Frankreich Sarkozys glanzloser Auftritt
Frankreichs Präsident kündigt ein Investitionsprogramm an und setzt sich für ein Burka-Verbot ein. Doch ansonsten blieb seine groß angekündigte Grundsatzrede blass

© Eric Feferberg/AFP/Getty Images
Glanzvoller Rahmen: Nicolas Sarkozy hielt seine Grundsatzrede im Schloss Versailles - und erstmals in der Fünften Republik vor beiden Kammern des Parlaments
Am Montag war Ausflugstag. Die Abgeordneten der französischen Nationalversammlung sowie des Senats, der zweiten Kammer, begaben sich allesamt ins Schloss von Versailles. Sie folgten dem Kommando des Präsidenten, der seit knapp einem Jahr das Recht hat, die Volksvertreter zum „Kongress“ zu rufen, um dort eine Rede zu halten. Die darf dann anschließend diskutiert werden, aber nicht in seinem Beisein.
Ein Novum, denn seit 1875 war den Präsidenten der Zutritt zum Parlament verwehrt; man hatte eben schlechte Erfahrungen mit zwei Napoleons und ihren Staatsstreichen gemacht. Lang ist’s her, sagt die Regierungsmehrheit, und: Mit einer solchen Rede zeige der Präsident den Parlamentarien vielmehr, wie wichtig sie seien. Falsch, er missbrauche sie als Kulisse, sagt die Opposition. Ein Vexierbild. Heute indes kam die Wahrheit ans Licht.
Denn mag das Argument der Regierungsmehrheit auch plausibel sein, das Drumherum hatte eben doch royalistische Züge. Fast das ganze politische Paris war nach Versailles gereist, und das gewiss nicht in Erwartung einer spannenden Debatte.
Dennoch waren die Erwartungen in die Rede groß. Die braveren unter den französischen Zeitungen hatten tagelang von einem „neuen Sarkozy“ geschrieben, einem Präsidenten mit großem Programm.
Doch als Sarkozy dann am Nachmittag begann, fielen die Erwartungen rasch in sich zusammen wie ein Souflée. Wo war nur der mitreißende Redner geblieben? Der Präsident dozierte, bewegte niemanden, und das war mehr als bloß rhetorisches Versagen. Statt der versprochenen Gravitas gab er eine Dreiviertelstunde lang Schwerfälligkeit. Denn es fehlte der einigende Gedanke, die zündende Idee.
Gleichwohl, mitzunehmen war einiges: Etwa, dass niemand wisse, wann die gegenwärtige Krise beendet sei - ein Dementi allzu optimistischer Äußerungen aus dem Kabinett des Premierministers. Oder die Versicherung, dass mit der Krise der Moment des „französischen Modells“ gekommen sei, demzufolge die Wirtschaft den Menschen zu dienen habe, wofür wiederum ein starker Sozial- und Regulierungsstaat Sorge zu tragen habe. Zwei Sorten Globalisierung gebe es, sagte Sarkozy, und zwar die konkurrenzorientierte, also die angelsächsische, sowie die kooperative, und die entspreche dem französischen Verständnis.
Es schloss sich eine Kurzvorlesung über die Freiheit an, die Regeln voraussetze. In diesem Zusammenhang nahm Sarkozy schon etwas konkreter zu einer heiklen Debatte Stellung. Er unterstützte die Einsetzung eines Parlamentskommission, die sich mit einem Burka-Verbot befassen soll: Diese Ganzkörperverschleierung sei nicht Ausdruck einer Religion, sondern der Erniedrigung der Frau, und dafür sei in der Republik kein Platz, sagte Sarkozy. Damit nahm er Partei für jene überparteiliche Strömung, die die Burkas per Gesetz aus dem Straßenbild verbannen will.
- Datum 22.06.2009 - 19:38 Uhr
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rm
Zu einem Verbot habe ich keine Meinung, aber tendiere dazu, Verbote eher zu vermeiden.
Ein Zeichen der Unterdrückung ist sie für mich nicht, sie hat allerdings etwas Unheimliches, da man den Gegenüber so gar nicht sieht.
