Nanotechnologie Verdächtige ZwergeSeite 2/2
"Außerdem wurden standardisierte Arbeitsanweisungen formuliert, an denen sich internationale toxikologische Studien in Zukunft ausrichten können", sagte Rachel. Sie würden bereits in Programmen der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) eingesetzt. In zwei Folgeprojekten sollen nun die Auswirkungen auf die Umwelt ("Nanonature") und auf den menschlichen Organismus ("Nanocare 2") untersucht werden.
Für viele mögen solche grundlegenden Fragen kaum interessant sein. Sie wollen eher wissen, ob etwa die Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, deren Wirkung durch Nanoteilchen aus Titandioxid oder Zinkoxid verstärkt wird, auch für Kinderhaut unbedenklich ist. Nützlich ist der Nanozusatz, weil er den physikalischen Sonnenschutz verbessert und die Cremes transparent macht. Das EU-Projekt "Nanoderm" hat bereits vor einiger Zeit Entwarnung geben können, was das Eindringen in die gesunde Haut betrifft: Sie wirkt als zuverlässige Barriere.
Bei Nanocare wurde nun auch gezeigt, dass das Einatmen der Partikel in Konzentrationen, die im Alltag nicht erreicht werden, der Lunge von Versuchstieren nicht schadet. Laborversuche wiederum ergaben, dass auch Körperzellen auf die Nanomaterialien nur reagieren, wenn sie in hoher Konzentration mit ihnen in Kontakt kommen.
Wolfgang Kreyling vom Helmholtz-Zentrum München, Sprecher des externen Beirats, machte allerdings darauf aufmerksam, dass die Ergebnisse sich nicht ohne Weiteres auf andere Nanoteilchen übertragen lassen. "Wir haben durch Nanocare gelernt, dass verschiedene Nanopartikel sich in biologischen Systemen ganz unterschiedlich verhalten."
Die Kosmetikverordnung der EU schreibt vor, dass von 2012 an verwendete Nanomaterialien auf der Packung angegeben sein müssen. Für die Hersteller muss das kein Nachteil sein. Jedenfalls weist die Verbraucherzentrale darauf hin, dass bekannte französische Firmen wie Dior und L’Oréal längst damit werben, in ihrer Kosmetik Nanomaterialien zu verwenden.
- Datum 24.06.2009 - 11:25 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel, 24.6.2009 - 06:25 Uhr
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ich kenne nano als maß, ein nanometer sind ein billionstel meter. 10^-9. wasser ist kleiner. viel kleiner. was ist also nano technologie? wenn ich eine vase kaputt mache. und zwar richtig kaputt und auf den scherben herumspringe, habe ich dann nicht auch ein paar nanopartikel?
work is for people who don't know how to fish
Ein Milliardstelmeter. Pico ist ein Billionstel = 10^-12.
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