Verhaftungswelle in Iran Das Regime schlägt zurück

Irans Polizei verhaftet inzwischen dutzendweise Oppositionspolitiker. Demonstranten werden nachts von den Greiftrupps eingeschüchtert: Man zerstört einfach ihren Besitz

Demonstranten werden jetzt nachts in ihren Wohnungen aufgespürt: Geheimpolizei und Milizen zerstören dann einfach deren Besitztümer

Der Tag gehört den friedlichen Demonstranten, die Nacht den Greiftrupps des Regimes. Vor allem ehemalige Mitarbeiter des Reformpräsidenten Mohammed Chatami wurden in den letzten Nächten zu Dutzenden festgenommen, darunter sein früherer Vizepräsident, aber auch ehemalige Minister und Gouverneure, Parlamentsabgeordnete und sein Regierungssprecher.

Hinter Gittern sitzt inzwischen praktisch auch die gesamte Spitze zweier Oppositionsparteien, der Partizipationsfront des islamischen Iran ("Jebhe Mosharekat Irane Islami") und der Freiheitsbewegung ("Nehzat Azadi"). Selbst vor dem ersten Außenminister der Islamischen Republik, Ebrahim Yazdi, dem Chef der Freiheitsbewegung, machten die Schergen der Hardliner nicht halt.

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Der 78-jährige, der in den letzten Tagen noch als einer der wenigen Reformpolitiker ausländischen Journalisten Interviews gegeben hatte, war am Mittwoch mit Magenbeschwerden ins Pars-Krankenhaus gefahren. Aus der Notaufnahme heraus verschleppten ihn dann Geheimpolizisten in das berüchtigte Evin-Gefängnis.

Ähnlich erging es dem prominenten Menschenrechtsanwalt Abdolfattah Soltani, einem engen Mitarbeiter der Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Festgenommen wurde er in seinem Büro von Zivilbeamten, die sich als Klienten ausgaben – aber keinen Haftbefehl vorweisen konnten. Der Soziologie-Professor Mohammad-Reza Jalaipour, ein enger Berater von Mir Hussein Mussawi, handelte sich sogar Prügel ein, als er es wagte, die Geheimpolizisten nach ihren Ausweisen und einem Haftbefehl zu fragen.

Kartenausschnitt Iran

Kartenausschnitt Iran

Am Donnerstag meldeten sich Mir Hussein Mussawi und Mohammed Chatami dann in einem Protestschreiben gemeinsam zu Wort: "Stoppen Sie die Gewaltaktionen gegen das Volk und lassen Sie alle Verhafteten frei", heißt es in dem Brief an den Chef der iranischen Justiz, Ajatollah Mahmoud Scharoudi. Denn abgesehen von den politischen Festnahmen geht auch die Jagd auf normale Bürger unvermindert weiter.

Was ihnen in den Verließen des Regimes blüht, erlebte am letzten Sonntag ein junger kanadischer Journalist, den die Revolutionsgarden am Rande einer Demonstration aus Versehen festnahmen. Geohrfeigt und verprügelt, wurde er die Treppe hinabgestoßen in die Keller des Innenministeriums, "wo so viele Dissidenten spurlos verschwinden".

Mit ihm im Raum waren rund 50 Demonstranten – manche blutüberströmt. Andere wurden gezwungen, auf Zehenspitzen zu stehen mit verschränkten Händen hinter dem Kopf. In der gespenstischen Stille zu hören waren lediglich die Stiefelschritte der patrouillierenden Polizisten, die in dem länglichen Raum langsam auf und ab gingen und gelegentlich mit ihrem Schlagknüppel einen der Gefangenen gegen die Schulter stießen.

Anders als seine iranischen Leidensgenossen hatte der Kanadier Glück: Nach ein paar Stunden ließ ihn seine Peiniger mit ein paar wortreichen Entschuldigungen frei. Inzwischen jedoch haben die Basij-Milizen und Geheimpolizisten ihre Taktik geändert. Bei den Demonstrationen selbst halten sie sich zurück, dann folgen Denunzianten in Zivil den Teilnehmern bis vor ihre Haustüre, rufen die bewaffneten Schläger auf ihren Motorrädern herbei, die alles kurz und klein schlagen – Mobiliar, Fensterscheiben, Haushaltsgeräte und Autos.

 
Leser-Kommentare
  1. Diktaturen koennen nur ueberleben, wenn sie die Opposition ausschalten.

