in ihrer Lehraufgabe
> Mangelhaftes Auftreten und Konfliktverhalten
> (...)
Fällt mir als Lehrer eine Beurteilung wie 4,3 auf ist es an der Zeit mich all diesen Dingen zuzuwenden. Und diese Dinge sind den Lehrern bewusst ! Das kann nicht im Gespräch mit dem Schüler funktionieren, sondern muss "beim Klügeren" beginnen.
Nun mögen Sie mir noch vorwerfen, dass ein "beliebter" Lehrer - denn diese werden ja durch Spcikmich propagiert - nicht unbedingt "gute" Lehrer sind. Das mag stimmen, aber:
1. Unbeliebte Lehrer können zwar gut sein, haben aber keinen Zugang zu den Schülern
2. Beliebte Lehrer ermuntern zur Eigenverantwortlichkeit. Eigenverantwortlichkeit führt zum eigenverantwortlichen Lernen, was wesentlich effektiver ist als der Frontalunterricht. Damit ist selbstverständlich kein "Lern-outsourcing" gemeint
Zusammengefasst bleibt festzuhalten:
> Der frustrierte Schüler ist der würdigste Kritikgeber weil er das Lehrerversagen verkörpert.
> Ein frustrierter Schüler wird selten aus dieser Position heraus erfolgreich sein (einmal schlecht in Bio -> immer schlecht in Bio)
> Der frustrierte Schüler darf nicht durch Gespräche symptombehandelt werden, weil die Veränderung in erster Linie vom Lehrkörper ausgehen muss. Diese Veränderung induziert Verhaltensänderung beim Schüler.
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Satz mit auf den Weg geben, den ein sehr kompetenter Mediator mir mal genannt hat:
Bewertungen, weil sie auf Meinungen beruhen, können niemals objektiv sein.
Denken sie mal darüber nach.
Einen Schönen Abend noch.
Endlich Waffengleichheit. Jetzt fehlt noch Chancengleichheit.
Sind die Lehrer an den staatlichen Bildungsstätten den Lehrern and den privaten Bildungsstätten eigentlich gleichgestellt oder gilt bei den einen das sogenannt "demokratische Kritikrecht" wärend die anderen durch das Aktienrecht (und entsprechende Vertragsklauseln) geschützt sind?
Zudem, wärend einige konstant die Bedinungen an den staatlichen Bildungstätten bis in Grund und Boden kritisieren ( parallel dazu die Politik die Gelder kürzt) und gleichzeitig die Vorzüge privater Bildungsstätten in den Himmel loben vergessen diese dann wohl gerne mal wieviel mehr an Kapital/pro Schüler da so ver/gebraucht wird.
Würde man endlich die staatlichen Bildungsstätten mit grosszügigen Geldquellen versorgen um die nicht nach jeder Wahl neu gekämpft werden müsste würden auch diese ziemlich dümmlichen Bewertungssysteme der Närboden entzogen.
Gute Angestellte verdienen gutes Geld, warum nicht auch die staatlichen Lehrer? Aber dann, einige werden sicher erst dann zufrieden ruhen können wenn auch die letzte staatliche Bildungsstätte geschlossen worden ist. Dann darf man sich die farbenfrohen Prospekte der nun vollkommen privatisierten Bildungsindustrie zu Gemüte führen und sofern am Ende des Jahres noch Geld übrig ist, dieses zur Kostenträchtigen Ausbildung des Nachwuchses verwenden.
Die Aktionäre und Kapitalmärkte werden es danken.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Ich glaub man sollte Bewertungsportale zu so unterschiedlichen Themenbereichen nicht direkt miteinander vergleichen. Auch das Gericht hat in der Urteilverkündung gesagt, dass dieses Urteil keinen Präzedenzfall darstellt oder direkt auf andere Bewertungsportale übertragbar ist, sondern man immer im Einzelfall entscheiden muss.
Zur Demokratie nicht nur wählen zu dürfen, sondern sich auch Stimme enthalten zu können. Wenn die guten Schüler bei euch nicht abgestimmt haben, dann ist das Schuld eures Portals und kein Versagen des Systems. Es ist eure Verantwortung die Wähler zu erreichen. Scheinbar ist eure Seite nicht attraktiv genug...
Wenn "Lehrer wie Schüler" dann gilt auch "Schüler wie Lehrer" ,oder? Bin mal gespannt was passiert, wenn das erste Schülerzeugnis für alle zugänglich im Internet veröffentlicht wird ;-)
... das Schülerzeugnis im Internet zu veröffentlichen wäre nochmals eine andere Dimension.
Ein im Internet öffentlich zugängliches Forum in dem Lehrerinnen und Lehrer namentlich Schüler hinsichtlich Betragen und Benehmen, Einbringen in den Unterricht, Lerneifer bewerten, wäre nach meiner Einschätzung die selbe "Kragenweite".
Lehrer namentlich im Internet bewerten zu können geht - unabhängig von den vorliegenden Urteilen - nach meiner Meinung zu weit.
Lehrerneutral eine Schule als gesamtes bewerten zu können ist aus meiner Sicht hingegen in Ordnung!
Ich jedenfalls kann die Lehrerin, den Lehrer sehr gut verstehen!
... das Schülerzeugnis im Internet zu veröffentlichen wäre nochmals eine andere Dimension.
Ein im Internet öffentlich zugängliches Forum in dem Lehrerinnen und Lehrer namentlich Schüler hinsichtlich Betragen und Benehmen, Einbringen in den Unterricht, Lerneifer bewerten, wäre nach meiner Einschätzung die selbe "Kragenweite".
Lehrer namentlich im Internet bewerten zu können geht - unabhängig von den vorliegenden Urteilen - nach meiner Meinung zu weit.
Lehrerneutral eine Schule als gesamtes bewerten zu können ist aus meiner Sicht hingegen in Ordnung!
Ich jedenfalls kann die Lehrerin, den Lehrer sehr gut verstehen!
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