Sie ist eben das Kleidungsstück einer Frau, die in einer bestimmten Gesellschaft lebt: die Rollen sind klar vorgegeben. Er hat einen Bereich, in dem er herrscht, sie ebenfalls: sie herrscht zu Hause: da hat sie das Sagen. Und wenn man sich auf diese Rollenverteilung einlassen kann, dann ist das erstmal keine Unterdrückung. Was ich allerdings persönlich ziemlich unerträglich finde, daß dieses Kleidungsstück signalisiert: für die Welt da draußen ist die Frau unsichtbar und zwar aus dem Grunde, weil sie als alleiniger Besitz des Mannes betrachtet wird: worauf kein anderer das Recht hat, ein Auge zu werfen. --- (Aber das ist keine Unterdrückung, damit wird die Frau sich wohl identifizieren und sich dabei wohlfühlen).
Jeder soll auf seine Weise glücklich werden...
Man kann argumentieren, dass jede Frau ein Recht auf Verhüllung hat. Wer aber der Integration nicht unnötig Steine in den Weg legen will, muss sich für ein Burka-Verbot einsetzen. Das Kleidungsstück ist nicht nur ein Zeichen der Abgrenzung, sondern auch ein Symbol dafür, unsere Westlichen Werte (besonders die der Aufklärung) rundum abzulehnen.
Und für diejenigen, die meinen ein Burka-Verbot widerspricht unserer Toleranz, denen empfehle ich das Video „Am I a Racist?“ vom britischen Stegreifkomödiant und Internetaktivist PAT CONDELL.
http://www.youtube.com/wa...
wissen Sie, dass die Frau zu Hause das Sagen hat?
Und glauben Sie tatsächlich, dass eine Frau so etwas freiwillig anzieht?
Es gibt natürlich Länder wie Afganistan, wo eine Frau ohne Burka vergewaltigt wird ( Sie hat es dann so gewollt, die Schlampe!). Freiwilligkeit sieht anders aus.
So wie Sie es formulieren, klingt durchaus Zustimmung zu der in der muslimischen Welt üblichen Rollenverteilung heraus. Dann wundert's mich auch nicht, wenn das einzige, was Sie an der Burka stört, ist, daß Sie diese Frau nicht anglotzen dürfen. Ansonsten darf sie gerne am Herd stehen und in der Öffentlichkeit keine Rolle spielen.
Ein Burka-Verbot könnte die positive Konsequenz haben, daß genau die Typen, denen sowas wichtig ist, die westlichen Länder - die ihnen ja so zuwider sind - wieder verlassen. Wir sollten unsere Sitten durchsetzen und wenig Toleranz üben. Das könnte die Spreu vom Weizen trennen.
Man kann argumentieren, dass jede Frau ein Recht auf Verhüllung hat. Wer aber der Integration nicht unnötig Steine in den Weg legen will, muss sich für ein Burka-Verbot einsetzen. Das Kleidungsstück ist nicht nur ein Zeichen der Abgrenzung, sondern auch ein Symbol dafür, unsere Westlichen Werte (besonders die der Aufklärung) rundum abzulehnen.
Und für diejenigen, die meinen ein Burka-Verbot widerspricht unserer Toleranz, denen empfehle ich das Video „Am I a Racist?“ vom britischen Stegreifkomödiant und Internetaktivist PAT CONDELL.
http://www.youtube.com/wa...
wissen Sie, dass die Frau zu Hause das Sagen hat?
Und glauben Sie tatsächlich, dass eine Frau so etwas freiwillig anzieht?
Es gibt natürlich Länder wie Afganistan, wo eine Frau ohne Burka vergewaltigt wird ( Sie hat es dann so gewollt, die Schlampe!). Freiwilligkeit sieht anders aus.
So wie Sie es formulieren, klingt durchaus Zustimmung zu der in der muslimischen Welt üblichen Rollenverteilung heraus. Dann wundert's mich auch nicht, wenn das einzige, was Sie an der Burka stört, ist, daß Sie diese Frau nicht anglotzen dürfen. Ansonsten darf sie gerne am Herd stehen und in der Öffentlichkeit keine Rolle spielen.
Ein Burka-Verbot könnte die positive Konsequenz haben, daß genau die Typen, denen sowas wichtig ist, die westlichen Länder - die ihnen ja so zuwider sind - wieder verlassen. Wir sollten unsere Sitten durchsetzen und wenig Toleranz üben. Das könnte die Spreu vom Weizen trennen.
Gibt's in Frankreich kein Vermummungsverbot?