  2. 2. Nein

    Die Polizei verhaftet nur Ruhestörer. Das müssen keine Oppositionellen sein. Das sind gewalttätige Randalierer. Mit Diktatur hat das nichts zu tun, das gibt es auch in Rechtsstaaten...8-)

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    Und nach ihrer Meinung war Sophie Scholl wohl auch Terroristin, die die Gestapo ganz rechtmäßig gefangen genommen hat, oder wie??

    Und nach ihrer Meinung war Sophie Scholl wohl auch Terroristin, die die Gestapo ganz rechtmäßig gefangen genommen hat, oder wie??

    • mumpes
    • 18.06.2009 um 18:13 Uhr

    Schade, dass der Reporter in Kairo sitzt. Er muß sich wohl seine Informationen "ertwittern". Ich meine, das Thema ist durch, denn andere Zeitungen berichten kaum noch darüber. Rückblickend war es ein Ausblick auf unsere Informationswelt der Zukunft, in der keiner mehr weiss, wo die Informationen herkommen und welchen Wahrheitsgehalt sie haben. Orwell hätte seine "Freude" daran...

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    • Talby
    • 18.06.2009 um 19:14 Uhr

    Es mag sein, dass das Thema in vielen Medien nicht mehr intensiv behandelt wird, weil es keinen ausreichenden Neuigkeitswert mehr hat. Für den Iran ist es damit aber noch nicht „durch“. Der Autor des Lifeblogs des Guardian hat z.B. mit dem Korrespondeten der Zeitung in Teheran telefoniert, dieser schätzt die Zahl der heutigen Demonstrationsteilnehmer auf bis zu eine Million. Selbst wenn das zu hoch gegriffen sein sollte kann man zumindest nicht von einem Nachlassen der Proteste sprechen. Der Ausgang des Konflikts ist weiter offen, es spricht bisher nichts dafür, dass es Khamenei gelungen ist, die in der Machtelite aufgerissenen Gräben soweit zu schließen, dass er sich entspannt zurücklehnen könnte.

    Was die „Informationswelt der Zukunft“ angeht, so ist die Entwicklung sicher zweischneidig. Einerseits wird es für die Regierungen immer schwieriger, durch Unterbindung freier Berichterstattung ihr Land von der Welt abzuschneiden. Andererseits ist es freilich auch schwieriger die Menge z.T. widersprüchlicher Informationen auszuwerten und Wunschdenken oder bewusste Täuschung von verlässlichen Aussagen zu unterscheiden. Mit der von Orwell geschilderten Dystopie, in der der Staat praktisch ein Monopol auf das Informationsangebot hat, besteht aus meiner Sicht keine große Gemeinsamkeit.

    • Talby
    • 18.06.2009 um 19:14 Uhr

    Es mag sein, dass das Thema in vielen Medien nicht mehr intensiv behandelt wird, weil es keinen ausreichenden Neuigkeitswert mehr hat. Für den Iran ist es damit aber noch nicht „durch“. Der Autor des Lifeblogs des Guardian hat z.B. mit dem Korrespondeten der Zeitung in Teheran telefoniert, dieser schätzt die Zahl der heutigen Demonstrationsteilnehmer auf bis zu eine Million. Selbst wenn das zu hoch gegriffen sein sollte kann man zumindest nicht von einem Nachlassen der Proteste sprechen. Der Ausgang des Konflikts ist weiter offen, es spricht bisher nichts dafür, dass es Khamenei gelungen ist, die in der Machtelite aufgerissenen Gräben soweit zu schließen, dass er sich entspannt zurücklehnen könnte.

    Was die „Informationswelt der Zukunft“ angeht, so ist die Entwicklung sicher zweischneidig. Einerseits wird es für die Regierungen immer schwieriger, durch Unterbindung freier Berichterstattung ihr Land von der Welt abzuschneiden. Andererseits ist es freilich auch schwieriger die Menge z.T. widersprüchlicher Informationen auszuwerten und Wunschdenken oder bewusste Täuschung von verlässlichen Aussagen zu unterscheiden. Mit der von Orwell geschilderten Dystopie, in der der Staat praktisch ein Monopol auf das Informationsangebot hat, besteht aus meiner Sicht keine große Gemeinsamkeit.

  3. Wo bleiben jetzt die Besserwisser und Schönreder, die hinter allem westliche Propaganda vermuten und einem einreden wollen, dass es in Deutschland mindestens genauso schlimm ist? Ach kommt, ein paar werden sich doch sicher finden. Ich finde das einfach nur erschreckend, vorallem dass man überhaupt nichts dagegen tun kann.

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    "Der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, bezweifelte unterdessen im Interview mit sueddeutsche.de, dass die Wahl im Iran maßgeblich gefälscht worden ist. Das Ergebnis sei weniger das Ergebnis einer Manipulation, als der Politik der vergangenen vier Jahre. Präsident Ahmadinedschad habe sich erfolgreich als "Präsident der kleinen Leute" verkauft. Das Ergebnis decke sich mit Umfragen des US-Forschungsinstitutes Centre for Public Opinion, sagte Perthes. "Es war sicher keine perfekte, aber eine echte Wahl.""

    da können die paar Leute noch so viel von ihren Balkonen schreien...

    ... schaun Sie mal zwei Kommentare nach rückwärts.
    Da bleibt einem doch die Spucke weg.

    Im Oktober '89 in Dresden und Leipzig, da haben sie auch "Randalierer" festgenommen. Behandlungsmethoden waren ähnlich, allerdings ohne diese blutige Brutalität.
    Wir haben öffentliche Soliresolutionen verlesen für die Verhafteten. Irgendwann waren wir dann alle als "Randalierer" unterwegs.

    Tscha, so kanns gehen.

    "Der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, bezweifelte unterdessen im Interview mit sueddeutsche.de, dass die Wahl im Iran maßgeblich gefälscht worden ist. Das Ergebnis sei weniger das Ergebnis einer Manipulation, als der Politik der vergangenen vier Jahre. Präsident Ahmadinedschad habe sich erfolgreich als "Präsident der kleinen Leute" verkauft. Das Ergebnis decke sich mit Umfragen des US-Forschungsinstitutes Centre for Public Opinion, sagte Perthes. "Es war sicher keine perfekte, aber eine echte Wahl.""

    da können die paar Leute noch so viel von ihren Balkonen schreien...

    ... schaun Sie mal zwei Kommentare nach rückwärts.
    Da bleibt einem doch die Spucke weg.

    Im Oktober '89 in Dresden und Leipzig, da haben sie auch "Randalierer" festgenommen. Behandlungsmethoden waren ähnlich, allerdings ohne diese blutige Brutalität.
    Wir haben öffentliche Soliresolutionen verlesen für die Verhafteten. Irgendwann waren wir dann alle als "Randalierer" unterwegs.

    Tscha, so kanns gehen.

  4. "Der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, bezweifelte unterdessen im Interview mit sueddeutsche.de, dass die Wahl im Iran maßgeblich gefälscht worden ist. Das Ergebnis sei weniger das Ergebnis einer Manipulation, als der Politik der vergangenen vier Jahre. Präsident Ahmadinedschad habe sich erfolgreich als "Präsident der kleinen Leute" verkauft. Das Ergebnis decke sich mit Umfragen des US-Forschungsinstitutes Centre for Public Opinion, sagte Perthes. "Es war sicher keine perfekte, aber eine echte Wahl.""

    da können die paar Leute noch so viel von ihren Balkonen schreien...

    Antwort auf "Wo bleiben jetzt die"
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    • fkstep
    • 18.06.2009 um 19:40 Uhr

    Blödsinn! Die gleichmäßige Stimmverteilung auch in den Stimmbezirken der Kandidaten, das Timing der Proklamierung der Wahlergebnisse, die überschüssigen Blankowahlzettel und die Nichzulassung von Wahlbeobachetern deuten glasklar auf Wahlbetrug hin.

    Es hätte zu einer Stichwahl zwischen Adolf Ahmadineschad und Mir Hossein Mussawi kommen MÜSSEN. Jeder Perser mit abgeschlossener Schulbildung weiss das und sieht, wie das Land grade die letzte Schwelle zur Diktatur überschreitet.
    Dagegen gehen Menschen zu hunderttausenden auf die Strasse und verdienen unseren Respekt und Solidarität - unabhängig davon, ob Mussawi nun ein uns genehmer Nachfolger wäre oder nicht.

    Mein Mitgefühl gilt allen, die unter Chatamis SA für Ihr Eintreten für Demokratie sterben und leiden müssen. You will be remembered!

    • fkstep
    • 18.06.2009 um 19:40 Uhr

    Blödsinn! Die gleichmäßige Stimmverteilung auch in den Stimmbezirken der Kandidaten, das Timing der Proklamierung der Wahlergebnisse, die überschüssigen Blankowahlzettel und die Nichzulassung von Wahlbeobachetern deuten glasklar auf Wahlbetrug hin.