Ich liebe den Satz "Ein Novum, denn seit 1875 war den Präsidenten der Zutritt zum Parlament verwehrt; man hatte eben schlechte Erfahrungen mit zwei Napoleons und ihren Staatsstreichen gemacht." :)
Wie auch immer, ich halte ein Verbot von Burkas auch für absurd. Selbst wenn ein Staat laizistisch ist, kann er doch seinen Bürgern nicht vorschreiben, wie sie ihre Religion in ihrem Privatleben auszuüben haben. Naja Pornografie und Prostitution sind im Gegensatz zur Burka aber natürlich die Inbegriffe der Freiheit der Frau, nicht wahr? Diese rechte Politik ist so scheinheilig..
sollte es in der gesamten westlichen Welt geben ohne viel Palaver.
Denn wenn jemand in islamische Laender reisen will muss er oder sie sich an die herschenden Regeln halten und zwar 'pronto'. In der westlichen Welt ist es nicht ueblich dass Frauen sich unsichtbar verkleiden muessen damit die Maenner sich nicht angemacht fuehlen.
Nicht das Verbot ist absurd sondern die Idee dass man Frauen zumutet sich in diese Stoff-Kaefige zu zwaengen!
Wer der französischen Politik Scheinheiligkeit im Hinblick auf die Gestattung von Prostitution vorwirft, zeigt damit nur seine oberflächliche Beschäftigung mit der Materie auf. Hier heiligt wohl der Zweck die Mittel, um auf einen Muslimen unliebsamen Gegner - Präsident Sarkozy - eindreschen zu können.
Dumm gelaufen nur für Samaya.amaithi, daß es sich in Frankreich so verhält, daß Prostitution dort nicht nur verpönt, sondern auch gesetzlich stark eingeschränkt ist und in der Tendenz vor einem Komplettverbot steht. Siehe:
http://de.wikipedia.org/w...
Ja, ja - da fällt man leicht auf die Nase, wenn man das Thema im Eifer für die muslimische Sache nicht ernst nimmt -- und ist blamiert.
Das Private ist immer politisch, weil aus dem Privaten die Moral- und Ethikvorstellungen entspringen, die im Groben in ihre Summe die vorherrschende Gesellschaftsordnung direkt oder indirekt prägen. Wenn die Burka Privatsache ist, dann fällt das bei einer kleinen Minderheit bei aller Tragik für die betroffenen Frauen, da diese von allen öffentlichen Möglichkeiten ausgeschlossen bleiben, nicht sonderlich für die Gesellschaft ins Gewicht. Die dominierenden Schichten der Gesellschaft werden durch die Burka und die damit verbundenen kultischen Eigenarten kaum verändert.
Wenn allerdings, wie so oft behauptet, der Anteil der Leute, die diesen Verhüllungszustand als „normal“ oder „gottgegeben“ akzeptiert, ansteigt (und bei weitem die wenigsten Muslime fordern eine Burka), dann ist dieser Sachverhalt nicht mehr nur eine skurile Tragödie am Rand der Gesellschaft. Dann verändert sich die öffentliche Meinung und die Prinzipien des Grundgesetzes geraten in Gefahr.
Folglich darf es gar nicht dazu kommen, dass solche Vorstellungen auch nur eine handbreit Einfluss gewinnen. Manche Rechte und über Jahrhunderte erkämpfte Freiheiten sind nicht verhandelbar und kulturelle Eigenarten haben dahinter zurückzustehen. Wehret den Anfängen gilt auch hier!
sollte es in der gesamten westlichen Welt geben ohne viel Palaver.
Denn wenn jemand in islamische Laender reisen will muss er oder sie sich an die herschenden Regeln halten und zwar 'pronto'. In der westlichen Welt ist es nicht ueblich dass Frauen sich unsichtbar verkleiden muessen damit die Maenner sich nicht angemacht fuehlen.
Nicht das Verbot ist absurd sondern die Idee dass man Frauen zumutet sich in diese Stoff-Kaefige zu zwaengen!
Wer der französischen Politik Scheinheiligkeit im Hinblick auf die Gestattung von Prostitution vorwirft, zeigt damit nur seine oberflächliche Beschäftigung mit der Materie auf. Hier heiligt wohl der Zweck die Mittel, um auf einen Muslimen unliebsamen Gegner - Präsident Sarkozy - eindreschen zu können.
Dumm gelaufen nur für Samaya.amaithi, daß es sich in Frankreich so verhält, daß Prostitution dort nicht nur verpönt, sondern auch gesetzlich stark eingeschränkt ist und in der Tendenz vor einem Komplettverbot steht. Siehe:
http://de.wikipedia.org/w...
Ja, ja - da fällt man leicht auf die Nase, wenn man das Thema im Eifer für die muslimische Sache nicht ernst nimmt -- und ist blamiert.
Das Private ist immer politisch, weil aus dem Privaten die Moral- und Ethikvorstellungen entspringen, die im Groben in ihre Summe die vorherrschende Gesellschaftsordnung direkt oder indirekt prägen. Wenn die Burka Privatsache ist, dann fällt das bei einer kleinen Minderheit bei aller Tragik für die betroffenen Frauen, da diese von allen öffentlichen Möglichkeiten ausgeschlossen bleiben, nicht sonderlich für die Gesellschaft ins Gewicht. Die dominierenden Schichten der Gesellschaft werden durch die Burka und die damit verbundenen kultischen Eigenarten kaum verändert.
Wenn allerdings, wie so oft behauptet, der Anteil der Leute, die diesen Verhüllungszustand als „normal“ oder „gottgegeben“ akzeptiert, ansteigt (und bei weitem die wenigsten Muslime fordern eine Burka), dann ist dieser Sachverhalt nicht mehr nur eine skurile Tragödie am Rand der Gesellschaft. Dann verändert sich die öffentliche Meinung und die Prinzipien des Grundgesetzes geraten in Gefahr.
Folglich darf es gar nicht dazu kommen, dass solche Vorstellungen auch nur eine handbreit Einfluss gewinnen. Manche Rechte und über Jahrhunderte erkämpfte Freiheiten sind nicht verhandelbar und kulturelle Eigenarten haben dahinter zurückzustehen. Wehret den Anfängen gilt auch hier!
sollte es in der gesamten westlichen Welt geben ohne viel Palaver.
Denn wenn jemand in islamische Laender reisen will muss er oder sie sich an die herschenden Regeln halten und zwar 'pronto'. In der westlichen Welt ist es nicht ueblich dass Frauen sich unsichtbar verkleiden muessen damit die Maenner sich nicht angemacht fuehlen.
Nicht das Verbot ist absurd sondern die Idee dass man Frauen zumutet sich in diese Stoff-Kaefige zu zwaengen!
Wer der französischen Politik Scheinheiligkeit im Hinblick auf die Gestattung von Prostitution vorwirft, zeigt damit nur seine oberflächliche Beschäftigung mit der Materie auf. Hier heiligt wohl der Zweck die Mittel, um auf einen Muslimen unliebsamen Gegner - Präsident Sarkozy - eindreschen zu können.
Dumm gelaufen nur für Samaya.amaithi, daß es sich in Frankreich so verhält, daß Prostitution dort nicht nur verpönt, sondern auch gesetzlich stark eingeschränkt ist und in der Tendenz vor einem Komplettverbot steht. Siehe:
http://de.wikipedia.org/w...
Ja, ja - da fällt man leicht auf die Nase, wenn man das Thema im Eifer für die muslimische Sache nicht ernst nimmt -- und ist blamiert.
"Ja, ja - da fällt man leicht auf die Nase, wenn man das Thema im Eifer für die muslimische Sache nicht ernst nimmt -- und ist blamiert."
Oh ja, mir steigt die Schamesröte schon förmlich ins Gesicht :D
Im Eifer für die muslimische Sache? Dass ich nicht lache.. Allein durch solche Kommentare zeigt man doch schon, wie voreingenommen man von einer Religion ist. Mir ist es wirklich egal, ob das jetzt ein Burkaverbot für die Muslime oder ein Kippaverbot für die Juden ist. Fakt ist, dass diese Menschen in diesem Moment ihre Religion nicht frei ausüben dürfen, obwohl ihnen das in ihrem privaten Leben gestattet werden müsste. Ich bin ganz sicher kein Fan von Burkas, aber wer sagt denn, dass jeder in der Welt die gleiche Einstellung dazu haben muss, wie die, die ich habe? In einem FREIEN Land, sollte man frei über seine Religionsausübung entscheiden dürfen, solange dies nicht das Leben anderer Menschen beeinflusst.
Mein Beispiel mit der Pornografie und Prostitution hat sich außerdem nicht direkt gegen Frankreichs Politik gerichtet, aber gegen Menschen wie Sie, die sich gerne mal solche Filmchen reinziehen - die meiner Meinung nach unheimlich erniedrigend für Frauen sind - und zur gleichen Zeit aber mit dem Finger auf bedeckte Muslimas zeigen und von Entwürdigung reden. Wenn das nicht scheinheilig ist, was denn dann?