    Es hätte zu einer Stichwahl zwischen Adolf Ahmadineschad und Mir Hossein Mussawi kommen MÜSSEN. Jeder Perser mit abgeschlossener Schulbildung weiss das und sieht, wie das Land grade die letzte Schwelle zur Diktatur überschreitet.
    Dagegen gehen Menschen zu hunderttausenden auf die Strasse und verdienen unseren Respekt und Solidarität - unabhängig davon, ob Mussawi nun ein uns genehmer Nachfolger wäre oder nicht.

    Mein Mitgefühl gilt allen, die unter Chatamis SA für Ihr Eintreten für Demokratie sterben und leiden müssen. You will be remembered!

  5. ... schaun Sie mal zwei Kommentare nach rückwärts.
    Da bleibt einem doch die Spucke weg.

    Im Oktober '89 in Dresden und Leipzig, da haben sie auch "Randalierer" festgenommen. Behandlungsmethoden waren ähnlich, allerdings ohne diese blutige Brutalität.
    Wir haben öffentliche Soliresolutionen verlesen für die Verhafteten. Irgendwann waren wir dann alle als "Randalierer" unterwegs.

    Tscha, so kanns gehen.

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    • Talby
    • 18.06.2009 um 19:14 Uhr

    Es mag sein, dass das Thema in vielen Medien nicht mehr intensiv behandelt wird, weil es keinen ausreichenden Neuigkeitswert mehr hat. Für den Iran ist es damit aber noch nicht „durch“. Der Autor des Lifeblogs des Guardian hat z.B. mit dem Korrespondeten der Zeitung in Teheran telefoniert, dieser schätzt die Zahl der heutigen Demonstrationsteilnehmer auf bis zu eine Million. Selbst wenn das zu hoch gegriffen sein sollte kann man zumindest nicht von einem Nachlassen der Proteste sprechen. Der Ausgang des Konflikts ist weiter offen, es spricht bisher nichts dafür, dass es Khamenei gelungen ist, die in der Machtelite aufgerissenen Gräben soweit zu schließen, dass er sich entspannt zurücklehnen könnte.

    Was die „Informationswelt der Zukunft“ angeht, so ist die Entwicklung sicher zweischneidig. Einerseits wird es für die Regierungen immer schwieriger, durch Unterbindung freier Berichterstattung ihr Land von der Welt abzuschneiden. Andererseits ist es freilich auch schwieriger die Menge z.T. widersprüchlicher Informationen auszuwerten und Wunschdenken oder bewusste Täuschung von verlässlichen Aussagen zu unterscheiden. Mit der von Orwell geschilderten Dystopie, in der der Staat praktisch ein Monopol auf das Informationsangebot hat, besteht aus meiner Sicht keine große Gemeinsamkeit.

    Antwort auf "es ist durch"
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    Hallo Talby

    Eine ganz schön grosse Masse von Menschen. Da kann sogar der Papst neidisch werden. Wenn der Mensch aber in Massen auftitt kann es leicht zu Aggressionen und Toten kommen. Die Hooligans in den Fussballstadien sind da ähnlich. Die Frage ist dann aber: Warum sind die Menschen aggressiv?

    Demos sind eine urdemokratische Einrichtung. Ich möchte sie nicht vermissen - besonders wenn die Gewerkschaften demonstrieren und der Redner vorne eine gute Rede hält. Wenn wir mehr Demokratie hätten müssten wir nicht demonstrieren und könnten uns in aller Seelenruhe ins Schwimmbad legen - oder auf unsere Frau. Das wäre herrlich. 8-)

    Gruss

    Hallo Talby

    Eine ganz schön grosse Masse von Menschen. Da kann sogar der Papst neidisch werden. Wenn der Mensch aber in Massen auftitt kann es leicht zu Aggressionen und Toten kommen. Die Hooligans in den Fussballstadien sind da ähnlich. Die Frage ist dann aber: Warum sind die Menschen aggressiv?

    Demos sind eine urdemokratische Einrichtung. Ich möchte sie nicht vermissen - besonders wenn die Gewerkschaften demonstrieren und der Redner vorne eine gute Rede hält. Wenn wir mehr Demokratie hätten müssten wir nicht demonstrieren und könnten uns in aller Seelenruhe ins Schwimmbad legen - oder auf unsere Frau. Das wäre herrlich. 8-)

    Gruss

  6. Es gibt wohl kein Terrorregime, dass nicht auch in Deutschland seine Unterstützer finden würde. Aber wie im Jahr 1989 in der DDR werden diese Leute verblüfft - wenn auch unbelehrbar für alle Zeit - feststellen müssen, dass ein weiteres Diktatursystem (der "islamischen Republik") kollabiert.

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    Der Sieg der Islamisten ist ein grosser Verlust für die deutschen Faschisten.

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