"Ja, ja - da fällt man leicht auf die Nase, wenn man das Thema im Eifer für die muslimische Sache nicht ernst nimmt -- und ist blamiert."
Oh ja, mir steigt die Schamesröte schon förmlich ins Gesicht :D
Im Eifer für die muslimische Sache? Dass ich nicht lache.. Allein durch solche Kommentare zeigt man doch schon, wie voreingenommen man von einer Religion ist. Mir ist es wirklich egal, ob das jetzt ein Burkaverbot für die Muslime oder ein Kippaverbot für die Juden ist. Fakt ist, dass diese Menschen in diesem Moment ihre Religion nicht frei ausüben dürfen, obwohl ihnen das in ihrem privaten Leben gestattet werden müsste. Ich bin ganz sicher kein Fan von Burkas, aber wer sagt denn, dass jeder in der Welt die gleiche Einstellung dazu haben muss, wie die, die ich habe? In einem FREIEN Land, sollte man frei über seine Religionsausübung entscheiden dürfen, solange dies nicht das Leben anderer Menschen beeinflusst.
Mein Beispiel mit der Pornografie und Prostitution hat sich außerdem nicht direkt gegen Frankreichs Politik gerichtet, aber gegen Menschen wie Sie, die sich gerne mal solche Filmchen reinziehen - die meiner Meinung nach unheimlich erniedrigend für Frauen sind - und zur gleichen Zeit aber mit dem Finger auf bedeckte Muslimas zeigen und von Entwürdigung reden. Wenn das nicht scheinheilig ist, was denn dann?
"Ja, ja - da fällt man leicht auf die Nase, wenn man das Thema im Eifer für die muslimische Sache nicht ernst nimmt -- und ist blamiert."
Oh ja, mir steigt die Schamesröte schon förmlich ins Gesicht :D
Im Eifer für die muslimische Sache? Dass ich nicht lache.. Allein durch solche Kommentare zeigt man doch schon, wie voreingenommen man von einer Religion ist. Mir ist es wirklich egal, ob das jetzt ein Burkaverbot für die Muslime oder ein Kippaverbot für die Juden ist. Fakt ist, dass diese Menschen in diesem Moment ihre Religion nicht frei ausüben dürfen, obwohl ihnen das in ihrem privaten Leben gestattet werden müsste. Ich bin ganz sicher kein Fan von Burkas, aber wer sagt denn, dass jeder in der Welt die gleiche Einstellung dazu haben muss, wie die, die ich habe? In einem FREIEN Land, sollte man frei über seine Religionsausübung entscheiden dürfen, solange dies nicht das Leben anderer Menschen beeinflusst.
Mein Beispiel mit der Pornografie und Prostitution hat sich außerdem nicht direkt gegen Frankreichs Politik gerichtet, aber gegen Menschen wie Sie, die sich gerne mal solche Filmchen reinziehen - die meiner Meinung nach unheimlich erniedrigend für Frauen sind - und zur gleichen Zeit aber mit dem Finger auf bedeckte Muslimas zeigen und von Entwürdigung reden. Wenn das nicht scheinheilig ist, was denn dann?
darf sich dafür entscheiden, ob sie Bundeskanzlerin, Rennfahrerin, Eisverkäuferin oder eben Prostituierte und Pornodarstellerin wird. Die verschleierte Frau hat hingegen diese Möglichkeiten nicht. Man kann beschämende Sachen mit seinem Leben anstellen, ich verteidige allerdings das Recht dies tun zu dürfen. Außerdem, wie zuvor erwähnt, ist das Private immer politisch.
Lass uns doch als Zeichen der Toleranz die Polygamie, die Kinderehen, die Beschneidung der Frau und die Scharia legalisieren. Um der Welt zu zeigen, wie kulturell aufgeschlossen wir sind, drücken wir zukünftig auch bei Steinigungen wegen Ehebruch ein Auge zu.
werden begangen, weil junge Frauen aus muslimischen Familien sich nach der westlichen Mode kleiden. Freiheit? Wessen Freiheit?
Da Sie mich persönlich angreifen und diffamieren, erhalten Sie hier von mir auch eine direkte Antwort.
Bevor Sie -- infolge profunder Unwissenheit -- pauschal Frankreich & Präsident Sarkozy als Förderer von Prostitution herabwürdigen, obwohl gerade dieser Urheber eines Gesetzes gegen Prostitution ist, sollten Sie sich vorher über die Tatsachen informieren. Weil Sie das nicht taten zeigen Sie damit, daß es sich dabei nur um vorgeschobene Argumente zur Rechtfertigung des Burkatragens handelt. Ihnen geht es also tatsächlich nicht um korrekte Argumebntation, sondern vielmehr um die Propaganda für das Burkatragen. Da kann die Wahrheit ruhig zu kurz kommen -- das stört Sie nicht. Mithin sind Sie hinreichend verdächtig, hier für die muslimische Sache zu agieren, wollen dies aber aus taktischen Gründen hier nicht zugeben.
Stattdessen ziehen Sie es vor, persönliche Beleidigungen abzusondern. Sie kennen mich nicht, unterstellen mir aber eine islamfeindliche Einstellung, nur weil ich Ihnen die einfache Wahrheit sage: Sie treten hier für die muslimische Sache auf und machen Propaganda für das Recht Burka zu tragen.
So zeigen Sie nur, daß sie das Wesen FREIER Demokratien nicht verstehen. In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit -- nicht die Mehrheit der Burkaträger-- welche Gesetze gemacht werden. Sollte ein Gesetz nicht verfassungsgemäß sein, entscheidet in F darüber der Verfassungsrat. Ansonsten gilt das Burkaverbot auf dem Territorium France Métropolitaine und DOM. Es ist von allen dort Anwesenden zu befolgen.
Sie kennen mich nicht, unterstellen mir aber im Hinblick auf Pornografie:
aber gegen Menschen wie Sie, die sich gerne mal solche Filmchen reinziehen
Das ist eine durch nichts sachlich gerechtfertigte Unterstellung und eine strafrechtlich relevante Beleidigung obendrein, die eine entsprechende Antwort nach sich ziehen muß.
Im Lauf meiner Argumentation GEGEN Prostitution hätte Ihnen außerdem klar werden müssen, daß diese Beschuldigung nur unzutrefffend sein kann und in Ihrer Wertung durch die Leser des Forums auf den Grad Ihrer hierfür aufgewendeten analytischen Intelligenz zurückfallen muß.
Alles in allem haben Sie durch Ihre bisherige Art und Weise der Argumentation jedenfalls nicht den Nachweis für vorhergehende tiefschürfende geistige Analyse der zufgrundeliegenden Umstände erbracht.
Herlichen Glückwunsch zur Teilnahme an der Sendung: Avanti Dilettanti!
darf sich dafür entscheiden, ob sie Bundeskanzlerin, Rennfahrerin, Eisverkäuferin oder eben Prostituierte und Pornodarstellerin wird. Die verschleierte Frau hat hingegen diese Möglichkeiten nicht. Man kann beschämende Sachen mit seinem Leben anstellen, ich verteidige allerdings das Recht dies tun zu dürfen. Außerdem, wie zuvor erwähnt, ist das Private immer politisch.
Lass uns doch als Zeichen der Toleranz die Polygamie, die Kinderehen, die Beschneidung der Frau und die Scharia legalisieren. Um der Welt zu zeigen, wie kulturell aufgeschlossen wir sind, drücken wir zukünftig auch bei Steinigungen wegen Ehebruch ein Auge zu.
werden begangen, weil junge Frauen aus muslimischen Familien sich nach der westlichen Mode kleiden. Freiheit? Wessen Freiheit?
Da Sie mich persönlich angreifen und diffamieren, erhalten Sie hier von mir auch eine direkte Antwort.
Bevor Sie -- infolge profunder Unwissenheit -- pauschal Frankreich & Präsident Sarkozy als Förderer von Prostitution herabwürdigen, obwohl gerade dieser Urheber eines Gesetzes gegen Prostitution ist, sollten Sie sich vorher über die Tatsachen informieren. Weil Sie das nicht taten zeigen Sie damit, daß es sich dabei nur um vorgeschobene Argumente zur Rechtfertigung des Burkatragens handelt. Ihnen geht es also tatsächlich nicht um korrekte Argumebntation, sondern vielmehr um die Propaganda für das Burkatragen. Da kann die Wahrheit ruhig zu kurz kommen -- das stört Sie nicht. Mithin sind Sie hinreichend verdächtig, hier für die muslimische Sache zu agieren, wollen dies aber aus taktischen Gründen hier nicht zugeben.
Stattdessen ziehen Sie es vor, persönliche Beleidigungen abzusondern. Sie kennen mich nicht, unterstellen mir aber eine islamfeindliche Einstellung, nur weil ich Ihnen die einfache Wahrheit sage: Sie treten hier für die muslimische Sache auf und machen Propaganda für das Recht Burka zu tragen.
So zeigen Sie nur, daß sie das Wesen FREIER Demokratien nicht verstehen. In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit -- nicht die Mehrheit der Burkaträger-- welche Gesetze gemacht werden. Sollte ein Gesetz nicht verfassungsgemäß sein, entscheidet in F darüber der Verfassungsrat. Ansonsten gilt das Burkaverbot auf dem Territorium France Métropolitaine und DOM. Es ist von allen dort Anwesenden zu befolgen.
Sie kennen mich nicht, unterstellen mir aber im Hinblick auf Pornografie:
aber gegen Menschen wie Sie, die sich gerne mal solche Filmchen reinziehen
Das ist eine durch nichts sachlich gerechtfertigte Unterstellung und eine strafrechtlich relevante Beleidigung obendrein, die eine entsprechende Antwort nach sich ziehen muß.
Im Lauf meiner Argumentation GEGEN Prostitution hätte Ihnen außerdem klar werden müssen, daß diese Beschuldigung nur unzutrefffend sein kann und in Ihrer Wertung durch die Leser des Forums auf den Grad Ihrer hierfür aufgewendeten analytischen Intelligenz zurückfallen muß.
Alles in allem haben Sie durch Ihre bisherige Art und Weise der Argumentation jedenfalls nicht den Nachweis für vorhergehende tiefschürfende geistige Analyse der zufgrundeliegenden Umstände erbracht.
Herlichen Glückwunsch zur Teilnahme an der Sendung: Avanti Dilettanti!
Das Private ist immer politisch, weil aus dem Privaten die Moral- und Ethikvorstellungen entspringen, die im Groben in ihre Summe die vorherrschende Gesellschaftsordnung direkt oder indirekt prägen. Wenn die Burka Privatsache ist, dann fällt das bei einer kleinen Minderheit bei aller Tragik für die betroffenen Frauen, da diese von allen öffentlichen Möglichkeiten ausgeschlossen bleiben, nicht sonderlich für die Gesellschaft ins Gewicht. Die dominierenden Schichten der Gesellschaft werden durch die Burka und die damit verbundenen kultischen Eigenarten kaum verändert.
Wenn allerdings, wie so oft behauptet, der Anteil der Leute, die diesen Verhüllungszustand als „normal“ oder „gottgegeben“ akzeptiert, ansteigt (und bei weitem die wenigsten Muslime fordern eine Burka), dann ist dieser Sachverhalt nicht mehr nur eine skurile Tragödie am Rand der Gesellschaft. Dann verändert sich die öffentliche Meinung und die Prinzipien des Grundgesetzes geraten in Gefahr.
Folglich darf es gar nicht dazu kommen, dass solche Vorstellungen auch nur eine handbreit Einfluss gewinnen. Manche Rechte und über Jahrhunderte erkämpfte Freiheiten sind nicht verhandelbar und kulturelle Eigenarten haben dahinter zurückzustehen. Wehret den Anfängen gilt auch hier!
Also das müssen sie mir dann doch nochmal erklären, warum das Grundgesetz in Gefahr sein sollte, wenn die Gesellschaft Burkas akzeptiert...
_______________________________________________________________
Gib einem Menschen alles, was er sich wünscht, und im gleichen Moment wird
alles nicht alles sein.
(IMMANUEL KANT)
Also das müssen sie mir dann doch nochmal erklären, warum das Grundgesetz in Gefahr sein sollte, wenn die Gesellschaft Burkas akzeptiert...
_______________________________________________________________
Gib einem Menschen alles, was er sich wünscht, und im gleichen Moment wird
alles nicht alles sein.
(IMMANUEL KANT)
darf sich dafür entscheiden, ob sie Bundeskanzlerin, Rennfahrerin, Eisverkäuferin oder eben Prostituierte und Pornodarstellerin wird. Die verschleierte Frau hat hingegen diese Möglichkeiten nicht. Man kann beschämende Sachen mit seinem Leben anstellen, ich verteidige allerdings das Recht dies tun zu dürfen. Außerdem, wie zuvor erwähnt, ist das Private immer politisch.
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